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News des Tages: Amberger Prügelattacke - Abschiebung der Beschuldigten nicht möglich

43-Jährige Rostockerin verschwindet bei Spaziergang +++ Dänische Königin trauert um Opfer des Zugunglücks +++ Dobrindt fordert Union zu Abkehr von Mitte-Kurs auf  +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

In Amberg sollen Asylbewerber Passanten angegriffen haben

Bahnhof von Amberg: Asylbewerber sollen in dem Ort Passanten angegriffen haben

DPA

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Amberger Prügelattacke - Abschiebung der Beschuldigten nicht möglich (18.19 Uhr)
  • 43-Jährige aus Rostock verschwunden - Polizei bittet um Hilfe (14.31 Uhr)
  • Sechs Tote bei Zugunglück in Dänemark (10.25 Uhr) - Bericht über Unfallursache (10.51 Uhr)
  • Haftbefehl gegen Autofahrer nach Anschlag auf Feiernde im Ruhrgebiet (9.09 Uhr)
  • Netflix blockiert Comedy-Sendung nach Kritik aus Saudi-Arabien (8.56 Uhr)
  • Xi droht Taiwan mit gewaltsamer "Wiedervereinigung" (6.48 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker: 

+++ 22.38 Uhr: Rechtsextremisten patrouillieren nach Angriff auf Passanten in Amberg +++

Nach den mutmaßlich von Asylbewerbern verübten Angriffen auf Passanten im bayerischen Amberg haben sich offenbar rechte Bürgerwehren in der Stadt formiert. Es seien im Stadtgebiet patrouillierende Gruppen beobachtet worden, sagte Ambergs Oberbürgermeister Michael Cerny (CSU) der "Mittelbayerischen Zeitung". Die NPD Nürnberg veröffentlichte auf ihrer Facebook-Seite Fotos, die vier Menschen in Schutzwesten dabei zeigen, wie sie durch Amberg ziehen.     

Cerny äußerte sich "schockiert" über die Reaktionen auf die Gewalttat. "Ich kann die Verunsicherung, wie ich sie in manchen Reaktionen von Ambergern sehe, durchaus verstehen, aber dieser Hass und die Gewaltandrohungen, die nun aus der ganzen Republik kommen, gehen mir zu weit."

+++ 20.53 Uhr: Rettungskräfte bergen nach Gasexplosion in Russland weitere Tote +++

Zwei Tage nach der Gasexplosion in einem russischen Plattenbau ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 28 gestiegen, darunter vier Kinder. Die Rettungskräfte  bargen am Mittwoch weitere Leichen aus den Trümmern des teilweise eingestürzten Gebäudes in der Industriestadt Magnitogorsk im Ural. 13 Menschen wurden noch unter den Trümmern vermisst.

+++ 19.51 Uhr: Malta erlaubt deutschen Flüchtlings-Hilfsschiffen Einfahrt in Hafen +++

Nach Tagen auf hoher See zeichnet sich für dutzende Flüchtlinge an Bord zweier von deutschen Rettern betriebenen Hilfsschiffe eine Lösung ab: Malta erklärte sich bereit, die beiden Schiffe einlaufen zu lassen. Grund sei die sich verschlechternde Situation an Bord, erklärte die maltesische Marine. Die meisten der insgesamt 49 Flüchtlinge an Bord litten an Seekrankheit. Die "Sea-Watch 3" der deutschen NGO Sea-Watch hatte am 22. Dezember 32 Flüchtlinge in internationalen Gewässern im Mittelmeer gerettet, darunter drei kleine Kinder, drei unbegleitete Jugendliche und vier Frauen. Italien, Malta und Spanien weigerten sich, das Schiff in einen Hafen einlaufen zu lassen. Ein Schiff der deutschen Flüchtlingshilfsorganisation Sea-Eye hatte am Samstag 17 weitere in Seenot geratene Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet.

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+++ 19.48 Uhr: Kurdische Truppen ziehen aus Stadt in Nordsyrien ab +++

Nach der Drohung der Türkei mit einer neuen Offensive in Nordsyrien sind kurdische Truppen syrischen Regierungsangaben zufolge aus der Stadt Manbidsch abgezogen. Rund 400 Kämpfer seien in die Region östlich des Flusses Euphrat verlegt worden, teilte das Verteidigungsministerium in Damaskus mit. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte erklärte, etwa 250 Kämpfer der von Kurden angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) hätten die Stadt verlassen. Hunderte SDF-Anhänger hielten sich jedoch weiterhin in Manbidsch auf. Der Militärrat der Stadt wies die Meldungen über einen Abzug hingegen zurück.

+++ 19.22 Uhr: Ein Toter bei Untergang von taiwanischem Frachtschiff vor China +++

Beim Untergang eines Frachtschiffes vor der chinesischen Küste ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen, zehn weitere werden vermisst. Das 80 Meter lange Schiff aus Taiwan sank rund 170 Kilometer vor der Stadt Taizhou, wie die Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf die Schifffahrtsbehörde mitteilte. An Bord des Frachters waren demnach 14 Besatzungsmitglieder aus Birma und ein Taiwaner. Fünf Menschen konnten laut Xinhua zunächst aus dem Meer geborgen werden, einer von ihnen starb kurze Zeit später. Zehn Seeleute wurden demnach vermisst. Die Unglücksursache war zunächst unklar.

+++ 19.05 Uhr: "Chang'e 4" im Anflug: China will auf Rückseite des Mondes landen +++

Die Landung der chinesischen Sonde "Chang'e 4" auf der Rückseite des Mondes wird nach einem Bericht des chinesischen Staatssenders CGTN an diesem Donnerstag erwartet. Offiziell hat Chinas Weltraumbehörde den Termin zum Aufsetzen des unbemannten Landemoduls noch nicht bestätigt. Gelingt das Manöver, wäre es das erste Mal, dass ein Landegerät die von der Erde abgewandte Seite des Mondes erreicht. Die nach der chinesischen Mondgöttin benannte "Chang'e 4" war am 8. Dezember gestartet. Ein Roboterfahrzeug soll die Oberfläche erkunden und Experimente durchführen. China verfolgt seit Jahren ein ambitioniertes Weltraumprogramm. 

+++ 19.04 Uhr: Tarifgespräche zwischen Bahn und Lokführergewerkschaft gehen weiter +++

Die Deutsche Bahn will nach dem jüngsten Tarifabschluss mit der Eisenbahngewerkschaft EVG auch eine Einigung mit der Lokomotivführervertretung GDL erzielen. Die Tarifgespräche werden Donnerstagmittag in Frankfurt am Main fortgesetzt. Die Bahn peilt wie bisher mit beiden rivalisierenden Gewerkschaften widerspruchsfreie Verträge an. Die GDL unter dem Bundesvorsitzenden Claus Weselsky hatte im Laufe der Tarifrunde die Verhandlungen für gescheitert erklärt, zuletzt aber verkündet, sie habe von der Bahn ein verbessertes Angebot erhalten. Die Deutsche Bahn teilte am Mittwoch mit, es seien noch ein paar sachliche Punkte offen, die man in den Verhandlungen klären wolle. Sie strebe eine Einigung mit der GDL an.

