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News am Wochenende: Erste Argentinier wieder am Netz – Millionen Menschen in Südamerika weiter ohne Strom

Erste Argentinier wieder am Netz – Millionen Menschen weiter ohne Strom +++ Festnahme im Mordfall Lübcke +++ Volksbank stoppt nach Betrugsfällen Zahlungen an Direktbanken  +++ Die News des Tages im stern-Ticker.

Stromausfall in Südamerika: Schlachter in Buenos Aires

Wie hier bei einem Schlachter in Buenos Aires hat der Stromausfall erhabliche Auswirkungen auf das öffentliche Leben in Südamerika

Getty Images

Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Erste Argentinier wieder am Netz – Millionen Menschen in Südamerika weiter ohne Strom (15.52 Uhr)
  • Festnahme im Mordfall Lübcke (15.47 Uhr)
  • Ex-Footballstar O.J. Simpson eröffnet Twitter-Kanal (12.32 Uhr)
  • Rüstungsgüter für mehr als eine Milliarde Euro an Jemen-Kriegsallianz (9.03 Uhr)
  • Volksbank stoppt nach Betrugsfällen Zahlungen an Direktbanken (5.18 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker: 

+++ 18.00 Uhr: Sektflasche "explodiert" - Autofahrer vermutet Schüsse +++

Eine explodierte Sektflasche im Kofferraum hat einen Autofahrer in Sachsen-Anhalt zu einem verzweifelten Notruf bewegt. Auf sein Auto sei an einer Ampel bei Freyburg geschossen worden. Dabei sei die Heckscheibe des Autos zerstört worden, erklärte er bei seinem Notruf, wie die Polizei mitteilte. Den Hintergrund des vermeintlichen Attentats klärten zwei Polizisten dann schnell auf: Im Kofferraum entdeckten sie die Überreste der Flasche Schaumwein.

+++ 17.24 Uhr: Organisatoren: Fast zwei Millionen Demonstranten in Hongkong auf der Straße +++

An den Protesten gegen die Peking-treue Führung in Hongkong haben sich am Sonntag nach Angaben der Organisatoren nahezu doppelt so viele Menschen beteiligt wie vor einer Woche. Fast zwei Millionen Menschen seien auf die Straße gegangen, sagte Jimmy Sham von der größten Protestgruppe Civil Human Rights Front (CHRF). Die Demonstrationen wurden ausgelöst durch ein Gesetzesvorhaben, das Auslieferungen auch an Festland-China vorsieht. 

+++ 15.52 Uhr: Argentinischer Stromversorger: Normalisierung dauert noch Stunden +++

In Argentinien wird nach dem schweren Stromausfall die Elektrizitätsversorgung langsam wieder hergestellt. Die ersten 34.000 Kunden seien zurück am Netz, meldete der Energieversorger Edesur auf Twitter. Im Netz der Hauptstadt und des Großraums Buenos Aires beginne der Strom wieder zu fließen. Der Prozess der Normalisierung werde noch einige Stunden dauern. 

In weiten Teilen Argentiniens war am Sonntagmorgen (Ortszeit) der Strom ausgefallen. Durch das Verbundsystem war auch das kleine Nachbarland Uruguay ohne Strom.

+++ 15.47 Uhr: Festnahme im Mordfall Lübcke +++

Im Fall des erschossenen Regierungspräsidenten Walter Lübcke haben Spezialeinheiten der hessischen Polizei in Kassel einen 45-jährigen Mann festgenommen. Der dringend Tatverdächtige wurde am Sonntag in Untersuchungshaft genommen, wie die Staatsanwaltschaft Kassel und das hessische Landeskriminalamt mitteilten.

Der 65-jährige Lübcke war in der Nacht zum 2. Juni gegen 0.30 Uhr auf der Terrasse seines Wohnhauses in Wolfhagen-Istha entdeckt worden. Er hatte eine Schussverletzung am Kopf und starb kurz darauf. Eine 50-köpfige Sonderkommission unter Leitung des hessischen Landeskriminalamts hatte die Ermittlungen aufgenommen.

+++ 14.58 Uhr: Bericht: Berlin unterstützt Ziel einer klimaneutralen EU bis 2050 +++

Deutschland unterstützt einem Medienbericht zufolge nach anfänglicher Skepsis nun doch das Ziel einer klimaneutralen EU bis 2050. Das geht nach Angaben der "Süddeutschen Zeitung" aus der Rückäußerung Deutschlands vor dem anstehenden EU-Gipfel hervor. Darin mache sich auch der Bund das Zieljahr 2050 zu eigen.

