HOME

Condor-Flieger: Gestank an Bord macht Flugbegleiter bewusstlos

Beim Landeanflug nach Gran Canaria musste der Co-Pilot einer Boeing 757 eine Atemmaske tragen. An Bord hatte sich ein Ölgeruch ausgebreitet. Zwei Crew-Mitglieder fielen in Ohnmacht.

Zwischenfall an Bord einer Urlaubsmaschine auf die Kanaren: Beim Landeanflug einer Boeing 757 auf Las Palmas haben Crew und Piloten einen unbekannten Geruch bemerkt. Der Co-Pilot setzte sich vorsorglich die Sauerstoffmaske im Cockpit auf, drei Flugbegleiter fühlten sich nicht wohl, wie das Flugunternehmen Condor am Samstag in Frankfurt mitteilte.

Die Maschine sei sicher gelandet, alle Passagiere seien regulär ausgestiegen. Allerdings habe die Crew danach das Hilfstriebwerk gestartet, um den Grund für den Geruch zu finden, der daraufhin erneut auftrat. Zwei Flugbegleiter seien dabei kurzzeitig bewusstlos geworden, hieß es weiter.

An Bord der Boeing 757-300 von Hamburg nach Las Palmas seien 242 Passagiere und 8 Besatzungsmitglieder gewesen. "Rein vorsorglich hat Condor entschieden, die Passagiere zu informieren", sagte Sprecher Johannes Winter. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU) sei informiert worden. Es gebe aber bei der Suche nach der Geruchsquelle noch keine Spur. Die Boeing 757 war zuletzt im vergangenen März gecheckt worden.

che/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.