+++ 18.22: Kommissarischer Pentagon-Chef räumt China oberste Priorität ein +++

Der neue kommissarische US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan räumt China oberste Priorität ein. Shanahan habe die führenden Pentagon-Mitarbeiter bei einem Treffen aufgefordert, sich "auf die Umsetzung der nationalen Verteidigungsstrategie zu konzentrieren", sagte ein Vertreter des Ministeriums. Er habe hinzugefügt: "Erinnern Sie sich: China, China, China". Die nationale Verteidigungsstrategie war von Ex-Verteidigungsminister Jim Mattis entwickelt worden, der im Dezember aus Protest gegen den von US-Präsident Donald Trump angekündigten US-Truppenabzug aus Syrien seinen Rücktritt erklärt hatte. Mattis hatte auf "wachsende Bedrohungen" hingewiesen, die von Russland und China ausgingen, weshalb sein Konzept auf die Wahrung der US-Dominanz gegenüber den beiden Staaten abzielte.

+++ 18.19 Uhr: Amberger Prügelattacke - Abschiebung der Beschuldigten nicht möglich +++

Ungeachtet der Prügelattacke von Amberg können die tatverdächtigen Flüchtlinge nicht in ihre Heimatländer abgeschoben werden. Darauf hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hingewiesen. Aktuell sei eine Abschiebung "noch in keinem der Fälle rechtlich möglich", sagte Herrmann. "Wir setzen alle Hebel in Bewegung, um das zu ändern." Vier junge Männer aus Afghanistan und dem Iran sollen laut Polizei am Samstagabend in der oberpfälzischen Stadt zwölf Passanten attackiert und verletzt haben, die meisten leicht. Ein 17-Jähriger musste allerdings wegen einer Kopfverletzung stationär ins Krankenhaus. Die beschuldigten Asylsuchenden im Alter von 17 bis 19 Jahren sitzen in verschiedenen Gefängnissen in Untersuchungshaft.

+++ 17.56 Uhr: Zahl der Toten nach Gasexplosion in Russland steigt auf 22 +++

Zwei Tage nach der Gasexplosion in einem Plattenbau in Russland ist die Zahl der Toten auf mindestens 22 gestiegen. Die Rettungskräfte hätten weitere Leichen aus den Trümmern des teilweise eingestürzten Gebäudes in der Industriestadt Magnitogorsk im Ural geborgen, erklärte das Katastrophenschutzministerium. Trotz Temperaturen von minus 27 Grad suchten die Rettungskräfte weiter nach 19 Vermissten. Die Explosion in dem Plattenbau aus Sowjetzeiten hatte sich am Silvestermorgen ereignet. Seit Dienstag wurde Schutt im Umkreis von 800 Quadratmetern von der Unglücksstelle abgetragen und mit 50 Lastwagen abtransportiert, wie das Katastrophenschutzministerium mitteilte. Laut den Behörden handelt es sich bei der Explosion um ein Unglück.

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+++ 17.38 Uhr: Windräder erzeugten im Dezember Strom für ganz Berlin für ein Jahr +++

Die Windkrafträder an Land und auf See haben im Dezember fast 15 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt. Das würde ausreichen, um für ein ganzes Jahr den Stromverbrauch von ganz Berlin oder Schleswig-Holstein zu decken, wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) mitteilte. In der Praxis fehle es allerdings bisher an Speichern, um den Strom aus Erneuerbaren bedarfsgerecht nutzen zu können.

Der Ausbau der Stromtrassen müsse zudem "deutlich an Fahrt aufnehmen", forderte der Verband. Auch in Zukunft seien zudem konventionelle Kraftwerke als Rücklage für eine sichere Stromversorgung erforderlich. Insgesamt decken die Erneuerbaren Energien inzwischen schon 38 Prozent des Bruttostromverbrauchs ab, wie der BDEW weiter ausführte. Damit hätten sie 2018 einen Rekordwert erzielt.

+++ 16.39 Uhr: 400 Meter langes Frachtschiff verliert im Sturm auf der Nordsee 270 Container +++  

Auf dem Weg vom belgischen Antwerpen nach Bremerhaven hat ein Frachter im Sturm bis zu 270 Container in der Nordsee verloren - deutlich mehr als zunächst vermutet. Die Reederei habe die Zahl nach oben korrigiert, teilte das Havariekommando mit. Zunächst war die Einsatzleitung von 30 verlorenen Behältern ausgegangen. 

Mindestens ein am Dienstag im Sturm über Bord gegangener Container enthalte Gefahrgut, hieß es. Nach Angaben der niederländischen Küstenwache sollen sogar mindestens drei Peroxid enthalten. Der Frachter ist demnach das größte Containerschiff Europas und kann rund 19.000 Behälter transportieren. Bisher wurden 21 Container an den niederländischen Inseln Vlieland, Terschelling und Ameland angespült.

+++ 16.27 Uhr: Türkei nimmt Franzosen unter Vorwurf der IS-Mitgliedschaft fest +++

Türkische Behörden haben regierungsnahen Medien zufolge zwölf mutmaßliche Mitglieder der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) festgenommen. Sie seien für den IS im Nachbarland Syrien aktiv gewesen. Unter ihnen seien zwei französische Frauen sowie einige französische Männer mit algerischen Wurzeln, berichtete die Nachrichtenagentur Anadolu.

Bestätigungen von französischer Seite gab es zunächst nicht. Fünf der Festgenommenen würden nach ihren Aussagen in Abschiebezentren gebracht. Sicherheitskräfte hätten die Verdächtigen am Sonntag und Montag bei Razzien in der nordwesttürkischen Provinz Bursa aufgegriffen, heißt es in dem Bericht. Einer der Männer sei per Gerichtsbeschluss bereits in Haft genommen worden. Es soll sich bei um den Leibwächter eines syrischen IS-Kommandeurs handeln.

 +++ 15.58 Uhr: Dänische Königin Margrethe trauert um Opfer des Zugunglücks +++

Die dänische Königin Margrethe II. hat mit großer Betroffenheit auf das schwere Zugunglück auf der Brücke über den Großen Belt (Storebælt) reagiert. Das Unglück berühre sie zutiefst, erklärte sie auf der Webseite des Königshauses. "Meine Gedanken und mein tiefstes Mitgefühl gehen sowohl an die Hinterbliebenen und ihre Familien als auch an die Verletzten."