Klimaneutralität bedeutet nicht, dass gar keine Treibhausgase mehr ausgestoßen werden dürfen, sondern dass man den Ausstoß ausgleichen muss, etwa durch Aufforstung oder Speicherung. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte sich zuletzt zurückhaltend zu dem auch von der EU-Kommission verfolgten Ziel einer Klimaneutralität bis 2050 geäußert. Nur wenn das Klimakabinett der Bundesregierung eine "vernünftige Antwort" dafür finde, könne Deutschland sich der Initiative unter Führung von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron anschließen, hatte sie im Mai gesagt.

+++ 14 Uhr: Massiver Stromausfall in Argentinien und Uruguay +++

In ganz Argentinien sowie in Uruguay ist am Sonntag der Strom ausgefallen. Ursache sei eine "massive Störung" im Stromnetz, teilte das Energieunternehmen Edesur Argentina mit.

Der uruguayische Anbieter UTE erklärte, das Problem sei um 7.06 Uhr (Ortszeit, 12.06 Uhr MESZ) im argentinischen Netz aufgetreten und habe "im ganzen Staatsgebiet" sowie in einer Reihe von Provinzen des Nachbarlandes einen Stromausfall verursacht. Eine Stunde später teilte UTE mit, in einigen Küstenorten gebe es wieder Strom. Es werde weiter daran gearbeitet, die Elektrizitätsversorgung in ganz Uruguay wieder herzustellen.

In Argentinien leben 44 Millionen Menschen, das östliche Nachbarland Uruguay hat rund 3,4 Millionen Einwohner. Die beiden Länder teilen sich ein Stromnetz, das vom gemeinschaftlich betriebenen Staudamm Salto Grande ausgeht. Dieser befindet sich rund 450 Kilometer nördlich von Buenos Aires und rund 500 Kilometer nördlich von Uruguays Hauptstadt Montevideo.

+++ 13.38 Uhr: Kirchen-Organisation sieht Krise im Dialog mit Islamverbänden +++

Eine Organisation der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) beklagt einem Medienbericht zufolge einen ins Stocken geratenen Dialogprozess mit den in der Bundesrepublik lebenden Muslimen. Hauptgründe für diese Krise seien die Haltung der konservativen Islamverbände und die Einflussnahme der islamisch-nationalistischen türkischen Regierung auf die in Deutschland lebenden Türken, heißt es laut "Stuttgarter Nachrichten" (Montag) in einer neuen Studie der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW), einer offiziellen Organisation der EKD. Die zunehmende Entfremdung zwischen vormaligen Dialogpartnern sei "nicht zu übersehen".

+++ 13.28 Uhr: VW zahlt 1,77 Milliarden Euro für Berater und Anwälte im Abgasskandal +++

Volkswagen hat für Berater und Anwälte, die der Konzern im Zusammenhang mit dem Dieselskandal beauftragt hat, bisher 1,77 Milliarden Euro ausgegeben. Die Summe beinhalte Zahlungen für alle Marken inklusive Audi und Porsche sowie alle Märkte, berichtete das "Handelsblatt" am Sonntag online. Ein VW-Sprecher bestätigte die Zahl von 1,77 Milliarden Euro.

+++ 13.13 Uhr: Auch Saudi-Arabien wirft Iran Angriffe auf Tanker im Golf von Oman vor +++

Nach den USA und Großbritannien hat auch Saudi-Arabien den Iran öffentlich beschuldigt, hinter den mutmaßlichen Angriffen auf zwei Tanker im Golf von Oman zu stecken. Kronprinz Mohammed bin Salman betonte am Sonntag zugleich, dass Saudi-Arabien "nicht zögern" werde, sein Volk und seine "zentralen Interessen" zu verteidigen. Der iranische Parlamentspräsident Ali Laridschani legte derweil nahe, dass die USA hinter den Explosionen auf den beiden Tankern stecken.

+++ 12.59 Uhr: Sara Netanjahu muss wegen Veruntreuung öffentlicher Gelder Strafe zahlen +++

Die Ehefrau des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu ist der Veruntreuung öffentlicher Gelder für schuldig befunden worden. Ein Gericht in Jerusalem stimmte am Sonntag einem Vergleich zu, wonach die 60-Jährige eine Geldstrafe von 10.000 Schekel (2500 Euro) zahlen und 45.000 Schekel erstatten muss. Sara Netanjahu habe den Fehler einer dritten Person ausgenutzt, befand der Richter Avital Chen.

Der Prozess gegen Sara Netanjahu begann vor einem Jahr. Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft soll sie zwischen 2010 und 2013 hunderte Mahlzeiten bei bekannten Restaurants in Jerusalem bestellt und die Kosten unter der falschen Behauptung abgerechnet haben, in der offiziellen Residenz der Regierungschefs seien keine Köche verfügbar gewesen. Der dadurch entstandene Schaden wurde auf 175.

