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News des Tages: Italien: Kleinkind stirbt bei Beschneidungsritual

Tsunami trifft Indonesien +++ Frankreich verhaftet bekannten Islamisten +++ Shutdown in den USA wohl bis nach Weihnachten +++ Tote bei Brand in russischem Bergwerk +++  Die News des Tages im stern-Ticker.

Ein Kleinkind hat bei einer Beschneidung so viel Blut verloren, dass Rettungskräfte ihm nicht mehr helfen konnten (Symbolbild)

Ein Kleinkind hat bei einer Beschneidung so viel Blut verloren, dass Rettungskräfte ihm nicht mehr helfen konnten (Symbolbild)

Picture Alliance

Die wichtigsten Meldungen im Überblick:

  • Italien: Kleinkind stirbt bei Beschneidung (15.37 Uhr)
  • Hamburg: Mutmaßlicher IS-Unterstützer verhaftet (13.53 Uhr)
  • Flughafen Gatwick: Verdächtige nach Störaktion wieder frei (12.41 Uhr)
  • Frankreich verhaftet bekannten Islamisten (8.41 Uhr)
  • Tsunami trifft Indonesien (1.20 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:   

+++ 16.47 Uhr: Hochwasserwarnung für Teile Bayerns und am Rhein +++

Nach dem extrem trockenen Sommer droht nun zu Weihnachten in Teilen Bayerns und am Rhein in Baden-Württemberg Hochwasser. In Kempten im Allgäu könnten Häuser im Bereich der Oberen Iller überschwemmt werden, warnte der Hochwassernachrichtendienst Bayern. Es gelten die beiden höchsten Meldestufe drei bis vier. Ergiebiger Dauerregen von bis zu 120 Litern pro Quadratmeter binnen 24 Stunden sowie Tauwetter könnten die Überflutungen verursachen, hieß es. "In 24 Stunden fallen ungefähr zwei Drittel von dem, was sonst in einem Monat an Regen fällt", sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) der Deutschen Presse-Agentur. 

Auch für die Landkreise Donau-Ries sowie Regensburg, Weiden, Ansbach und Kronach gab der Dienst eine Warnung der Meldestufe zwei heraus. 

+++ 16.35 Uhr: Tausende Lufthansa-Kunden verpassen Flüge wegen Staus an Sicherheitskontrollen +++

Mehrere tausend Lufthansa-Passagiere haben nach Darstellung der Fluggesellschaft am Wochenende ihre Flüge wegen langer Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen in Frankfurt am Main verpasst. "Obwohl sie frühzeitig zum Frankfurter Flughafen angereist waren, erreichten 3000 Passagiere ihre Flüge nicht mehr rechtzeitig", erklärte Lufthansa. An den Sicherheitskontrollen im Terminal 1 hätten Fluggäste zum Teil bis zu 90 Minuten anstehen müssen.     

Weil Passagiere nicht rechtzeitig zum Flieger kamen und ihr Gepäck daher wieder ausgeladen werden musste, hoben laut der Fluggesellschaft 88 ihrer Maschinen zu spät ab. Die so entstandenen Verspätungen hätten sich auf 16 Stunden summiert. 

+++ 15.37 Uhr Italien: Kleinkind stirbt bei Beschneidung +++

Bei einer Beschneidung in Italien ist ein kleiner Junge ums Leben gekommen. Das Ritual habe die Familie, die ursprünglich aus Nigeria stamme, zu Hause in Monterotondo unweit von Rom abgehalten, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa . Der Zweijährige habe bei dem Eingriff so viel Blut verloren, dass Rettungskräfte bei ihrem Eintreffen nichts mehr für ihn tun konnten. Der Zwillingsbruder wurde Ansa zufolge schwer verletzt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Dort war zunächst niemand für eine Auskunft erreichbar.

+++ 15.22 Uhr: Kreml: BBC-Reporter können in Russland frei arbeiten +++

Die Journalisten des britischen Senders BBC werden nach Darstellung des Kremls trotz einer laufenden Untersuchung von russischen Medienaufsehern zunächst nicht in ihrer Arbeit in Russland eingeschränkt. "Sie arbeiten nach wie vor und können alle Vorteile nutzen, die ihnen das Gesetz über die Massenmedien garantiert", sagte der Sprecher von Präsident Wladimir Putin im russischen Fernsehen. Trotz der Überprüfung hielten sich BBC-Korrespondenten in Russland auf und gingen ihrer Arbeit nach.