Am Morgen war ein Schnellzug auf der Storebæltbrücke verunglückt. Er wurde ersten Einschätzungen zufolge von Teilen eines entgegenkommendes Güterzuges getroffen. Sechs Menschen starben, 16 wurden verletzt. Die Brücke verbindet die dänischen Inseln Fünen (Fyn) und Seeland (Sjælland) und ist damit einer der wichtigsten Verkehrswege Dänemarks. Auf Seeland liegt auch Kopenhagen.

+++ 15.50 Uhr: Bericht: Bundesregierung genehmigt Kriegsschiff-Export nach Ägypten +++   

Die Bundesregierung hat nach "Spiegel"-Informationen erneut grünes Licht für einen großen Rüstungsexport in den Nahen Osten gegeben. Laut einer Liste mit aktuellen Genehmigungen des Bundessicherheitsrats habe das geheim tagende Gremium kurz vor dem Jahreswechsel den Export einer Fregatte vom Typ Meko 200 an Ägypten genehmigt, berichtete das Magazin am Mittwoch.

Der "Spiegel" beruft sich auf Insider, denen zufolge eine solche Fregatte aus der Werft von Thyssen Krupp Maritime Systems rund 500 Millionen Euro kostet. Neben dem nun genehmigten Schiff solle  die ägyptische Marine in den kommenden Jahren noch eine weitere Fregatte des gleichen Typs aus Deutschland erhalten.

+++ 15.26 Uhr: Dobrindt fordert Union zu Abkehr von Mitte-Kurs auf +++

Kurz vor der CSU-Klausur in Seeon hat Landesgruppenchef Alexander Dobrindt die Union aufgefordert, sich nicht nur auf die Mitte der Gesellschaft zu konzentrieren. Nur so könne die Union als Volkspartei wiederbelebt werden, schreibt Dobrindt in einem Beitrag für die "Welt". Deutschland brauche "eine Revitalisierung der Volksparteien". Das bedeute für CDU und CSU, "den Alleinvertretungsanspruch für die Mehrheit Mitte-Rechts wieder selbstbewusst zu formulieren und programmatisch einzulösen".

Die Partei müsse ihre drei Wurzeln - die christlich-soziale, die liberale und die bürgerlich-konservative - wieder gleichberechtigt nebeneinanderstellen. "Eine zu starke Verengung auf die sogenannte Mitte führt zur Abwanderung von Wählern nach links und rechts", so der CSU-Politiker. Es müsse aber klarer Anspruch der Union sein, allen Bürgern von der Mitte bis zur demokratischen Rechten eine politische Heimat zu bieten. Extreme Parteien müssten bekämpft werden, nicht aber ihre Wähler.

+++ 15.05 Uhr: Bericht: Ursache des Zugunglücks in Dänemark war ein Container +++

Das Zugunglück in Dänemark mit sechs Toten wurde Medienberichten zufolge von einem Container auf einem Güterzug verursacht. Wie die Zeitungen "Dagbladet" und "Aftenposten" berichten, soll der leere Container sich gelöst haben. Er könnte beim Vorbeifahren den Personenzug getroffen haben, oder lag schon auf den Schienen. Beim Aufprall zersplitterte das Glas und verletzte einige Fahrgäste schwer, so die Zeitungen.

+++ 14.49 Uhr: Ministerin: Zweiter Standort für Transportflugzeug A400M in Bayern +++

Die Bundeswehr wird einen zweiten Standort für die aufwachsende Flotte ihres neuen Transportflugzeugs A400M eröffnen. Die auch für die Versorgung der deutschen Militäreinsätze im Ausland eingesetzten Maschinen sollten auch in Bayern auf dem Fliegerhorst Lechfeld südlich von Augsburg stationiert werden, teilte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen mit.

Die CDU-Politikerin besuchte den Fliegerhorst in Wunstorf bei Hannover, wo sie sich über die Fortschritte bei der Auslieferung des Militärtransporters informierte. Wunstorf ist bisher der einzige A400M-Standort. Bisher wurden nach Angaben der Luftwaffe 25 von 53 Maschinen an die Truppe ausgeliefert. Die Bundeswehr bezeichnet die Flugzeuge als Rückgrat des Lufttransportes.

Der A400M gilt als modernster Militärtransporter der Welt. Das Projekt wird allerdings von technischen Problemen geplagt. Bei der Auslieferung kam zu jahrelangen Verzögerungen. Die Kosten stiegen gegenüber der ursprünglich veranschlagten Summe nach letzten Angaben um mindestens 1,5 Milliarden Euro.

+++ 14.31 Uhr: 43-Jährige aus Rostock verschwindet bei Spaziergang - nur ihr Hund tauchte wieder auf +++

Noch immer keine Spur von Jeannine Tuppeck: Die 43-Jährige aus Rostock ist an Silvester verschwunden und seitdem unbekannten Aufenthalts. Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen der Polizei – bei der nach Angaben der Beamten u. a. ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kam – konnte die Vermisste bisher nicht aufgefunden werden.

Tuppeck habe an Silvester ihre Wohnung in Rostock Gehlsdorf verlassen, um mit ihrem Labrador einen Spaziergang zu machen. Seitdem sei sie unbekannten aufenthalts. Der Hund der Rostockerin wurde am 1. Januar in der Nähe der Wohnanschrift von einem Zeugen aufgefunden worden, jedoch habe die etwa fünf Meter lange Hundeleine gefehlt. Nun bittet die Polizei um Mithilfe der Bevölkerung bei der Suche nach der Rostockerin. "Die Vermisste ist psychisch instabil und benötigt dringend Hilfe", heißt es in der Polizeimitteilung.

Hinweise nehmen der Kriminaldauerdienst (KDD) in Rostock, Ulmenstraße 54 unter der Telefonnummer 0381 / 4916-1616, jede andere Polizeidienststelle oder auch die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de entgegen.

+++ 14.13 Uhr: Kretschmer erteilt AfD erneut Absage für Koalition nach der Wahl +++

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat einer Koalition mit der AfD nach der Landtagswahl am 1. September erneut eine Absage erteilt. "Eine Koalition mit der AfD und der Linkspartei ist ausgeschlossen", sagte er Politiker im ARD-"Morgenmagazin". Das habe etwas mit den Inhalten, aber auch mit den Personen zu tun. Bei der AfD komme hinzu, dass sie ihn als "Volksverräter" führe. Die AfD sei eine Gruppierung, die das Land spalte und auch keine Antworten auf die Zukunft habe. Die CDU arbeite daran, mit politischen Vorhaben zu überzeugen. "Und ich bin guter Dinge, dass das gelingt."

