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News des Tages: Unglück vor Haiti: 16-jähriger Passagier stürzt von Kreuzfahrtschiff und stirbt

Kenias Präsident: 14 Unschuldige bei Anschlag in Nairobi getötet +++ Senatorin Gillibrand kündigt Präsidentschaftskandidatur an +++ Johann Lafer macht sein Sterne-Restaurant dicht +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Harmony of the Seas

Die "Harmony of the Seas" in der Karibik

Picture Alliance

Die wichtigsten Meldungen im Überblick:   

  • Neue Migranten-Treck nach USA unterwegs (19.58 Uhr)
  • Leiche von viertem deutschen Skiwanderer in Österreich gefunden (16.37 Uhr)
  • US-Militär: US-Soldaten bei Anschlag in Nordsyrien getötet (16.04 Uhr)
  • Gutachten: Magnitz' Verletzungen eher auf Sturz zurückzuführen (15.45 Uhr)
  • Razzia gegen mutmaßliche Ku-Klux-Klan-Mitglieder (14.45 Uhr)


Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:  

+++ 22.59 Uhr: Junge stürzt von Kreuzfahrtschiff und stirbt +++

Erneut hat sich auf dem Kreuzfahrtschiff "Harmony of the Seas" ein tödliches Unglück zugetragen. Ein 16-Jähriger soll am 11. Januar versucht haben, von seiner Kabine aus über den Balkon in andere Kabine zu klettern, berichtet die US-Zeitung "Miami Herald". Er habe dabei das Gleichgewicht verloren und soll auf die betonierte Anlegestelle gestürzt sein. Sanitäter konnten den Jungen nicht mehr retten, er erlag wenig später seinen schweren Kopfverletzungen. Der Vorfall soll sich ereignet haben, als die "Harmony of the Seas" im Hafen Labadee in Haiti vor Anker lag. Bereits am 24. Dezember war ein angestellter Sänger über Bord gegangen und ertrank vor Puerto Rico.

+++ 22.11 Uhr: Regierungschef Tsipras gewinnt Vertrauensabstimmung +++

Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras hat die Vertrauensabstimmung im Parlament überstanden. 151 Abgeordnete sicherten dem Regierungschef am Abend laut offiziellem Abstimmungsergebnis ihre Unterstützung zu. Tsipras hatte die Vertrauensfrage gestellt, nachdem Verteidigungsminister Panos Kammenos von der kleinen rechtspopulistischen Partei Unabhängige Griechen (Anel) am Sonntag im Zusammenhang mit dem Streit um die Umbenennung des Nachbarlands Mazedonien seinen Rücktritt eingereicht hatte.

+++ 19.58 Uhr: Hunderte Migranten überqueren Grenze zu Guatemala in Richtung USA +++

Hunderte Migranten aus Honduras haben auf ihrem angestrebten Weg in Richtung USA die Grenze zu Guatemala überquert. Die Einreise von 700 Menschen sei mit und ohne den nötigen Papieren erfolgt, teilte die Regierung von Honduras am Mittwoch auf Twitter mit. Sie warnte zugleich vor den Risiken illegaler Migration. Eine sogenannte Migranten-Karawane mit mehreren Hundert Teilnehmern hatte am Dienstagmorgen (Ortszeit) die honduranische Stadt San Pedro Sula verlassen. Nach Angaben von lokalen und US-Medien vergrößerte sich die Menge sogar auf bis zu 2000 Menschen. Auch in El Salvador habe sich eine Gruppe von rund 100 Menschen aus San Salvador auf den Weg gemacht, berichteten dortige lokale Medien. Die Migranten wollen über Guatemala und Mexiko in die USA gelangen.

+++ 19.21 Uhr: Mehrere Ermittlungsverfahren wegen mutmaßlicher Spionage für den Iran +++

Die Bundesanwaltschaft führt derzeit mehrere Ermittlungsverfahren, in denen es um Verdachtsfälle der Spionage für einen iranischen Geheimdienst geht. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuvor hatte "t-online.de" darüber berichtet. Ein Verfahren betrifft den iranischen Diplomaten Assadollah A., der verdächtigt wird, einen Bombenanschlag in Frankreich in Auftrag gegeben zu haben. Er wurde im vergangenen Oktober von Deutschland nach Belgien ausgeliefert.

+++ 19.07 Uhr: Knapp 20 Tote bei Einsturz einer Goldmine in Mali +++

Beim Einsturz einer Goldmine im Süden Malis sind mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. Sechs weitere Menschen wurden bei dem Einsturz im Kreis Kolondiéba in der Provinz Sikasso verletzt, wie ein Beamter in dem betroffenen Ort Farako am Mittwoch erklärte. Die Ursache des Unglücks aus der Nacht zum Dienstag war noch unklar. Im Süden Malis gibt es reiche Goldvorkommen. Trotz der Rohstoffe gehört der westafrikanische Staat jedoch einem UN-Index zufolge zu den zehn ärmsten Ländern der Welt.

+++ 18.34 Uhr: Facebook verspricht transparentere Polit-Werbung zur EU-Wahl +++

Facebook will zur Europawahl für mehr Transparenz auf seiner Plattform bei politischer Werbung in der EU sorgen. Die bereits unter anderem in den USA geltenden Anzeigen-Regeln sollen rechtzeitig vor der Abstimmung im Mai eingeführt werden, wie das Online-Netzwerk am Mittwoch mitteilte. Dazu gehört bisher unter anderem, dass jeder, der Werbung mit politischen Inhalten schalten will, seine Identität und seinen Standort angeben muss. Außerdem sollen die Anzeigen demnach in einer öffentlich zugänglichen Datenbank bis zu sieben Jahre lang gespeichert werden.

