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News des Tages: Davide Astori: Justiz ermittelt wegen Verdachts auf fahrlässige Tötung

CSU schickt Horst Seehofer, Andreas Scheuer, Gerd Müller und Dorothee Bär nach Berlin +++ Essener-Finanzvorstand mit Säure übergossen - Täter auf der Flucht +++ Frauke Petry: AfD lässt sich von Lutz Bachmann instrumentalisieren +++ Die Nachrichten des Tages im Ticker.

Davide Astori

Fußballprofi Davide Astori ist am Wochenende überraschend verstorben.

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Italienische Justiz leitet Ermittlungen zu Tod von Fußballer Astori ein (19.55 Uhr)
  • Merkel will keine Umformulierungen bei Nationalhymne (14.39 Uhr)
  • CSU schickt drei Minister und eine Staatsministerin nach Berlin (10.19 Uhr) 
  • Täter nach Säureangriff auf Finanzvorstand weiter flüchtig (7.15 Uhr)
  • Frauke Petry: AfD-Spitze lässt sich von Pegida-Chef instrumentalisieren (4.10 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 21.44 Uhr: Bundeswehr-Soldat tödlich verunglückt +++

Auf dem Truppenübungsplatz Klietz an der Grenze von Sachsen-Anhalt und Brandenburg ist ein Bundeswehr-Lastwagen verunglückt. Dabei wurde einer der beiden Soldaten, die sich in dem Fahrzeug befanden, tödlich verletzt. Der andere kam zur Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus, wie Oberstleutnant Nikolas Barth vom Sanitätsdienst der Bundeswehr am Abend bestätigte. Laut einem Bericht der "Volksstimme" war der Munitionstransporter am Morgen auf eisglatter Straße gegen einen Baum gefahren. Die Soldaten sollen zu einer Truppe aus Nordhessen gehören, die derzeit für eine Übung auf dem Gelände untergebracht seien.

+++ 21.09 Uhr: Hilfskonvoi in Ost-Ghuta bricht Mission wegen Beschusses ab +++

Der Hilfskonvoi für die Einwohner der belagerten Rebellenhochburg Ost-Ghuta in Syrien hat seine Mission vorzeitig beendet. "Wir haben während des Beschusses so viel geliefert, wie wir konnten", schrieb der für Syrien zuständige Vertreter des UN-Flüchtlingshilfwerks UNHCR, Sadschad Malik, im Kurzbotschaftendienst Twitter. Allerdings habe nicht alles abgeliefert werden können. "Die Zivilisten sind in einer tragischen Situation gefangen", fügte er hinzu.

Der Konvoi mit dringend benötigten Lebensmitteln und medizinischen Hilfsgütern war am Montag in den östlichen Vororten von Damaskus eingetroffen. Es war die erste Hilfe für die Bewohner Ost-Ghutas seit Beginn der Offensive durch die Regierungstruppen. Laut UNHCR war der Hilfskonvoi knapp neun Stunden in der Stadt Duma in Ost-Ghuta, bevor die Mission angesichts des Beschusses vorzeitig beendet wurde und der Konvoi abzog.

+++20.59 Uhr: Russischer Ex-Spion wegen Vergiftung im Krankenhaus +++

In der südenglischen Stadt Salisbury sind am Wochenende zwei Menschen mit Verdacht auf Vergiftung durch eine "unbekannte Substanz" in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Das teilte die Polizei mit. Bei dem Mann soll es sich der BBC zufolge um einen ehemaligen Spion aus Russland handeln, der im Auftrag der Briten gearbeitet hat und im Rahmen eines Gefangenenaustauschs 2010 nach Großbritannien kam.

Nach Polizeiangaben ist der Mann etwa 60 Jahre alt. Bei der zweiten Person handele es sich um seine etwa 30 Jahre alte Begleiterin. Die beiden befinden sich der Mitteilung zufolge in einem kritischem Zustand. Sie wurden bereits am Sonntag bewusstlos in der Nähe eines Einkaufszentrums von Passanten entdeckt.

Die Polizei sprach von einem "schweren Vorfall", eine ganze Reihe von Behörden sei eingeschaltet worden.  