+++ 14.10 Uhr: Leerer Lastwagen könnte Zugunglück in Dänemark ausgelöst haben +++

Ein per Güterzug transportierter leerer Lastwagen könnte das Zugunglück mit sechs Toten in Dänemark ausgelöst haben. Bo Haaning von der zuständigen Unfallkommission sagte nach Angaben der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau, der Trailer sei vermutlich umgekippt oder von dem Güterzug heruntergeweht worden. Er habe den entgegenkommenden Schnellzug entweder frontal oder seitlich gerammt. Genaueres zur Unfallursache gebe es aber noch nicht. Zum Unglückszeitpunkt hatte es heftig über Teilen Skandinaviens gestürmt, auch über dem Großen Belt.

Auf der 18 Kilometer langen Brücke über den Großen Belt war der Schnellzug am Mittwochmorgen zu dem Zeitpunkt verunglückt, als ihn ein Güterzug der Bahn-Tochter DB Cargo passierte. Sechs Menschen starben, 16 wurden verletzt. Auf Fotos war zu sehen, dass der Güterzug mit Bierkästen beladen war. Die Brücke verbindet die dänischen Inseln Fünen und Seeland (Sjælland) und ist damit einer der wichtigsten Verkehrswege Dänemarks. Auf Seeland liegt auch die dänische Hauptstadt Kopenhagen.

+++ 13.43 Uhr: Rekord: Nikolauspostamt beantwortet 24.146 Kinderbriefe +++

Das Nikolauspostamt im saarländischen St. Nikolaus hat rund um Weihnachten 2018 so viele Briefe wie noch nie bearbeitet. Die 35 ehrenamtlichen Mitarbeiter antworteten auf 24.146 Schreiben von Kindern aus 42 Ländern, wie der Festausschuss St. Nikolaus mitteilte. Dies seien 1563 Briefe mehr als im Vorjahr gewesen. Die weitaus meiste Post kam wieder aus Deutschland (20.577 Briefe). Aus dem Ausland stammten die meisten Briefe aus Taiwan (1469), Frankreich (546) und Russland (357).

Seit Jahren schreiben Kinder aus aller Welt "An den Nikolaus" in dem kleinen Ort. Das Postamt ist in einer alten Schule untergebracht und öffnet jedes Jahr vom 5. bis 24. Dezember. Bundesweit gibt es insgesamt sieben Weihnachtspostämter.

+++ 13.41 Uhr: Zahl der Toten nach Erdrutschen auf Philippinen steigt auf 85 +++

Nach den Unwettern mit zahlreichen Erdrutschen auf den östlichen Philippinen ist die Zahl der Todesopfer auf 85 gestiegen. Mindestens zwanzig Menschen wurden noch vermisst, wie ein Sprecher des Katastrophenschutzes, Edgar Posadas, mitteilte. Die heftigen Regenfälle der vergangenen Tage hatten die Suche nach Überlebenden sowie die Verteilung von Hilfsgütern erschwert. Unwetter hatten am Wochenende Überschwemmungen und Erdrutsche in den Regionen Bicol und Eastern Visayas ausgelöst. Mehr als 25 000 Einwohner wurden obdachlos. Die Philippinen werden alljährlich von rund 20 Zyklonen heimgesucht, die unter anderem Erdrutsche und Überflutungen auslösen.

+++ 13.31 Uhr: Papst: Besser Atheist als scheinheilig +++

Papst Franziskus hat Heuchler in der Kirche kritisiert. "Wie oft sehen wir den Skandal dieser Personen, die in die Kirche gehen und dort jeden Tag sind. Und dann führen sie ein Leben, in dem sie andere hassen oder schlecht über andere Leute reden", sagte der Pontifex bei der Generalaudienz im Vatikan. "Besser man geht nicht in die Kirche: Lebe so, als seist du ein Atheist."

Bei der Audienz prangerte der Argentinier nicht nur Scheinheiligkeit an. Er bewies auch wieder Volksnähe. Beim Empfang des kubanischen Nationalzirkus' lachte er mit den tanzenden Künstlern und balancierte einen Fußball auf seiner Fingerspitze.

+++ 13.28 Uhr: Bahn sichert Ermittlern nach Zugunglück in Dänemark Unterstützung zu +++

Nach dem Zugunglück mit mindestens sechs Toten in Dänemark will die Deutsche Bahn die Behörden vor Ort bei den Untersuchungen unterstützen. Das sagte ein Konzernsprecher in Berlin. "Wir sind sehr betroffen über das tragische Zugunglück", fügte er hinzu. "Unsere Gedanken sind bei den Opfern und den Angehörigen." Zur Unfallursache wollte die Bahn sich nicht äußern und verwies auf die zuständigen Behörden. 

Auf der Brücke über den Großen Belt (Storebælt) war am Morgen ein Passagierzug bei starkem Wind von einem Gegenstand getroffen worden, der Medienberichten zufolge von einem entgegenkommenden Güterzug stammte. Der Güterzug der Bahn-Tochter DB Cargo hatte Lastwagen mit Getränkekisten geladen. Fotos des Zuges zeigten am Mittwoch aufgerissene Planen und verrutschte Ladung auf den Lastwagen.

+++ 12.43 Uhr: Bericht: Bahn muss hohe Vertragsstrafen an Auftraggeber im Regionalverkehr zahlen +++

Die Deutsche Bahn muss einem Zeitungsbericht zufolge wegen Verspätungen und Zugausfällen hohe Vertragsstrafen an ihre Auftraggeber im Regionalverkehr zahlen. Diese Gelder summierten sich allein seit 2017 auf fast 500 Millionen Euro, berichtete der Berliner "Tagesspiegel" in seiner Donnerstagsausgabe unter Berufung auf interne Unterlagen. Bis 2023 erwarte Bahnchef Richard Lutz insgesamt weitere Strafen in Höhe von rund 650 Millionen Euro.    

Die Strafzahlungen summierten sich damit auf fast 1,2 Milliarden Euro und verschlechtern die Ertragslage des größten Staatskonzerns massiv, berichtete die Zeitung weiter. Die Strafen sind demnach in den Verträgen mit den Auftraggebern der Länder und Kommunen geregelt, die den Regionalverkehr ausschreiben, bestellen und bezahlen.    

Eine Bahn-Sprecherin erklärte dem Bericht zufolge auf Anfrage, die internen Papiere würden grundsätzlich nicht kommentiert. Die Bahn steht derzeit wegen der im vergangenen Jahr wiederholt mangelnden Zuverlässigkeit der Züge in der Kritik.