+++ 18.18 Uhr: Tausende auf der Flucht nach Kämpfen im Nordosten Nigerias +++

Nach neuen Kämpfen zwischen Sicherheitskräften und der islamistischen Terrormiliz Boko Haram sind im Nordosten Nigerias Helfern zufolge Tausende Menschen auf der Flucht. Die Bewohner des teils zerstörten Ortes Rann im Bundesstaat Borno seien über die nahe Grenze nach Kamerun geflohen, erklärte die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) am Mittwoch. Allein am Dienstag seien im Ort Bodo rund 8000 Menschen angekommen. "Wir bereiten uns darauf vor, in den nächsten Tagen 15 000 Menschen mit Nahrung, Wasser und medizinischer Hilfe zu unterstützen", sagte der MSF-Direktor für Nigeria, Hugues Robert.

+++ 17.47 Uhr: Tote bei heftigen Kämpfen in libyscher Hauptstadt Tripolis +++

Bei Kämpfen verfeindeter Milizen sind in der libyschen Hauptstadt Tripolis mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. 17 weitere seien verletzt worden, teilte ein Sprecher des libyschen Gesundheitsministeriums mit. Die Zusammenstöße waren die heftigsten, seit die UN vor mehr als vier Monaten eine Waffenruhe in dem nordafrikanischen Land vermittelt hatten. 

Zu den Kämpfen kam es zwischen einer Miliz, die mit der international anerkannten Regierung in Tripolis verbündet ist, und einer rivalisierenden bewaffneten Gruppe. Die UN-Mission in Libyen verurteilte die Zusammenstöße scharf und warnte davor, die ausgehandelte Waffenruhe zu brechen.

+++ 17.09 Uhr: Erste Leiche von vermissten Skifahrern in Norwegen gefunden +++

Zwei Wochen nach einem Lawinenabgang im Norden Norwegens ist die Leiche eines von mehreren verschwundenen Skifahrern gefunden worden. Die Suche nach den drei anderen Opfern werde voraussichtlich im Tamoktal fortgesetzt, sagte Einsatzleiter John-Kåre Granheim am Mittwoch, wie der norwegische Sender NRK berichtete. Ob es sich bei der gefundenen Person um einen der betroffenen drei Finnen oder die Schwedin handelte, war unklar.

Die vier Skifahrer waren am 2. Januar auf dem Weg auf den 1442 Meter hohen Gipfel des Blåbærfjellets gewesen und später als vermisst gemeldet worden. Zu dem Zeitpunkt war eine Lawine abgegangen. Die Polizei erklärte bereits zwei Tage später, die Schwedin und die Finnen seien mutmaßlich tot. Es sei äußerst unwahrscheinlich, zwei Tage begraben unter einer Schneelawine zu überleben. Die Einsatzkräfte arbeiteten aber trotzdem weiter daran, die Vermissten zu finden.

+++ 16.37 Uhr: Leiche von viertem deutschen Skiwanderer in Österreich gefunden +++

Vier Tage nach einem Lawinenabgang im österreichischen Lech ist die Leiche des vierten bislang vermissten deutschen Skiwanderers gefunden worden. Im Zuge einer großangelegten Suchaktion sei der 28-Jährige tot in einer Tiefe von 2,50 Meter entdeckt worden, teilte die Landespolizeidirektion Vorarlberg mit. Die Leichen der anderen drei Männer waren bereits unmittelbar nach dem Unglück vom Samstag geborgen worden.

+++ 16.29 Uhr: Jugendbuchautorin und Übersetzerin Mirjam Pressler ist tot +++

Die für ihre preisgekrönten Jugendbücher bekannte Schriftstellerin und Übersetzerin Mirjam Pressler ist tot. Sie sei im Alter von 78 Jahren nach langer schwerer Krankheit gestorben, teilte der Beltz-Verlag in Weinheim mit. Pressler erhielt unter anderem dreimal den Deutschen Jugendliteraturpreis. Sie war auch eine bekannte Übersetzerin, unter anderem der Werke des israelischen Autors Amos Oz.    

Die am 18. Juni 1940 in Darmstadt geborene Pressler wuchs bei einer Pflegefamilie und in einem Kinderheim auf. Sie schrieb Jugendbücher wie "Wenn das Glück kommt, muss man ihm einen Stuhl hinstellen" oder "Novemberkatzen". In ihren Texten setzte sie sich insbesondere mit Kindheiten in schwierigen Situationen und dem Holocaust auseinander.

+++ 16.11 Uhr: Bericht: 20-jähriger Datendieb möglicherweise doch kein Einzeltäter +++

Im Fall des umfangreichen Datendiebstahls zweifeln die Ermittler offenbar daran, ob der geständige 20-Jährige wirklich ein Einzeltäter war. Der junge Mann sei nicht in der Lage gewesen, den Ermittlern zu zeigen, wie er die Daten seiner Opfer erbeutete, berichteten das ARD-Magazin "Kontraste" und das RBB-Inforadio. Demnach hatten Beamte des Bundeskriminalamts ihn dafür vor einen Computer gesetzt und ihn aufgefordert zu erläutern, wie er vorgegangen sei. Dabei sei deutlich geworden, dass er beispielsweise nicht über die nötigen Kenntnisse verfügte, um die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung zu umgehen. Diese Sicherheitslücke aber soll der Täter ausgenutzt haben, um zahlreiche Accounts zu hacken.

