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Nachrichten aus Deutschland: "Berlin brennt" - Feuerwehrmann landet mit Wut-Rap Youtube-Hit

Berlin: Feuerwehrmann rappt über Missstände+++ Hamburg: Elefanten-Nachwuchs im Tiergarten +++  Paderborn: Frau vergewaltigte Teenager - mehr als zwei Jahre Haft +++ Nachrichten aus Deutschland.

feuerwehr berlin

In Berlin protestierte die Feuerwehr unter dem Motto "Berlin brennt" gegen Missstände. Einer von ihnen nahm ein Rap-Video auf.

Berlin: Feuerwehrmann rappt im Video über schlechte Zustände 

Der Berliner Feuerwehrmann Christian Köller hat mit einem Rap-Video über die Sorgen und Nöte der Feuerwehr beim Videoportal Youtube einen kleinen Hit gelandet. Innerhalb einer Woche wurde der Clip von Köller bis zum Sonntagabend fast 60.000 Mal angeklickt. "Er beschäftigt sich schon seit Jahren mit Rapmusik", sagte Stefan Ehricht, der bei der Gewerkschaft Verdi die Interessen der Feuerwehr vertritt. Die Idee zu dem Rap "Berlin brennt" sei während der gleichnamigen Mahnwache vor dem Roten Rathaus entstanden.

In dem Clip geht es unter anderem um die finanzielle Ausstattung der Feuerwehr: "Das Motto: Effizienz - kaputtsparen ist der Trend. Berlin brennt, der Senat hat gepennt. 112 ist die Nummer, die jeder Bürger kennt":

+++ Die Mitarbeiter der Berliner Feuerwehr klagen über unhaltbare Zustände. Feuerwehrmann Stefan Ehricht beklagte im stern-Interview unter anderem verschimmelte Duschen und schlechte Bezahlung. +++ 

Hamburg: Hagenbecks Tierpark mit Elefanten-Nachwuchs

Elefantenbaby Hamburg

Baby-Elefant "Brausepaul" steht nach seiner Geburt noch etwas wackelig neben seiner Mutter

Im Tierpark Hagenbeck in Hamburg brachte Elefantenkuh Shila am Samstag nach einer 640 Tage dauernden Schwangerschaft ein Kalb zur Welt. Der Baby-Elefant ist etwa einen Meter hoch und wiegt etwa 100 Kilogramm, teilte der Zoo auf seiner Webseite mit. Die Elefantenherde von Hagenbeck wächst mit dem neuesten Mitglied auf zehn Tiere an. Die Pfleger haben den kleinen Bullen vorläufig Brausepaul getauft.

Paderborn: Frau vergewaltigte Teenager - mehr als zwei Jahre Haft

In Paderborn (NRW) ist eine 25-Jährige wegen Vergewaltigung eines Jugendlichen zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und vier Monaten verurteilt worden. Wie die "Neue Westfälische" berichtet, geschah der Vorfall in der Wohnung der Frau. Dort soll sie den Jungen in ihr Schlafzimmer gelockt, die Tür verschlossen und ihn anschließend zum Geschlechtsverkehr gezwungen haben. Der 15-Jährige ließ die Tat, die sich bereits im vergangenen Sommer vergangenen Jahres ereignete, eigenen Angaben zufolge aus Angst über sich ergehen, ehe er bei der Polizei Anzeige erstattete.

Die 25-Jährige bestritt die Vorwürfe, das Gericht aber wollte ihr nicht glauben, heißt es in dem Bericht. Dennoch könnte es sein, dass der Fall noch einmal vor dem Landgericht neu aufgerollt wird; der Verteidiger der Frau legte Berufung ein. Demnach hält auch der Jurist die Vorwürfe für erfunden. Das vermeintliche Opfer habe sich in Vernehmungen sowie vor Gericht nicht widerspruchsfrei geäußert. Zudem sei der 15-Jährige gut durchtrainiert und hätte sich wehren können, so seine Begründung.

Hamburg: Nachhilfelehrer wegen Missbrauchsvorwürfen vor Gericht

Ein 56-Jähriger Hamburger muss sich wegen des Vorwurfs des "schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern" vor dem Landgericht der Hansestadt verantworten. Ihm wird vorgeworfen, sich an einer Siebenjährigen aus dem Stadtteil Kirchwerder vergangen zu haben. Das berichtet die "Bergedorfer Zeitung" mit Berufung auf die Oberstaatsanwältin.

Dem Bericht nach hatten die Eltern ein Inserat des Angeklagten auf einer Internetplattform entdeckt und den Mann nach dem Kennenlernen als Nachhilfelehrer engagiert. An fünf Tagen soll es dem Verdacht zu nicht näher benannter sexueller Gewalt gekommen sein. Die Vorwürfe kamen auf, nachdem das Kind seiner Lehrerin gegenüber Aussagen gemacht hatte, welche die Pädagogin stutzig machten. Sie informierte die Eltern, diese alarmierten die Polizei. Prozessauftakt ist am Montag, 7. Mai.

Wietmarschen: Betrunkener macht Radtour auf der A31

Eine nächtliche Radtour über eine Autobahn ist für einen betrunkenen Radler glimpflich ausgegangen. Der 30-Jährige war in der Nacht zu Sonntag bei Wietmarschen in Niedersachsen auf die A31 aufgefahren und auf dem Seitenstreifen Richtung Rheine geradelt, wie die Polizei mitteilte. Autofahrer alarmierten die Polizei. Als diese den Mann anhielt, stürzte er und verletzte sich leicht. Laut Polizei hatte er 1,47 Promille Atemalkohol.