+++ 12.28 Uhr: Bürgermeister in Mexiko wenige Stunden nach Amtsantritt erschossen +++

Wenige Stunden nach seinem Amtsantritt ist im Süden Mexikos ein Bürgermeister getötet worden. Mehrere Angreifer eröffneten am Neujahrstag in der Ortschaft Tlaxiaco im Bundesstaat Oaxaca das Feuer auf Alejandro Aparicio, kurz nachdem er seinem Amtseid abgelegt hatte, wie die örtliche Staatsanwaltschaft mitteilte. Weitere vier Menschen wurden bei dem Angriff verletzt. Ein Verdächtiger wurde festgenommen. Das Motiv war zunächst unklar.

Mexiko leidet unter einer Welle der Gewalt. Von Januar bis November vergangenen Jahres wurden in dem lateinamerikanischen Land mehr als 26.000 Menschen getötet. Verantwortlich sind häufig Drogenkartelle, die um Geschäftsanteile und die Kontrolle der Schmuggelrouten kämpfen. Immer wieder geraten auch Lokalpolitiker ins Visier der Verbrechersyndikate.

+++ 11.43 Uhr: Sechs Tote und 16 Verletzte bei Zugunglück in Dänemark +++

Bei dem Zugunglück auf der Brücke über den Großen Belt (Storebælt) in Dänemark sind nach Polizeiangaben mindestens sechs Menschen getötet und 16 weitere verletzt worden. Das sei der vorläufige Stand, teilte die Polizei der Region Fünen (Fyn) mit. Sie bestätigte damit die Zahl der Todesopfer, die die dänische Bahngesellschaft DSB der Deutschen Presse-Agentur genannt hatte.

Fahrzeuge könnten die Brücke seit Mittwochvormittag in östlicher Richtung wieder mit verminderter Geschwindigkeit befahren, teilte die Polizei mit. Sie bat darum, keine Bilder vom Unglücksort zu machen. 

Auf der 18 Kilometer langen Brücke über den Großen Belt war ein Zug am Mittwochmorgen von einem Gegenstand getroffen worden, der Medienberichten zufolge von einem entgegenkommenden Güterzug stammte. Genaueres dazu war zunächst unklar. Die Brücke verbindet die dänischen Inseln Fünen und Seeland (Sjælland) und ist damit einer der wichtigsten Verkehrswege Dänemarks. Auf Seeland liegt auch Kopenhagen.

+++ 11.13 Uhr: Klöckner warnt nach Gewalttaten vor pauschalen Verurteilungen +++

Nach den Gewalttaten von Amberg und Bottrop hat CDU-Bundesvize Julia Klöckner zu Besonnenheit aufgerufen und vor pauschalen Verurteilungen gewarnt. "Das eine sind Aggressionen gegen Ausländer, das andere sind Aggressionen von Asylbewerbern", sagte die rheinland-pfälzische CDU-Landeschefin dem Radioprogramm SWR Aktuell. "Man muss, glaube ich, Acht geben, dass man selbst nicht in eine Pauschal-Verurteilung kommt, sondern immer wieder differenziert vorgeht." Jeder müsse zur Rechenschaft gezogen werden - gleich, woher er komme und warum er das tue.

+++ 10.54 Uhr: Umfrage sieht SPD in Brandenburg nur noch bei 20 Prozent - Gleichauf mit AfD +++

Die SPD verliert in Brandenburg weiter an Zustimmung: Laut einer Forsa-Umfrage für die "Märkische Allgemeine Zeitung" kommt die SPD nur noch auf 20 Prozent - das sind zwölf Prozentpunkte weniger als bei der Landtagswahl 2014. Die AfD liegt mit 20 Prozent gleichauf, dicht gefolgt von der CDU mit 19 Prozent und den Linken mit 17 Prozent.  Die Grünen kommen der Umfrage zufolge auf zwölf Prozent und würden damit ihr Ergebnis von 2014 verdoppeln. Die FDP liegt bei fünf Prozent und muss um den Einzug in den Landtag bangen. 

+++ 10.51 Uhr: Bericht: Ursache des Zugunglücks in Dänemark war eine Güterwaggon-Abdeckplane +++

Das Zugunglück in Dänemark mit sechs Toten wurde einem Medienbericht zufolge durch eine Güterwaggon-Abdeckplane verursacht. So berichtet die norwegische Zeitung "Aftenposten", dass sich Teile einer Abdeckplane gelöst hätten - die Planenstücke hätten zu einer Notbremsung des in Gegenrichtung auf der Brücke fahrenden Personenzuges geführt. 

+++ 10.25 Uhr: Sechs Tote bei Zugunglück in Dänemark +++

Bei einem Zugunglück auf der Brücke über den Großen Belt (Storebælt) in Dänemark sind sechs Menschen ums Leben gekommen. Das bestätigte die Dänische Bahngesellschaft DSB der Deutschen Presse-Agentur.

Der Zug war gegen 7.30 Uhr von einem Gegenstand getroffen worden und hatte hart bremsen müssen. Möglicherweise habe es sich um ein Teil eines entgegenkommenden Güterzuges gehandelt, berichteten dänische Medien. Die 18 Kilometer lange Brücke über den Großen Belt und die Öresundbrücke zwischen Dänemark und Schweden wurden wegen heftigen Windes für den Autoverkehr gesperrt.

Zuvor hatte heftiger Wind bereits in weiten Teilen Skandinaviens zu Stromausfällen und Verkehrsbehinderungen geführt. Auch der Fährverkehr wurde durch den Sturm beeinträchtigt. In Schweden waren am Mittwochmorgen wegen umgestürzter Bäume mehr als 100 000 Haushalte ohne Strom.

+++ 10.07 Uhr: USA setzen Tränengas an Grenze zu Mexiko ein +++

Bei einem Zwischenfall an der Grenze zu Mexiko haben US-Beamte Tränengas eingesetzt. Rund 150 Migranten hatten in der Nacht versucht, einen Grenzzaun nahe San Diego in Kalifornien zu überwinden, wie die Grenzschutzbehörde CBP mitteilte. Kinder und Jugendliche wurden demnach über Stacheldraht gehoben, Erwachsene kletterten über den Zaun oder krochen unten hindurch. Eine Gruppe, die abseits des Zauns südlich der Grenze in Tijuana stand, habe Steine auf die US-Grenzschützer geworfen. Diese hätten daraufhin Pfefferspray und Tränengas eingesetzt und die Steinewerfer zurückgedrängt, hieß es. US-Beamten hatten demnach 25 Flüchtlinge festgenommen, darunter zwei Jugendliche.

In den vergangenen Wochen hatte sich eine große Zahl von Flüchtlingen und anderen Migranten aus Mittel- und Südamerika auf den Weg in die USA gemacht, um dort Zuflucht zu suchen. Die US-Regierung von Präsident Donald Trump hat die Grenze verstärkt gegen Migranten abgeschottet und den Kurs gegenüber Schutzsuchenden drastisch verschärft.