+++ 19.55 Uhr: Italienische Justiz leitet Ermittlungen zu Tod von Fußballer Astori ein +++

Die italienische Justiz hat Ermittlungen zum plötzlichen Tod des Fußballprofis Davide Astori eingeleitet. Es seien Ermittlungen gegen Unbekannt wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet worden, sagte der Staatsanwalt von Udine, Antonio de Nicolo, im Radiosender Rai. Astoris Verein AC Florenz kündigte an, dass am Dienstag die Autopsie des Leichnams vorgenommen werde. Zwei Tage später werde die Beisetzung stattfinden. Die Einleitung von Ermittlungen sei in einem derartigen Fall "obligatorisch", sagte der Staatsanwalt. Es werde so schnell wie möglich eine Autopsie vorgenommen. 


+++ 18.30 Uhr: Renzi kündigt Rückzug von Parteivorsitz der Sozialdemokraten an +++

Nach der historischen Schlappe der Sozialdemokraten in Italien hat Matteo Renzi seinen Rücktritt vom Parteivorsitz der PD angekündigt. Die Niederlage zwinge die Partei, eine neue Seite aufzuschlagen, sagte Renzi in Rom. Die Sozialdemokraten gehen laut ihrem Vorsitzenden in dieser Legislaturperiode in die Opposition. Er selbst, sagte Renzi, werde seine Rolle als einfacher Senator annehmen.  

+++ 17.11 Uhr: Mutmaßliche Mordserie in Kanada - Siebte Leiche in Toronto gefunden +++

Im Fall eines mutmaßlichen Serienmörders in der kanadischen Metropole Toronto hat die Polizei Überreste einer siebten Leiche gefunden. Leichenteile eines bislang nicht identifizierten Mannes seien in einem Privatanwesen in Toronto gefunden worden, teilte die Polizei mit. Zuvor hatte die Polizei auf dem Privatgrundstück bereits sechs Leichen entdeckt und den 66-jährigen Gärtner Bruce McArthur verhaftet. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich bei ihm um einen Serienmörder handelt.

+++ 17.00 Uhr: Festnahme nach Kindermord in Thüringen nach über 26 Jahren +++

Mehr als 26 Jahre nach dem Mord an einem zehnjährigen Mädchen aus dem thüringischen Weimar hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Das teilten die Beamten in Jena auf Twitter mit. Einzelheiten nannten sie zunächst nicht, für Dienstag kündigten sie eine Pressekonferenz an.

Die zehnjährige Stephanie D. wurde am 24. August 1991 von einem Unbekannten aus einem Weimarer Park entführt. Ihre Leiche wurde zwei Tage später unter einer Autobahnbrücke gefunden, von der sie vermutlich geworfen wurde.

+++ 16.15 Uhr: Studie: Erdogan ist bei Deutschtürken weniger beliebt als Merkel +++

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ist bei Deutschen türkischer Herkunft weniger beliebt als Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). In einer Befragung durch Forscher der Universitäten Köln und Duisburg-Essen erreichte Erdogan auf einer Skala von minus fünf bis plus fünf lediglich einen Wert von minus 2,5. Merkel schnitt mit plus 1,6 deutlich besser ab. Teilnehmer der Befragung waren allerdings nur Migranten, die sich für den deutschen Pass entschieden hatten, keine Türken mit Aufenthaltstitel. Auffällig ist auch: von der Einwanderergeneration erhielt Merkel mit plus zwei deutlich bessere Noten als von der zweiten Generation mit plus eins. Anders sieht es bei Deutschen aus, die ihre Wurzeln in den Staaten der ehemaligen Sowjetunion haben. Sie beurteilten den russischen Präsidenten Wladimir Putin den Angaben zufolge im Durchschnitt besser als die deutsche Kanzlerin. Putin kam in der Befragung auf einen Wert von plus 1,4 und lag damit leicht vor Merkel mit plus 1,1.