Der Mann habe sich nach eigener Aussage nicht so gut in der Gegend ausgekannt und deshalb nach einer Feier den Heimweg direkt über die Autobahn angetreten. Die Beamten brachten ihn vorübergehend in einer Zelle unter. Als seine Ehefrau den Radler am Sonntagmorgen von der Wache abholte, wunderte sie sich: Ihr Mann habe ursprünglich gar kein Fahrrad dabei gehabt. Die Beamten ermitteln nun auch wegen Diebstahls.

Hohenwarsleben: Geisterfahrer kracht in Auto - zwei Tote

Bei einem durch einen Geisterfahrer ausgelösten Unfall sind in Sachsen-Anhalt zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein Autofahrer war am Samstagabend in falscher Richtung auf der A2 bei Alleringersleben unterwegs, als er frontal mit einem auf der linken Spur fahrenden Wagen zusammenstieß, wie die Autobahnpolizei am Sonntag in Hohenwarsleben mitteilte. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der entgegenkommende Wagen, in dem ein 27-Jähriger und seine gleichaltrige Ehefrau saßen, zwischen die Schutzplanken der beiden Richtungsfahrbahnen katapultiert. Das Fahrzeug des Geisterfahrers blieb auf dem Standstreifen stehen.

Alle drei wurden eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr aus ihren Autos befreit werden. Der 27-Jährige wurde schwer verletzt ins Krankenhaus verbracht. Seine Ehefrau starb noch an der Unfallstelle. Auch der Unfallverursacher, dessen Identität zunächst noch unklar war, erlag am Sonntagmorgen seinen schweren Verletzungen. Die Autobahn in Fahrtrichtung Berlin war für rund vier Stunden voll gesperrt.

Pirna: 17-Jährige stirbt beim Klettern auf E-Lok

Eine 17-Jährige ist in Sachsen tödlich verunfallt, als sie am Samstagabend auf eine im Bahnhof von Pirna abgestellte E-Lok kletterte und dort einen Stromschlag erlitt. Die Jugendliche sei "vermutlich aus Übermut" auf die Lok geklettert, teilte die Polizei mit. 

Aufgrund der Nähe zu einer Hochspannungsleitung bildete sich ein Lichtbogen über der jungen Frau und schlug in die 17-Jährige ein. Sie starb noch vor Ort. In der Vergangenheit kam es deutschlandweit immer wieder zu solchen tödlichen Unfällen.

Allgäuer Alpen: Bergwanderer tödlich verunglückt

Auf dem Breitenberg in den Allgäuer Alpen ist ein 50 Jahre alter Bergwanderer tödlich verunglückt. Er war am Samstagnachmittag auf einem steilen Schneefeld ausgerutscht und etwa 200 Meter in die Tiefe gestürzt, wie die Polizei mitteilte. Dabei zog er sich eine tödliche Kopfverletzung zu. Andere Wanderer entdeckten seine Leiche, nachdem der Hund des Verunglückten sie darauf aufmerksam gemacht hatte.

So wird das Wetter am Sonntag, den 6. Mai: 


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Nachrichten von Samstag, 5. Mai:

Stuttgart: Mutter wirft Zweijährige auf die Straße

Eine 32-Jährige hat in Stuttgart ihre zwei Jahre alte Tochter vom Gehweg auf die Straße geworfen und damit schwer verletzt. Das Kleinkind erlitt beim Aufprall auf die Fahrbahn schwere Kopfverletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Die Mutter hatte demnach das Kind am Freitagabend vor einem Lebensmittelgeschäft in die Höhe gehoben und dann auf die Fahrbahn geworfen; die Hintergründe der Tat seien bislang völlig unklar. Die Frau wurde festgenommen und sollte am Samstag dem Haftrichter vorgeführt werden. Gegen sie wird wegen versuchter Tötung ermittelt.

Düren: Bombendrohung vor Konzert von Vanessa Mai 

vanessa mai

Vanessa Mai musste vor ihrem Bühnen-Comeback einen neuerlichen Schock verdauen (Archivbild) 

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Bevor Schlagerstar Vanessa Mai nach ihrem Bühnenunfall (der stern berichtete) am Freitag ihr Comeback-Konzert in Düren bei Köln geben konnte, musste sie einen neuerlichen Schock überwinden: Wie die Polizei berichtet, gingen am Nachmittag zwei Bombendrohungen bei der Stadtverwaltung und dem Betreiber der Veranstaltungshalle ein. Die Polizei untersuchte die Halle daraufhin mit Spürhunden.

"Es wurden keinerlei Hinweise auf verdächtige Gegenstände festgestellt. Besucher waren also zu keinem Zeitpunkt in Gefahr", schreibt die Polizei. Das Konzert fand wie geplant statt. Relativ zügig konnte ein 69-jähriger Dürener als Hauptverdächtiger ermittelt werden. Die Polizei nahm den Mann in seiner Wohnung fest und fand dem Bericht ausreichend Beweise gegen ihn. Ein plausibles Motiv für die Drohungen habe der Mann dagegen nicht angeben können. Er wurde in einer psychiatrischen Fachklinik untergebracht.