+++ 9.58 Uhr: Mehrere Tote bei Zugunglück in Dänemark +++

Bei einem Zugunglück auf einer Brücke in Dänemark sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Das teilte die Polizei am Mittwoch mit. Die Ursache war zunächst unklar, ersten Medienberichten zufolge war auch ein Güterzug an dem Unglück auf der Brücke über den Großen Belt beteiligt. Die 18 Kilometer lange Brücke verbindet Ost- und Westdänemark.

+++ 9.09 Uhr: Haftbefehl gegen Autofahrer nach Anschlag auf Feiernde im Ruhrgebiet +++

Nach einem Anschlag mit einem Auto im Ruhrgebiet ist Haftbefehl wegen mehrfachen versuchten Mordes gegen einen 50-jährigen Mann aus Essen erlassen worden. Das haben Polizei und Staatsanwaltschaft mitgeteilt. Der Mann soll seinen Wagen auf seiner Fahrt in Bottrop und in Essen bewusst mehrfach auf feiernde Menschen zugesteuert haben. Dabei verletzte er insgesamt acht Menschen. Staatsanwaltschaft und Polizei sprachen von einem "gezielten Anschlag".

+++ 9.05 Uhr: Schwerer Sturm über Skandinavien - Zugunglück auf Storebæltbrücke +++

Heftiger Wind hat in weiten Teilen Skandinaviens zu Stromausfällen und Verkehrsbehinderungen geführt. Auch der Fährverkehr wurde durch den Sturm beeinträchtigt. In Schweden waren wegen umgestürzter Bäume mehr als 100.000 Haushalte ohne Strom.

Die Öresundbrücke zwischen Dänemark und Schweden und die 18 Kilometer lange Brücke über den Großen Belt (Storebælt) mussten für den Autoverkehr gesperrt werden. Auf der innerdänischen Brücke kam es am Mittwochmorgen zu einem Zugunglück: Ein Personenzug wurde von einem Gegenstand getroffen und musste hart bremsen. Acht Personen seien leicht verletzt worden, sagte ein Bahnsprecher der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau. Es wurde erwartet, dass die Brücken ab 11 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden.

+++ 9.01 Uhr: Nach Anschlag mit Auto: Zahl der Verletzten hat sich erhöht +++

Nach dem Anschlag mit einem Auto im Ruhrgebiet hat sich die Zahl der Verletzten auf acht erhöht. Eines der Opfer sei schwer verletzt worden, als ein Mann in der Silvesternacht aus Fremdenhass mit seinem Auto mehrfach in Menschengruppen gefahren sei, teilte die Polizei mit. Bislang war die Polizei von fünf Verletzten ausgegangen. 

Der 50 Jahre alte Deutsche soll seinen Wagen auf seiner Fahrt nicht nur in Bottrop, sondern auch in Essen bewusst mehrfach auf feiernde Menschen zugesteuert haben. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) sagte nach den ersten Vernehmungen des Festgenommenen: "Es gab die klare Absicht von diesem Mann, Ausländer zu töten." Unter den Verletzten sind Syrer und Afghanen. Staatsanwaltschaft und Polizei sprachen von einem "gezielten Anschlag".

+++ 8.56 Uhr: Netflix blockiert Comedy-Sendung nach Kritik aus Saudi-Arabien +++

Der US-Streaming-Dienst Netflix hat nach einer Beschwerde aus Saudi-Arabien eine Sendung aus seinem Angebot in dem Königreich entfernt. Dies berichtete die "Financial Times" am Dienstag. Die Sendung handele von der Ermordung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi und dem militärischen Engagement Saudi-Arabiens im Jemen. Konkret gehe es um eine Episode der Comedy-Reihe "Patriot Act mit Hasan Minhaj". "Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, unsere Beziehungen zu Saudi-Arabien zu überdenken. Und ich meine das als Muslim und als Amerikaner", habe der US-Komiker Minhaj darin unter anderem gesagt. 

Netflix bestätigte der "Financial Times" den Schritt. Zwar unterstütze der Dienst die künstlerische Freiheit auf der ganzen Welt. Er müsse sich aber an lokale Gesetze halten. Saudische Behörden hätten die Löschung des Videos verlangt, da dieses gegen ein Gesetz gegen Cyberkriminalität verstoße, hieß es. Auch in Saudi-Arabien sei es aber weiterhin über den Youtube-Kanal des Senders zu erreichen.

Die Führung Saudi-Arabiens war in den vergangenen Monaten wegen des Mordes an dem regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi international in die Kritik geraten. Der Kolumnist der "Washington Post" wurde Anfang Oktober im saudischen Konsulat in Istanbul von aus Saudi-Arabien angereisten Tätern getötet. Eine Reihe von Indizien rückte Thronfolger Mohammed bin Salman, den Sohn des Königs, in die Nähe der Tat.

+++ 8.49 Uhr: Zahl der Toten nach Gasexplosion in Russland auf 14 gestiegen +++

Zwei Tag nach der Gasexplosion in einem Plattenbau in Russland ist die Zahl der Toten auf 14 gestiegen. Die Rettungskräfte hätten weitere Leichen aus dem Trümmern des teilweise eingestürzten Gebäudes geborgen, berichteten die russischen Nachrichtenagenturen RIA Nowosti, TASS und Interfax unter Berufung auf die Behörden. Dutzende Bewohner werden aber noch vermisst.    

Die Explosion in dem Plattenbau in der Industriestadt Magnitogorsk im Ural hatte sich am Silvestermorgen ereignet. Am Dienstag fanden die Rettungskräfte ein Baby lebend in den Trümmern. Der zehn Monate alte Junge wurde befreit und zur Behandlung nach Moskau gebracht. Der kleine Wanja hatte die Nacht bei eisigen Temperaturen überlebt, "weil er in einer Wiege lag und warm eingewickelt war", berichtete der Gouverneur Boris Dubrowski. Er erlitt aber schwere Erfrierungen, eine Kopfverletzung und mehrfache Beinbrüche.

+++ 8.40 Uhr: Trump freut sich auf weiteres Treffen mit Kim Jong Un +++

Als Reaktion auf die Neujahrsansprache des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un hat US-Präsident Donald Trump seine Bereitschaft zu einem weiteren Treffen bekräftigt. In einer kurzen Mitteilung im Kurzbotschaftendienst Twitter erklärte Trump, auch er freue sich darauf, Kim zu treffen. Nordkoreas Machthaber habe "so gut" erkannt, dass sein Land über "großes wirtschaftliches Potenzial" verfüge, fügte Trump hinzu.    

