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News am Wochenende: Auto stürzt von Brücke zehn Meter in die Tiefe

Polizei beendet Rechtsrockkonzert in Sachsen nach Sieg-Heil-Rufen +++ Autofahrer stirbt bei Unfall an "Gelbwesten"-Blockade in Frankreich  ++++ Die Nachrichten vom Wochenende im stern-Ticker.

Niedersachsen, Bremerhaven: Das Auto stürzte eine Autobahnbrücke der A27 hinunter

Niedersachsen, Bremerhaven: Das Auto stürzte eine Autobahnbrücke der A27 hinunter

DPA

Die wichtigsten Meldungen im Überblick:

  • Auto stürzt von Brücke zehn Meter in die Tiefe (17.48 Uhr)

  • Minimalkonsens beim G20-Gipfel (15.18 Uhr)

  • Autofahrer stirbt bei Unfall an "Gelbwesten"-Blockade (13.35 Uhr)

  • AfD-Chef Meuthen ermahnt Parteinachwuchs (11.09 Uhr)

  • Union legt in Sonntagstrend zu (10.38 Uhr)

  • Weitere Anklage gegen Netanjahu möglich (10.28 Uhr)

Die Nachrichten vom Sonntag im stern-Ticker:

+++ 18.30 Uhr: Merz bekräftigt Idee zu Steuervorteil bei Altersvorsorge über Aktien +++

Der Bewerber für den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz, hat seine Idee bekräftigt, eine Altersvorsorge über Aktien steuerlich zu begünstigen. "Ich spreche über eine ergänzende Altersvorsorge, die neben die gesetzliche Rentenversicherung treten muss", sagte der frühere Unionsfraktionschef in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". Es gebe bereits eine ganze Reihe von steuerlichen Begünstigungen. "Ich würde die gerne bündeln, ich würde sie gerne konzentrieren, ich würde sie vor allem gerne auf die Altersversorgung ausrichten", sagte der 63-Jährige. Merz ist Aufsichtsratsvorsitzender beim Vermögensverwalter Blackrock Deutschland.

+++ 17.48 Uhr: Auto stürzt von Brücke zehn Meter in die Tiefe - Fahrer überlebt +++

Ein Pkw-Fahrer hat auf der A27 bei Bremerhaven mit seinem Wagen das Geländer einer Autobahnbrücke durchbrochen und ist zehn Meter in die Tiefe gestürzt. Der Mann wurde bei dem Unfall schwer verletzt, teilte die Feuerwehr in Bremerhaven mit. Der Wagen sei von der Brücke auf einen Landwirtschaftsweg gefallen und auf den Rädern stehen geblieben. Möglicherweise seien mehrere Stunden vergangen, bevor der Unfall entdeckt wurde. Ein aufmerksamer Autofahrer, dem auf der Autobahnbrücke das beschädigte Geländer und Fahrzeugteile auf der Fahrbahn aufgefallen waren, alarmierte schließlich die Rettungskräfte. Der verletzte Fahrer konnte aus seinem Auto befreit werden und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

+++ 17.10 Uhr: Tödliche Attacke in Göttingen: Vier Tatverdächtige festgenommen +++

Nach dem gewaltsamen Tod eines 28-Jährigen in der Göttinger Innenstadt hat die Polizei vier Tatverdächtige festgenommen. Die Männer seien in der Nacht zum Sonntag sowie am Sonntagvormittag in Göttingen gefasst worden, sagte eine Sprecherin der Polizei. Alle vier seien 19 Jahre alt, in Deutschland geboren und hätten unterschiedlichen Migrationshintergrund. Die Vernehmungen dauerten an. Eine Obduktion des 28-Jährigen habe ergeben, dass er an inneren Verletzungen durch äußere Gewaltanwendung gestorben sei. Details wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht nennen. Wie Ermittlungen der Polizei ergaben, hatte sich der 28-Jährige mit mehreren anderen Männern gestritten.

+++ 16.50 Uhr: Michelle Obama sagt nach Bushs Tod Berlin-Besuch ab +++

Nach dem Tod des früheren US-Präsidenten George H. W. Bush hat die einstige First Lady Michelle Obama ihren für Donnerstag geplanten Besuch in Berlin abgesagt. "Es ist mir wichtig, gemeinsam mit der Bush-Familie das beispielhafte Leben von Präsident George H. W. Bush zu feiern", teilte Michelle Obama auf Twitter mit. "Das wird meine Besuche in Paris und Berlin leider unmöglich machen." Michelle Obama wollte ihre Memoiren am Mittwoch in Paris und am Donnerstag in Berlin vorstellen. Am Mittwoch findet in der Nationalen Kathedrale in Washington die zentrale Trauerfeier für Bush statt, am Tag darauf wird er in Texas beerdigt.