+++ 16.06 Uhr: Gericht sieht geringe Schuld bei sieben Loveparade-Angeklagten +++

Im Loveparade-Prozess hat das Gericht für sieben Angeklagte wegen geringer Schuld eine Einstellung ohne Auflage vorgeschlagen. Dies gelte für die sechs städtischen Bediensteten, die nur im Vorfeld in die Planung eingebunden gewesen seien, sagte Anwalt Julius Reiter nach dem sogenannten Rechtsgespräch.  Auch für einen Mitarbeiter des Veranstalters Lopavent habe das Duisburger Landgericht nur geringe Schuld gesehen. Er soll rein repräsentative Aufgaben gehabt haben.

Bei den anderen drei angeklagten Lopavent-Mitarbeitern habe das Gericht wegen deren Einbindung in die organisatorischen Abläufe am Veranstaltungstag eine "mittlere" Schuld gesehen. Hier habe es eine Einstellung gegen Auflage vorgeschlagen, sagte ein Verteidiger. Das Duisburger Landgericht hält eine Einstellung des Prozesses um die Loveparade-Katastrophe mit 21 Toten und 652 Verletzten für denkbar.

+++ 16.04 Uhr: US-Militär: US-Soldaten bei Anschlag in Nordsyrien getötet +++

Bei einem Anschlag auf die von Kurden kontrollierte Stadt Manbidsch im Norden Syriens sind US-Soldaten ums Leben gekommen. Die von den USA angeführte internationale Koalition schrieb auf Twitter, bei der Explosion seien Mitglieder des US-Militärs getötet worden. Eine Zahl wurde nicht genannt. Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte starben vier US-Soldaten, zwei davon im Krankenhaus. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hatte die Tat über sein Sprachrohr Amak für sich reklamiert und von einem Angriff eines Selbstmordattentäters gesprochen.

+++ 15.53 Uhr: Verfassungsschutz startete AfD-Prüfung schon unter Maaßen +++

Die Bundesregierung hat dem Vorwurf widersprochen, dass der frühere Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen gehen musste, um eine Überprüfung der AfD zu ermöglichen. Die Entscheidung, die AfD zum Prüffall zu erklären, sei über Monate hinweg vorbereitet worden, erklärte eine Sprecherin des Innenministeriums in Berlin. Die entsprechende Untersuchung sei bereits zu Maaßens Amtszeit eingeleitet worden. "Erstmals im Januar 2018 erfolgte die Aufforderung an die Landesverfassungsschutzämter, Erkenntnisse zu übermitteln." Erst im vergangenen November war Maaßen in den einstweiligen Ruhestand versetzt worden.

AfD-Fraktionschefin Alice Weidel hatte einen Zusammenhang zwischen Maaßens Abgang und der Prüfung ihrer Partei hergestellt. Nach ihren Worten musste der frühere Chef des Verfassungsschutzes "aus dem Weg, um einen "Prüffall AfD" konstruieren zu können". Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) unterstrich jedoch, dies sei eine fachliche und keine politische Entscheidung gewesen

+++ 15.50 Uhr: Gericht hebt Abschiebungsverbot für Sami A. auf +++

Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat das Abschiebungsverbot für den mutmaßlichen islamistischen Gefährder Sami A. aufgehoben. Das Gericht bestätigte nach der mündlichen Verhandlung seine im vergangenen November im Eilverfahren getroffene Entscheidung und verwies auf die diplomatische Zusicherung Tunesiens, dass Sami A. keine Folter oder unmenschliche Behandlung drohe. 

Sami A. war am 13. Juli rechtswidrig nach Tunesien geflogen worden. Das Verwaltungsgericht hatte die Abschiebung am Tag zuvor untersagt, weil es eine Foltergefahr für den Tunesier sah. Der Beschluss wurde den zuständigen Behörden allerdings erst zugestellt, als Sami A. bereits im Flugzeug nach Tunis saß. Das Gericht ordnete darauf an, dass der Tunesier nach Deutschland zurückgeholt werden müsse. Dazu kam es aber nicht.

+++ 15.45 Uhr: Gutachten: Magnitz' Verletzungen eher auf Sturz zurückzuführen +++

Die schweren Kopfverletzungen des Bremer AfD-Politikers Frank Magnitz sind nach einem Gutachten eher auf einen Sturz als auf Schläge zurückzuführen. Die Wunde an der Stirn könnte zwar auch durch Schläge mit einem kantigen Gegenstand entstanden sein, sagte der Sprecher der Bremer Staatsanwaltschaft, Frank Passade,. Die Stelle, an der sich die Wunde befinde, spreche aber eher für einen Sturz. Das gelte auch für die flächigen Hautschürfungen.  

Zuerst hatte "Spiegel Online" über das Gutachten berichtet, für das ein Rechtsmediziner den 66-Jährigen am Tag des Angriffs untersucht, den Tatort besichtigt und das Video vom Überfall analysiert hatte. Unbekannte hatten den Bremer AfD-Chef und Bundestagsabgeordneten am 7. Januar angegriffen und schwer verletzt. Ein Überwachungsvideo zeigt, wie drei Männer Magnitz an jenem Abend verfolgen. Einer von ihnen schlägt ihn von hinten, der Politiker stürzt zu Boden. 