+++ 15.50 Uhr: Gesundheitszustand von Kardinal Lehmann ist kritisch +++

Der frühere Mainzer Bischof, Kardinal Karl Lehmann, ist nach Angaben des Bistums Mainz in einem kritischen Gesundheitszustand. Bischof Peter Kohlgraf sprach in einem Schreiben an die Pfarrgemeinden und Mitarbeiter vom Montag davon, dass sich der 81-Jährige "auf den Weg macht - das letzte Stück seiner irdischen Pilgerreise". Seit September vergangenen Jahres kämpft Kardinal Lehmann laut Bistum mit den Folgen eines Schlaganfalls und einer Hirnblutung. "Sein Zustand war über Monate hinweg stabil, hat sich aber nicht wirklich zum Besseren gewendet", schrieb der Bischof. "Nun schwinden seine Kräfte deutlich, so dass wir in nächster Zeit um sein Leben bangen müssen." Lehmann war von 1983 bis Mai 2016 Bischof des Bistums Mainz, dessen Gebiet in Rheinland-Pfalz und Hessen liegt. Von 1987 bis 2008 war er außerdem Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Kohlgraf wurde im August Nachfolger als Mainzer Bischof, die Deutsche Bischofskonferenz leitet seit 2014 der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx.

+++ 15.40 Uhr: Ex-Deutsche-Bank-Chef Fitschen soll Aufsichtsratschef von Vonovia werden +++

Der ehemalige Ko-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, soll neuer Aufsichtsratschef von Deutschlands größtem Wohnungskonzern Vonovia werden. Das Kontrollgremium werde Fitschen der am 9. Mai tagenden Hauptversammlung zur Wahl vorschlagen, teilte Vonovia am Montag mit. Im Fall seiner Wahl in den Aufsichtsrat wolle dieser Fitschen zu seinem Vorsitzenden wählen.

Der derzeitige Aufsichtsratschef Edgar Ernst hatte den Posten im September angetreten, nachdem der kurz darauf verstorbene Vorgänger Wulf Bernotat zurückgetreten war. Schon damals war klar, dass er das Amt nur bis Mai ausüben wollte. Fitschen stand bis Mai 2016 zusammen mit dem Briten John Cryan an der Spitze der Deutschen Bank. Seitdem soll Cryan allein das von zahlreichen Krisen geplagte Institut in ruhigeres Fahrwasser steuern.

+++ 15.30 Uhr: Nach 26 Jahren: Mord an Mädchen aus Weimar aufgeklärt +++

Gut 26 Jahre nach dem Mord an einer Schülerin aus Weimar (Thüringen) ist der Fall doch noch aufgeklärt: Wie die Polizei in Jena mitteilte, konnte der mutmaßliche Täter ermittelt werden. Der Fall Stephanie ist den Angaben zufolge der älteste von drei ungeklärten Kindermorden in Jena und Weimar, mit denen sich die Sonderkommission "Altfälle" seit November 2016 beschäftigt. Details wollen Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag bei einer Pressekonferenz bekanntgeben.

Die zehnjährige Stephanie war 1991 tot unter der Teufelstalbrücke der Autobahn 4, rund 20 Kilometer östlich von Jena, entdeckt worden. Der Täter hatte das Kind offensichtlich von der Brücke geworfen. 1993 verschwand in Jena der neun Jahre alte Bernd. Er wurde zwölf Tage später tot am Ufer der Saale entdeckt. Auch der Mörder der zehnjährigen Ramona aus Jena-Winzerla wurde nie gefasst. Sie verschwand im Sommer 1996, ihre Leiche wurde im Januar 1997 in einem Waldstück entdeckt. 

+++ 14.47 Uhr: 97-Jähriger schießt auf pflegebedürftige Ehefrau und begeht anschließend Suizid +++ 

Ein 97 Jahre alter Mann hat in einem Pflegeheim in Ahrensburg (Schleswig-Holstein) auf seine 91 Jahre alte Ehefrau geschossen und sich anschließend selbst getötet. Die alte Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht, sie war nach Polizeiangaben in kritischem Zustand. Nach den bisherigen Ermittlungen hatte der 97-Jährige am Sonntag seine in dem Pflegeheim lebende Ehefrau besucht. Der genaue Hintergrund war zunächst unklar. Hinweise auf eine Beteiligung Dritter an der Tat gibt es laut Polizei nicht.

+++ 14.39 Uhr: Angela Merkel will die alte deutsche Hymne behalten +++ 

In der Debatte um geschlechterneutrale Änderungen in der deutschen Nationalhymne hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel zu dem Text in seiner bisherigen Form bekannt. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte, er könne für die Kanzlerin sagen, "dass sie mit unserer schönen Nationalhymne so wie sie ist in ihrer traditionellen Form sehr zufrieden ist". Sie sehe "keinen Bedarf einer Änderung".