Kim hatte am Neujahrstag gesagt, dass er jederzeit bereit sei, sich erneut mit Trump zu treffen. Sollte Washington seine Blockadepolitik gegen Nordkorea jedoch fortsetzen, müsse sein Land einen "neuen Weg" zum Schutz seiner Interessen erkunden. Was unter dem "anderen Weg" zu verstehen sei, ließ der Machthaber offen.

+++ 7.28 Uhr: Lagerlechfeld wird zweiter Standort für Transportflugzeug A400M +++

Die Bundeswehr will den Transportflieger A400M künftig außer in Niedersachsen auch in Bayern stationieren. Dies werde auf dem Fliegerhorst Lagerlechfeld südlich von Augsburg geschehen, bestätigte der örtliche Bundestagsabgeordnete Hansjörg Durz (CSU) der "Augsburger Allgemeinen". Hauptstandort für das Transportflugzeug ist Wunstorf in Niedersachsen, wohin an diesem Mittwoch Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) reisen wird. Mit der Entscheidung sei die Zukunft des Fliegerhorsts Lagerlechfeld langfristig gesichert, sagte Durz. Dort würden 170 Millionen Euro investiert und 500 neue Dienstposten geschaffen.

+++ 7.04 Uhr: Handwerk dringt auf Rückkehr zur Meisterpflicht in vielen Berufen +++

Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer dringt auf eine Rückkehr zur Meisterpflicht in vielen Berufen und warnt vor Marktverzerrungen. "Wir können nicht jeden wild drauflos arbeiten lassen", sagte Wollseifer der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Eine Wiedereinführung der Meisterpflicht in bisher zulassungsfreien Gewerken werde zu mehr Wettbewerbsgerechtigkeit und fairen Marktbedingungen führen. Im Handwerk gebe es eine zunehmend Zahl von Solo-Selbstständigen, dies führe zu massiven Problemen.

"Theoretisch kann jeder einfach einen Auftrag annehmen und machen. Für diese Tätigkeiten sollte man aber qualifiziert sein", sagte Wollseifer. Inzwischen seien Einige unterwegs, die sich zwar als Handwerker betitelten, aber gar nicht ausgebildet seien.

+++ 6.48 Uhr: Xi droht Taiwan mit gewaltsamer "Wiedervereinigung" +++

Chinas Präsident Xi Jinping will die "Wiedervereinigung" mit dem demokratischen Taiwan notfalls auch mit Gewalt erzwingen. China müsse und werde auch wiedervereinigt werden, sagte Xi laut der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua in einer Rede in der Großen Halle des Volkes in Peking. Ein unabhängiges Taiwan widerspreche dem Trend der Geschichte und werde in eine Sackgasse führen.

China wolle eine friedliche Wiedervereinigung erreichen, lasse aber "keinen Raum für separatistische Aktivitäten", sagte Xi weiter. "Wir geben kein Versprechen ab, auf die Anwendung von Gewalt zu verzichten, und behalten uns die Möglichkeit vor, alle erforderlichen Mittel zu ergreifen", fügte er hinzu. 

Der Streit um den Status Taiwans geht auf den Bürgerkrieg in China zurück, als die Truppen der nationalchinesischen Kuomintang nach ihrer Niederlage gegen Maos Kommunisten nach Taiwan flüchteten. Seit Gründung der Volksrepublik 1949 betrachtet Peking die Inselrepublik, die selbst demokratische Wahlen abhält, als abtrünnigen Landesteil und droht mit einer Rückeroberung.

+++ 6.41 Uhr: Elf Tote nach Gasexplosion in Magnitogorsk geborgen +++

Zwei Tage nach der folgenschweren Gasexplosion im russischen Magnitogorsk haben Rettungskräfte zwei weitere Leichen aus den Trümmern eines teilweise eingestürzten Wohnhauses geborgen. Damit steigt die Zahl der bestätigten Todesopfer auf elf, wie die Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf den Zivilschutz berichtete. Das Schicksal von rund 30 Menschen ist nach wie vor ungeklärt. Viele von ihnen werden unter dem Schuttberg vermutet.

Zwar gelang es den Rettern am Dienstag, einen zehn oder elf Monate alten Jungen schwer verletzt aus den Trümmern zu ziehen. Allerdings sinkt die Hoffnung auf Bergung weiterer Überlebender immer mehr, nicht zuletzt wegen der beißenden Kälte mit bis zu 20 Grad Frost.

+++ 6.13 Uhr: Studie: Jeder zweite Deutsche fürchtet Altersarmut +++

Die Angst vor Altersarmut in Deutschland ist einem Medienbericht zufolge sprunghaft gestiegen. Mehr als jeder zweite Bundesbürger macht sich Sorgen um den eigenen Lebensstandard und eine mangelnde Absicherung im Rentenalter, wie aus einer Umfrage der Beratungsgesellschaft EY zum Verbrauchervertrauen hervorgeht, die der Zeitung "Die Welt" vorliegt. Um 18 Prozentpunkte auf 56 Prozent sei der entsprechende Wert gegenüber dem Vorjahr gestiegen; 2018 seien es bereits zehn Prozentpunkte gewesen.

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+++ 5.51 Uhr: Xi: China schließt Einsatz militärischer Mittel gegen Taiwan nicht aus +++

China hat seinen Willen bekräftigt, eine Wiedervereinigung mit Taiwan im äußersten Fall auch mittels militärischer Gewalt zu erzwingen. Präsident Xi Jinping sagte, Peking "behält sich die Option vor, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen". Letztlich werde die Wiedervereinigung Taiwans mit dem Festland erfolgen, sagte Xi. Diese sei im Interesse und zum Wohle der "taiwanischen Landsleute".   

Anlass der Rede Xis war die Erinnerung an eine Botschaft aus dem Jahr 1979 an Taipeh, in der die kommunistische Führung in Peking Taiwan zur Wiedervereinigung und zu einem Ende der militärischen Konfrontation aufforderte.

+++ 5.13 Uhr: Dreyer dringt auf Fortschritte bei Rücknahmeabkommen +++

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer drängt die Bundesregierung zu Fortschritten bei den Abkommen zur Rücknahme von Flüchtlingen. "Unterstützung vom Bund brauchen die Länder in der Frage der Rücknahmeabkommen, denn die werden auf der Ebene der Nationalstaaten geregelt", sagte die stellvertretende SPD-Vorsitzende der Deutschen Presse-Agentur. "Wenn Innenminister (Horst) Seehofer da Fortschritte erreicht, werden auch die Rückführungszahlen weiter steigen." 

