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News des Tages: Boeing 737 Max muss in Florida notlanden

Nach Attentat von Christchurch: Hausdurchsuchung in Österreich +++ Journalisten droht Haft wegen Berichten über Missbrauchsprozess +++ Pentagon gibt eine Milliarde Dollar für Grenzmauer frei +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Eine Boeing 737 Max der Airline Southwest (Symbolbild)

Eine Boeing 737 Max der Airline Southwest (Symbolbild)

Picture Alliance

Die wichtigsten Meldungen im Überblick:

  • 15-jährige Katharina B. nach 43 Tagen wieder aufgetaucht (18.13 Uhr)
  • CDU-Spitze will Urheberrechtsreform ohne Uploadfilter umsetzen (14.38 Uhr)
  • Zahl der Krankentage wegen psychischer Probleme seit 2007 mehr als verdoppelt (13.45 Uhr)
  • Neunjähriger rettet kleine Schwester aus brennendem Auto (12.33 Uhr)

Die Nachrichten des Tages:   

+++ 23.03 Uhr: Mutmaßliche deutsche Hochstaplerin in New York vor Gericht +++

Weil sie hohe Geldsummen von Geschäftspartnern ergaunert und Dutzende Hotelrechnungen nicht bezahlt haben soll, muss sich eine mutmaßliche Hochstaplerin aus Deutschland in New York vor Gericht verantworten. Nach der Auswahl der Jury soll der Prozess am Mittwoch mit den Eröffnungsplädoyers beginnen. 

Die Staatsanwaltschaft wirft der 28 Jahre alten Anna S. vor, zwischen November 2016 und August 2017 verschiedene Menschen, Hotels und Restaurants um insgesamt rund 275.000 Dollar (etwa 240.000 Euro) betrogen zu haben. S. gab sich dabei in New York als reiche High-Society-Erbin aus Deutschland aus. Der Fall zog in den USA so viel Aufmerksamkeit auf sich, dass derzeit mehrere Verfilmungen im Gespräch sind.

+++ 22.14 Uhr: Boeing 737 Max muss in Florida notlanden +++

Eine Boeing 737 Max der Airline Southwest musste in der US-Stadt Orlando notlanden. Laut der Nachrichtenagentur Reuters hatte die Maschine Probleme mit dem Motor. Das Flugzeug konnte sicher landen, Passagiere waren nicht an Bord.

+++ 21.33 Uhr: USA streben nächste Mondlandung von Astronauten binnen fünf Jahren an +++

Die US-Regierung will binnen fünf Jahren wieder Astronauten auf den Mond bringen. Auf Anordnung von Präsident Donald Trump sehe die "offizielle Politik" vor, dass die erste Frau und der nächste Mann auf dem Mond Astronauten aus den USA sein sollen, sagte Vizepräsident Mike Pence in einer Rede in Huntsville im US-Bundesstaat Alabama. Zugleich übte Pence scharfe Kritik an der US-Raumfahrtbehörde Nasa, der er "bürokratische Schwerfälligkeit" vorwarf.

+++ 21.19 Uhr: EU beendet Marineeinsatz vor der libyschen Küste +++

Die EU will den in der Flüchtlingskrise begonnenen Marineeinsatz vor der libyschen Küste vorerst beenden. Weil sich die Mitgliedstaaten nicht auf ein neues System zur Verteilung von aus Seenot geretteten Migranten einigen konnten, sollen die Aktivitäten von Schleusernetzwerken im Rahmen der Operation Sophia bis auf Weiteres nur noch aus der Luft beobachtet werden, wie die Deutsche Presse-Agentur am Dienstagabend aus EU-Kreisen erfuhr.

+++ 19.10 Uhr: EuGH entscheidet über Widerrufsrecht beim Online-Matratzenkauf +++

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) entscheidet am Mittwoch, welche Regeln bei der Rückgabe von online gekauften Matratzen gelten. Der Bundesgerichtshof (BGH) will vom EuGH wissen, ob eine Einschränkung beim Widerrufsrecht auch für Matratzen gilt. Das Recht besteht nicht bei Waren, die aus Gesundheits- oder Hygienegründen nicht zurückgegeben werden können und deren Versiegelung entfernt wurde. Der BGH will wissen, ob darunter auch Matratzen fallen. Der Kläger in dem Verfahren entfernte die Schutzfolie von einer Matratze, ließ sie aber nach einigen Tagen zum Hersteller zurücksenden.

+++ Katharina B. nach 43 Tagen wieder aufgetaucht +++

43 Tage lang suchte die Polizei nach Katharina B. aus Verden in Niedersachsen. Nun scheint die 15-Jährige unversehrt wieder aufgetaucht zu sein, berichtet die "Bild"-Zeitung. Demnach habe sich das Mädchen am Dienstagnachmittag bei ihrer Mutter gemeldet. Ihr und zwei weiteren Freundinnen gab sie dann offenbar ihren aktuellen Aufenthaltsort bekannt.