Am Freitag hatte die Medienaufsichtsbehörde Roskomnadsor mitgeteilt, dass sie untersuchen werde, ob die BBC World News bei der Ausstrahlung in Russland und bei der Veröffentlichung von Inhalten auf ihrer Internetseite gegen russische Gesetze verstoßen habe. Die Untersuchung steht im Zusammenhang mit entsprechenden Schritten der britischen Medienaufsichtsbehörde Ofcom, die dem kremlnahen Sender RT am Tag zuvor vorgeworfen hatte, parteiisch berichtet zu haben.

+++ 15.07 Uhr: Linken-Chefin Sahra Wagenknecht posiert in gelber Weste vor Kanzleramt +++

In Anspielung auf die Demonstrationen in Frankreich hat sich Linke-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht mit einer gelben Warnweste vor das Kanzleramt gestellt und ähnliche Proteste auch in Deutschland gefordert. In Frankreich hätten jene, die seit vielen Jahren von der Politik nicht mehr gehört würden, ihre Stimme erhoben, sagte Wagenknecht in einem 75-sekündigen Videoclip, der am Wochenende auf der Internetseite der von ihr gegründeten Bewegung "Aufstehen" veröffentlicht wurde. "Sie gehen auf die Straße gegen einen Präsidenten der Reichen und haben ihm immerhin erste Zugeständnisse abgetrotzt. Ich finde, solchen Druck brauchen wir auch in Deutschland."

+++ 14.44 Uhr: Hessen: CDU und Grüne unterzeichnen Koalitionsvertrag +++

Vertreter von CDU und Grünen in Hessen haben den Koalitionsvertrag unterzeichnet. Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU), Vize-Regierungschef Tarek Al-Wazir (Grüne) und weitere Teilnehmer der Koalitionsverhandlungen besiegelten in Wiesbaden die Neuauflage des Bündnisses. Der Vertrag sieht unter anderem mehr Geld für Polizei, Schulen und sozialen Wohnungsbau vor.

+++ 14.21 Uhr: Medien: Zerstörte Drohne am Flughafen Gatwick entdeckt +++

Nahe des Londoner Flughafens Gatwick ist britischen Medien zufolge eine zerstörte Drohne entdeckt worden. Die Polizei wolle das Fluggerät nun genau untersuchen, hieß es. Dutzende gezielte Drohnen-Störaktionen hatten den siebtgrößten Flughafen in Europa vorübergehend lahmgelegt. Etwa 140.000 Passagiere waren davon kurz vor Weihnachten betroffen. 

+++ 13.53 Uhr: Polizei nimmt mutmaßlichen IS-Unterstützer fest +++

ie Hamburger Polizei hat einen 18-jährigen Deutschen verhaftet, der die IS-Terrormiliz unterstützt haben soll. Der Verdächtige habe in sozialen Medien unter anderem zur Tötung von Polizisten aufgerufen und versucht, Dritte zu bewegen, sich dem Islamischen Staat (IS) anzuschließen, teilte die Polizei mit.

Demnach hatten intensive Ermittlungen des Staatsschutzes und der Generalstaatsanwaltschaft Hamburg auf die Spur des Verdächtigen geführt. Die Generalstaatsanwaltschaft erwirkte in der Folge einen Haftbefehl sowie einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des jungen Mannes. Bei der Wohnungsdurchsuchung stellten die Fahnder am Freitag zudem zahlreiche Beweismittel sicher, die nun ausgewertet werden sollen. Der Verdächtige wurde dem Haftrichter zugeführt.

+++ 13.01 Uhr: Weihnachtsgeschäft legt Schlussspurt hin +++

Nach zuvor eher mäßigen Umsätzen hat sich das Weihnachtsgeschäft bei den Einzelhändlern in Deutschland in der Woche vor dem vierten Advent deutlich belebt. "Das Geschäft verlief spürbar besser als in den beiden Vorwochen", bilanzierte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), Stefan Genth, in Berlin.

Nach einer Branchenumfrage waren fast die Hälfte der größeren und etwa ein Drittel der kleineren Betriebe mit der Umsatzentwicklung in der zurückliegenden Woche zufrieden. In kleinere Städten hätten die Händler häufig mit geringen Besucherzahlen zu kämpfen gehabt. Nach HDE-Angaben wurden bundesweit rund 350 Betriebe aus allen Branchen und Größenklassen befragt.