+++ 16.33 Uhr: Genuss von Geburtstagskuchen endet für acht Gäste im Krankenhaus +++

Der Genuss eines Geburtstagskuchens endete für acht Gäste in Stuttgart im Krankenhaus. Ein Besucher hatte zu der Party am Samstagabend einen Kuchen mitgebracht, der offenbar Drogen enthielt, wie die Stuttgarter Polizei mitteilte. Acht der Gäste zwischen 30 und 37 Jahren klagten anschließend über gesundheitliche Probleme, sieben der Betroffenen verloren kurzzeitig sogar das Bewusstsein.     Einem der Gäste gelang es noch, rechtzeitig den Rettungsdienst zu alarmieren. Acht Personen kamen anschließend ins Krankenhaus. Reste des Kuchens, der vermutlich Betäubungsmittel enthielt, wurden von einem Rauschgiftspürhund in der Küche aufgestöbert. Die weiteren Ermittlungen übernahm das Rauschgiftdezernat.

+++ 15.18 Uhr: G20-Staaten erreichen in Abschlusserklärung nur einen Minimalkonsens +++

Die G20-Gruppe hat sich auf ihrem Gipfeltreffen in Buenos Aires mühsam auf einen  Minimalkonsens geeinigt: Durch Kompromisse bei den Themen Handel, Klima und Migration gelang es der G20, das Treffen mit einer gemeinsamen Erklärung abzuschließen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sah darin ein Zeichen für "konstruktive Zusammenarbeit" und "Kompromissbereitschaft". Doch beim Klimaschutz scherte US-Präsident Donald Trump abermals aus. Das Gipfelkommuniqué enthält zudem keine explizite Verurteilung des Protektionismus im Welthandel.

Besonders über die Formulierungen zum Klima, zum internationalen Handel und zur Migration wurde hart gerungen, wie es aus französischen Verhandlungskreisen hieß. Demnach zögerten zwischenzeitlich mehrere Staaten, sich zu gemeinsamen Anstrengungen und dem Pariser Klimaschutzabkommen zu bekennen. Am Ende blieb es wie schon beim Gipfel des vergangenen Jahres in Hamburg bei einer 19:1-Erklärung ohne die USA.

+++ 14.25 Uhr: Oberleitungsstörung verursacht Zugausfall im Hauptbahnhof Hannover +++

Aufgrund einer Oberleitungsstörung fällt der gesamte Zugverkehr im Hauptbahnhof Hannover seit Sonntagmittag aus. "Aktuell können Züge weder einfahren, noch abfahren", sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn. Zu der Ursache der Oberleitungsstörung konnte er zunächst keine weiteren Angaben machen. Nach Informationen des Sprechers sind weitere Bereiche im Raum Hannover betroffen, konkrete betroffene Haltestellen konnte der Sprecher zunächst aber nicht nennen. Der Fernverkehr hält derzeit ersatzweise in Celle, Hannover-Wülfel, Lehrte und Wunstorf. Im Nahverkehr bemühe sich die Deutsche Bahn um einen Schienenersatzverkehr, so der Sprecher.

+++ 14.22 Uhr: 24. UN-Klimakonferenz im polnischen Kattowitz eröffnet +++

Mit Aufrufen zu entschlossenem Eintreten gegen die Erderwärmung ist am Sonntag im polnischen Kattowitz die 24. UN-Klimakonferenz (COP) eröffnet worden. Vertreter von knapp 200 Staaten begannen mit den Verhandlungen über konkrete Maßnahmen zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens aus dem Jahr 2015. Bis zum 14. Dezember soll dazu ein so genanntes Regelbuch ausgearbeitet werden. Zur Eröffnung der Konferenz forderten die Präsidenten früherer UN-Klimagipfel die Delegierten zu massiven Anstrengungen auf.

+++ 13.35 Uhr: Autofahrer stirbt bei Unfall an "Gelbwesten"-Blockade in Frankreich +++

An einer Blockade der Protestgruppe "Gelbe Westen" ist es in Südfrankreich zu einem tödlichen Unfall gekommen. Ein Autofahrer starb in der Nacht zum Samstag, nachdem er mit seinem Wagen an einem Stauende gegen einen Lkw geprallt war, wie die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft berichtete. Anschließend prallte ein weiterer Wagen in die Unfallstelle. "Dieser Unfall steht in direktem Zusammenhang mit einer Blockade der "Gelben Westen", die einen gigantischen Stau von zehn Kilometern verursacht hatte", sagte der Staatsanwalt.

+++ 11.48 Uhr: Ägyptische Schauspielerin muss wegen durchsichtigen Kleids vor Gericht +++

In Ägypten muss sich die Schauspielerin Rania Jussef wegen eines halbdurchsichtigen Kleides vor Gericht verantworten. Wie ein Justizvertreter am Samstag mitteilte, muss Jussef im Januar vor dem Richter erscheinen. Die Schauspielerin war am Donnerstag beim Internationalen Filmfestival in Kairo mit einem eng anliegenden schwarzen Spitzenkleid über den roten Teppich gelaufen, durch das ihre Beine zu sehen waren.

Zwei Anwälte zeigten Jussef wegen "Anstiftung zur Ausschweifungen" ein. Nach Justizangaben drohen ihr im Falle einer Verurteilung bis zu fünf Jahre Haft. Der Anwalt Samir Sabri, der schon mehrere Prominente vor Gericht gebracht hat, sagte, Jussef habe mit ihrem Kleid gegen gesellschaftliche Werte und Traditionen verstoßen und damit "dem Ruf des Filmfestivals und der ägyptischen Frauen" geschadet.

