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Indonesien: Computerfehler und überforderte Crew verursachten AirAsia-Absturz

Die Ursachen für den Absturz einer AirAsia-Maschine in Indonesien sind geklärt: Sowohl menschliches als auch technisches Versagen wurden den 162 Passagieren zum Verhängnis.

Computer- und Pilotenfehler führten zu AirAsia-Absturz

Ein Wrackteil von AirAsia-Flug QZ8501 wird im Hafen der indonesischen Stadt Kumai geborgen

Eine Computerproblem und Fehlentscheidungen der Piloten haben nach Überzeugung der Unfallermittler zum Absturz der AirAsia-Maschine im vergangenen Dezember in Indonesien geführt. 162 Menschen kamen am 28. Dezember ums Leben, als Flug QZ8501 des Billigfliegers auf dem Weg von Surabaya in Indonesien nach Singapur in die Javasee stürzte.

Ein Fehler in einem Bordcomputer habe zum Abschalten des Autopiloten geführt. "Die anschließenden Maßnahmen der Crew führten dazu, dass die Maschine nicht mehr kontrolliert werden konnte", heißt es in dem Bericht.

Vor dem Absturz hatte der Pilot Gewitter gemeldet und um Änderung der Flughöhe gebeten. Der Kontakt bricht ab. Erst fünf Tage später wurde das Wrack auf dem Meeresgrund der Javasee zwischen Indonesien und Singapur identifiziert. Es gab keine Überlebenden. Die Flugdatenschreiber wurden zehn Tage später geborgen. Der Verkehrsminister sprach kurz darauf von einem ungewöhnlichen Steigflug vor dem Absturz - es sei vermutlich zu einem Strömungsabriss gekommen.

tim / DPA