+++ 12.32 Uhr: Ex-Footballstar O.J. Simpson eröffnet Twitter-Kanal +++

25 Jahre nach dem Doppelmord an seiner Ex-Frau und deren Freund hat der frühere US-Footballstar O.J. Simpson einen eigenen Twitter-Kanal eröffnet. In einem darauf veröffentlichten Video verspricht er, "ein wenig abzurechnen". Bis Sonntag hatte Simpson bereits mehr als 420.000 Abonnenten. Sein Anwalt Malcolm LaVergne bestätigte dem Sender CNN die Echtheit des Profils.

In einem Aufsehen erregenden Indizienprozess war Simpson 1995 von dem Vorwurf freigesprochen worden, seine Ex-Frau Nicole Brown Simpson und deren Freund Ron Goldman erstochen zu haben. In einem Zivilverfahren wurde er später jedoch für deren Tod verantwortlich gemacht und zur Zahlung von 33,5 Millionen Dollar (nach heutigem Wert 29,8 Millionen Euro) Entschädigung an die Hinterbliebenen der Opfer verurteilt.

+++ 11.11 Uhr: Anbieter von E-Scootern wollen in nächsten Tagen in Deutschland loslegen +++

Anbieter von E-Scootern wollen in den nächsten Tagen in Deutschland loslegen. "Wir sind sofort startklar und erwarten die nächsten Tage die Genehmigung durch das Kraftfahrtbundesamt", sagte Lawrence Leuschner vom Berliner Roller-Verleiher "Tier" der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Leuschner ist bereits in rund 20 europäischen Städten aktiv.

Die Verordnung zur Freigabe des Betriebs der Elektroroller trat am Samstag in Kraft. Allerdings ist nun für die Fahrzeuge noch eine Allgemeine Betriebserlaubnis erforderlich. Zudem muss der Halter eine Haftpflichtversicherung abschließen.

+++ 9.03 Uhr: Rüstungsgüter für mehr als eine Milliarde Euro an Jemen-Kriegsallianz +++

Die Bundesregierung hat seit Jahresanfang Rüstungslieferungen für mehr als eine Milliarde Euro an die von Saudi-Arabien geführte Allianz im Jemen-Krieg genehmigt. Trotz der Exportbeschränkungen im Koalitionsvertrag von Union und SPD wurden zwischen dem 1. Januar und dem 5. Juni allein 13 Exporte für 801,8 Millionen Euro nach Ägypten und 43 Exporte für 206,1 Millionen Euro an die Vereinigten Arabischen Emirate genehmigt. Das geht aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Omid Nouripour hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Die Regierung erlaubte sogar zwei Rüstungsgeschäfte mit Saudi-Arabien, obwohl für das Land seit November eigentlich ein kompletter Exportstopp gilt. Dabei handele es sich um die Lieferung von "sondergeschützten Geländewagen" für 831.003 Euro, wie der Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Ulrich Nußbaum, mitteilte.

+++ 7.34 Uhr: Strompreis weiter gestiegen - vor allem in der Grundversorgung +++

Der Anstieg der Strompreise für die privaten Verbraucher in Deutschland hat sich in den vergangenen Monaten fortgesetzt. Nach Berechnungen des Vergleichs- und Vermittlungsportals Check24 ist der durchschnittliche Preis im ersten Halbjahr um zwei Prozent gestiegen. Eine vierköpfige Familie mit einem Verbrauch von 5000 Kilowattstunden im Jahr müsse bei den momentanen Preisen 1468 Euro im Jahr für ihren Strom zahlen, 31 Euro mehr als zu Jahresbeginn. "Jeden Monat wird Strom für Verbraucher ein bisschen teurer. Ein Ende der Fahnenstange ist nicht in Sicht", sagte Check24-Energie-Experte Oliver Bohr. Auf breiter Front seien die Grundversorgungstarife beim örtlichen Anbieter gestiegen.  

+++ 5.18 Uhr: Volksbank stoppt nach Betrugsfällen Zahlungen an Direktbanken +++

Nach vermehrten Betrugsfällen im Online-Banking sperrt die Volksbank Freiburg Überweisungen an Direktbanken wie N26 oder Fidor vorläufig. Gerade diese Banken würden "als Zielkonto für vermeintliche Straftaten genutzt", erklärte ein Sprecher des Instituts auf Anfrage. Auch bei der Volksbank Rottweil stehen N26 und Fidor nach Angaben von Institutschef Henry Rauner, "auf der schwarzen Liste". Überweisungen zu diesen Anbietern würden erst ausgeführt, wenn Kunden die Richtigkeit bestätigt hätten.