Die Gleichstellungsbeauftragte des Bundesfamilienministeriums, Kristin Rose-Möhring, fordert anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März geschlechterneutrale Änderungen am Text der Hymne. Aus "Vaterland" solle "Heimatland" werden, aus der Zeile "brüderlich mit Herz und Hand" solle "couragiert mit Herz und Hand" werden, zitierte die "Bild am Sonntag" aus einem Schreiben Rose-Möhrings.

Ein Ministeriumssprecher sprach am Montag von einem "persönlichen Beitrag" der Gleichstellungsbeauftragten, den er nicht kommentieren könne. Es handele sich um ein "internes Schreiben an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter" des SPD-geführten Ministeriums.


+++ 13.07 Uhr: Frühlingshafte Temperaturen erreichen bald auch den Nordosten +++

Nach dem Ende des Dauerfrosts dürfen sich jetzt vor allem die Menschen im Westen und Südwesten auf mildere Temperaturen freuen. Am nächsten Wochenende können örtlich Höchstwerte von bis zu 18 Grad drin sein, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach vorhersagte. Auch im Nordosten, wo es auch in den kommenden Tagen winterlich bleibt, sollen dann zweistellige Werte möglich sein.

Am Dienstag wird der Osten zunächst von einem Tief beeinflusst, das sich nur in größeren Höhen durchsetzt. Dann können Niederschläge als Schnee fallen, örtlich ist gefrierender Regen möglich. In den östlichen und südöstlichen Mittelgebirgen sind 10 bis vereinzelt 15 Zentimeter Neuschnee innerhalb von 24 Stunden möglich. Im Westen und Südwesten hingegen soll es nur wenig regnen. 

+++ 12.31 Uhr: Acht Verdächtige bei Terror-Ermittlung in Belgien festgenommen +++

In Zusammenhang mit einer Anti-Terror-Ermittlung sind in Belgien mehrere Verdächtige festgenommen worden. Wie die Bundesanwaltschaft in Brüssel mitteilte, hatte es am Vortag mehrere Durchsuchungen in der als Islamistenhochburg bekannten Brüsseler Gemeinde Molenbeek, in Mechelem sowie in Gerhardsbergen gegeben. Acht Personen aus Molenbeek seien festgenommen worden und würden verhört. Sprengstoff wurde den Angaben zufolge nicht gefunden.

Weitere Informationen wollte die Behörde wegen der laufenden Ermittlungen nicht veröffentlichen. Es gebe jedoch keinen Zusammenhang zu den Terroranschlägen in Paris im November 2015 sowie in Brüssel im März 2016.

+++ 12.14 Uhr: Schlappe für Sozialdemokraten in Italien: Renzi will zurücktreten +++

Nach der Schlappe für die Sozialdemokraten bei der italienischen Parlamentswahl hat Matteo Renzi nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa entschieden, als Chef der Partei PD zurückzutreten.

+++ 12.03 Uhr: Hilfskonvoi erreicht belagertes Ost-Ghuta +++

Erstmals seit der Eskalation der Gewalt im belagerten Ost-Ghuta hat ein Hilfskonvoi die syrische Region erreicht. Dutzende Lastwagen mit medizinischen Hilfsgütern und Nahrung für 27.500 Menschen seien in das heftig umkämpfte Gebiet eingefahren, sagte die Sprecherin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (ICRC) Ingy Sedki.

+++ 11.32 Uhr: Steinmeier schlägt Merkel zur Wiederwahl als Kanzlerin vor +++

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat dem Bundestag Angela Merkel für die Wahl zur Bundeskanzlerin vorgeschlagen. Ein entsprechendes Schreiben sei an das Parlament gegangen, teilte das Bundespräsidialamt mit. Zuvor hatten die SPD-Mitglieder mit ihrer Zustimmung zu einer Neuauflage der großen Koalition den Weg für eine vierte Amtszeit Merkels als Kanzlerin freigemacht.