+++ 11.45 Uhr: Merkel: "Alles was digitalisierbar ist, wird auch digitalisiert"+++

Deutschland muss nach Einschätzung von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) eine führende Rolle bei der Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI) einnehmen. "Wenn wir (...) Wachstum haben wollen, damit auch neue Arbeitsplätze und auch Wohlstand für uns alle, dann müssen wir vorne mit dabei sein im Bereich der Künstlichen Intelligenz", sagte Merkel am Sonntag in ihrem wöchentlichen Video-Podcast.

Vor dem Digitalgipfel der Bundesregierung in Nürnberg betonte sie: "Wir leben im Zeitalter der Digitalisierung und das bedeutet, alles was digitalisierbar ist, wird auch digitalisiert werden." Die Kanzlerin verglich die Gestaltung der Digitalisierung mit der Einführung der Sozialen Marktwirtschaft.

+++ 11.09 Uhr: AfD-Chef Meuthen: Parteinachwuchs muss sich von Extremisten trennen +++

Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen hat der Nachwuchsorganisation seiner Partei mit schwerwiegenden Konsequenzen gedroht, sollte sie sich nicht von Extremisten in ihren Reihen trennen. Er setze "auf die Selbstreinigungskräfte unserer Parteijugend", sagte Meuthen der "Welt am Sonntag". "Sollte der Jungen Alternative dies jedoch nicht gelingen, muss und wird die Partei entschieden einschreiten. Die Ultima Ratio wäre eine Aberkennung der Jungen Alternative als Jugendorganisation der AfD, ich glaube und hoffe jedoch, dass dies nicht nötig sein wird."

+++ 10.45 Uhr: Deutsche wollen Beamtentum nur für Polizei und Justiz +++

Die Bundesbürger halten das Beamtentum in vielen Bereichen überholt, wie eine Umfrage ergab. Bei Lehrern hält nicht einmal jeder zweite Befragte (48 Prozent) diesen Status für notwendig. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest Dimap, die der Hessische Rundfunk (hr) für den "Beamtenreport" in Auftrag gegeben hat. Bei Verwaltungsbeamten ist es sogar nur jeder Dritte (33 Prozent).

Ganz anders sieht die Akzeptanz bei Polizei- und Justizbeamten aus. Auf die Frage "Wo halten Sie den Beamtenstatus für notwendig?" nennt mit 82 Prozent die große Mehrheit der Bundesbürger die Polizei, an zweiter Stelle mit 76 Prozent die Mitarbeiter der Justiz. 86 Prozent der Bundesbürger wären dafür, dass Beamte Beiträge in die gesetzliche Renten- und Krankenversicherung zahlen.

+++ 10.44 Uhr: Ermittlungen in sechs Fällen gegen Soldaten der Elitetruppe KSK +++

Wegen schwerer Vergehen ermittelt die Staatsanwaltschaft nach Angaben der Regierung derzeit in insgesamt sechs Verfahren gegen Soldaten des Kommandos Spezialkräfte der Bundeswehr (KSK). Wie aus einer Antwort des Verteidigungsministeriums auf eine Linken-Anfrage hervorgeht, geht es dabei unter anderem um Vorwürfe der Vergewaltigung, des sexuellen Missbrauchs von Kindern und des Besitzes kinderpornografischen Materials sowie des schweren Landfriedensbruchs und der Misshandlung Untergebener. Die Antwort lag AFP am Wochenende vor.

Eine Ermittlung dreht sich außerdem um die Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Dieses Verfahren steht nach Angaben der Regierung "im Zusammenhang mit dem Erlass eines Strafbefehls" gegen einen ehemaligen KSK-Soldaten, der auf einer Party den Hitlergruß gezeigt hatte. Er war im November zu einer Geldbuße verurteilt worden.

+++ 10.38 Uhr: Union legt im Sonntagstrend um zwei Prozentpunkte zu +++

Wenige Tage vor der Wahl eines neuen CDU-Vorsitzenden hat die Union im aktuellen Sonntagstrend zugelegt. In der Emnid-Umfrage für die "Bild am Sonntag" stiegen CDU und CSU um zwei Punkte und erreichten 28 Prozent. Die Grünen mussten dagegen zwei Zähler abgeben und kamen nur noch auf 19 Prozent. Unverändert blieben die Werte von SPD (15 Prozent), AfD (15 Prozent), FDP und  Linkspartei (jeweils neun Prozent).

+++ 10.28 Uhr: Israelische Polizei für weitere Anklage gegen Netanjahu und seine Frau +++

Die israelische Polizei hat sich am Sonntag für eine Anklage gegen Regierungschef Benjamin Netanjahu und seine Frau Sara in einem weiteren Korruptionsfall ausgesprochen. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, empfiehlt sie eine Anklage wegen mutmaßlicher Gefälligkeiten zugunsten des Telekommunikationskonzerns Besek als Gegenleistung für eine positive Berichterstattung des zu Besek gehörenden Nachrichtenportals "Walla" über Netanjahu. Besek könnte durch den Deal hunderte Millionen Euro eingenommen haben. Netanjahu wies die gegen ihn erhobenen Vorwürfe umgehend zurück.