Düsseldorf: Vermisste Frau tot im Keller entdeckt

Eine seit Anfang April als vermisst gemeldete Frau ist tot im Keller eines Mehrfamilienhauses in Düsseldorf-Eller aufgefunden worden. Ein DNA-Abgleich habe ergeben, dass es sich bei der Leiche um eine seit dem 5. April vermisste 82-Jährige handele, teilte die Polizei am Freitag mit. Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden hätten sich nicht ergeben.

Laut "Bild" war nach der Frau mit großem Aufwand - unter anderem mit Spürhund und Hubschrauber - gesucht worden. Im Keller des Hauses, wo die Seniorin lebte, guckte offensichtlich aber niemand nach. Erst als die Hausverwaltung jetzt Kellertüren reparieren lassen wollte, fand man die verweste Leiche, berichtet das Blatt. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen demnach davon aus, dass die Frau schon im Keller starb, ehe ihr Pflegedienst sie als vermisst meldete.

Köln: Großeinsatz wegen Kokosnuss im Rhein 

Letztlich gab es ein Happy End: In Köln hat eine Radfahrerin die Polizei alarmiert, nachdem sie in Höhe des Jugendparks im Stadtteil Deutz vermeintlich eine im Rhein treibende Person gesehen hatte. Wasserschutzpolizei und Feuerwehr rückten daraufhin mit einem Großaufgebot aus, wie mehrere Medien berichten. Sogar ein Hubschrauber wurde angefordert. Nach nur zehn Minuten dann Entwarnung: Bei der Person im Wasser handelte es sich lediglich um eine Kokosnuss.

Eppingen: Kinder zündeln in Schule

Vier 13 Jahre alte Kinder sollen beim Zündeln in einer Schule in Eppingen (Baden-Württemberg) einen Schaden in Höhe von 95.000 Euro verursacht haben. Bei dem Feuer am Freitagabend wurde niemand verletzt. Die drei Jungen und das Mädchen seien durch ein offenes Fenster in das Gebäude eingestiegen, teilte die Polizei in Heilbronn mit. Dort zündelten sie demnach so lange mit Feuerzeugen und Streichhölzern, bis ein Kleinbrand ausbrach. Zwei der vier Kinder seien geflohen, aber kurz darauf von einer Streife gestellt worden, sagte ein Polizeisprecher.

Baden-Württemberg: Keine Schäden nach leichtem Erdbeben

Das südliche Baden-Württemberg ist in der Nacht auf heute von einem leichten Erdbeben erschüttert worden. Nach Angaben eines Polizeisprechers in Freiburg hatte das Beben im Großraum Müllheim eine Stärke von 3,4. Nach dem Erdstoß um 23.35 Uhr gingen demnach mehrere Anrufe besorgter Anwohner bei der Polizei ein. Berichte über Schäden gab es aber nicht.

Erdstöße sind in der Region nicht unüblich, so hatte es dort etwa im Mai 2009 ein Erdbeben der Stärke 4,5 gegeben. Auch damals gab es keine Berichte über Schäden. 

Bendorf: Autofahrerin verletzt Dreijährigen tödlich

Tragischer Unfall in Rheinland-Pfalz: In Bendorf bei Koblenz hat eine 80 Jahre alte Autofahrerin einen dreijährigen Jungen mit ihrem Fahrzeug erfasst und tödlich verletzt. Wie die Polizei mitteilte, war das Kind am Freitag mit seiner Mutter und seinem Fahrrad in einem verkehrsberuhigten Bereich über eine Straße gegangen, als die betagte Frau ihn mit ihrem Auto erfasste. Der kleine Junge wurde 18 Meter mitgeschleift. Der genaue Unfallhergang wird noch untersucht. Das Kind sei im Krankenhaus noch am selben Tag gestorben.

So wird das Wetter am Samstag, den 5. Mai: 


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Nachrichten von Freitag, 4. Mai:

Schwandorf: Polizisten befreien Igel aus Becher

Nichts ging mehr: Im oberpfälzischen Schwandorf hat die Polizei einen Igel aus einer lebensgefährlichen Lage befreit. Das Tier steckte mit seinem Köpfchen in einem Einwegbecher fest und irrte hilflos auf der Fahrbahn umher. Wie die Beamten am Freitag mitteilten, war der Becher aus einem fahrenden Auto geworfen worden. Auf der Suche nach etwas Essbarem tappte der Igel am Donnerstag in die Falle und konnte sich dann nicht selbst befreien. Die Polizisten eilten dem Igel zu Hilfe - er konnte seinen Weg unbeschadet fortsetzen.

nachrichten deutschland - igel steckt fest

Nach seiner Befreiung setzte der Igel seinen Spaziergang fort

DPA


Duisburg: Mann auf A3 von mehreren Autos überrollt

Auf der A3 bei Duisburg ist am Morgen ein 23-Jähriger bei einem Unfall ums Leben gekommen. Laut Polizei war der Mann als Fußgänger auf der Autobahn unterwegs, als er von mehreren Autos erfasst und so tödlich verletzt wurde. Wenige Minuten nach der ersten Alarmierung eintreffende Polizisten und Rettungskräfte konnte demnach nichts mehr für den 23-Jährigen tun.

Die A3 musste zwischen dem Autobahnkreuz Duisburg Kaiserberg und der Anschlussstelle Duisburg-Wedau in Richtung Köln für mehrere Stunden voll gesperrt werden, es bildete sich ein etwa zehn Kilometer langer Stau. Warum und wie der Verunglückte auf die A3 geriet, ist derzeit noch unklar. Hinweise auf ein Fremdverschulden hätten sich nicht ergeben, heißt es.