Vor allem die Professionalität und Geschwindigkeit, mit der sich Kriminelle in den aktuellen Fällen Zugriff auf Kundengelder verschafften, überraschte die Volksbank Freiburg. Einfallstor war das sogenannte mTAN- oder mobileTAN-Verfahren. Dabei wird die für Überweisungen notwendige TAN per SMS auf eine zuvor hinterlegte Handynummer geschickt.

+++ 4.23 Uhr: Bamf hebt nach Überprüfung rund 1,8 Prozent der Asylbescheide auf +++

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) hat in den ersten vier Monaten dieses Jahres die Asylbescheide von rund 600 Ausländern aufgehoben. In mehr als 98 Prozent der von der Behörde in diesem Zeitraum abgeschlossenen 32.667 Widerrufs- und Rücknahmeverfahren blieb der Schutzstatus dagegen bestehen.

+++ 1.44 Uhr: Bericht: Bundespolizei registriert weniger Straftaten +++

Die Bundespolizei hat in Deutschland 2018 deutlich weniger Straftaten registriert als im Vorjahr. Insgesamt seien 672.112 Straftaten registriert worden, wie die "Bild am Sonntag" mit Verweis auf eine aktuelle Statistik der Sicherheitsbehörde berichtet. Das entspricht einem Rückgang um 8,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Bericht soll den Angaben zufolge im Juli veröffentlicht werden. 


 Nachrichten von Samstag, 15. Juni

+++ 19.46 Uhr: Zehn von Sea-Watch gerettete Bootsflüchtlinge dürfen in Italien an Land +++

Drei Tage nach der Rettung von 53 Bootsflüchtlingen durch die deutsche Hilfsorganisation Sea-Watch lässt Italien zehn der Geretteten an Land gehen. Wie italienische Medien am Samstag unter Berufung auf Ministeriumsangaben berichteten, handelt sich um drei Minderjährige, zwei Schwangere, eine weitere Frau, zwei Begleiter und zwei kranke Männer. Sie sollten den Angaben zufolge noch am Samstag von der italienischen Küstenwache vom Rettungsschiff "Sea-Watch 3" auf die Insel Lampedusa gebracht werden.

+++ 18.32 Uhr: Erste Messe in Notre-Dame seit Großbrand +++

Zwei Monate nach dem Großbrand von Notre-Dame hat erstmals wieder eine Messe in der Kathedrale stattgefunden. Der Pariser Erzbischof Michel Aupetit zelebrierte den Gottesdienst gemeinsam mit anderen Priestern und Gläubigen am Samstagabend, wie in einer Übertragung des katholischen Fernsehsenders KTO zu sehen war. Aus Sicherheitsgründen wurden nur rund 30 Menschen in die Kirche gelassen. Die Messe fand in einer Kapelle am östlichen Ende der weltberühmten Pariser Kathedrale statt.

+++ 17.50 Uhr: Autobahngesellschaft will Ausbau auf sechs bis acht Fahrstreifen +++

Autofahrer auf deutschen Autobahnen sollen sich künftig nicht mehr so häufig über Staus ärgern müssen. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Autobahn GmbH, Stephan Krenz, hat einen verstärkten Ausbau der Verkehrswege angekündigt. "Wir haben viele Jahre zu sehr von der Substanz gelebt und zu wenig investiert, aber jetzt holen wir den Rückstand auf", sagte Krenz der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Krenz will Staus unter anderem durch den Ausbau auf sechs bis acht Fahrstreifen auf einigen Streckenabschnitten und durch ein intelligentes Verkehrsmanagement reduzieren.

+++ 15.05 Uhr: Forsa-Umfrage sieht Grüne weiter vor CDU/CSU als stärkste Kraft +++

Die Grünen bleiben in einer neuen Forsa-Umfrage mit 27 Prozent klar stärkste Kraft. Auf dem zweiten Platz folgt in dem am Samstag veröffentlichten RTL/n-tv-"Trendbarometer" die CDU/CSU mit 24 Prozent (beide unverändert). Die AfD verbessert sich um einen Punkt auf 13 Prozent, die SPD fällt mit nur noch elf Prozent (minus eins) auf den vierten Platz zurück.

Für die FDP werden neun Prozent vorhergesagt (minus eins), für die Linkspartei unverändert acht Prozent. Rechnerisch möglich wäre damit als einziges Zweierbündnis eine grün-schwarze Koalition.

+++ 15.03 Uhr: Tanker nehmen nach mutmaßlichem Angriff Kurs auf Hafen in den Emiraten +++

Nach dem mutmaßlichen Angriff auf zwei Tanker im Golf von Oman nehmen die beiden Schiffe Kurs auf die Vereinigten Arabischen Emirate. Die "Kokuka Courageous" werde in Fudschaira oder Chor Fakkan anlegen, teilte die japanische Reederei Kokuka am Samstag mit. Auch der norwegische Tanker "Front Altair" ist dorthin unterwegs. Die Debatte über die mutmaßlichen Drahtzieher der Attacken dauerte indes an. Nach den USA beschuldigte auch Großbritannien den Iran.