+++ 10 Uhr: Polizei beendet Rechtsrockkonzert in Sachsen nach Sieg-Heil-Rufen +++

Die Polizei hat ein Rechtsrockkonzert im sächsischen Ostritz nach Sieg-Heil-Rufen aus dem Publikum beendet. Am Samstagabend hatten sich dort mehrere hundert Menschen zu dem Konzert von zwei rechten Szenebands versammelt, wie die Polizei Görlitz am Sonntag mitteilte.

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Gegen Mitternacht hörten Polizisten und andere Zeugen aus der Veranstaltungshalle Sieg-Heil-Rufe. Zugleich beschwerten sich Anwohner über die Lautstärke. Nachdem Verstärkung eingetroffen war, beendete die Polizei das Konzert. Der Staatsschutz ermittelt wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Das an der Grenze zu Polen gelegene 2300-Einwohner-Ortschaft Ostritz war bereits wiederholt Schauplatz von Rechtsrockkonzerten. Zuletzt hatten sich Anfang November tausende Bürger einem Neonazi-Festival in dem Ort widersetzt.

+++ 8.34 Uhr: Städte- und Gemeindebund: Kommunen müssen Dieselkrise ausbaden +++

Kurz vor einem neuen "Dieselgipfel" mit Kanzlerin Angela Merkel am Montag hat der Deutsche Städte- und Gemeindebund den Kurs der Bundesregierung kritisiert. "Das erklärte Ziel, Fahrverbote in jedem Fall zu vermeiden, konnte nicht erreicht werden", sagte der Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Uwe Brandl, der Deutschen Presse-Agentur. Auch rund eineinhalb Jahre nach dem ersten "Diesel-Gipfel" bei der Kanzlerin stünden die Kommunen vor großen Herausforderungen.

Die Städte und Gemeinden erwarteten, dass die Autohersteller stärker als bisher in die Pflicht genommen werden. "Verpflichtende Hardware-Nachrüstungen und wirkliche Umtauschprämien, die diesen Namen auch verdienen, für betroffene Fahrzeugbesitzer wären wichtige Schritte", sagte Brandl.

+++ 4.48 Uhr: Bericht: Rechnungshof wirft Bundeswehr-Firma jahrelange Misswirtschaft vor +++

Der Bundesrechnungshof wirft dem IT-Dienstleister der Bundeswehr einem Zeitungsbericht zufolge jahrelange Misswirtschaft vor. Das berichtet die "Bild am Sonntag" unter Berufung auf einen vertraulichen Prüfbericht des Rechnungshofes. Demnach geht es unter anderem um intransparente Preiskalkulation und fehlendes Rechnungswesen. Das Bundesverteidigungsministerium weist die Vorwürfe demnach zurück.

Anstatt zu viel gezahlte Gelder für IT-Investitionen zurückzuverlangen, kaufe das Verteidigungsministerium bei der BWI einfach neue Leistungen ein, ohne zu wissen, ob diese gebraucht würden, heißt es weiter.

+++ 4.13 Uhr: Obdachlosenunterkunft in Flammen +++

Ein Feuer in einer niedersächsischen Obdachlosenunterkunft hat einen Schaden von etwa 150.000 Euro angerichtet. Wie die Polizei weiter mitteilte, schlugen bereits Flammen aus dem Dachgeschoss des Hauses in Nottensdorf, als die Feuerwehr eintraf. Die Bewohner - drei Männer - konnten am Samstagmittag ins Freie flüchten. Sie blieben unverletzt. Ein 18 Jahre alter Bewohner wurde kurz darauf festgenommen. Der junge Mann könnte den Brand verursacht haben.

+++ 0.34 Uhr: Bericht: Kronprinz verschickte vor Khashoggi-Tod Nachrichten an Tötungskommando +++

Der saudiarabische Kronprinz Mohammed bin Salman hat einem US-Medienbericht zufolge in den Stunden vor der Tötung des Journalisten Jamal Khashoggi mindestens elf Nachrichten an den mutmaßlichen Drahtzieher der Tat verschickt. Das gehe aus Dokumenten des US-Geheimdienstes CIA hervor, berichtete das "Wall Street Journal" am Samstag.

Der Kronprinz habe die Nachrichten an Saud al-Kahtani verschickt, welcher das 15-köpfige Tötungskommando gesteuert habe, berichtete das Blatt. Der Inhalt der Nachrichten sei nicht bekannt, hieß es unter Berufung auf die CIA-Dokumente. Die Nachrichten seien in elektronischer Form verschickt worden. Konkrete Angaben zur Art der elektronischen Kommunikation liegen demnach nicht vor.

Die Nachrichten vom Samstag im stern-Ticker:

+++ 21.31 Uhr: Putin: Mit derzeitiger Regierung in Kiew wird es keinen Frieden geben +++

Der russische Präsident Wladimir Putin hält einen Frieden mit der derzeitigen ukrainischen Regierung für ausgeschlossen. "Der Krieg wird weitergehen, solange sie an der Macht bleibt", sagte Putin in Buenos Aires. Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine war am vorangegangenen Wochenende nach einer Konfrontation im Schwarzen Meer abermals eskaliert.     