Potsdam: Mann vergiftet Kind, weil er nicht schlafen kann

"Die Tötung des kleinen, wehrlosen und unschuldigen Kindes ist ein unfassbares Verbrechen", sagte Richter Theodor Horstkötter in seiner Urteilsbegründung. In Potsdam ist ein 38-Jähriger zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden, weil er das Kleinkind seiner Freundin mit Gift ermordet haben soll.

Der Angeklagte hatte im März 2014 dem schreienden Kind seiner Lebensgefährtin Medikamente in einem Brei verabreicht. Er fühlte sich von dem Jungen gestört und wollte ihn laut Anklage töten, weil er in Ruhe schlafen wollte. Das Landgericht folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte dagegen auf Freispruch plädiert.

Pösing: Bauarbeiter bei kuriosem Unfall verletzt

Kurioser Unfall im bayerischen Pösing in der Nähe von Regensburg: Dort hat am Donnerstag ein Bauarbeiter einen Teil einer Betondecke weggeschnitten - auf der er dummerweise selbst stand. Der 40-Jährige stürzte daraufhin samt Arbeitsgerät rund drei Meter tief und wurde verletzt. Ein Rettungshubschrauber flog den Mann in ein Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte. 

Warum sich der Bauarbeiter den Boden unter den eigenen Füßen wegschnitt, konnte ein Polizeisprecher zunächst nicht sagen: "Die Motivlage ist unklar." Vermutlich habe er nicht aufgepasst. Die Baustelle befindet sich in einer alten Schule, die umgebaut werden soll. Der Bereich, mit dem der Bauarbeiter in die Tiefe stürzte, war den Angaben zufolge nach unten nicht gesichert.

nachrichten deutschland  - bauarbeiter pösing

Der Bauarbeiter stürzte ein Stockwerk tief

DPA


Naumburg: Selbsternannter "König von Deutschland" muss wieder ins Gefängnis

Der selbsternannte "König von Deutschland" Peter Fitzek bei einem Gerichtstermin im Sommer 2016

Der selbsternannte "König von Deutschland" Peter Fitzek vor Gericht (Archivfoto)

Peter Fitzek muss knapp einen Monat nach seiner Entlassung aus der Untersuchungshaft wieder ins Gefängnis. Der selbsternannte "König von Deutschland" war unter anderem wegen Fahrens ohne Führerschein und unerlaubten Versicherungsgeschäften im August 2017 zu einer zweieinhalbjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Diese sei nun rechtskräftig, berichtet der MDR mit Berufung auf die Generalstaatsanwaltschaft Naumburg in Sachsen-Anhalt.  

Fitzek hatte sich unter anderem als selbsternannter Souverän Deutschlands einen eigenen Führerschein als "König" ausgestellt. Vor Gericht nannte er sich "Peter der Erste". Er sagte dazu aus, er unterhalte keine Beziehungen zur Bundesrepublik und benötige keine bundesdeutschen Dokumente. 

+++ Peter Fitzek wird dem Reichsbürgerumfeld zugeordnet. Der stern veröffentlichte 2017 ein Porträt über ihn +++

Herford: 33-Jähriger wird von Biomüll verschüttet und stirbt

Beim Abladen von Biomüll ist in Herford in  Nordrhein-Westfalen ein 33-jähriger Niederländer unter Abfällen verschüttet worden und ums Leben gekommen. Der Arbeitsunfall ereignete sich nach Angaben der Polizei am Donnerstag in einer Biogasanlage in Kirchlengern. Demnach starb der Mann unter einer größeren Menge von Abfällen. Ein Notarzt konnte nach der Bergung des Opfers nur noch dessen Tod feststellen. Zum genauen Unfallhergang leitete die Polizei Ermittlungen ein.

So wird das Wetter am Freitag, den 4. Mai: 


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Nachrichten von Donnerstag, 3. Mai:

Landshut: Mann klettert in Kleidercontainer und stirbt

Nachrichten aus Deutschland: Eine Frau klettert in einen Altkleidercontainer

Der Mann starb unglücklich, als er kopfüber in einem Altkleidercontainer feststeckte (Symbolbild)

Picture Alliance

Ein 18-Jähriger ist in der Nacht zum Donnerstag im bayrischen Landshut in einem Kleidercontainer eingeklemmt worden und gestorben. Nach Angaben der Polizei blieb der Mann beim Versuch, Kleidung aus dem Container zu holen, kopfüber im Einwurfschacht stecken. Nach ersten Erkenntnissen wurde ihm der Kipp-/ Schließmechanismus zum Verhängnis. Kurz nach Mitternacht hatten Passanten die Polizei alarmiert. Die Feuerwehr konnte den Mann nur noch tot bergen. Eine Obduktion soll nun die genaue Todesursache klären, Fremd- oder Gewalteinwirkung schließen die Ermittler aber aus. 

Eisleben: Familienhund beißt Kind ins Gesicht

In Eisleben (Sachsen-Anhalt) wurde ein elfjähriger Junge am Mittwochabend von einem Hund ins Gesicht gebissen. Der Junge habe mit dem Labrador gespielt, als dieser plötzlich zubiss. Das teilte die Polizei am Donnerstag mit. Das Kind erlitt eine mehr als zwei Zentimeter breite Fleischwunde unterhalb des Auges und musste in einer Spezialklinik behandelt werden. Warum der Familienhund den Jungen angriff, war noch unklar. Das Ordnungsamt müsse nun entscheiden, was mit dem Tier geschehen soll, sagte eine Polizeisprecherin.