+++ 15.41 Uhr: Bombenexplosion vor berühmter Pizzeria in Neapel +++

Schock in der Heimatstadt der Pizza: In Neapel ist vor einer international bekannten Pizzeria eine Bombe explodiert. Der kleinere Sprengsatz beschädigte den Eingang des Restaurants Sorbillo im historischen Zentrum der süditalienischen Stadt. Verletzt wurde niemand. 

Pizzabäcker Gino Sorbillo, der mit seiner Pizzeria bis nach New York expandierte, zeigte sich auf Facebook mit einem Schild: "Geschlossen wegen Bombe." Das Restaurant ist auch bei Touristen sehr beliebt. Sorbillo sprach von einem "Angriff auf die Wiedergeburt von Neapel". Der Präsident des italienischen Abgeordnetenhauses, der Neapolitaner Roberto Fico, stellte einen Bezug zur Mafia her und sprach Sorbillo seine Solidarität aus. "Die Institutionen stehen auf der Seite derer, die sich nicht vor den feigen Angriffen der Camorra einschüchtern lassen", twitterte er. 

+++ 15.20 Uhr: Von der Leyen: Bundeswehr wird Afghanistan bei US-Abzug verlassen +++

Bei einem Abzug der US-Truppen aus Afghanistan will Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen auch den Bundeswehr-Einsatz dort beenden. "Die Bundeswehr ist nie allein unterwegs, sondern immer nur in Bündnissen und Koalitionen", sagte die CDU-Politikerin der "Zeit". "Gemeinsam rein - gemeinsam raus. Diese Devise gilt heute auch noch", sagt sie. Das gelte auch für Verbündete wie Italien und Großbritannien.

Die USA überlegen, einen Teil ihrer rund 14.000 Soldaten aus Afghanistan abzuziehen. US-Präsident Donald Trump prüft dies nach offiziellen Angaben aber noch. Deutschland hat in Afghanistan knapp 1300 Soldaten stationiert, die als Teil des Nato-Einsatzes "Resolute Support" afghanische Sicherheitskräfte ausbilden.

+++ 14.45 Uhr: Razzia gegen mutmaßliche Mitglieder eines Ku Klux Klans +++

Bei einer Razzia gegen mutmaßlich rechte Ku-Klux-Klan-Mitglieder sind Gebäude in acht Bundesländern durchsucht worden. Dabei hätten die Beamten mehr als 100 Waffen sichergestellt, teilten Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt in Stuttgart mit. Im Zentrum der Ermittlungen stehen demnach 17 Beschuldigte im Alter von 17 bis 59 Jahren. Sie sollen eine kriminelle Vereinigung unter dem Namen "National Socialist Knights of the Ku Klux Klan Deutschland" gebildet haben.

+++ 14.03 Uhr: Mehrere Tote bei Selbstmordanschlag in nordsyrischer Stadt +++

Bei einem Anschlag auf die von Kurden kontrollierte Stadt Manbidsch im Norden Syriens sind Aktivisten zufolge mehrere Menschen ums Leben gekommen. Bei der Explosion einer Bombe seien mindestens sieben Zivilisten getötet worden, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Mittwoch. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte die Tat über sein Sprachrohr Amak für sich und sprach von einem Angriff eines Selbstmordattentäters.

Für Meldungen über Opfer unter Angehörigen der von den USA angeführten internationalen Koalition gab es zunächst keine offizielle Bestätigung. Manbidsch gehört zu den Gebieten Nordsyriens, die von der Kurdenmiliz YPG kontrolliert werden.

+++ 13.08 Uhr: Wetterdienst sieht kein außergewöhnliches Schnee-Ereignis +++

Die starken Schneefälle im Alpenraum der vergangenen Tage sind nach Ansicht des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zwar ungewöhnlich, aber kein "außergewöhnliches" Wetterereignis gewesen. Die gefallene Schneemenge im Berchtesgadener Land mit Höhen von bis zu 150 Zentimetern liege in der Wiederkehrzeit von zwei bis 15 Jahren, teilte die Behörde in Offenbach mit. Die vereinzelte Schneehöhe von bis zu zwei Metern komme alle 30 bis 50 Jahre vor.

"Analysen des DWD zeigen, dass die an den vergangenen Tagen aufgetretene Wetterlage mit Zustrom feuchtkalter Luft aus nördlichen Richtungen in Zukunft vermutlich häufiger vorkommen wird", hieß es in der DWD-Mitteilung. Im Winter werde es künftig mehr Niederschläge geben - aber häufiger als Regen und nicht als Schneefall. Das liege unter anderem am Klimawandel und dem Anstieg der Temperatur. 

+++ 12.50 Uhr: Drogen per Essenskurier - Besitzer von Schnellimbiss in Haft +++

Rauschgift im Pizzakarton: Ein 35 Jahre alter Besitzer eines Schnellimbisses sitzt in Untersuchungshaft, weil er mit Drogen gehandelt haben soll. Er soll im baden-württembergischen Oberkirch Rauschgift in Warmhalteboxen und Pizzakartons an seine Abnehmer ausgeliefert haben, wie die Polizei mitteilte. Außerdem soll er Drogen in seiner Wohnung hergestellt haben. Die Polizei durchsuchte den Schnellimbiss und die Wohnung des Mannes sowie weitere Wohnungen. Neben einem vierstelligen Bargeldbetrag fanden die Beamten größere Mengen Rauschgift sowie Grundsubstanzen für die Zubereitung von Drogen.