+++ 20 Uhr: López Obrador als neuer Präsident Mexikos vereidigt +++

Mexiko wird seit Samstag von dem linksgerichteten Politiker Andrés Manuel López Obrador regiert. Der 65-jährige legte in Mexiko-Stadt den Amtseid als Präsident des 130-Millionen-Einwohner-Landes ab. López Obrador hatte im Wahlkampf versprochen, das Land gründlich umkrempeln zu wollen und mit der grassierenden Korruption und der ausufernden Gewalt Schluss zu machen. Die Wahl im Juli hatte der Linkspolitiker klar gewonnen. Der neue Präsident ist ein scharfer Kritiker der bisherigen Regierungsparteien. Kritiker werfen López Obrador vor, er könne keine konkreten Pläne vorweisen, um die zweitgrößte Volkswirtschaft Lateinamerikas zu regieren. Die mexikanische Zentralbank senkte die Wachstumsprognose für 2019 in dieser Woche bereits leicht ab. Als Grund nannte sie die Ungewissheit angesichts von López Obradors Wirtschaftspolitik.

+++ 19.55 Uhr: Queen äußert sich zum Tod George H. W. Bushs +++

Die britische Königin Elizabeth II. hat sich traurig gezeigt über den Tod des ehemaligen US-Präsidenten George H. W. Bush. "Präsident Bush war ein großer Freund und Verbündeter des Vereinigten Königreichs", hieß es in einer Mitteilung der 92-jährigen Monarchin. Bush sei ein Patriot gewesen, der seinem Land mit "Würde und Format" in seinem Amt und im Zweiten Weltkrieg gedient habe. An einen Besuch in Texas im Jahr 1991 erinnerten sie und ihr Ehemann Prinz Philip sich sehr gerne zurück, so die Queen. "Meine Gedanken und Gebete sind bei Präsident Bushs Familie und dem amerikanischen Volk."

+++ 18.40 Uhr: G20-Staaten einigen sich auf Gipfelerklärung +++

Beim G20-Gipfel in Buenos Aires haben sich die Staats- und Regierungschefs auf eine gemeinsame Abschlusserklärung verständigt. Bei wichtigen Themen wie Handel, Klimaschutz und Migration mussten starke Meinungsunterschiede allerdings hinter Kompromissformeln versteckt werden, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Verhandlungskreisen erfuhr.

Als größter Erfolg der Verhandlungen wurde von EU-Seite verbucht, dass sich die Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer dazu verpflichten, die Reform der Welthandelsorganisation WTO voranzutreiben, um eine bessere Einhaltung von gemeinsamen Spielregeln zu ermöglichen.

Erhebliche Zugeständnisse mussten allerdings bei Themen wie Migration und Handel gemacht werden. So konnten sich die G20-Staaten zum Beispiel nicht darauf einigen, sich erneut zum Kampf gegen Protektionismus zu bekennen. Grund sei die amerikanische Weigerung gewesen, eine solche Formulierung ohne den Zusatz zu verwenden, dass gleichzeitig auch Handelsschutzinstrumente zum Einsatz kommen können, um unfaire Handelspraktiken zu bekämpfen.

+++ 17.35 Uhr: Merkel trauert um George Bush - Hochachtung und Dankbarkeit +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich bewegt über den Tod des früheren US-Präsidenten George H.W. Bush gezeigt. Sie trauere um George Bush, "als Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland und als eine Deutsche, die ohne die Ergebnisse seiner Politik heute wohl kaum hier stehen könnte", sagte Merkel in der argentinischen Hauptstadt. 

+++ 16.59 Uhr: Schlägerei mit bis zu 100 Beteiligten in Berliner U-Bahn +++

Bis zu 100 Menschen haben sich am Samstagmorgen in einem Berliner U-Bahnhof eine Schlägerei geliefert. Die Kontrahenten gingen mit diversen Gegenständen aufeinander los, darunter auch Messer. Zwei 17 und 18 Jahre alte Männer erlitten leichte Verletzungen, wie die Polizei weiter mitteilte. Um die Lage zu beruhigen, mussten die Beamten zusätzliche Einsatzkräfte anfordern. Sie leiteten Strafverfahren wegen Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung ein. Der genaue Hergang der Schlägerei war zunächst unklar - der Grund für den Streit ebenso.

+++ 16.22 Uhr: "Formel Eins"-Moderatorin Steffi Tücking ist tot +++

Die Fernseh- und Radiomoderatorin Steffi Tücking ist tot. Sie starb überraschend im Alter von 56 Jahren in der Nacht zum Samstag in Baden-Baden, wie der Südwestrundfunk (SWR) mitteilte. Tücking war rund 30 Jahre lang Moderatorin bei der Popwelle SWR3. Bundesweit bekannt wurde sie insbesondere durch die ARD-Kultsendung "Formel Eins" in den 80er Jahren. 