+++ 10.49 Uhr: Markus Blume wird neuer CSU-Generalsekretär +++

Der Landtagsabgeordnete Markus Blume wird neuer CSU-Generalsekretär. Dies gab Parteichef Horst Seehofer in der Vorstandssitzung der Partei bekannt, wie mehrere Teilnehmer in München berichteten. Blume war bisher stellvertretender Generalsekretär, diesen Posten übernimmt die Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig.

+++ 10.19 Uhr: CSU schickt drei Minister und eine Staatsministerin nach Berlin +++

Die CSU schickt drei Minister und eine Staatsministerin nach Berlin. Parteichef Horst Seehofer wird das Innenministerium leiten, der bisherige Generalsekretär Andreas Scheuer das Verkehrsministerium. Entwicklungsminister Gerhard Müller bleibt im Amt, außerdem wird die bisherige Staatssekretärin Dorothee Bär befördert. Sie soll im Kanzleramt Staatsministerin für Digitales werden.

+++ 9.10 Uhr: Russland und China wollen bei Mondforschung zusammenarbeiten +++

Russland und China wollen bei der Erforschung des Mondes enger zusammenarbeiten. Ein entsprechendes Abkommen habe der russische Raumfahrtchef Igor Komarow am Wochenende am Rande einer Konferenz in Tokio mit einem Vertreter der chinesischen Raumfahrtbehörde CNSA unterzeichnet, teilte Russlands Raumfahrtagentur Roskosmos mit. Beide Seiten hätten sich bereiterklärt, sich bei ihren Mond-Projekten zu unterstützen. Russland will unter anderem 2022 seine geplante Sonde "Luna-Resurs-1" um den Mond kreisen lassen. China plant zwei Mondmissionen bis 2020: Voraussichtlich bis Jahresende ist die erste Landung einer Raumfahrtnation auf der erdabgewandten Seite des Mondes geplant. Bei dem zweiten Flug soll die Raumsonde "Chang'e 5" ein Roboter-Fahrzeug absetzen, Proben sammeln und diese zur Erde bringen. Es wäre das erste Mal, dass ein chinesisches Raumschiff mit Mondgestein zur Erde zurückkehrt. Nach Darstellung von Roskosmos haben Russland und China ihre Kooperation in der Raumfahrt in den vergangenen Jahren mit mehreren Abkommen ausgeweitet.

+++ 8.10 Uhr: Seehofer bestreitet Kuhhandel beim Ressortzuschnitt +++

CSU-Chef Horst Seehofer hat Spekulationen über einen Tauschhandel beim Zuschnitt des neuen Bundesinnenministeriums zurückgewiesen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und er hätten "zu keiner Sekunde darüber gesprochen, aus welchem anderen Ministerium etwas zu mir kommt", sagte er der "Augsburger Allgemeinen". Seehofer soll im neuen Kabinett Innenminister werden, zuständig auch für die Bereiche Heimat und Bauen. Der "Spiegel" hatte berichtet, Seehofer müsse für den Bereich Heimat auf zusätzliche Kompetenzen aus dem Agrarministerium verzichten. So habe es Merkel abgelehnt, die entsprechende Abteilung aus dem Agrarressort herauszulösen und seinem Ministerium zuzuschlagen. Stattdessen habe Seehofer die Zusage bekommen, dass die CSU den Posten eines Staatsministers für Digitales im Kanzleramt besetzen dürfe. Als mögliche Kandidatin gelte die bisherige Staatssekretärin im Verkehrsministerium, Dorothee Bär. Tatsache sei nur, dass darüber nachgedacht werde, einen Staatssekretärsausschuss im Kanzleramt einzurichten, der das Thema Digitalisierung voranbringe, sagte Seehofer der "Augsburger Allgemeinen".

+++ 7.15 Uhr: Täter nach Säureangriff auf Finanzvorstand flüchtig +++

Nach dem Säureangriff auf den Finanzvorstand des Essener Energieversorgungsunternehmens Innogy im Rheinland sind die bislang unbekannten Täter weiterhin auf der Flucht. Es gebe bislang keinen neuen Ermittlungsstand, sagte ein Sprecher der Polizei in Düsseldorf am Montagmorgen. Eine Mordkommission ermittelt wegen versuchter Tötung. Unbekannte hatten am Sonntagvormittag den 51-jährigen Bernhard Günther in Haan bei Düsseldorf mit Säure übergossen und schwer verletzt. Der Mann wurde in eine Spezialklinik gebracht. Sein Gesundheitszustand sei unverändert, so der Sprecher der Polizei am Montag. Die Firma Innogy hatte am Sonntagabend bestätigt, dass es sich bei dem Angegriffenen um den Finanzvorstand handelt.