+++ 17.48 Uhr: Arbeits- und schulfreier Tag in Venezuela wegen neuerlichen Stromausfalls +++

Nach einer neuerlichen Panne bei der Stromversorgung haben die Behörden in Venezuela den Dienstag zum arbeits- und schulfreien Tag erklärt. Mit der Maßnahme sollte das Stromnetz entlastet werden. Am Montag waren abermals weite Teile des Landes über Stunden in Dunkelheit gehüllt. Die Regierung des linksnationalistischen Staatschefs Nicolás Maduro sprach wie schon beim tagelangen Stromausfall Anfang März von einem "Angriff" auf die Infrastruktur des Landes.

+++ 17.19 Uhr: Falsche Rechnungen im Wert von 40 Millionen Euro in Hessen in Umlauf gebracht +++

Weil sie Rechnungen von Scheinfirmen im Wert von 40 Millionen Euro in Umlauf gebracht und die Umsatzsteuer nicht vollständig gezahlt haben sollen, ermittelt die Staatsanwaltschaft Darmstadt gegen 17 Verdächtige. Bei dutzenden Durchsuchungen im Rhein-Main-Gebiet und im Odenwald wurden zwei Menschen festgenommen, wie die Behörde mitteilte. Die Rechnungsempfänger sollen die Abrechnungspapiere genutzt haben, um sich unberechtigte Steuervorteile zu erschleichen. Über Strohleute sollen die Hauptverdächtigen ab 2015 diverse Kapitalgesellschaften gegründet haben.

+++ 17.14 Uhr: Algeriens Armeechef will Bouteflika für amtsunfähig erklären lassen +++

Algeriens Armeechef will den 82-jährigen Präsidenten Abdelaziz Bouteflika für amtsunfähig erklären lassen. General Ahmed Gaid Salah forderte in einer Fernsehansprache die Anwendung von Artikel 102 der algerischen Verfassung: Dieser Artikel ermöglicht eine Entmachtung des Präsidenten, wenn dieser "wegen schwerer und dauerhafter Krankheit völlig unfähig ist, seine Funktionen auszuüben". Salah setzt darauf, mit dem Schritt das nach wochenlangen Massendemonstrationen tief gespaltene Land zu einen.

+++ 17.12 Uhr: USA kündigen neue Einschränkungen für NGOs bei Abtreibungen an +++

Die US-Regierung verschärft im Kampf gegen Abtreibungen weltweit ihre Maßstäbe für die Vergabe von Entwicklungshilfe an internationale Hilfsorganisationen. US-Außenminister Mike Pompeo sagte in Washington, die USA könnten ihre globalen Gesundheitsziele auch erreichen, wenn sie sich weigerten, "das Töten ungeborener Babys zu bezuschussen". Weiterhin werde man keine ausländischen Hilfsorganisationen (NGOs)  unterstützen, "die Abtreibungen als Familienplanung ausführen oder aktiv dafür werben", sagte Pompeo. Ab sofort würden aber auch solche Organisationen ausgeschlossen, die wiederum andere Gruppen "in der globalen Abtreibungsindustrie" finanziell unterstützten. 

+++ 14.38 Uhr: CDU-Spitze will Urheberrechtsreform ohne Uploadfilter umsetzen +++

Die CDU-Spitze pocht nach dem Ja des Europaparlaments zum neuen Urheberrecht auf eine Umsetzung in Deutschland ohne die umstrittenen Uploadfilter. Nach der Abstimmung schrieb CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak auf Twitter: "Nun geht es um die nationale Umsetzung." Die CDU habe hier gute Vorschläge gemacht: "Urheber schützen, Nutzer & Meinungsfreiheit stärken, Plattformen verpflichten - und das ohne #Uploadfilter."  

Das Parlament in Straßburg hatte der Reform des Urheberrechts ohne Änderungen zugestimmt und damit den Weg für eine baldige Umsetzung geebnet. Auch der besonders umstrittene Artikel 13, der Plattformen wie YouTube beim Urheberrecht stärker in die Pflicht nehmen soll, blieb Teil des Vorhabens. 

Nach dem maßgeblich von Ziemiak mitorganisierten CDU-Vorschlag zur Umsetzung der Reform in Deutschland soll als Grundsatz die Regel gelten: "Bezahlen statt Blocken." Demnach sollen zunächst grundsätzlich alle Inhalte hochgeladen werden können. Unterhalb einer zeitlichen Grenze sollen Uploads von Lizenzgebühren frei sein. Darüber hinaus soll die jeweilige Plattform für urheberrechtlich geschützte Werke, die einen digitalen Fingerabdruck - eine Kennzeichnung des Urhebers - besitzen, Lizenzen erwerben.