+++ 15.34 Uhr: Trump nimmt an Staatsbegräbnis für Bush teil - Trauertag am Mittwoch +++

US-Präsident Donald Trump nimmt an dem Staatsbegräbnis für den verstorbenen Präsidenten George H. W. Bush teil. "Der Präsident wird Mittwoch, den 5. Dezember, zu einem Nationalen Trauertag bestimmen", teilte Trump-Sprecherin Sarah Sanders am Samstag mit. Donald Trump und First Lady Melania Trump würden an der Trauerfeier in der Nationalen Kathedrale in Washington teilnehmen. Die staatlichen Trauerfeierlichkeiten sollen sich über mehrere Tage erstrecken. Bei einem für den Vormittag geplanten Telefonat wolle Trump Bushs Sohn, dem früheren Präsidenten George W. Bush, persönlich seine Anteilnahme, die der First Lady und die des ganzen Landes ausdrücken. Trump ist derzeit beim G20-Gipfel in Buenos Aires.

+++ 15.23 Uhr: Zehntausende protestieren vor UN-Konferenz gegen Kohle und für das Klima +++

Unmittelbar vor dem Beginn der UN-Klimakonferenz in Kattowitz haben zehntausende Menschen in Berlin und Köln für mehr Klimaschutz und einen Ausstieg aus der Kohle demonstriert. Nach Angaben der Organisatoren marschierten am Samstag rund 16.000 Menschen zum Berliner Kanzleramt, in Köln protestierten etwa 20.000 Menschen an der Deutzer Werft. Sie forderten die Politik zum Handeln auf. Die Klimakrise sei "längst bittere Realität", erklärten die Organisationen.

+++ 14.10 Uhr: Nahles liefert sich Schlagabtausch mit den Jusos über Große Koalition +++

Die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles hat die anhaltende Kritik der Parteijugend an der großen Koalition scharf zurückgewiesen. Die Partei habe sich nach harter Debatte für ein erneutes schwarz-rotes Bündnis entschieden, sagte Nahles am Samstag auf dem Juso-Bundeskongress. Dass dies nicht akzeptiert werde, "damit kann ich nicht leben". Juso-Chef Kevin Kühnert konterte, Grund für die Skepsis sei vor allem die schlechte "Performance" der "GroKo".

+++ 14.08 Uhr: Bekennerschreiben nach Anschlag auf Haus von Vizekanzler Scholz +++

Nach dem Anschlag auf das Hamburger Wohnhaus von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) ist ein Bekennerschreiben aufgetaucht. Auf der Plattform "indymedia" bezeichnet der anonyme Verfasser die Aktion als "internationales Rauchzeichen". Als Gründe für die Tat werden der G20-Gipfel in Buenos Aires und die dortigen Proteste angegeben. Scholz sei "der Taktgeber des sozialen Angriffs der vergangenen Jahrzehnte".

Die Polizei teilte mit, man habe das Schreiben zur Kenntnis genommen. Der Staatsschutz ermittle wegen einer politisch motivierten Straftat.

 Eine Gruppe von mindestens zehn vermummten Personen hatte nach Polizeiangaben in der Nacht zu Freitag zunächst einen Autoreifen vor dem Mehrfamilienhaus im Hamburger Stadtteil Altona angezündet und danach mit schwarzer Farbe gefüllte Marmeladengläser gegen die Hauswand geworfen.

+++ 13.42 Uhr: Kanzlerin spricht mit Putin über Ukraine-Krise +++

Kanzlerin Angela Merkel ist am Rande des G20-Gipfels in Buenos Aires mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu einem Arbeitsfrühstück zusammengekommen. Im Mittelpunkt dürfte die Eskalation im Ukraine-Konflikt nach der Festsetzung von drei ukrainischen Schiffen durch die russische Küstenwache vor der Halbinsel Krim stehen. Die USA und die Ukraine erwarten von der Kanzlerin eine verstärkte Vermittlerrolle. US-Präsident Donald Trump hatte wegen des Vorfalls im Asowschen Meer ein Treffen mit Putin beim G20-Gipfel kurzfristig abgesagt.   

Merkel war am Freitagabend wegen einer Flugzeugpanne erst mit zwölf Stunden Verspätung in der argentinischen Hauptstadt eingetroffen. Bei einer Gala-Veranstaltung im berühmten Teatro Colon hatte sie bereits kurz mit Putin gesprochen. Vor dem Gipfel telefonierte sie neben dem Kremlchef auch mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko.

+++ 13.20 Uhr: Mehr als hundert Festnahmen bei Protesten in Paris +++

Bei den gewalttätigen Protesten in Paris hat es nach Angaben der Regierung mehr als hundert Festnahmen gegeben. Premierminister Edouard Philippe sagte am Samstag, mindestens 107 Menschen seien festgenommen worden. Die Bewegung der "Gelbwesten" hatte ihre Proteste gegen die Politik von Staatschef Emmanuel Macron am Samstagvormittag in Paris fortgesetzt. An ihnen beteiligten sich nach Angaben der Regierung auch rund 1500 gewaltbereite "Unruhestifter".

+++ 11.48 Uhr: Bundesregierung trauert um Bush senior - "Freund der Deutschen" +++

Die Bundesregierung hat den verstorbenen Ex-US-Präsidenten George H. W. Bush als "Freund der Deutschen" gewürdigt. "Seinen Beitrag zu unserer Wiedervereinigung werden wir nie vergessen", schrieb Regierungssprecher Steffen Seibert am Samstag bei Twitter. George H. W. Bush war zuvor im Alter von 94 Jahren gestorben. Als 41. Präsident der USA war er maßgeblich an der deutschen Wiedervereinigung beteiligt. Zuvor hatten bereits Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Außenminister Heiko Maas ihre Anteilnahme bekundet.