+++ 14.28 Uhr: Deutsche Frau in Marokko niedergestochen und schwer verletzt +++

Eine deutsche Frau ist in der nordmarokkanischen Küstenstadt Tanger niedergestochen und schwer verletzt worden. Die Polizei habe eine Fahndung eingeleitet, um den Täter festzunehmen, meldeten die staatliche marokkanische Nachrichtenagentur MAP und der Sender 2M. Angreifer und Opfer sollen sich demnach gekannt haben. Das Auswärtige Amt wollte sich am Samstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur nicht zu dem Fall äußern.

+++ 12.53 Uhr: Grünen-Chefin: CO2-Ausstoß muss etwas kosten +++

Die Grünen wollen in der Debatte um einen CO2-Preis für mehr Klimaschutz nicht locker lassen. "Wer Kohle verbrennt, muss einen Preis zahlen", sagte Grünen-Chef Annalena Baerbock am Samstag auf einer Delegiertenkonferenz der Thüringer Grünen in Erfurt. Sie kündigte entsprechende Initiativen der Grünen im Bundestag an. Ein CO2-Preis, ob als Steuer oder Abgabe, soll den Ausstoß von Treibhausgasen verteuern und damit klimafreundliche Technologien fördern. Die Bundesregierung lässt derzeit verschiedene Konzepte prüfen.

+++ 12.53 Uhr: Verbraucherzentrale: 420.000 VW-Kunden an Musterklage gegen Konzern beteiligt +++

Der Musterfeststellungsklage gegen den VW-Konzern wegen des Diesel-Skandals haben sich mittlerweile 420.000 VW-Kunden angeschlossen. Das sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller, der "Rheinischen Post" vom Samstag, der sich auf Angaben des Bundesamts für Justiz berief. Er äußerte sich überrascht über "die riesige Teilnahme"

+++ 12.43 Uhr: Sieben Inder bei Reinigung von Klärbehälter in Hotel erstickt +++

Im Klärbehälter eines Hotels im Nordwesten Indiens sind sieben Menschen erstickt. Nach Angaben der Polizei handelte es sich um vier Reinigungsarbeiter und drei Hotelangestellte. "Einer war in den Tank gegangen und erstickte an einer Gasvergiftung. Als er nicht wieder rauskam, gingen die anderen rein, um nach ihm zu suchen, und erlitten ein ähnliches Schicksal", sagte Polizeichef Jaydevsinh Vaghela in Vadodara im Bundesstaat Gujarat am Samstag. Es werde noch untersucht, um welches Gas es sich handelte.

+++ 12.40 Uhr: Bau des umstrittenen Staudamms in tansanischem Wildreservat beginnt +++

In Tansania haben die Bauarbeiten für ein umstrittenes Wasserkraftwerk in einem Wildreservat begonnen, das als Unesco-Weltnaturerbe geschützt ist. Die Vorarbeiten seien abgeschlossen, so dass die beiden beauftragten ägyptischen Firmen nun mit dem Bau durchstarten könnten, sagte Energieminister Medard Kalemani.

Der Bundestag hatte Tansania Anfang des Jahres aufgefordert, vom Bau des Staudamms und der damit verbundenen weiträumigen Waldrodung abzusehen. Naturschützern zufolge wären die Folgen des Staudamms verheerend für die Umwelt. Der Regierung des armen ostafrikanischen Landes zufolge ist das Projekt jedoch entscheidend für den Ausbau der Stromversorgung.

+++ 12.29 Uhr: Direktor des Jüdischen Museums Berlin tritt nach Kritik zurück +++

Der Direktor des Jüdischen Museums Berlin (JMB), Peter Schäfer, ist zurückgetreten. Schäfer habe Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) seinen Rücktritt angeboten, "um weiteren Schaden" von dem Museum abzuwenden, hieß es in einer Erklärung des Hauses vom Freitag. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, begrüßte am Samstag die Entscheidung Schäfers.

Der Direktor des Jüdischen Museums stand seit Wochen in der Kritik. Auslöser der jüngsten Kontroverse war ein vor gut einer Woche von der Pressesprecherin des JMB abgesetzter Beitrag auf dem offiziellen Twitterkanal des Museums, auf dem sie unter dem Hashtag "#mustread" auf einen Artikel in der Berliner "Taz" verwies. In dem Bericht ging es um die Kritik von 240 jüdischen und israelischen Wissenschaftlern an dem Beschluss des Bundestags, die Israel-Boykott-Bewegung "Boycott, Divestment, Sanctions" (BDS) als antisemitisch zu verurteilen. 