+++ 7 Uhr: Südkoreas Präsident schickt Sondergesandte nach Nordkorea +++

Südkoreas Präsident Moon Jae In hat mehrere Sondergesandte nach Nordkorea geschickt, um möglichst den Weg für Gespräche zwischen Pjöngjang und den USA über das nordkoreanische Atomprogramm zu ebnen. Er werde die Entschlossenheit Moons vermitteln, die koreanische Halbinsel atomwaffenfrei zu machen und einen dauerhaften Frieden zu schaffen, sagte der nationale Sicherheitsberater und Delegationschef Chung Eui Yong am Montag vor seinem Flug nach Pjöngjang. "Wir planen umfassende Diskussionen über die Fortsetzung der innerkoreanischen Gespräche und über einen Dialog zwischen Nordkorea und der internationalen Gemeinschaft einschließlich der USA", wurde Chung von Moons Büro zitiert. Die zehnköpfige Delegation, zu der auch Geheimdienstchef Suh Hoon und drei weitere Emissäre gehören, will bis Dienstag in Nordkorea bleiben. 

+++ 6 Uhr: Die Oscars sind verliehen +++

Gewinner, Bilder, Aufreger: Alle News zu den Oscars gibt es hier.


+++ 5.15 Uhr: Zahl der ausreisepflichtigen Afghanen in Deutschland steigt +++

Die Zahl der afghanischen Asylbewerber in Deutschland, die ausreisepflichtig sind und das Land verlassen müssten, steigt einem Bericht zufolge. Ende Januar waren knapp 14.600 Afghanen ausreisepflichtig, rund 1770 mehr als noch vor einem Jahr, wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" (Montagsausgabe) unter Berufung auf eine Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine mündliche Frage der Linken berichtete. Demnach verfügten 71 Prozent der ausreisepflichtigen Afghanen über eine Duldung, während es vor Jahresfrist noch knapp 82 Prozent gewesen waren. Eine Duldung wird dann ausgesprochen, wenn die Rückführung trotz der weiter bestehenden Ausreisepflicht auf absehbare Zeit nicht möglich ist. Das kann etwa wegen ungeklärter Identität, Krankheiten oder aus familiären Gründen der Fall sein.

+++ 4.10 Uhr: Petry: AfD-Spitze lässt sich von Pegida-Chef instrumentalisieren +++

Nach dem Beschluss des AfD-Parteikonvents zu einem neuen Umgang mit dem fremdenfeindlichen Pegida-Bündnis wirft Ex-Parteichefin Frauke Petry der AfD-Spitze vor, sich vom vorbestraften Pegida-Chef Lutz Bachmann instrumentalisieren zu lassen. Bachmann wedele "inzwischen mit der AfD und ihren beiden Vorsitzenden wie der sprichwörtliche Schwanz mit dem Hund", sagte Petry der "Bild"-Zeitung mit Blick auf das Verhalten der AfD-Vorsitzenden Alexander Gauland und Jörg Meuthen. Gauland und Meuthen hatten sich zuletzt dafür ausgesprochen, das Kooperationsverbot mit dem Bündnis aufzuheben, falls sich Bachmann aus der Pegida-Führung zurückziehen sollte. Dafür gibt es bislang keine Anzeichen - dennoch beschloss der Parteikonvent am Wochenende, dass AfD-Mitglieder in Zukunft bei Pegida-Kundgebungen auftreten dürfen. Die AfD sei "für freiheit-bürgerlich gesinnte Wähler nicht erträglich", sagte Petry.