Vor rund drei Wochen war ein Säugling im südhessischen Bad König nach einem Biss des Familienhundes "Kowu" gestorben. Das als aggressiv geltende Tier hatte das Baby in den Kopf gebissen - und muss sich Mitte Mai einem Wesenstest unterziehen.

Oberhausen: Frau findet Fremde in eigener Wohnung vor

Eine Frau hat einem längeren Aufenthalt im Ausland bei ihrer Rückkehr nach Oberhausen eine böse Überraschung überlebt: Fremde hatten sich in der Zwischenzeit in ihrer Wohnung einquartiert und obendrein das Mobiliar der 24-Jährigen fast komplett ausgetauscht. Bei der Rückkehr der jungen Frau passte ihr Schlüssel nicht mehr. Sie habe einen 49-jährigen Hausbewohner um Hilfe und Aufklärung gebeten und von ihm erfahren, dass nunmehr andere Menschen in ihrer Wohnung wohnen würden, da sie die Miete nicht gezahlt habe, teilte die Polizei mit. Er habe die Wohnung neu vergeben. 

Die Frau rief Polizisten zur Hilfe. Die trafen in der Wohnung zwei 33 und 43 Jahre alte Osteuropäer an, die nach eigenen Angaben nun dort wohnen. "Eine Überprüfung ergab, dass sich die Männer als Touristen in Deutschland aufhalten und nicht in Oberhausen gemeldet sind", hieß es. In der Wohnung fanden die Polizisten bis auf den Fernseher der Frau eine komplett andere Ausstattung. Von ihrem ursprünglichen Hausstand fehlte jede Spur.

Der 49-jährige Hausbewohner und die zwei "Wohnungsbesetzer" wurden festgenommen und verbrachten den Rest des Maifeiertages im Polizeigewahrsam.

Die junge Frau hatte am 1. Januar dieses Jahres für die Wohnung in einem Mehrfamilienhaus einen Mietvertrag abgeschlossen. Bald darauf war sie in ihre frisch ausgestattete Wohnung eingezogen. Unklar blieb, ob sie die Miete während des Auslandsaufenthaltes gezahlt hatte. "Die Ermittler klären jetzt die Hintergründe dieses ungewöhnlichen Wohnungseinbruchdiebstahls", hieß es.

Esslingen: Supermarkt nach Spinnenalarm geräumt

In Esslingen, Baden-Württemberg, musste eine Angestellte in einem Supermarkt eine echte Mutprobe bestehen: Ihr kletterte eine acht bis zehn Zentimeter große Giftspinne über den Arm. Wie die Polizei in Reutlingen am Donnerstag mitteilte, war das Tier in einer Bananenkiste aus Ecuador eingereist. Der Supermarkt wurde am Mittwochabend vorsorglich geräumt.

Spinnenexperten konnten das Tier schließlich ausfindig machen und töten. Es handelte sich demnach um eine sehr giftige, aber nicht tödliche Wanderspinne.

Bremen: Bombendrohung in Einkaufscenter

Am Donnerstagvormittag alarmierte eine Mitarbeiterin eines Supermarktes in Bremen die Polizei. Ein Mann hatte zuvor gedroht, eine Bombe in dem Laden im Roland-Center hochgehen zu lassen. Er flüchtete nach dieser Drohung, ließ dabei jedoch einen Rucksack zurück. Die Beamten konnten den Verdächtigen kurze Zeit später festnehmen, berichtet die Polizei Bremen. Anschließend habe man das Einkaufscenter im Stadtteil Huchting weiträumig abgesperrt und den verdächtigen Gegenstand von Bombenentschärfern und Sprengstoffhunden untersuchen lassen.

Die Einsatzkräfte fanden demnach keinen Sprengstoff oder andere gefährliche Gegenstände in dem Rucksack. Die Sperrung des Einkaufscenters wurde aufgehoben, gegen den Tatverdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Ellwangen: Polizeieinsatz in Flüchtlingsheim nach verhinderter Abschiebung

nachrichten deutschland -ellwangen flüchtlingsheim

Polizisten in Schutzausrüstung in der Nähe des Flüchtlingsheims in Ellwangen

DPA

Vor vier Tagen verhinderten etwa 150 bis 200 Flüchtlinge die Abschiebung eines 23-jährigen Togolesen. Seit dem frühen Morgen ist die Polizei daher mit einem Großaufgebot erneut in der Unterkunft im baden-württembergischen Ellwangen im Einsatz und hat mehrere Afrikaner in Gewahrsam genommen. Ob die anscheinend in Handschellen abgeführten Männer im Zuge ihrer Vernehmung auch festgenommen wurden, wurde zunächst nicht bekannt. 

Bei dem Einsatz wurden mehrere Menschen verletzt. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur sprangen Flüchtlinge aus den Fenstern der Flüchtlingsunterkunft im baden-württembergischen Ellwangen. Dabei hätten einige von ihnen Blessuren erlitten. Auch drei Polizeibeamte seien leicht verletzt worden, konnten ihren Dienst aber fortsetzen.

Die Beamten rückten demnach mit mehreren Dutzend Mannschaftsbussen an. Die Straßen sind weiträumig abgesperrt gewesen. Außerdem hielt sich die Polizei mit weiteren Kräften in Bereitschaft. Zu sehen waren Beamte in Schutzkleidung. Sanitäter und Notärzte waren ebenfalls vor Ort.