+++ 14.34 Uhr: Zehntausend Rostocker müssen wegen Bombenentschärfung Wohnungen verlassen +++

Wegen der geplanten Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg müssen rund zehntausend Rostocker am Mittwochmorgen ihre Wohnungen verlassen. Die 250-Kilogramm-Bombe wurde nach Angaben bei Bauarbeiten neben einer viel befahrenen Straße in der Innenstadt gefunden. Nach Angaben eines Stadtsprechers bleiben im Umkreis von tausend Metern um den Fundort herum unter anderem drei Schulen geschlossen.

+++ 14.19 Uhr: Pelosi sichert Israel Unterstützung über Parteigrenzen hinweg zu +++

Die hochrangigste Demokratin im US-Kongress, Nancy Pelosi, hat Israel Unterstützung über Parteigrenzen hinweg zugesichert und Antisemitismus scharf verurteilt. "Die Unterstützung des Kongresses für Israel bleibt eisern und überparteilich", sagte die Vorsitzende des Abgeordnetenhauses bei der Jahrestagung der israelisch-amerikanischen Lobbyorganisation Aipac in Washington. "Israel und Amerika sind jetzt und für immer verbunden." Pelosi fügte hinzu: "Antisemitisch zu sein bedeutet, antiamerikanisch zu sein. Das hat in unserem Land keinen Platz."

Ursprünglich war am letzten Tag der Aipac-Konferenz ein Auftritt des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu geplant. Netanjahu hatte seinen Washington-Besuch aber am Montag nach einem Raketenangriff aus dem Gazastreifen und angesichts neuer Spannungen mit der dort herrschenden Hamas verkürzt. Er war zurück nach Israel gereist. Die Aipac-Organisatoren teilten mit, Netanjahu werde seine Ansprache am Dienstag per Live-Videoschalte halten. Netanjahu war am Montag mit US-Präsident Donald Trump zusammengetroffen. In Anwesenheit Netanjahus hatte Trump die von Israel annektierten syrischen Golanhöhen formell als Staatsgebiet Israels anerkannt. Netanjahu sprach von einem historischen Tag und dankte Trump. "Israel hatte nie einen besseren Freund als Sie."

+++ 14.06 Uhr: Whistleblower twittert auf Deutsch und kritisiert Urheberrechtsreform +++

Whistleblower Edward Snowden hat die Entscheidung des EU-Parlaments in Sachen Urheberrechtsreform scharf kritisiert. "Vergiss nie, was sie hier gemacht haben", twitterte der 35-Jährige auf Deutsch. Dabei richtete er sich besonders gegen die Unionsfraktion im Straßburger Parlament: "Da die @CDU_CSU_EP gestimmt hat für nie mehr Internetfreiheit, muss das Internet für nie mehr @CDU_CSU_EP stimmen. #nieMehrCDU." Snowden, der 2013 die ausufernde Überwachung durch den US-Geheimdienst NSA öffentlich gemacht hatte, lebt nach wie vor im russischen Exil.

Nutzer kommentierten das holprige und fehlerhafte Deutsch in Snowdens Tweet - worauf dieser auf Englisch schrieb: "Mein Deutsch würde besser sein, wenn ich dort leben könnte ;)" Die Bundesregierung verweigert dem früheren NSA-Mitarbeiter Asyl, auch um die Beziehungen zu den USA nicht zu belasten. Die US-Justiz will Snowden wegen Spionage und Diebstahl von Regierungseigentum den Prozess machen. Im Fall einer Verurteilung droht ihm unter Umständen die Todesstrafe.

+++ 14.04 Uhr: Mehr Behinderte mit Leistungen zur gesellschaftlichen Teilhabe +++

Behinderte Menschen in Deutschland haben 2017 mehr Leistungen zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bekommen als noch im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag anlässlich des zehnten Jahrestags des Inkrafttretens der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland mitteilte, gab es knapp 666.200 Empfänger, das waren rund 12.500 mehr als im Vorjahr. Neuere Zahlen für das vergangene Jahr liegen nach Angaben der Behörde noch nicht vor. 

Diese Leistungen sind ein Teil der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen nach dem Sozialgesetzbuch XII, zu denen etwa auch Leistungen zur medizinischen Rehabilitation sowie zur Teilhabe am Arbeitsleben gehören. Insgesamt erhielten 2017 in Deutschland knapp 911.000 Menschen solche Eingliederungshilfen und damit 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt bereits im Dezember mitgeteilt hatte.