+++ 12.41 Uhr: Bauern rechnen mit stabilen Lebensmittelpreisen +++

Der Wocheneinkauf dürfte aus Sicht der Bauern trotz des zurückliegenden Dürresommers nicht teurer werden. "Die Lebensmittelpreise werden aller Voraussicht nach stabil bleiben", sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied in Berlin für dieses Jahr voraus. Der Verbandschef verwies darauf, dass auch die Erzeugerpreise für Milch und Getreide stabil seien. Für Kartoffeln könnten die Bauern tendenziell mehr verlangen, dagegen blieben die Schweinepreise unter Druck.

Wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, hängt von vielen Faktoren und nicht nur von den Bauern ab. Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie und der Handel gaben am Mittwoch keine Prognose ab.

+++ 12.37 Uhr: Notruf nicht bearbeitet: Geldstrafe für Polizisten in Österreich +++

Weil er einen nächtlichen Notruf weder bearbeitet noch dokumentiert hat, ist in Österreich ein 54 Jahre alter Polizist zu einer Geldstrafe von 16.800 Euro verurteilt worden. Der Beamte verwies vor dem Landgericht St. Pölten darauf, dass er nach dem Notruf eingeschlafen sei. "Es ist nicht rühmlich, es war viel los. Es tut mir leid." Das Gericht glaubte ihm nicht. "Wir sind zum Schluss gekommen, dass Sie es bewusst unterlassen haben, dass eine Streife hingeschickt wird", sagte der Richter zum 54-Jährigen.

Der Polizist wurden wegen Amtsmissbrauchs und Anstiftung zum Amtsmissbrauch verurteilt. Er hat nach Überzeugung des Gerichts einen Kollegen gebeten, ein falsches Protokoll über die Fahrt zur Anruferin anzufertigen. 

+++ 12.33 Uhr: Winter wird in zweiter Halbzeit allmählich kälter +++

Der meteorologische Winter ist zwar fast um, hat sich abgesehen von reichlich Schnee in den Alpen und im Erzgebirge bislang aber eher von der milden Seite gezeigt. Mit Beginn der "zweiten Halbzeit" wird es aber allmählich kälter werden, berichtete der Deutsche Wetterdienst (DWD). Am Donnerstag sorgt das Tief "Hinne" für windiges Schauerwetter. Bis in tiefe Lagen sind Schnee, Schneeregen oder Graupel möglich, sagte eine Sprecherin. Insbesondere in der Nacht zum Freitag drohe daher Glättegefahr. 

Von Freitag an wird es nach milden fünf bis neun Grad am Donnerstag deutlich frischer. Die Höchsttemperaturen dürften dann nur noch zwischen ein und fünf Grad liegen, am Wochenende erwarten die Wetterexperten im Südosten Deutschlands Dauerfrost. Nachts kann es in der Mitte und im Süden Deutschlands bis minus zehn Grad kalt werden. In den Alpen könnte das Thermometer sogar auf minus 15 Grad fallen.

+++ 11.57 Uhr: Kreise: Einsetzung von Untersuchungsausschuss zu Berateraffäre vorerst gestoppt +++

Die Einsetzung des Untersuchungsausschusses zur Berateraffäre im Bundesverteidigungsministerium ist nach Angaben aus Oppositionskreisen vorerst gestoppt. Der Antrag sei mit der Mehrheit der großen Koalition und Stimmen der AfD zur weiteren Prüfung an den Geschäftsordnungsausschuss verwiesen worden, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP in Berlin. Der parlamentarische Untersuchungsausschusses soll der Frage nachgehen, wie es zu den Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Berateraufträgen im Ressort von Ministerin Ursula von der Leyen kam (CDU).

+++ 11.50 Uhr: Betrieb an Frankfurter Flughafen läuft nach Streik wieder reibungslos +++

Nach dem Ende des Warnstreiks der privaten Sicherheitsleute läuft der Betrieb am Frankfurter Flughafen wieder normal. Die Sicherheitskontrollen seien im regulären Umfang besetzt, teilte der Betreiber Fraport mit. Am Vortag waren wegen des Warnstreiks der Gewerkschaften Verdi und DBB 618 Flüge und damit gut die Hälfte des geplanten Programms ausgefallen. Nach ersten Schätzungen der Fraport waren davon 70 000 Passagiere betroffen. Rund 700 Gepäckstücke waren wegen des Streiks liegengeblieben und sollten am Mittwoch ans Ziel gebracht werden.

+++ 11.35 Uhr: Seehofer hält Halbzeitbilanz der Großen Koalition für überflüssig +++

Anders als die neue CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hält der scheidende CSU-Chef Horst Seehofer eine Halbzeitbilanz zur Arbeit der großen Koalition für überflüssig. "Ich sehe nicht die Notwendigkeit, dass wir als CSU eine Halbzeitbilanz machen und dann entscheiden, ob wir in der Koalition bleiben", sagte Seehofer der "Augsburger Allgemeinen".

+++ 11.15 Uhr: Leiche von vermisster deutscher Urlauberin in Australien entdeckt +++

Nach tagelanger Suche ist in Australien die Leiche einer vermissten deutschen Urlauberin entdeckt worden. Die 62 Jahre alte Frau aus Köln war am Neujahrstag im australischen Outback verschwunden, dem menschenleeren Hinterland im Herzen des Kontinents. Die Leiche wurde nach Angaben der Polizei in der Nähe der Stadt Alice Springs unter einem Baum gefunden, in größerer Entfernung von einem Wanderpfad. 