Die Zahl der Abschiebungen aus Deutschland bewegt sich in diesem Jahr bisher auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr. Viele Landesinnenminister beklagen, dass Abschiebungen häufig am Widerstand der Herkunftsländer scheitern. Sie mahnen eine bessere Kooperation und entsprechende Rücknahmeabkommen mit den Staaten an. Dreyer gibt freiwilligen Rückführungen den Vorzug, wenn sie möglich sind.

+++ 4.34 Uhr: Justiz arbeitet an der Belastungsgrenze +++

Die Justiz arbeitet in vielen Teilen Deutschlands an der Belastungsgrenze. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in den Bundesländern. Obwohl viele Länder danach das Justizpersonal bereits kräftig aufstocken, mangelt es vielerorts weiter an Personal. Richter und Staatsanwälte ächzen seit langem unter einer Klageflut etwa bei Asylverfahren. Haftanstalten sind in einigen Bundesländern überbelegt. Verdächtige müssen wegen der Überlastung der Justiz immer wieder auf freien Fuß gesetzt werden.

"Die Arbeitsbelastung insbesondere in der Strafjustiz ist enorm hoch", sagte Sven Rebehn, Geschäftsführer des Deutschen Richterbundes, der Deutschen Presse-Agentur. "Vor allem die Staatsanwaltschaften haben sich zum Nadelöhr bei der Strafverfolgung entwickelt." 

+++ 3.16 Uhr: CDU-Wirtschaftsrat: Seit 2015 eine Million Zuwanderer neu in Hartz IV +++

Der CDU-Wirtschaftsrat sieht nach wie vor erhebliche Defizite bei der Integration der seit 2015 nach Deutschland gekommenen Flüchtlinge. Generalsekretär Wolfgang Steiger sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Aussage "Wir schaffen das" von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) aus dem Herbst 2015 sei "leider pauschal bis heute nicht erfüllt. Ich warne davor, wieder in die damalige Blauäugigkeit zu verfallen".

Er fügte hinzu: "Zur ganzen Wahrheit gehört, dass seit 2015 rund eine Million Zuwanderer neu in Hartz IV gefallen sind." Erfreulicherweise habe die Bedürftigkeit bei den Einheimischen deutlich abgenommen. Dieser Zusammenhang werde in den Debatten regelmäßig unterschlagen. "Gerade unser gutes Sozialsystem zieht ja offensichtlich Flüchtlinge aus der ganzen Welt an."

Steiger widersprach damit Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer, nach dessen Worten von den rund eine Million Menschen, die seit 2015 nach Deutschland gekommen sind, um die 400.000 einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz haben. Die große Mehrheit davon sei sozialversicherungspflichtig. Merkel habe mit ihrem Satz "Wir schaffen das" richtig gelegen, so Kramer

+++ 3.14 Uhr: NS-Opfer-Suchdienst ITS bekommt neuen Namen +++

Der Internationale Suchdienst ITS benennt sich im Frühjahr um. Er wird dann den Namen "Arolsen Archives - International Center on Nazi Persecution" (Internationales Zentrum für NS-Verfolgung) tragen. Der Hauptgrund für die Umbenennung sei, dass der alte Name nur auf die Ursprungsaufgabe des Suchdienstes verweise, erklärt eine ITS-Sprecherin. "Er lässt wenig Raum für das, was diese Institution noch leistet." So gehörten Bildung, Forschung und Gedenken an NS-Opfer mittlerweile zu den Arbeitsschwerpunkten.

ITS steht für "International Tracing Service" und beschreibt die ursprüngliche Aufgabe nach dem Zweiten Weltkrieg: Die Schicksale von Opfern nationalsozialistischer Verbrechen sollten geklärt werden. Diese Aufgabe erfüllt der ITS bis heute. Knapp 20.000 Anfragen zu Personen gingen in Bad Arolsen 2018 ein - Tendenz steigend. Außerdem will die vom Bund finanzierte Institution im kommenden Jahr die Dauerausstellung "Ein Denkmal aus Papier - Die Geschichte der Arolsen Archives" vorstellen. Darin gehe es um den Suchdienst, seine Arbeit und die Geschichte der NS-Opfer-Suche.

+++ 2.27 Uhr: Trump umwirbt Demokraten im Ringen um Ende der US-Haushaltssperre +++

Im Ringen um ein Ende der Haushaltssperre in den USA hat Präsident Donald Trump Republikaner und Demokraten zu Gesprächen geladen. Beim Kurzmitteilungsdienst Twitter umwarb Trump vor allem die Demokraten: "Grenzschutz und die Mauer-'Sache' und die Haushaltssperre sollten nicht der Punkt sein, an dem Nancy Pelosi ihren Vorsitz beginnt. Wollen wir einen Deal machen?" Die Demokratin Pelosi soll am Donnerstag erneut zur Vorsitzenden des Repräsentantenhauses gewählt werden.     

Am Mittwoch soll im Kongress wieder über den Haushalt verhandelt werden. Noch am vergangenen Donnerstag hatte Trump in einer ganzen Salve von Twitter-Botschaften den Demokraten eine Blockadehaltung gegen die "dringend benötigte Mauer" an der Grenze zu Mexiko vorgehalten.

+++ 1.03 Uhr: Göring-Eckardt verzichtet auf weitere Spitzenkandidatur +++

Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt hat eine erneute Bewerbung um eine Spitzenkandidatur für ihre Partei bei der nächsten Bundestagswahl ausgeschlossen. "Ich war zweimal Spitzenkandidatin und es war eine tolle Aufgabe. Aber beim nächsten Mal machen das andere", sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe.    

Zur Frage, ob die Grünen angesichts der guten Umfragewerte einen Kanzlerkandidaten aufstellen sollten, sagte Göring-Eckardt, die nächste Bundestagswahl sei voraussichtlich erst in zweieinhalb Jahren. "Die Europawahlen im Mai werden ein Gradmesser sein, wo die Parteien wirklich stehen."

+++ 0.36 Uhr: Kind in Zoo in den USA von Nashorn attackiert +++

In einem Zoo in Florida ist ein Kind in ein Nashorngehege gefallen und von mindestens einem der Tiere attackiert und verletzt worden. Der Zustand des Kindes, das in ein Krankenhaus in der US-Stadt Melbourne gebracht wurde, war zunächst unklar, wie Behördenvertreter sagten. Medienberichten zufolge war das Kind zwei Jahre alt.    

Augenzeugen berichteten, wie das Kind gestolpert und zwischen zwei Stahlpfosten fiel, die die Tiere im Gehege voneinander trennen. Mindestens eines der Nashörner habe das Kind mit der Schnauze "berührt", teilte der Zoo, der 900 Tiere beherbergt, mit. Seit 2009 habe es keinen solchen Zwischenfall gegeben. 

fs / DPA / AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(