+++ 13.45 Uhr: Psychische Probleme: Zahl der Krankentage seit 2007 mehr als verdoppelt +++

Die Zahl der Krankentage wegen psychischer Probleme hat sich in nur zehn Jahren mehr als verdoppelt. Während es im Jahr 2007 noch rund 48 Millionen Fehltage wegen psychischer oder Verhaltensstörungen gab, waren es 2017 schon 107 Millionen, wie es in einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Linken-Anfrage heißt. Besonders betroffen waren demnach das Gesundheits- und Sozialwesen sowie das Gastgewerbe. Zwar ging die Zahl der Krankentage wegen psychischer Probleme zwischen 2016 und 2017 leicht um zwei Prozent zurück - insgesamt bedeutet der Anstieg von 2007 zu 2017 aber ein Plus von 123 Prozent. Die Produktionsausfallkosten und der Ausfall an Bruttowertschöpfung, die auf psychische und Verhaltensstörungen zurückzuführen sind, stiegen in dem Zeitraum von 12,4 auf 33,9 Milliarden Euro an - damit verdreifachten sie sich fast. Männer kamen der Antwort zufolge auf eine deutlich höhere Zahl an psychisch bedingten Krankheitstagen als Frauen. Ältere Beschäftigte meldeten sich häufiger aus psychischen Gründen krank als jüngere. 

+++ 13.16 Uhr: Frankreich und China wollen gemeinsam für Erhalt der Artenvielfalt kämpfen +++

Frankreich und China wollen sich gemeinsam für den Erhalt der Artenvielfalt einsetzen. Angesichts der "Erosion der Biodiversität" sei ein "weltweiter Vorstoß" notwendig, erklärten der französische Präsident Emmanuel Macron und Chinas Staatschef Xi Jinping in Paris. In ihrer gemeinsamen Erklärung sagten beide Länder den Kampf "gegen Umweltkriminalität" zu, "insbesondere gegen Wilderei und den Schmuggel von vom Aussterben bedrohten Pflanzen- und Tierarten". Zudem wollen Frankreich und China den Kampf gegen den Plastikmüll verschärfen. China richtet 2020 eine UN-Konferenz zur Biodiversität aus, die als wichtiger Schritt beim Umweltschutz gilt.

+++ 13.10 Uhr: Französische Botschafterin: Deutsche Rüstungspolitik schadet den Partnern +++

Die französische Botschafterin in Deutschland, Anne-Marie Descôtes, hat die deutsche Rüstungsexportpolitik scharf kritisiert. Sie habe den Eindruck, "dass das deutsche Exportkontrollsystem nicht restriktiv, sondern unberechenbar ist", schrieb Descôtes in einem Arbeitspapier für die Bundesakademie für Sicherheitspolitik. Das Vorgehen richte sich offenbar vor allem "an der aktuellen deutsche Innenpolitik" aus und habe dabei "schwerwiegende Folgen für unsere bilaterale Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich". Französische und europäische Unternehmen hätten wegen der deutschen Haltung zunehmend Schwierigkeiten, schrieb Descôtes. Seien deutsche Komponenten in einem Produkt enthalten, und seien es auch nur Dichtungen oder Kugellager, so müssten die Firmen zum Teil mehr als ein Jahr auf eine deutsche Ausfuhrgenehmigung warten. Das ziehe unter Umständen hohe Vertragsstrafen und den Verlust weitere Aufträge nach sich. Vor diesem Hintergrund entschieden sich "immer mehr" Unternehmen, auf deutsche Komponenten zu verzichten, schrieb die Botschafterin.

+++ 13.07 Uhr: Deutsche essen weniger Schwein und mehr Geflügel +++

Das Schweineschnitzel bekommt zunehmend Konkurrenz von der Hähnchenbrust. Laut der Versorgungsbilanz des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) landet immer weniger Schweinefleisch auf den Tellern. Im vergangenen Jahr aß jeder Deutsche statistisch gesehen 35,7 Kilogramm Schwein. 1998 waren es noch 40,7 Kilo. Der Verzehr von Geflügel stieg hingegen von 9,1 auf 13,2 Kilogramm pro Kopf. Insgesamt nahm der Fleischkonsum etwas ab, von 63,2 auf 60,1 Kilogramm. Die deutschen Bauern und Schlachthöfe haben ihre Produktion dennoch deutlich ausgeweitet, von rund 6,5 Millionen Tonnen auf 8,5 Millionen Tonnen. Das Fleisch landet aber immer öfter im Ausland: Der Export hat sich seit 1998 vervierfacht.

+++ 13 Uhr: Europaparlament stimmt für Urheberrechtsreform +++

Das Europaparlament hat der umstrittenen Reform des Urheberrechts ohne Änderungen zugestimmt und damit den Weg für eine baldige Umsetzung geebnet. Auch der besonders kontrovers diskutierte Artikel, der Plattformen wie Youtube stärker in die Pflicht nimmt, fand in Straßburg eine Mehrheit unter den Abgeordneten.