+++ 12.41 Uhr: Flughafen Gatwick: Verdächtige nach Drohnen-Störaktion wieder frei +++

Die beiden Festgenommenen im Fall der Drohnen-Störaktionen am Londoner Flughafen Gatwick sind wieder auf freiem Fuß. Sie stünden nicht mehr unter Verdacht, sagte am Sonntag Jason Tingley von der Polizei in der Grafschaft Sussex.

Drohnen am Rollfeld: Flughafen London-Gatwick öffnet wieder

+++ 11.43 Uhr: Vermummte verletzen RWE-Mitarbeiter im Hambacher Forst +++

Im Hambacher Forst in Nordrhein-Westfalen haben Vermummte einen Geräte-Stützpunkt des Energiekonzerns RWE angegriffen und einen Mitarbeiter verletzt. Rund 20 Angreifer hätten am Freitagabend mit Zwillen geschossen und Steine auf die Container geworfen, in denen Fahrzeuge abgestellt werden und sich Werkschutzmitarbeiter aufgehalten hätten, teilte die Polizei mit. Ein RWE-Mitarbeiter sei von einem Stein am Kopf getroffen worden und ins Krankenhaus gebracht worden. Auch herbeigerufenen Polizisten seien mit Steinen beworfen worden. Über die Urheber war der Polizei auch am Sonntag nichts bekannt.

+++ 10.43 Uhr: Erstes Kegelrobbenbaby der Saison auf Juist gefunden +++

Trudi heißt das erste Kegelrobbenbaby, das in dieser Saison in der Seehundstation im ostfriesischen Norden-Norddeich gepflegt wird. Das Jungtier wurde vor zwei Wochen am Strand der Insel Juist gefunden und kam für erste Untersuchungen zunächst in Quarantäne, wie ein Sprecher der Seehundstation am Samstag sagte. Über Weihnachten wollen die Mitarbeiter Trudi nun aufpäppeln, um sie später wieder in die Freiheit zu entlassen. 

+++ 10.25 Uhr: Polizei ermittelt wegen versuchten Totschlags nach Zweitliga-Spiel in Köln +++

Beim Spiel der 2. Fußball-Bundesliga zwischen dem 1. FC Köln und dem VfL Bochum am Freitagabend ist ein 24 Jahre alter Zuschauer bei einer Auseinandersetzung durch Schläge und Tritte am Kopf verletzt worden. Die Polizei teilte am Samstag mit, dass noch im Stadion ein 32-jähriger Kölner vorläufig festgenommen wurde. Nach Überprüfung von Videoaufzeichnungen hat die Staatsanwaltschaft Köln ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet, hieß es in einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft und der Polizei.

Gegen den 32-Jährigen wurde Haftbefehl erlassen, er sitzt in Untersuchungshaft. Dem Festgenommenen wird unter anderem vorgeworfen, seinen Kontrahenten gegen den Kopf getreten zu haben, als dieser bereits am Boden lag. Das Opfer sei nach Angaben der Ermittler ansprechbar und bereits vernommen worden.

+++ 9.39 Uhr: Kurzschluss an Bord: Lufthansa-Flieger landet in Hamburg zwischen +++

Wegen eines Kurzschlusses in einer Kaffeemaschine ist am frühen Sonntagmorgen eine Lufthansa-Maschine aus Billund (Dänemark) außerplanmäßig am Flughafen in Hamburg zwischengelandet. Während des Fluges auf dem Weg nach Frankfurt sei der Besatzung ein leichter Brandgeruch in der Bordküche aufgefallen, woraufhin man sich aus Sicherheitsgründen zur Zwischenlandung entschlossen habe, teilte ein Sprecher der Fluggesellschaft mit. In Hamburg untersuchten Einsatzkräfte der Feuerwehr anschließend den Innenraum, konnten den Flieger jedoch nach wenigen Minuten wieder freigeben. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Die 90 betroffenen Passagiere wurden nach Angaben der Lufthansa auf alternative Flüge umgebucht.