Afrikanische Asylbewerber hatten wenige Tage zuvor die Abschiebung des Mannes aus dem westafrikanischen Kleinstaat Togo mit Gewalt verhindert. Die Polizei musste die Aktion in der Nacht zum Montag abbrechen, weil die Situation für die Streifenwagenbesetzungen zu gefährlich geworden war (siehe auch Nachrichten von Mittwoch, 2. Mai).

Wolfratshausen: Dutzende Kinder erleiden Atemwegsreizungen 

In einer Turnhallen-Umkleide versprühtes Reizgas hat bei dutzenden Kindern in Oberbayern Hustenanfälle und einen Großeinsatz von Rettungskräften ausgelöst. Nach dem Vorfall in Wolfratshausen behandelten Notärzte 35 Jungen und Mädchen wegen Atemwegsreizungen, wie ein Polizeisprecher sagte. Zwei Kinder wurden wegen stärkeren Hustens zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht. Während des Trainings eines Turnvereins war ein "undefinierbarer Geruch" in den Umkleidekabinen bemerkt worden. Einige Kinder begannen zu husten. Fast 40 Feuerwehr- und Rettungswägen eilten daraufhin zur Turnhalle. Die Umkleiden und der nähere Umkreis wurden geräumt.

Nach ersten Erkenntnissen habe ein Tierabwehrspray die Reizungen ausgelöst, das nur zur Verteidigung in Notfällen benutzt werden darf, sagte der Polizeisprecher. Wie es in die Umkleidekabinen der Turnhalle kam, war zunächst unklar und ist nun Gegenstand von Ermittlungen. Verschiedene Medien hatten zuvor über den Einsatz berichtet.

So wird das Wetter am Donnerstag, den 3. Mai: 


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Nachrichten von Mittwoch, 2. Mai:

Ellwangen: Migranten drohen Polizei und verhindern Abschiebung

Rund 200 Migranten haben in Ellwangen (Baden-Württemberg) die Abschiebung eines Togolesen aus einer Flüchtlingsunterkunft mit Gewalt verhindert. Die Polizei musste die Aktion nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in der Nacht zum Montag abbrechen, weil die Situation für die drei Streifenwagenbesetzungen zu gefährlich war. Unterstützung durch andere Polizeikräfte war nicht in Sicht, da die Organisation und Anfahrt dafür mehrere Stunden gedauert hätte. 

Demnach umringten die Afrikaner die Streifenwagen und bedrängten die Polizisten. Ein Security-Mitarbeiter wurde von den Migranten als Mittelsmann beauftragt, den Beamten ein Ultimatum zu unterbreiten: Die Polizei müsse dem 23 Jahre alten Kongolesen binnen zwei Minuten die Handschellen abnehmen, andernfalls würden sie die Pforte stürmen. Er wurde daraufhin von den Handschellen befreit. Der 23-Jährige soll nun untergetaucht sein.

Holdenstedt: Rottweiler verletzt Neunjährigen

In Holdenstedt (Sachsen-Anhalt) ist ein neunjähriges Kind von einem Rottweiler angegriffen und durch Bisse verletzt worden. Laut Polizei war der Junge auf seinem Fahrrad unterwegs, als ihn das Tier verfolgte und letztlich zu Boden riss. Der Hund biss dem Geschädigten in der Folge in die Beine und in den Bauch. Das Kind kam zur Behandlung in ein Krankenhaus, gegen den 53-jährigen Halter des Rottweilers wird nun ermittelt.

Oberallgäu: Wanderer tot in Felsrinne entdeckt

Ein seit Montagabend vermisst gemeldeter Wanderer aus Kempten ist von der Bergwacht Sonthofen am Dienstagmorgen tot entdeckt worden. Der 30-Jährige war demnach am Grünten unterwegs, als es zu dem tragischen Unglück kam. Laut Bergwacht wurde der junge Mann tot in einer unzugänglichen Felsrinne an der Nordseite des Berges im Oberallgäu aufgefunden. An der auch von einem Hubschrauber unterstützten Suche waren 55 Bergretter, fünf Hunde sowie fünf Polizisten beteiligt.

Bochum: Frau fährt in Verkaufsraum von Tankstelle

Eine Frau ist in Bochum mit ihrem Auto bis in den Verkaufsraum einer Tankstelle gefahren. Die Feuerwehr musste sie in der Nacht zum Dienstag aus dem Auto befreien, da die Vordertüren durch das Mobiliar der Verkaufstheke blockiert waren. Auch ein Kleinkind wurde vom Rücksitz befreit, wie die Feuerwehr mitteilte. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.

Die Frau war mit dem Auto durch die Schiebetür gefahren. Bilder vom Unfallort zeigen die zersprungene Scheibe des Eingangs, aber auch eine beschädigte Kühlbox, Waren auf dem Boden und das Auto, das da steht, wo vorher ein Teil der Verkaufstheke stand. Wie hoch der Sachschaden war und wie es zu dem Unfall kam, konnte die Polizei zunächst nicht sagen.

nachrichten deutschland - tankstelle

Die Feuerwehr Bochum musste die Frau aus ihrem Auto befreien

DPA


Freiburg: Mann ertrinkt in See

Der Einsatz eines Hubschraubers sowie gleich mehrerer Tauchmannschaften blieb ohne Erfolg: In Freiburg ist ein 27-Jähriger beim Schwimmen im Flückingersee ertrunken. Wie die Polizei mitteilte, hielt sich der Mann mit zwei Begleitern auf einem Ponton auf, als er sich entschied ins Wasser zu gehen. Im See habe er dann sichtlich Probleme bekommen, sich über Wasser zu halten, woraufhin einer der Begleiter sowie ein Passant versuchten, ihm zu Hilfe zu eilen. Dies jedoch misslang.