Polizeisprecherin Pauline Vicary sagte: "Wir müssen der Familie leider diese traurige Nachricht überbringen. Aber wir sind erleichtert, dass wir eine Antwort für sie haben." Die Familie aus Deutschland hatte erst am Dienstag die Bevölkerung in der Region von Alice Spring um Hilfe gebeten.

+++ 10.59 Uhr: Syriens Kurden lehnen von Türkei kontrollierte Sicherheitszone ab +++

Syriens Kurden lehnen eine von der Türkei kontrollierte "Sicherheitszone" im Norden des Landes ab. Es handele sich bei dem Vorschlag nicht um eine Sicherheitszone, sondern um eine neue türkische "Invasion", sagte Sihanok Dibo, führendes Mitglied des politischen Arms der von Kurden angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF). Vorstellbar sei allenfalls eine Sicherheitszone unter Kontrolle der UN, die vom Sicherheitsrat beschlossen sein müsste. 

US-Präsident Donald Trump hatte in einem Tweet eine Sicherheitszone an der türkisch-syrischen Grenze erwähnt. Den USA geht es vor allem darum, eine Konfrontation zwischen der Türkei und der mit Washington verbündeten syrischen Kurdenmiliz YPG zu verhindern. Die YPG-Miliz führt die SDF an, die von den USA unterstützt werden. Diese bekämpfen im Osten Syriens die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Die Türkei sieht in der YPG hingegen eine Terrororganisation und bekämpft sie.

+++ 10.52 Uhr: Knapp ein Drittel aller Studenten wohnt in einer WG +++

Ein knappes Drittel der Studenten wohnt mittlerweile in einer Wohngemeinschaft. Die WG ist damit die häufigste Wohnform während des Studiums, wie eine vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) veröffentlichte Umfrage ergab. Ein Viertel der Studenten wohnte im vergangenen Jahr noch bei den Eltern.    

Im Vergleich zum Jahr 2003 stieg der Anteil der Studenten, die in einer WG wohnen, um rund neun Prozentpunkte auf 30,8 Prozent ab. Dagegen wohnen weniger junge Menschen während des Studiums allein oder mit einem Partner in einer Mietwohnung: Ihr Anteil fiel von 35,8 Prozent im Jahr 2003 auf 26,9 Prozent im Jahr 2018.

+++ 10.30 Uhr: Australiens Polizei hebt mutmaßlichen Drogenring mit Flugzeugcrew aus +++

In Australien hat die Polizei einen mutmaßlichen Ring von Drogenschmugglern ausgehoben, an dem auch Beschäftigte von Flugzeug-Crews aus Malaysia beteiligt sein sollen. Insgesamt wurden in Melbourne acht Verdächtige festgenommen, wie die Grenzpolizei mitteilte. Dazu gehören nach einem Bericht des TV-Senders ABC mindestens zwei Beschäftigte der Fluggesellschaft Malindo Air. Ihnen wird zur Last gelegt, Heroin und synthetische Drogen für mehr als 12,5 Millionen Euro nach Australien geschmuggelt zu haben.

Die Crew-Mitglieder sollen das Rauschgift am eigenen Körper durch den Zoll gebracht haben. Malindo Air ist eine private Fluggesellschaft mit Sitz in Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur. Zielflughäfen waren unter anderem Melbourne und Sydney.

+++ 10.28 Uhr: Spanien bangt weiter um Kind in Brunnenschacht - Haare gefunden +++

Spanien bangt weiter um einen zweijährigen Jungen, der beim Spielen in einen 110 Meter tiefen Brunnenschacht gestürzt sein soll. Helfer versuchten unermüdlich, den kleinen Julen in dem kleinen Schacht von nur 25 Zentimetern Durchmesser aufzuspüren, berichtete das spanische Fernsehen.

Mittlerweile seien darin "biologische Überreste" gefunden worden, schrieb die Zeitung "El País" unter Berufung auf Polizeiangaben. Es handele sich dabei um Haare, sagte ein Lokalpolitiker spanischen Medien. Es werde angenommen, dass sie von dem verschollenen Kind stammen, Laboruntersuchungen sollten jetzt Gewissheit bringen. Ob Julen noch am Leben ist, ist weiterhin unbekannt.

+++ 10.00 Uhr: High Cuisine: Brite kocht berühmte Thai-Suppe mit Haschisch - Festnahme +++

Wegen der etwas ungewöhnlichen Zubereitung eines Klassikers der Thai-Küche ist ein Brite auf der Urlauberinsel Koh Samui festgenommen worden. Der 58-Jährige hatte die süß-saure Suppe Tom Yam nicht nur mit Zitronengras, Fischsoße, Schalotten und Pilzen zubereitet, sondern auch noch Haschisch zugefügt. Nach dem Essen spazierte er ausgerechnet zu einem Polizeirevier, wie die Polizei mitteilte. Weil sich der Mann merkwürdig benahm, machten die Beamten einen Drogentest. Dabei stellte sich dann der Grund für sein Benehmen heraus.

+++ 09.49 Uhr: Bombendrohung auch gegen Oberlandesgericht Frankfurt +++

Die bundesweite Serie von Bombendrohungen gegen deutschen Gerichte geht weiter. Am Dienstag habe das Oberlandesgericht Frankfurt am Main eine Drohung erhalten, die mit "National Sozialistische Offensive" unterzeichnet gewesen sei, berichtete die "Frankfurter Rundschau" unter Berufung auf Gerichtspräsident Roman Poseck. "Die Polizei hat das geprüft und keine ernsthafte Gefahr angenommen", sagte Poseck. Daher habe das Gebäude nicht geräumt werden müssen.