+++ 4 Uhr: Donald Trump bekräftigt Zollpläne - "Zeit für einen Wandel" +++

US-Präsident Donald Trump hat am Sonntag seine Pläne für Strafzölle auf Stahl und Aluminium bekräftigt. "Wir sind bei fast allen Handelsverträgen auf der Verliererseite", twitterte Trump am Abend (Ortszeit) als Antwort auf anhaltende Empörung im Ausland und auch auf Kritik daheim. "Unsere Freunde und Gegner haben die USA viele Jahre ausgenutzt. Unsere Stahl- und Aluminiumindustrien sind tot. Sorry, es ist Zeit für einen Wandel!" Trump schloss mit seinem Slogan "Make America great again" (Macht Amerika wieder groß). Bereits zuvor hatten Tophandelsberater seine Linie in mehreren Fernsehinterviews entschieden verteidigt - so auch seine jüngste Drohung mit Zöllen auf europäische Autos im Fall von EU-Vergeltungsmaßnahmen.

Michael Wolff, US-amerikanischer Autor, blickt mit nach rechts gedrehtem Kopf in die Kamera. Er trägt eine schwarze Brille


+++ 2.30 Uhr: Schlepper auf Mittellandkanal leckgeschlagen +++

Ein Schlepper ist auf dem Mittellandkanal in Hannover leckgeschlagen und voll Wasser gelaufen. "Wir haben das Wasser aus dem Maschinenraum weitgehend abgepumpt", sagte ein Sprecher der Feuerwehr in der Nacht zum Montag. Auch das Leck wurde notdürftig abgedichtet. Der Schlepper wurde am Sonntagabend an der Schleuse Anderten beschädigt und blieb liegen. "Wie es zu dem Unfall kam, können wir noch nicht sagen", sagte der Sprecher weiter. Die Feuerwehr war mit etwa 30 Mann und neun Fahrzeugen im Einsatz.

+++ 1.30 Uhr: China: Wirtschaft soll Wachsen, Militäretat auch +++

Chinas Wirtschaft soll in diesem Jahr um 6,5 Prozent wachsen. Dieses Wachstumsziel setzt Ministerpräsident Li Keqiang in seinem Rechenschaftsbericht für den Volkskongress. Die Inflation soll bei drei Prozent gehalten werden. Die diesjährige Plenarsitzung des nicht frei gewählten chinesischen Parlaments beginnt an diesem Montag in der Großen Halle des Volkes. Dabei wurde auch klar: China will seine Verteidigungsausgaben in diesem Jahr um 8,1 Prozent steigern.

+++ 1 Uhr: Tausende ohne Wasser in London +++

Geplatzte Rohre haben in Großbritannien für massive Probleme mit der Wasserversorgung gesorgt. Allein in London waren am Sonntagabend knapp 20 000 Haushalte ohne fließendes Wasser, berichteten die Agentur PA und der Sender BBC unter Berufung auf die Wasserwerke. Zahlreiche Schulen kündigten daher für Montag an, dass der Unterricht ausfallen werde. An mehreren Orten der Stadt wurden Versorgungspunkte für Trinkwasser eingerichtet. Über die Auswirkungen in anderen Landesteilen lagen vorerst keine Angaben vor. Eisige Temperaturen hatten in den vergangenen Tagen landesweit für vereiste und geplatzte Wasserrohre gesorgt, die Lecks machen sich erst jetzt beim Auftauen bemerkbar.

+++ 00.30 Uhr: Italien: Rechte Parteien triumphieren in Italien - aber niemand hat klare Mehrheit +++

Die europakritische Fünf-Sterne-Protestbewegung und das Mitte-Rechts-Lager liegen bei der italienischen Parlamentswahl nach ersten Hochrechnungen im Senat vorne, verpassen aber beide die Regierungsmehrheit. Die Fünf Sterne kommen auf 33,1 Prozent, wie aus der Hochrechnung des Senders La7 in der Nacht zu Montag hervorgeht. Das Rechtsbündnis von Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi kommt auf 36,6 Prozent, wobei darin die fremdenfeindliche Lega-Partei Berlusconis Forza Italia mit 17,3 Prozent überholt. Die regierenden Sozialdemokraten stürzten demnach auf 18,7 Prozent ab. Bei der Parlamentswahl in Italien wurden sowohl Abgeordnetenhaus als auch Senat gewählt. Die Stimmen für den Senat wurden zuerst ausgezählt. Der Senat ist mit 315 Sitzen die kleinere der beiden Kammern. Um eine Mehrheit zu erreichen, muss eine Partei oder ein Bündnis auf mindestens 158 Sitze kommen. Im Abgeordnetenhaus werden 630 Sitze vergeben.


DPA / AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(