+++ 9.20 Uhr: Hundert Wale in russischer Bucht gefangen +++

Das Schicksal der in einer Bucht im Osten Russlands gefangen gehaltenen gut 100 Wale bleibt ungewiss. Tierschützer fordern, dass die 90 Belugas und 11 Orcas freigelassen werden. "Der genaue Zeitpunkt und der Ort können erst dann festgelegt werden, wenn unabhängige Experten darüber beraten und Tierärzte die Wale begutachtet haben", sagte ein Sprecher der Umweltorganisation Greenpeace der Deutschen Presse-Agentur in Moskau. Er glaube, dass drei jüngere Tiere in dem "Wal-Gefängnis" bereits verendet seien.

Die Anlage befindet sich in einer Bucht am Japanischen Meer. Tierschützer hatten zunächst befürchtet, dass die Wale an chinesische Aquarien verkauft werden. Ein Gericht in der Region Primorje hatte das vor gut einem Monat aber untersagt. Laut der Wal- und Delfinschutzorganisation WDC wurden die Becken in der Anlage nahe der Hafenstadt Wladiwostok von vier Firmen angemietet, die zwischen 2013 und 2016 bereits 15 Schwertwale (Orcas) nach China exportiert haben.

+++ 8.41 Uhr: Frankreich: Islamist nach Auslieferung in Polizeigewahrsam +++

Der am 16. Dezember im ostafrikanischen Dschibuti festgenommene französische Islamist Peter Cherif ist bei seiner Ankunft in Frankreich in Polizeigewahrsam genommen worden. Cherif, der in engem Austausch mit den "Charlie Hebdo"-Angreifern Said und Chérif Kouachi stand, "war vor der französischen Justiz geflohen" und werde sich nun "vor ihr für seine Taten verantworten müssen", erklärte Innenminister Christophe Castaner im Kurzbotschaftendienst Twitter.

+++ 7.04 Uhr: Umfrage: Weihnachten essen die Deutschen am liebsten zuhause +++

Essen gehen an Weihnachten kommt für eine Mehrheit der Erwachsenen in Deutschland nicht infrage. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur. Danach planen 43 Prozent "auf keinen Fall" an Heiligabend oder den Feiertagen einen Restaurantbesuch, 29 Prozent sagen, dass sie das "eher nicht" tun. Lediglich 13 Prozent sagten jeweils "Vielleicht" oder "Ja". Der Rest machte keine Angabe. 

Noch strikter sind die Menschen in Deutschland, wenn es darum geht, während der Weihnachtsfeiertage Fastfood zu holen oder liefern zu lassen. "Auf keinen Fall" würden das 56 Prozent tun, 21 Prozent "eher nicht", nur 20 Prozent (8 Prozent "Ja" und 12 Prozent "Vielleicht") ziehen das in Betracht.

+++ 6.09 Uhr: Fast zwei Millionen Kinder in Deutschland von Armut bedroht +++

Die Zahl der armutsgefährdeten Kinder ist in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren von 1,79 auf 1,85 Millionen im vergangenen Jahr gestiegen. 2005 waren es noch 1,51 Millionen. Dies geht aus Daten des Europäischen Statistikamts Eurostat hervor, auf die die Linken-Abgeordnete Sabine Zimmermann hingewiesen hat.

Als von Armut bedroht gelten Haushalte mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens. Der Anteil der Unter-16-Jährigen in solchen Haushalten stieg von 11,6 Prozent im Jahr 2005 über 14,7 Prozent im Jahr 2008 auf 17,2 Prozent 2010. Dann sank der Anteil mit Schwankungen auf 15,1 Prozent 2017. Die Sozial- und Familienexpertin Zimmermann sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Besonders zu Weihnachten spüren viele Kinder, dass sie in ärmlichen Verhältnissen aufwachsen müssen." Für arme Eltern sei es ungleich schwerer, ihren Kindern ein schönes Weihnachtsfest zu bescheren.

+++ 5.19 Uhr: Russland: Neun Tote bei Brand in Kalibergwerk +++

Beim Brand in einem Kalibergwerk in Russland sind neun Arbeiter ums Leben gekommen. Ihre Leichen wurden aus verschiedenen Trakten des Stollens geborgen, wie die Behörden der Region Perm und Rettungskräfte laut russischen Medien mitteilten. Das Bergwerk liegt bei Solikamsk, etwa 1200 Kilometer Luftlinie entfernt von Moskau.

Das am Samstag in 340 Metern Tiefe ausgebrochene Feuer hatte den Männern den Rückweg aus der Mine abgeschnitten. Wegen hoher Temperaturen und starken Rauchs konnten die Rettungskräfte nicht rechtzeitig zu ihnen durchdringen. Insgesamt 17 Arbeiter waren in der Grube, als das Feuer ausbrach, nur acht von ihnen konnten sich unverletzt ins Freie retten. Die Behörden nahmen Ermittlungen wegen möglicher Verstöße gegen die Sicherheitsvorschriften auf.