Trotz intensiver Suche habe man etwa eine Stunde später nur die Leiche des Mannes bergen können, heißt es. Die Kripo ermittelt.

Trier: Polizisten retten Mann aus Mosel 

Zwei Polizisten haben einen Mann aus der Mosel gerettet. Wie die Polizei mitteilte, trieb der 27-jähriger Mann am Dienstagabend unterhalb der Trierer Römerbrücke in der Mosel und rief um Hilfe. Als er drohte abzutreiben, sprangen zwei Polizisten in den Fluss und schwammen zu dem Mann. Sie konnten ihn bis zum Eintreffen eines Rettungsboots festhalten und dann in das Boot heben. Der Mann wurde unterkühlt in ein Krankenhaus gebracht. Die Römerbrücke wurde für die Dauer des Einsatzes gesperrt.

Mannheim: Mann schlägt Räuber mit Luftpumpe in die Flucht

In Mannheim hat sich ein 42-Jähriger mit seiner Fahrradpumpe erfolgreich gegen zwei Räuber gewehrt und diese in die Flucht geschlagen. Zunächst wurde das Opfer vor einer Bankfiliale von einem Mann geschlagen und seiner Geldbörse beraubt, wie die Polizei in der Nacht mitteilte. Ein Komplize schlug ihm dann noch eine Bierflasche über den Kopf. Als der Geschädigte flüchtete, verfolgten ihn die Täter. An einer Kreuzung zog ihm einer von ihnen noch eine Holzlatte über den Schädel. Doch der 42-Jährige hatte sich inzwischen mit der Handluftpumpe eines abgestellten Fahrrads "bewaffnet". Damit verteidigte er sich und erkämpfte sich sogar seine Geldbörse zurück. Als dann noch zwei Zeugen eingriffen, flüchteten die Räuber. Der Mann kam mit Kopfverletzungen in eine Klinik.

So wird das Wetter am Mittwoch, den 2. Mai: 


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Nachrichten von Dienstag, 1. Mai:

Plauen: Sessel auf dem Kopf - Mann bei Überqueren der Straße schwer verletzt

Eins hätte einem 33-Jährigen im sächsischen Plauen klar sein müssen: Wer einen Sessel auf dem Kopf trägt, der hat ein eingeschränktes Sichtfeld. Das war dem jungen Mann aber offenbar nicht klar, als er so beladen eine Straße überqueren wollte. Er lief dabei in ein Auto und wurde schwer verletzt. Der 33-Jährige hatte nach dem Kauf das Sitzmöbel nach Hause tragen wollen, doch der Sessel auf dem Kopf ließ ihm offensichtlich kaum noch Sicht, wie die Polizei in Plauen mitteilte. So übersah er das herannahende Auto, das ihn erfasste.

Das Wetter am 1. Mai und in den kommenden Tagen


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Nachrichten von Montag, 30. April:

Leipzig: 16-Jährige stirbt nach Unfall mit Lkw

Eine 16-jährige Schülerin wurde am Montagmorgen von einem rechts abbiegenden Lastwagen auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz überrollt. Nachdem sie zunächst lebensgefährliche Verletzungen erlitt und noch am Unfallort reanimiert wurde, erlag sie nun ihren Verletzungen im Krankenhaus. Der Lkw-Fahrer übersah beim Abbiegen auf den Martin-Luther-Ring die Schülerin, die neben ihm fuhr. Der 45-Jährige erlitt einen Schock. Ihn erwartet nun eine Anzeigen wegen fahrlässiger Tötung. Die Polizei sucht nach Zeugen, die den Unfall beobachtet haben. Wer etwas gesehen hat, soll sich sich bei der Polizei unter der Rufnummer 0341-255-2851 melden.

Düsseldorf: Passanten finden toten Mann – Polizei sucht Zeugen

In Düsseldorf haben Passanten am Sonntag unterhalb der Brücke im Medienhafen eine Leiche entdeckt. Der Tote wurde als ein 21-jähriger Mann identifiziert. Unklar sind die Umstände unter denen er ums Leben kam. Nach aktuellem Ermittlungsstand geht die Düsseldorfer Polizei von einem tragischen Unglück aus. Die "WAZ" berichtet, dass der junge Mann vor seinem Verschwinden in der Altstadt gefeiert habe. Eine Obduktion am Donnerstag soll Klarheit über die Todesursache bringen. Zur Klärung des Falls bitten die Beamten um Mithilfe. Wer zu dem vermeintlichen Unfall etwas beobachtet hat, oder sonstige Hinweise geben kann, der kann sich an das Kriminalkommisariat 11 in Düsseldorf unter der Nummer 0211-8700 wenden.

Halle: Polizeischüler bricht ein und stirbt auf der Flucht 

Im ostdeutschen Halle ist ein Einbrecher am Sonntagmorgen bei einem Einbruch von der Polizei ertappt worden und bei der anschließenden Flucht ums Leben gekommen. Später stellte die Polizei fest, dass es sich bei dem Einbrecher um einen angehenden Kollegen handelte. 