+++ 11.38 Uhr: Risse und "Bewegungen" - wieder Hochhaus in Sydney evakuiert +++

In der australischen Metropole Sydney ist erneut ein Wohnhochhaus wegen Schäden evakuiert worden. Alle 122 Wohnungen in den zehngeschossigen Mascot Towers seien geräumt worden, teilten die Behörden am Samstag mit. Zuvor waren größer werdende Risse in den Wänden im Untergeschoss entdeckt und verdächtige Bewegungen in der Gebäudestruktur wahrgenommen worden.

Ende Dezember war der neu gebaute Opal Tower in Sydneys Olympiapark geräumt worden, nachdem einige Bewohner Risse in den Wänden gesehen und verdächtige Geräusche gehört hatten. Dort dauern die Ausbesserungsarbeiten noch an.

+++ 11.31 Uhr: Maaßen zu Koalitionen von CDU und AfD: "Man weiß nie" +++

Der frühere Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen schließt eine Zusammenarbeit von CDU und AfD in den ostdeutschen Bundesländern perspektivisch nicht aus. "Ich glaube, in der jetzigen Situation werden wir es auch ausschließen, dass es zu einer derartigen Koalition kommt, aber man weiß nie", sagte das CDU-Mitglied Maaßen am Samstag im Deutschlandfunk. Ziel sei es, dass die CDU bei den Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen im Herbst stärkste Partei werde. Er könne sich durchaus vorstellen, dass das erreichbar sei.

Maaßen zeigte sich überzeugt, dass die CDU in den drei ostdeutschen Ländern auch ohne die AfD eine Koalition bilden könne. Insbesondere in Thüringen glaube er nicht, dass eine Kooperation mit der AfD unter dem dortigen Landesvorsitzenden Björn Höcke möglich sei. "Um eine Koalition zu bilden, braucht man gemeinsame Werte und Überzeugungen. Die sehe ich derzeit jedenfalls nicht", sagte er.

Maaßen ist Mitglied der Werte-Union, einer konservativen Gruppierung innerhalb von CDU und CSU, die am Samstag zu ihrem Bundestreffen in Filderstadt bei Stuttgart zusammenkommt.

+++ 10.43 Uhr: Elefanten trampeln in Botswana zwei Menschen zu Tode +++

In Botswana haben Elefanten im Lauf der Woche zwei Menschen zu Tode getrampelt. Ein Mann wurde am Mittwoch im Norden des Landes im Gebiet des Okavango-Deltas auf dem Weg zu einer Beerdigung von einem Dickhäuter getötet, ein weiterer Dorfbewohner am Donnerstag im Zentrum des Landes, wie das Umweltministerium erklärte. Anwohner seien aufgerufen, "jederzeit extra vorsichtig zu sein, um die Wahrscheinlichkeit eines Angriffs durch Elefanten so gut wie möglich zu reduzieren", erklärte das Ministerium weiter.

In Botswana sollen rund 130.000 Elefanten leben - was fast einem Drittel aller Elefanten von ganz Afrika entspricht. Nationalparks sind in dem Binnenstaat im südlichen Afrika nicht eingezäunt, weswegen es öfter zu Zwischenfällen zwischen wilden Tieren und Menschen kommen kann. Elefanten machen sich zum Beispiel immer wieder über die Felder der örtlichen Bauern her und zerstören deren Ernte.

+++ 10.28 Uhr: Ronaldo wegen Vergewaltigungsvorwürfen vor US-Gericht zitiert +++

Der portugiesische Fußballstar Cristiano Ronaldo ist im Zuge der Ermittlungen wegen eines Vergewaltigungsvorwurfs vor ein US-Gericht zitiert worden. Der 34-Jährige erhielt eine entsprechende Vorladung, wie aus Dokumenten hervorgeht, die seine Anwälte am Freitag bei einem Gericht in Las Vegas einreichten.

Das Ex-Model Kathryn Mayorga beschuldigt den Star des italienischen Clubs Juventus Turin, sie im Jahr 2009 in einem Hotel in Las Vegas vergewaltigt zu haben. Der 34-Jährige weist die Vorwürfe zurück.

+++ 9.30 Uhr: Vier Fünftel der Deutschen für Erhalt des Hambacher Forsts +++

Eine deutliche Mehrheit der Deutschen hofft einer Umfrage zufolge auf eine dauerhafte Rettung des Hambacher Forsts. Die Umweltorganisation Greenpeace veröffentlichte am Samstag eine entsprechende Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar. Dabei sprachen sich 83 Prozent der Befragten dafür aus, dass die Bundesregierung die Abholzung des Waldgebietes im Rheinischen Revier auf Dauer verhindert. Knapp drei Viertel (72 Prozent) der Befragten lehnten auch eine weitere Umsiedlung von Dörfern in den Kohlerevieren ab.