+++ 12.44 Uhr: EU-Parlament stimmt für Ende der Zeitumstellung ab 2021 +++

Das EU-Parlament befürwortet ein Ende der Zeitumstellung im Jahr 2021. Auf diese Position einigten sich die Abgeordneten in Straßburg. 410 Abgeordnete votierten in Straßburg dafür, 192 dagegen, 51 enthielten sich der Stimme. Das Plenum des Parlaments folgte damit einer Empfehlung des Verkehrsausschusses. Für die tatsächliche Abschaffung müsste allerdings noch ein Kompromiss mit den Mitgliedstaaten erzielt werden.

Zeitumstellung

+++ 12.33 Uhr: Neunjähriger rettet kleine Schwester aus brennendem Auto +++

Ein neunjähriger Junge hat in Nürnberg seine zweijährige Schwester aus einem brennenden Auto gerettet. Die Geschwister hatten am Dienstagmorgen zunächst alleine im Auto auf ihre Mutter gewartet, die ihr drittes Kind in einem Kindergarten abgab. Plötzlich bemerkte der Junge laut Polizei starken Rauch am Auto, stieg aus und sah, dass bereits ein Hinterreifen brannte. Schnell schnallte er seine kleine Schwester ab und brachte sie ins Freie - kurz darauf kam auch die Mutter zurück. Trotz des Feuerwehreinsatzes brannte das Auto komplett aus, der Sachschaden liegt bei rund 10.000 Euro. Warum das Auto Feuer fing, wird noch ermittelt.

+++ 12.20 Uhr: Gestohlener Picasso nach 20 Jahren in Amsterdam gefunden +++

Ein vor 20 Jahren gestohlenes Gemälde von Pablo Picasso ist in Amsterdam gefunden worden. Ein Kunstdetektiv war dem Bild nach Tipps aus der Unterwelt auf die Spur gekommen, wie die Zeitung "De Volkskrant" berichtet. Die niederländische Polizei bestätigte, dass das Bild gefunden wurde. Picasso malte "Buste de Femme" 1938. Sein Wert wird heute auf 25 Millionen Euro geschätzt. Unbekannte hatten das Bild 1999 von der Jacht eines saudischen Geschäftsmannes im südfranzösischen Antibes gestohlen. 

+++ 12.17 Uhr: Tödliches Autorennen in Berlin - Zwei Raser wegen Mordes verurteilt +++

Im Fall eines tödlichen Autorennens in der Berliner Innenstadt im Februar 2016 hat das Landgericht zwei Raser zum zweiten Mal wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Die erste Verurteilung hatte der Bundesgerichtshof aufgehoben.

+++ 11.52 Uhr: Macron fordert von China Respekt vor "Einheit der EU" +++

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat den chinesischen Staatschef Xi Jinping zu Respekt gegenüber der "Einheit der EU" aufgefordert. "Wir erwarten von unseren großen Partnern, dass sie die Einheit der EU respektieren", sagte Macron nach einem Treffen mit Xi in Paris. An dem Vierer-Gipfel nahmen auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker teil.

+++ 11.46 Uhr: Razzia im Clan-Milieu - 350 Polizisten im Einsatz +++

Hunderte Polizeibeamte haben 22 Wohnungen und Gebäude in Bremen und im niedersächsischen Umland durchsucht. Die Polizei sprach von einem Schlag gegen die Clan-Kriminalität. Hintergrund seien Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Der Einsatz lief auch am späten Vormittag noch. Details konnten zunächst nicht mitgeteilt werden. Insgesamt nahmen rund 350 Beamte an der Aktion teil.

+++ 11.24 Uhr: Nach Attentat von Christchurch: Hausdurchsuchung in Österreich +++

Im Zusammenhang mit dem Attentat von Christchurch ist in Österreich die Wohnung des Sprechers der rechten "Identitären Bewegung" durchsucht worden. Das bestätigte ein Sprecher des Innenministeriums in Wien. Die Staatsanwaltschaft gab aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst keine Details bekannt. Die "Identitären" wenden sich unter anderem gegen "unkontrollierte Massenzuwanderung". Der mutmaßliche Todesschütze von Christchurch ist ein 28 Jahre alter Rechtsextremist aus Australien.

Nach Angaben des Sprechers der "Identitären", Martin Sellner, war der Grund für die Hausdurchsuchung eine mögliche Spende des Tatverdächtigen von Christchurch an die Bewegung. Die Ermittlungen liefen wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, so Sellner in einem selbst gedrehten Video. Darin erklärt Sellner, er habe mit dem Tatverdächtigen und dem Massaker in Neuseeland nichts zu tun. Vielmehr habe der 28-jährige Australier mit seiner "unverhältnismäßig hohen Spende" der Bewegung schaden wollen. "Er wollte mich damit in die Sache hineinziehen", sagt Sellner in dem Video. Den Betrag werde er einer karitativen Einrichtung spenden, so Sellner. 