+++ 11.48 Uhr: Neue Proteste der "Gelbwesten" in Frankreich +++

In Frankreich haben am Samstag neue Proteste der "Gelbwesten"-Bewegung begonnen, die seit knapp zwei Wochen gegen die Politik von Präsident Emmanuel Macron demonstriert. Gleich zu Beginn der Proteste in der Hauptstadt Paris kam es zu Ausschreitungen: Innenminister Christophe Castaner sprach von 1500 gewaltbereiten "Unruhestiftern", die sich nahe den Champs-Elysées versammelt hätten und sich prügeln wollten.

+++ 11 Uhr: Ukraine verweigert 100 Russen die Einreise +++

Am ersten Tag eines Einreiseverbots für russische Männer hat die Ukraine nach offiziellen Angaben 100 Russen an der Grenze zurückgewiesen. Die Gründe seien unterschiedlich, sagte ein Sprecher Grenzschutzes am Samstag in Kiew. Der Zweck des Aufenthalts in der Ukraine sei unklar gewesen, oder die Reisenden hätten nur ihren russischen Inlandspass gehabt, der dem Personalausweis entspricht. Russland habe seinerseits 40 Ukrainern die Einreise verweigert.

+++ 10.42 Uhr: Papst besorgt wegen Homosexualität in Kirche +++

Papst Franziskus ist wegen Homosexueller in der Kirche in Sorge. "In unseren Gesellschaften scheint es gar, dass Homosexualität eine Mode ist, und diese Mentalität beeinflusst auf gewisse Weise auch die Kirche", sagt er in einem Interview auf Spanisch, das am Montag in einem Buch veröffentlicht werden soll.

Homosexuelle Menschen im Klerus und in Priesterseminaren bereiteten ihm Sorgen, es sei eine "sehr ernste Angelegenheit". Menschen mit "dieser tiefverwurzelten Tendenz" sollten seiner Meinung nicht in Seminaren zugelassen werden.

Homosexualität lehnt die katholische Kirche ab. Franziskus spricht sich jedoch immer wieder gegen die Diskriminierung von Schwulen und Lesben aus.

+++ 10.06 Uhr Enger Vertrauter von Drogenboss "El Chapo" zu lebenslanger Haft verurteilt +++

Die ehemalige rechte Hand des mexikanischen Drogenbosses Joaquín "El Chapo" Guzmán, Dámaso López Núñez, ist am Freitag in den USA zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Ein Bundesgericht in Alexandria im US-Bundesstaat Virginia befand den 52-Jährigen, der auch "Der Rechtsanwalt" genannt wird, des Drogenhandels für schuldig.

López war im Mai vergangenen Jahres in Mexiko gefasst und zwei Monate später an die USA ausgeliefert worden. Er galt als potenzieller Zeuge gegen Guzmán, der derzeit in New York vor Gericht steht. Nach Angaben des US-Justizministeriums war López stellvertretender Leiter eines mexikanischen Hochsicherheitsgefängnisses, aus dem "El Chapo" 2001 mit seiner Hilfe fliehen konnte.

+++ 9.15 Uhr: Putin-Sprecher bestätigt Kontakt zu Trumps Ex-Anwalt +++

Kremlsprecher Dmitri Peskow hat einen Kontakt seines Stabes zu einem Vertrauten von US-Präsident Donald Trump bestätigt. Es seien per Mail Anfragen eingegangen, bei einem Investitionsprojekt zu helfen, sagte Peskow am Freitagabend (Ortszeit) am Rande des G20-Gipfels in Buenos Aires. Soweit er sich erinnere, sei es darum gegangen, "ein Trump-Haus zu bauen", sagte er der Agentur Interfax zufolge. Wann der Kontakt genau war, blieb zunächst unklar.

Weil zwei Fahrgäste den Preis für ihr Taxi nicht bezahlen wollten, wurde der Fahrer mit einem Samuraischwert angegriffen. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe der österreichischen Stadt Graz.

Weil zwei Fahrgäste den Preis für ihr Taxi nicht bezahlen wollten, wurde der Fahrer mit einem Samuraischwert angegriffen. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe der österreichischen Stadt Graz.

DPA

+++ 9.15 Uhr: Taxifahrer in Österreich wird mit Samurai-Schwert angegriffen +++

Ein Taxifahrer ist in Österreich nach einer Diskussion mit seinen Fahrgästen mit einem Samurai-Schwert angegriffen worden. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, wollten die beiden Fahrgäste (52, 62) in Gleisdorf bei Graz den Fahrpreis nicht bezahlen. Der 46 Jahre alte Fahrer forderte sie auf auszusteigen. Als er selbst aus dem Auto stieg und den beiden Fahrgästen die Tür öffnete, zog einer von ihnen ein Samurai-Schwert. Das Schwert befand sich allerdings noch in einer Hülle. Der Mann schlug bei dem Vorfall am Freitagabend mehrmals mit dem Schwert auf den Fahrer ein und verletzte ihn dabei. Die beiden Täter flüchteten zunächst, wurden nach einer Fahndung aber ausfindig gemacht.