+++ 9.33 Uhr: Hongkong legt Auslieferungsgesetz nach Massenprotesten auf Eis +++

Nach Massenprotesten hat Hongkong Pläne für ein umstrittenes Gesetz für Auslieferungen an China ausgesetzt. Das kündigte Regierungschefin Carrie Lam am Samstag an. In den Tagen zuvor hatten nach unterschiedlichen Schätzungen zwischen Hunderttausenden und einer Million Hongkonger gegen das Vorhaben der Regierung demonstriert.

+++ 9.04 Uhr: Nur 27.000 neue Sozialwohnungen im vergangenen Jahr +++

Trotz Milliardenförderung des Bundes verharrt der soziale Wohnungsbau in Deutschland auf niedrigem Niveau. Das geht aus einem Bericht des Bundesbauministeriums hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Danach wurden im vergangenen Jahr bundesweit 27.040 geförderte Sozialwohnungen neu gebaut. Das sind nur 809 Wohnungen mehr als 2017. Aus Sicht des Mieterbundes wären aber jährlich rund 80.000 zusätzliche Sozialwohnungen nötig, um den Bedarf zu decken.

+++ 8.50 Uhr: Gauck wirbt für "erweiterte Toleranz in Richtung rechts" +++

Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck fordert eine "erweiterte Toleranz in Richtung rechts". Toleranz fordere, "nicht jeden, der schwer konservativ ist, für eine Gefahr für die Demokratie zu halten und aus dem demokratischen Spiel am liebsten hinauszudrängen", sagte Gauck dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". "Wir müssen zwischen rechts - im Sinne von konservativ - und rechtsextremistisch oder rechtsradikal unterscheiden."

Gauck vertrat die Ansicht, die CDU müsse für einen bestimmten Typus des Konservativen wieder eine Heimat werden. Das gelte für Menschen, für die Sicherheit und gesellschaftliche Konformität wichtiger seien als Freiheit, Offenheit und Pluralität. Früherer seien diese Menschen in der CDU/CSU von Alfred Dregger und Franz Josef Strauß beheimatet gewesen. "Doch seitdem die CDU sozialdemokratischer wurde, sind die heimatlos geworden."

+++ 8.05 Uhr: Terre des Femmes: Sommerferien sind Risiko für Teenager-Zwangsehen +++

In den Sommerferien wächst nach Einschätzung der Menschenrechtsorganisation Terre des Femmes das Risiko von Zwangsverheiratungen junger Mädchen im Heimatland ihrer Eltern. Oft stiegen kurz vor Ferienbeginn die Anfragen verängstigter Schülerinnen in Beratungsstellen, sagte Myria Böhmecke vom Referat Gewalt im Namen der Ehre.

+++ 6.53 Uhr: Medien: Hongkongs Regierung stellt umstrittenes Auslieferungsgesetz zurück +++

Angesichts massiver Proteste hat sich Hongkongs Regierung offenbar dafür entschieden, ein umstrittenes Auslieferungsgesetz vorerst zurückzustellen. Mehrere örtliche Medien berichteten am Samstag mit Verweis auf Regierungsquellen, die nächste Lesung des Gesetzentwurfs im Parlament solle verschoben werden. In den vergangenen Tagen waren in Hongkong hunderttausende Menschen gegen das geplante Gesetz auf die Straße gegangen. Kritiker fürchten, dass bei einer Verabschiedung des Gesetzes sowohl Hongkonger Bürger als auch Ausländer vor chinesische Gerichte gezerrt werden könnten.

+++ 6.07 Uhr: USA und Großbritannien geben Iran Schuld an Tanker-Angriffen +++

Die USA und Großbritannien haben den Iran für die mutmaßlichen Angriffe auf zwei Tanker im Golf von Oman verantwortlich gemacht. "Der Iran hat das gemacht", sagte US-Präsident Donald Trump dem US-Sender Fox News am Freitag. US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan forderte eine "internationale Antwort". Der Iran nannte die Anschuldigungen "gegenstandslos" und erhielt Unterstützung der russischen Regierung, die vor "voreiligen Schlüssen" warnte. UN-Generalsekretär Antonio Guterres rief unterdessen zu einer unabhängigen Untersuchung des Vorfalls auf.

Trump verwies auf ein vom US-Verteidigungsministerium veröffentlichtes Video, das ein Patrouillenboot der iranischen Revolutionsgarden zeigen soll, wie es an einem der Tanker festmacht, um eine nicht explodierte Haftmine vom Rumpf zu entfernen.