Bereits in der vergangenen Woche hatten bundesweit Gerichte und Justizzentren per E-Mail Drohungen erhalten. Betroffen waren Landgerichte und Justizzentren in Hamburg, Wiesbaden, Hannover, Kiel, Erfurt, Magdeburg, Saarbrücken und Potsdam. Bei Durchsuchungen der Gebäude wurde nichts gefunden.

+++ 08.49 Uhr: Kenias Präsident: 14 Unschuldige bei Anschlag getötet +++

Bei dem Anschlag auf ein Hotel in Kenias Hauptstadt Nairobi sind Präsident Uhuru Kenyatta zufolge 14 unschuldige Menschen getötet worden. Alle Terroristen seien "neutralisiert" worden, sagte er.

+++ 08.44 Uhr: Inflation 2018 bei 1,9 Prozent - Höchster Stand seit 2012 +++

Das Statistische Bundesamt hat seine vorläufigen Zahlen zur Entwicklung der Verbraucherpreise im Gesamtjahr 2018 bestätigt. Danach wurde die Inflation im Vorjahr vor allem durch höhere Energiepreise auf einen Jahresschnitt von 1,9 Prozent getrieben, wie die Behörde in Wiesbaden berichtete. Das war der stärkste Anstieg seit 2012, als die Preise durchschnittlich um 2,0 Prozent angezogen hatten. Zum Jahresende hat sich der Preisauftrieb aber wieder verlangsamt. Im Dezember lag die jährliche Teuerungsrate bei 1,7 Prozent. Im November waren es noch 2,3 Prozent. Auch diese Werte wurden vom Bundesamt bestätigt.

+++ 08.39 Uhr: Syrische Kurden lehnen "Sicherheitszone" unter türkischer Kontrolle ab +++

Die Kurden in Syrien lehnen die Einrichtung einer "Sicherheitszone" unter Kontrolle der Türkei im Norden das Bürgerkriegslandes ab. Die Türkei sei nicht neutral und "kann kein Garant für die Sicherheit sein", sagte der ranghohe Politiker Aldar Chalil der Nachrichtenagentur AFP.

Lediglich eine von UN-Truppen überwachte Demarkationslinie zwischen der Türkei und Nordsyrien sei akzeptabel. Andere Optionen seien "inakzeptabel, da sie die Souveränität Syriens und die Souveränität unserer autonomen Region verletzen", sagte Chalil.

+++ 08:38 Uhr: Pflegebeitrag muss laut Studie weiter steigen +++

Der Beitrag zur Pflegeversicherung wird einer Untersuchung zufolge in einigen Jahren wieder steigen müssen. Die derzeit 3,05 Prozent würden in sechs Jahren nicht mehr reichen, heißt es in einer Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung, über die die "Süddeutsche Zeitung" berichtete. Zwischen 2025 und 2045 werde der Beitrag auf 4,25 Prozent steigen. Beim aktuellen Durchschnittseinkommen von 3771 Euro brutto wären das im Monat mehr als 45 Euro zusätzlich.

+++ 06.02 Uhr: Knapp unter 50 Grad: 15 heißeste Orte der Welt alle in Australien +++

Australien schwitzt wie lange nicht mehr. Die 15 heißesten Ort der Welt liegen nach einer Übersicht des Wetterdienstes El Dorado derzeit alle in Australien. Die höchste Temperatur wurden in der Gemeinde Tarcoola im Süden des Kontinents gemessen: 49,1 Grad Celsius. Jetzt schauen alle darauf, ob die 50-Grad-Marke geknackt wird.

In Australien ist derzeit Sommer. Die Schulen machen Pause, die Strände sind voll. Solch hohe Temperaturen sind aber auch für die Australier ungewöhnlich. Die 50-Grad-Marke wurde zuletzt 1998 überschritten: In Mardie im Westen Australiens war es damals 50,5 Grad heiß. Im Januar 1960 wurden am Flughafen von Oodnadatta im Süden des Kontinents sogar 50,7 Grad erreicht.

+++ 05.45 Uhr: Anschlag in Nairobi fordert mindestens 15 Tote +++

Bei dem islamistischen Anschlag auf einen Hotelkomplex in der kenianischen Hauptstadt Nairobi sind mindestens 15 Menschen getötet worden. Unter den Opfern seien auch Ausländer, sagte ein Polizeivertreter.

Die Zahl der Toten könnte aber noch höher liegen: Die Sicherheitskräfte haben wegen der anhaltenden Kämpfe noch nicht den gesamten Gebäudekomplex durchsuchen können.

Bislang war die Zahl der Toten nach der Attacke unklar gewesen; das US-Außenministerium bestätigte, unter den Todesopfern sei ein US-Bürger.

Angreifer hatten den Hotel- und Gewerbekomplex im Stadtviertel Westlands am Dienstag gestürmt. Den Anschlag hat die islamistische Shebab-Miliz für sich reklamiert. Die vor allem in Somalia aktive Gruppe ist mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbunden.