+++ 9.12 Uhr: Mordanklage gegen Ex-Polizistin nach Schüssen auf vermeintlichen Eindringling +++

Eine weiße Ex-Polizistin, die einen unbewaffneten schwarzen Mann in dessen Wohnung im US-Bundesstaat Texas erschossen hatte, ist am Freitag wegen Mordes angeklagt worden. Die 30-jährige Amber G. war zunächst wegen Totschlags festgenommen und später aus dem Polizeidienst entlassen worden. Am Freitag wurde die Anklage durch ein Geschworenengremium (Grand Jury) in Dallas verschärft, G. droht nun eine lebenslange Haftstrafe.

Die Polizistin hatte sich nach eigenen Angaben Anfang September in der Tür geirrt und die einen Stock höher gelegene Wohnung des Mannes mit ihrer eigenen verwechselt, als sie nach der Arbeit nach Hause kam.

Noch in Uniform betrat sie das Apartment von Botham Shem Jean in einer gehobenen Wohnanlage nahe dem Zentrum von Dallas. Als sie einen menschlichen Umriss in der Dunkelheit erspäht und niemand auf ihre Rufe geantwortet habe, habe sie ihre Waffe gezogen und geschossen, schilderte sie den Ermittlern.

+++ 6.48 Uhr: Ex-Präsident George Bush ist tot +++

Der frühere US-Präsident George H. W. Bush ist tot. Er starb im Alter von 94 Jahren, wie ein Sprecher der Familie in der Nacht auf Samstag via Twitter mitteilte. Er starb demnach am Freitagabend um 22.10 Uhr Ortszeit.

Er sei der beste Vater gewesen, den man sich als Sohn oder Tochter habe wünschen können, hieß es in einer Erklärung seines Sohnes, des früheren US-Präsidenten George W. Bush. Die gesamte Familie sei zutiefst dankbar für dessen Leben. Der zweitälteste Sohn Jeb Bush schrieb auf Twitter, nichts habe seinem Vater mehr Freude bereitet, als anderen zu helfen.

Der Republikaner war von 1981 bis 1989 Vizepräsident unter Ronald Reagan und anschließend vier Jahre lang Regierungschef in Washington. Sein Sohn George W. Bush war von 2001 bis 2009 Präsident.

+++ 5.57 Uhr: Michelle Obamas Autobiografie avanciert zum US-Bestseller des Jahres +++

Keine drei Wochen nach ihrer Veröffentlichung sind die Memoiren der früheren amerikanischen First Lady Michelle Obama zum bestverkauften Buch des Jahres in den USA aufgestiegen. Obwohl das Weihnachtsgeschäft gerade erst anläuft, gingen Medienberichten vom Samstag zufolge schon jetzt deutlich mehr als eine Million Exemplare ihrer Autobiografie "Becoming. Meine Geschichte" über den Ladentisch. Damit überholte sie das Enthüllungsbuch "Fire and Fury" des Journalisten Michael Wolff über die unkonventionelle Präsidentschaft Donald Trumps, das zu Jahresbeginn für Furore in den USA gesorgt hatte.

stern-Journalistin Cornelia Fuchs: Michelle Obama: Wie die ehemalige First Lady die Welt beeinflusst

+++ 4.45 Uhr: Starkes Erdbeben erschüttert Süden Alaskas +++

Bei einem starken Erdbeben im US-Bundesstaat Alaska sind am Freitag mehrere Menschen verletzt und zahlreiche Gebäude beschädigt worden. Das Zentrum des Bebens mit der Stärke 7,0 lag nach Angaben der Geologiebehörde USGS rund 13 Kilometer nördlich der Großstadt Anchorage in einer Tiefe von 42 Kilometern. US-Präsident Donald Trump rief den Notstand für Alaska aus und machte damit den Weg für Bundesmittel frei.

+++ 3.45 Uhr: Bericht: Nordkoreanischer Soldat flieht in den Süden +++

Erstmals seit der jüngsten Beseitigung von Grenzwachposten auf der geteilten Halbinsel soll ein nordkoreanischer Soldat in den Süden geflohen sein. Das berichtet die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf die Heeresführung in Seoul. Der Soldat habe die militärische Demarkationslinie am Samstagmorgen (Ortszeit) überquert und solle nun vernommen werden, hieß es.

+++ 3.34 Uhr: G20 ringen hart um einheitliche Linie +++

Die Staats- und Regierungschefs der 20 wichtigsten Industrienationen ringen in Argentinien um ihre Handlungsfähigkeit. Das Zustandekommen einer gemeinsamen Abschlusserklärung, insbesondere zu den Streitthemen Welthandel, Klimaschutz und Migration, war zum Ende des ersten Gipfeltages noch völlig in der Schwebe. Vor allem aus den USA kam massiver Druck, etwa den Klimaschutz und vor allem die Verbindung zwischen Klimaerwärmung und Treibhausgasausstoß aus der Erklärung herauszuhalten. Auch das bei G20-Gipfeln seit zehn Jahren übliche Bekenntnis zum geregelten Welthandel wollen die USA weitgehend vermeiden.