+++ 4.50 Uhr: VW-Arbeiter lehnen Gewerkschaftsvertretung in US-Werk ab +++

Die Mitarbeiter in Volkswagens einzigem US-Werk haben sich mit knapper Mehrheit gegen eine Vertretung durch die Autogewerkschaft UAW entschieden. Sie stimmten mit 833 zu 776 Stimmen gegen den Vorschlag, sich am Standort Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee von der UAW repräsentieren zu lassen. Das teilte VW-Werkssprecherin Amanda Plecas in der Nacht auf Samstag mit. Für die Gewerkschaft, die seit Jahren versucht, in den Autofabriken im Süden der USA Einfluss zu gewinnen, ist dies eine herbe Schlappe.

+++ 4.26 Uhr: Netflix hat Ärger in Jordanien: "Unmoralische Szenen" in neuer Serie +++

Mit seiner ersten arabischen Eigenproduktion hat der Streamingdienst Netflix gleich Unmut in Jordanien ausgelöst. Der oberste Staatsanwalt des Landes forderte die Abteilung für Internetkriminalität auf, die Ausstrahlung der Serie "Dschinn" wegen "unmoralischer Szenen" zu stoppen, wie die Nachrichtenseite Hala Achbar berichtete. Im Internet machten zahlreiche Nutzer ihrem Unmut Luft: die Serie sei obszön und könnte negative Auswirkungen auf die Jugendlichen haben.

Die Thriller-Serie "Dschinn" war am Donnerstag bei Netflix veröffentlicht worden und handelt von mehreren Schülern, die sich nach einem Besuch in der archäologischen Stätte Petra mit Geistern (arabisch: Dschinn) herumzuschlagen haben. Einige Nutzer im Netz störten sich zum Beispiel daran, dass in der Serie exzessiv Alkohol getrunken oder geküsst wird.

+++ 3.30 Uhr: Hotelbrand an der Ostsee - Millionenschaden +++

- Bei einem Hotelbrand in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Schaden von rund zwei Millionen Euro entstanden. Wie die Polizei mitteilte, wurden nahe dem Ostseebad Wustrow Dutzende Hotelgäste in Sicherheit gebracht. Ein Gast hatte das Feuer am Freitagabend bemerkt und das Personal informiert. Kurz darauf rückte die Feuerwehr mit einem großen Aufgebot an. Die Löscharbeiten dauern vermutlich noch bis in die Morgenstunden. Warum es brannte, war noch nicht klar.

+++ 3.03 Uhr: Elfjähriger wehrt gewalttätigen Einbrecher mit Machete ab +++

Ein Elfjähriger hat in Mebane im US-Staat North Carolina einen gewalttätigen Einbrecher mit einer Machete abgewehrt. Nach Medienberichten vom Freitag hatte der Mann den Jungen, der allein zu Hause war, zunächst mit vorgehaltener Luftdruckwaffe in einen Schrank gezwungen. Doch der Elfjährige befreite sich und schlug plötzlich mit einer Machete auf den Eindringling ein und traf ihn am Hinterkopf.

Nach einem kurzen Gerangel sei der Einbrecher schließlich geflohen, als er bemerkte, dass er blutete. Zusammen mit zwei Komplizen suchte der Mann schließlich das Weite. Der 19-Jährige wurde kurz darauf festgenommen, als er die Schnittwunde in einem nahe gelegenen Krankenhaus behandeln ließ. "Das ist ein zäher Junge, der kühlen Kopf bewahrt hat", lobte Sheriff Charles Blackwood den wehrhaften Elfjährigen.

+++ 2.46 Uhr: Bericht: Weniger Migranten kommen über die Türkei in die EU +++

Die Zahl der über die Türkei in die EU eingereisten Migranten ist in den ersten vier Monaten dieses Jahres deutlich zurückgegangen. Wie aus einem vertraulichen Bericht der EU-Kommission hervorgeht, aus dem die "Welt am Sonntag" zitiert, lag die Gesamtzahl der Ankünfte bis zum 5. Mai 2019 bei 11.217. Im Vorjahreszeitraum waren es demnach noch 15.833 Ankünfte - ein Rückgang um 29 Prozent.

Fast alle Flüchtlinge kamen nach Angaben der EU-Kommission in Griechenland an, nur wenige in Bulgarien und Italien. Trotz des Rückgangs "bleibt der Druck an der Landgrenze zwischen der Türkei und Griechenland hoch", heißt es in dem Bericht. 

Mehrere Beamte richten ihre Waffen auf William Ewell, der mit erhobenen Händen am Boden kniet.
anb / wue / DPA / AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(