+++ 04.19 Uhr: Cern-Physiker schlagen neuen 100-Kilometer-Teilchenbeschleuniger vor +++

In Genf soll eine gigantische neue Forschungsmaschine für die Teilchenphysik entstehen. Zumindest wenn es nach den Physikern der Europäischen Organisation für Kernforschung (Cern) geht, die jetzt ein Konzept für den Nachfolger der bestehenden Anlage vorgelegt haben. Es sieht einen 100 Kilometer langen ringförmigen Tunnel teils unter dem Genfer See vor.

Zum Vergleich: Der bestehende Teilchenbeschleuniger hat einen 27 Kilometer langen Tunnel. Die neue Anlage wäre erheblich leistungsfähiger und könnte deutlich mehr Teilchenkollisionen erzeugen. Sollte das Projekt - für das 24 Milliarden Euro veranschlagt werden - verwirklicht werden, würden ab Ende der 30er Jahre Elektronen und Positronen auf Kollisionskurs gebracht werden. Später könnte der Tunnel als Protonenbeschleuniger genutzt werden. Die Kernphysiker des Cern wollen unter anderem bislang unbekannte Teilchen nachweisen.

+++ 04.03 Uhr: Bienengeräusche sorgen für süßeren Nektar bei Blume +++

Schwirrgeräusche von Bienen oder Faltern regen bestimmte Blumen zur Produktion von süßerem Nektar an. Israelische Forscher hatten Oenothera drummondii - eine Nachtkerzenart - genauer unter die Lupe genommen. "Unsere Ergebnisse zeigen erstmals, dass Pflanzen schnell auf ökologisch relevante Art auf das Geräusch von Bestäubern reagieren können", schreiben die Wissenschaftler um Marine Veits in einer Studie, die noch nicht als begutachteter Artikel in einem Fachjournal erschienen ist. Die durchschnittliche Zuckerkonzentration im Nektar habe sich innerhalb von drei Minuten um rund 20 Prozent erhöht.

+++ 01.30 Uhr: Demokratische Senatorin Gillibrand will bei US-Präsidentschaftswahl antreten +++

Die demokratische US-Senatorin Kirsten Gillibrand will bei der Präsidentschaftswahl 2020 antreten. Das kündigte die scharfe Kritikerin von US-Präsident Donald Trump, die sich unter anderem gegen sexuelle Gewalt gegen Frauen engagiert, in der Sendung von Talkmaster Stephen Colbert an.

"Ich werde mich um das US-Präsidentenamt bewerben", sagte die 52-Jährige. "Ich weiß, dass ich das Mitgefühl, den Mut und die furchtlose Entschlossenheit habe, um Erfolg zu haben." Sie wolle die Gesundheitsversorgung amerikanischer Familien verbessern und gegen "Korruption und Gier" kämpfen.

Gillibrand hatte 2009 den Senatssitz von Hillary Clinton für den Bundesstaat New York übernommen, als Clinton Außenministerin wurde. Bei den Kongresswahlen im vergangenen November verteidigte sie ihre Sitz.

+++ 00.06 Uhr: Lafer schließt sein Sternerestaurant im Hunsrück +++

TV-Koch Johann Lafer (61) hat sein Sternerestaurant "Val d'Or" auf der Stromburg im Hunsrück geschlossen. Das sagte er in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung". "Ich will volksnäher werden und mich stärker konzentrieren, auf das, was mir schon immer wichtig war: nachhaltige Produkte, gute Verarbeitung und ein unprätentiöser Service." Das "Val d'Or" bei Bingen in Rheinland-Pfalz, das Lafer seit 1994 mit seiner Frau betrieb, war vom "Guide Michelin" mit einem Stern ausgezeichnet worden.

Auf die Frage, ob so ein Stern auch ein Zwang sei, antwortete Lafer: "In gewisser Weise schon. Um in der Sterne-Küche mitzuspielen, muss jede Deko bis ins kleinste Detail sitzen, extrem hochwertige Zutaten sind unabdingbar." Zudem seien solche Zutaten auf Dauer immer schwerer vernünftig und nachhaltig zu organisieren, sagte er: "Wenn ich allein an Meeresfische denke: Wo sollen die denn herkommen, in der Qualität, in der Spitzenrestaurants sie benötigen?"

Sterneküche sei immer ein riesiger Aufwand - "und diesen Aufwand zu betreiben, letztlich für einen kleinen Bereich in unserem Unternehmen, das möchte ich nicht mehr", so der Österreicher.

+++ 00.02 Zwei Deutsche auf Mallorca tot aufgefunden +++

Zwei Deutsche sind auf Mallorca tot aufgefunden worden. Die bereits stark verwesten Leichen des 56 Jahre alten Mannes und der 59 Jahre alten Frau wurden bereits am späten Montagabend in der Wohnung der beiden in der Gemeinde Llucmajor südöstlich der Inselhauptstadt Palma von der Polizei gefunden, wie Medien unter Berufung auf die Behörden der spanischen Urlaubsinsel berichteten.

Den Medienberichten zufolge gehen die Ermittler davon aus, dass der Mann die Frau getötet und dann Suizid begangen hat. Eine Bestätigung dafür gebe es aber noch nicht. Bekannte des Paars hätten die Polizei alarmiert, nachdem sie längere Zeit nichts von ihren Freunden gehört hatten, hieß es. Die Polizei brach die Wohnung auf und entdeckte die Leichen. Die beiden Deutschen waren nach Einschätzung der Behörden bereits seit rund einer Woche tot.

CLEP: So sieht die Rückseite des Mondes aus – doch die Übertragung erweist sich als schwierig
kng / fs / DPA / AFP