+++ 11.14 Uhr: Skifahrer aus Baden-Württemberg stirbt nach Sturz am Pistenrand +++

Ein 54-jähriger Mann aus Baden-Württemberg ist beim Skifahren in Österreich tödlich verunglückt. Der Mann war bei schlechter Sicht in Obergurgl in Tirol an den bei der Präparierung entstandenen Randwulst der Piste geraten, wie die Polizei mitteilte. Dabei lösten sich laut Behörden die Ski des Sportlers. Er stürzte über den Wulst hinaus und fiel rund 100 Meter über felsdurchsetztes Gelände. Dabei zog er sich tödliche Verletzungen zu.

+++ 11.03 Uhr: Französische Behörden ermitteln nach Fund von Schweinekopf an Moschee-Baustelle +++

Nach dem Fund eines Schweinekopfes und von Tierblut an einer Moschee-Baustelle im südwestfranzösischen Bergerac haben die Behörden Ermittlungen eingeleitet. Die Vergehen könnten mit bis zu sieben Jahren Haft geahndet werden, sagte der örtliche Vize-Staatsanwalt Charles Charollois der Nachrichtenagentur AFP. Am Zaun des Baugeländes für die zukünftige Moschee von Bergerac war am Montag ein abgetrennter Schweinekopf gefunden worden. Die Mauern des noch unfertigen Gebäudes waren laut Polizei innen und außen mit Tierblut beschmiert.     

Der Bau der Moschee sei umstritten, sagte Charollois. Es habe bereits zahlreiche Versuche auf Verwaltung- und auf juristischer Ebene gegeben, um das Vorhaben zum Scheitern zu bringen. Es werde deshalb in verschiedene Richtungen ermittelt. Bürgermeister Daniel Garrigue verwies zudem auf eine anti-islamische Plakatkampagne in seiner Stadt. Es sei aber unklar, ob beide Aktionen miteinander zusammenhingen.

+++ 10.42 Uhr: Journalisten droht Haft wegen Berichten über Missbrauchsprozess +++

Wegen Berichten über den Missbrauchsprozess gegen den ehemaligen Vatikan-Finanzchef George Pell in Australien drohen 23 Journalisten Geldstrafen oder sogar Haft. Die Staatsanwaltschaft des Bundesstaats Victoria erhob Anklage. Ihnen wird zur Last gelegt, gegen eine von Gericht angeordnete Nachrichtensperre verstoßen zu haben. Kardinal Pell (77) war wegen sexuellen Missbrauchs von zwei Chorknaben in diesem Monat zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Über das Verfahren durfte lange Zeit nicht berichtet werden.

Die Staatsanwaltschaft veröffentlichte die Namen von 23 Journalisten und 13 Medienhäusern, die auf die eine oder andere Weise gegen die Nachrichtensperre verstoßen haben sollen. Betroffen sind renommierte Blätter wie der "Sydney Morning Herald", die "Brisbane Times" oder "The Age". Ausländische Journalisten und Medien sind nicht darunter. Die Verfahren sollen Mitte April vor einem Gericht in Melbourne beginnen.

+++ 10.28 Uhr: Deutsche im Ausland können nicht auf ausländische Adresse in Personalausweis bestehen +++

Im Ausland lebende Deutsche können nicht auf die Eintragung ihrer ausländischen Adresse in den Personalausweis bestehen. Für den Wunsch eines in Tschechien lebenden Rechtsanwalts und seiner Tochter gebe es keine rechtliche Grundlage, entschied das Berliner Verwaltungsgericht in einem veröffentlichten Urteil.    

Die beiden wollten demnach erreichen, dass die Deutsche Botschaft in Prag in ihren Personalausweisen den Eintrag "keine Hauptwohnung in Deutschland" durch ihre Adresse in Tschechien ersetzt. Sie begründeten ihr Anliegen unter anderem damit, dass der fehlende Eintrag zu stetigen Nachfragen tschechischer Behörden führe. Das Gericht dagegen begründete sein Urteil damit, dass das Personalausweisgesetz einen Eintrag einer ausländischen Anschrift nicht vorsehe. Demnach liegt zwar ein Entwurf für eine entsprechende Gesetzesänderung vor, in Kraft getreten sei diese aber noch nicht.