Der 24-Jährige habe demnach seit 2016 an der Fachhochschule der Polizei in Aschersleben seine Ausbildung gemacht. Das teilte die Polizei am Montag mit. Nach bisherigem Erkenntnisstand war der Mann am Sonntag in eine Wohnung im oberen Stockwerk eines Mehrfamilienhauses eingedrungen. Dort sei er dann von zwei Bewohnern ertappt worden. Als die beiden versuchten, ihn festzuhalten, flüchtete er im Hausflur nach oben bis auf eine Dachterrasse. Von dort sei der Mann zwölf Meter in die Tiefe gestürzt, als er vermutlich seine Flucht fortsetzen wollte. Rettungskräfte versuchten vergeblich, ihn wiederzubeleben.

Bingen: Frau während Rockkonzert vergewaltigt

Ein Unbekannter schlug sie nieder und verging sich dann in einem Auto an ihr: Eine 19 Jahre alte Frau soll am Rande eines Konzerts der AC/DC-Coverband "We Salute You" in Bingen (Rheinland-Pfalz) vergewaltigt worden sein. Die Polizei teilte mit, die junge Frau sei offensichtlich Opfer eines Sexualverbrechens geworden. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet. Bei dem Opfer soll es sich um die Freundin eines Bandmitglieds handeln. Die Ermittler äußerten sich dazu zunächst nicht. 

Die Band selbst sagte auf ihrer Facebook-Seite ein geplantes Konzert am 9. Mai in Speyer ab und schrieb: "... nach dem vergangenen Samstag ist nichts mehr so, wie es vorher war. Wir sind extrem schockiert und können es einfach nicht begreifen". Einem Bericht der "Allgemeinen Zeitung" zufolge geschah die Tat am Samstagabend während des Konzerts in der Rheinauenhalle in Bingen-Gaulsheim auf einem nahen Parkplatz.

Rostock: Raucher beleidigt Mitarbeiter von Sicherheitsdienst

Mit einem besonders uneinsichtigen Raucher hatten es Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Deutschen Bahn in Rostock zu tun. Der 28-Jährige war aufgefallen, weil er in einem Bereich des Hauptbahnhofs rauchte, wo dies nicht erlaubt war. Darauf angesprochen und gebeten, das Verhalten zu unterlassen, legte der Mann mit Beleidigungen los und drückte seine Zigarette dann auf der Weste eines Mitarbeiters aus, ehe er flüchtete. 

Dumm für ihn, dass er beim Weggehen seinen Personalausweis zurückließ. Den Übergaben die Mitarbeiter der Bundespolizei, die ihrerseits ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und Beleidigung einleitete.

Delmenhorst: Fahrer und Beifahrer tauschen vor Kontrolle die Plätze

Die Beamten staunten laut Pressemitteilung "nicht schlecht", als sie sich am frühen Sonntagmorgen in Delmenhorst ein Fahrzeug und dessen beiden Insassen genauer angucken wollten. Vor der Kontrolle des Pkw, der den Polizisten bereits zuvor aufgefallen war, tauschten plötzlich Fahrer und Beifahrer die Plätze. Die Beamten ließen die beiden zunächst gewähren, ehe sie sie wenig später anhielten. Das Ergebnis: Der zu diesem Zeitpunkt hinter dem Steuer sitzende 19-Jährige wies bei beim Atemalkoholtest einen Wert von 1,19 Promille, sein nun auf dem Beifahrersitz sitzende Mitfahrer 0,51 Promille auf. Zudem konnte er keinen Führerschein vorweisen. Beide Männer erwartet nun jeweils ein Strafverfahren.

Dortmund: Einsatzkräfte finden Frauenleiche und müssen ins Krankenhaus

Am Sonntagabend wurden Rettungskräfte aus Dortmund zum städtischen Hafen in die Lagerhausstraße gerufen. Vor Ort fanden sie eine leblose Frau, die nach Angaben der Feuerwehr bereits seit geraumer Zeit tot gewesen sein musste. Ebenfalls am Tatort: Ein bewusstloser Mann, der unter Einfluss von Drogen stand. Als die Rettungsassistenten  den bewusstlosen Mann versorgten, verspürten sie eine starke Reizung der Augen sowie der Atemwege. Verursacht wahrscheinlich durch eine nicht definierbare Substanz in der Luft. Die Sanitäter und der bewusstlose Mann wurden ins Krankenhaus gebracht, eine Spezialeinheit mit Schutzanzügen übernahm. Sie führten in der Wohnung Messungen der Luft durch. Die Ursache der Luftverunreinigung konnte nicht genau festgestellt werden. Auch die Todesursache der Frau ist bisher unbekannt. 

Aachen/Trier: Schweres Sommergewitter in Eifel und am Niederrhein

Ein schweres Unwetter ist in der Nacht zum Montag über die Eifel und angrenzende Regionen in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und im Saarland hinweggefegt. Besonders schwer traf es Aachen. Einsatzkräfte wurden zu überschwemmten Straßen, vollgelaufenen Kellern und von Hagel und Wind beschädigten Dächern gerufen, wie ein Polizeisprecher sagte. Allein während des etwa 70 Minuten dauernden Unwetters gingen in der Leitstelle der Aachener Polizei 320 Notrufe ein. Menschen sind nach ersten Angaben der Behörde nicht zu Schaden gekommen.

So wird das Wetter am Montag, den 30. April: 


Aktuelle amtliche Unwetterwarnungen finden Sie auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes (DWD).


Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 23. bis 29. April können Sie hier nachlesen:


mod/fk / DPA / AFP