+++ 9.41 Uhr: Saudi-Arabien verurteilt US-Entscheidung zu Golanhöhen +++

Saudi-Arabien hat die Entscheidung der USA scharf verurteilt, die Souveränität Israels über die besetzten Golanhöhen anzuerkennen. Das von US-Präsident Donald Trump am Montag unterzeichnete Dekret stoße in Saudi-Arabien auf "entschlossene Ablehnung", berichtete die amtliche Nachrichtenagentur SPA. Die Anerkennung des "besetzten arabisch-syrischen Lands" als Teil Israels sei ein "Verstoß" gegen internationales Recht. Es werde "negative Auswirkungen auf den Friedensprozess in Nahost sowie auf die Sicherheit und die Stabilität der Region" haben, berichtete SPA weiter. Die Golanhöhen sind seit Jahrzehnten ein großer Streitpunkt im Nahost-Konflikt, da das Hochplateau an der Grenze von Israel und Syrien von hoher strategischer Bedeutung ist. 

+++ 9.33 Uhr: Flüchtlingsboot sinkt in türkischer Ägäis - vier Tote +++

Nach dem Untergang eines Boots mit Migranten sind in der Ägäis drei Frauen und ein Säugling ertrunken. Das teilte die türkische Küstenwache mit. Elf weitere Menschen seien gerettet worden. Das Boot habe vom westtürkischen Bezirk Ayvacik aus abgelegt und sei dann in Seenot geraten. Zur Staatsangehörigkeit der Migranten machte die Küstenwache zunächst keine Angaben. 

+++ 9.12 Uhr: Sieben Übergriffe auf Prostituierte in Berlin-Schöneberg im März +++

In Berlin-Schöneberg sind im März bereits mindestens sieben Prostituierte angegriffen worden. Unter den Opfern waren auch Transsexuelle, wie die Polizei mitteilte. Weitere Angaben zu den Angriffen machte die Polizei zunächst nicht. Der Staatsschutz ermittelt. Die Maßnahmen zum Schutz potenzieller Opfer seien "angepasst" worden. Zunächst hatte die Nachrichtenseite "Medienzentrum Berlin" über die Übergriffe berichtet. Den Angaben zufolge sollen die Angreifer Säure verwendet haben. Die Polizei machte dazu zunächst keine Angaben.

+++ 8.28 Uhr: See in pink - Gewässer in Melbourne zieht Touristen an +++

Wegen seiner knalligen Farbe hat sich ein See in Australiens zweitgrößter Stadt Melbourne zu einer Touristenattraktion entwickelt: Das Gewässer im Westgate Park, einem ehemaligen Industriegebiet, wird von Zeit zu Zeit pink. Gerade ist dies gerade wieder der Fall. Grund dafür ist, dass das Wasser ungewöhnlich viel Salz enthält. Wenn die Temperaturen hoch sind, die Sonne viel scheint und es wenig regnet produzieren die Algen in dem See besonders viel Beta Carotin - und das Wasser wird pink.

Allerdings ist die Farbe auch schnell wieder weg, wenn sich das Wetter ändert. Viele Touristen mussten deshalb schon enttäuscht abziehen. Im Internet-Kommentar eines Urlaubers aus Deutschland heißt es: "Wir sind extra nach Melbourne gefahren, um den Pink Lake zu sehen. Leider war er alles außer pink. Der See sah ganz normal wie jeder andere aus."

+++ 6.54 Uhr: US-Verteidigungsministerium gibt eine Milliarde Dollar für Grenzmauer frei +++

Das US-Verteidigungsministerium hat eine Milliarde Dollar für den von Präsident Donald Trump gewollten Bau einer Grenzmauer zu Mexiko freigegeben. Mit dem Geld solle ein 91 Kilometer langer Mauerabschnitt in der Region El Paso im Bundesstaat Texas errichtet werden, erklärte der geschäftsführende Verteidigungsminister Patrick Shanahan. Einen entsprechenden Antrag habe das Heimatschutzministerium gestellt. Der US-Kongress hatte Trump die Milliarden für den Bau der umstrittenen Grenzmauer verwehrt. Der Präsident rief deswegen Mitte Februar den Notstand aus. Das erlaubt es ihm, sich die Mauer-Milliarden aus bereits bestehenden Etatposten zu besorgen.

+++ 6.23 Uhr: Militante Palästinenser feuern weiter Raketen - Luftangriffe Israels +++

Der Konflikt zwischen Israel und der im Gazastreifen herrschenden Hamas schaukelt sich trotz Verkündung einer einseitigen Waffenruhe hoch. Militante Palästinenser feuerten in der Nacht zum Dienstag rund 30 Raketen ins israelische Grenzgebiet, wie ein Armeesprecher in Tel Aviv mitteilte. Israels Luftwaffe setzte Angriffe auf Ziele in dem Palästinensergebiet fort.

Israel reagierte damit auf einen Raketenangriff aus dem Gazastreifen, bei dem am Montag ein Haus nordöstlich von Tel Aviv demoliert worden war. Sieben Menschen erlitten Verletzungen, darunter Kleinkinder. Israels Armee machte die Hamas für den Angriff verantwortlich. 

+++ 4.57 Uhr: Kirche: Bislang keine Hinweise auf Missbrauch in Würzburger Kita +++

Im Kinderporno-Fall von Würzburg hat die evangelische Kirche keine Hinweise darauf, dass Kinder in einer ihrer Tagesstätten betroffen sein könnten. "Davon ist uns derzeit nichts bekannt", teilte das Dekanat der Deutschen Presse-Agentur mit. 

Die Polizei hatte vergangene Woche eine Kita durchsucht, in der der Partner des mutmaßlichen Täters arbeitete. Beide Männer waren zunächst festgenommen worden. Der Kita-Mitarbeiter kam auf freien Fuß, weil sich der Verdacht gegen ihn nicht erhärtet hatte. Er ist nach Angaben des Dekanats bis auf Weiteres vom Dienst freigestellt. 

+++ 2.23 Uhr: Krisenland Venezuela leidet erneut unter schwerem Stromausfall +++

Das Krisenland Venezuela hat erneut unter einem heftigen Stromausfall zu leiden. In der Hauptstadt Caracas und zahlreichen Bundesstaaten waren die Menschen zeitweise ohne Strom. Nach Angaben der Nichtregierungsorganisation Netblocks brachen 57 Prozent der Energieversorgung zusammen. "Wir sind wieder Opfer eines Angriffs auf das Transmissionszentrum unseres staatlichen Stromnetzes geworden", sagte Kommunikationsminister Jorge Rodríguez im Fernsehen.

+++ 1.56 Uhr: Stormy-Daniels-Anwalt Michael Avenatti nach Festnahme wieder frei +++

Der ehemalige Anwalt von Ex-Pornostar Stormy Daniels und erklärte Trump-Kritiker Michael Avenatti kommt nach seiner Festnahme unter Auflagen auf freien Fuß. Gegen eine Kaution von 300 000 Dollar (rund 265 000 Euro) sollte er entlassen werden, twitterte der Sender CNN. Darüber hinaus müsse er seinen Pass abgeben und dürfe nicht mit einem Zeugen, dessen Name ungenannt blieb, in Kontakt treten. Avenatti wird vorgeworfen, versucht zu haben, vom Sportartikelhersteller Nike 20 Millionen Dollar zu erpressen, wie die Staatsanwaltschaft in New York via Twitter mitteilte. 

Die Vorwürfe basieren auf einem Eintrag des Juristen auf Twitter, in dem er Nike vorwarf, in einen Basketball-Skandal verwickelt zu sein. Laut CNN darf Avenatti lediglich nach Kalifornien und New York reisen. Er habe keinen Einspruch erhoben. Als der Richter ihn gefragt habe, ob er die Vorwürfe gegen sich verstanden habe, habe er geantwortet: "Ja, Euer Ehren." 

+++ 0.43 Uhr: US-Militär testet Raketenabwehrsystem +++

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben erfolgreich ein Raketenabwehrsystem über dem Pazifik getestet. Das US-Verteidigungsministerium teilte am Montagabend (Ortszeit) mit, der Test zur Abwehr einer Interkontinentalrakete sei erfolgreich verlaufen. Diese sei von einem Testgelände auf einem Atoll abgeschossen worden, das zu den Marshallinseln im südlichen Pazifik gehört. Zwei bodengestützte Abfangraketen wiederum seien von der Luftwaffenbasis Vandenberg im US-Bundesstaat Kalifornien aus gestartet worden. Die Missile Defense Agency sprach von einem "Meilenstein" und erklärte, dies sei der erste Test dieser Art gewesen. Das Abwehrsystem habe einwandfrei funktioniert.

+++ 0.10 Uhr: Drei britische Staatssekretäre treten in Brexit-Streit zurück +++

Im Brexit-Streit treten drei britische Staatssekretäre zurück. Industrie-Staatssekretär Richard Harrington gab seinen Rücktritt über Twitter bekannt. Nach Angaben aus Regierungskreisen scheiden zudem Außenstaatssekretär Alistair Burt und Gesundheitsstaatssekretär Steve Brine aus der Regierung von Premierministern Theresa May aus.    

Die drei Staatssekretäre hatten am Montagabend für mehr Befugnisse des Unterhauses im Brexit-Prozess gestimmt - gegen den erklärten Willen der Regierungschefin. Das Unterhaus gab sich mit einer Mehrheit von 329 zu 302 Stimmen mehr Einfluss auf das EU-Austrittsverfahren und will am Mittwoch über mögliche Brexit-Szenarien abstimmen.     Der scheidende Industrie-Staatssekretär Harrington warf der Regierung in seinem Rücktrittsschreiben vor, "Roulette" mit dem Schicksal der Bevölkerung zu spielen. Er wolle alles ihm mögliche unternehmen, um einen EU-Austritt Großbritanniens ohne Abkommen zu verhindern.

vit / fin / fs / DPA / AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(