+++ 5.05 Uhr: Fahrgastzahlen von Bus und Bahn steigen langsamer +++

Die Zahl der Fahrgäste in Bussen und Bahnen ist in Deutschlands Städten in diesem Jahr erneut langsamer gestiegen. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen rechnet mit 10,38 Milliarden Kundenfahrten in diesem Jahr. Das wäre ein weiterer Rekord, aber nur 0,6 Prozent mehr als 2017, wie der Verband der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Im vergangenen Jahr hatte der Zuwachs bei 1,5 Prozent gelegen, ein Jahr zuvor bei 1,7 Prozent. 

"Ein Kundenzuwachs ist immer ein gutes Ergebnis. Vor allem, wenn es auf diesem hohen Niveau stattfindet", sagte Verbandspräsident Ingo Wortmann. "Trotzdem zeigt die aktuelle Entwicklung, dass wir aufgrund von Kapazitätsengpässen und umfangreichen Baumaßnahmen an Grenzen stoßen."

+++ 3.57 Uhr: Shutdown in den USA wohl bis nach Weihnachten +++

Der teilweise Stillstand der Regierungsgeschäfte in den USA wird sich vermutlich bis nach Weihnachten hinziehen. Der US-Senat setzte seine nächste reguläre Zusammenkunft für den kommenden Donnerstag an. Damit gilt es als wahrscheinlich, dass es erst nach Weihnachten zu einem formalen Beschluss über ein Haushaltsgesetz kommt - was den sogenannten Shutdown von Teilen der US-Regierung beenden würde. Voraussetzung dafür ist ohnehin zunächst eine inhaltliche Einigung zwischen der Regierung von US-Präsident Donald Trump und den oppositionellen Demokraten. Bisher zeigen sich beide Seiten aber unnachgiebig im Streit über die Finanzierung einer Mauer an der Grenze zu Mexiko - was der Grund für die Eskalation ist.

Das Kapitol, Sitz des US-Kongresses, in Washington

+++ 2.37 Uhr: Zahl der Tsunami-Toten steigt +++

Die Zahl der Todesopfer nach der Tsunami-Katastrophe in Indonesien ist neuen Angaben zufolge auf 43 gestiegen. Zudem wurden knapp 600 Menschen verletzt, wie ein Sprecher der Katastrophenschutzbehörde am Morgen mitteilte. Betroffen waren die Küstengebiete nördlich und südlich der als Sundastraße bekannten Meeresenge zwischen den Inseln Sumatra und Java.

Laut der Indonesischen Agentur für Geophysik war die Ursache vermutlich ein Ausbruch des in der Sundastraße liegenden Vulkans Anak Krakatau, der wiederum einen Unterwasser-Erdrutsch zur Folge hatte. Demnach ereignete sich die Eruption am Samstagabend um 21.03 Uhr (Ortszeit), 24 Minuten später sei der Tsunami dann auf Land getroffen.

+++ 2.05 Uhr: Experte: Mafia hat mehr Einfluss in Deutschland als viele denken +++

Mieten, Bau und Müll: Die italienische Mafia hat nach Angaben des deutsch-italienischen Journalisten Sandro Mattioli deutlich mehr Einfluss auf den deutschen Alltag als bislang bekannt. "Man kann von organisierter Kriminalität betroffen sein, ohne es zu wissen", sagte er der Deutschen Presse-Agentur DPA. Mieten stiegen zum Beispiel unter anderem auch, "weil organisierte Kriminalität im hohen Stil Geld im Immobilienbereich investiert und wäscht". 

Es sei fatal und verharmlosend, spreche man nur über die Mafia, wenn sie Teil von Polizeiaktionen sei oder mit Blick auf individuelle Bedrohungen. "Was die Mafia hier tut, bleibt nicht ohne Konsequenzen für jeden Einzelnen", sagte der Experte. 

Bei einer bundesweiten Anti-Mafia-Razzia waren am 5. Dezember vor allem in Nordrhein-Westfalen zahlreiche Wohnungen durchsucht und Verdächtige festgenommen worden. Sie werden der mächtigen Mafiagruppe 'Ndrangheta zugerechnet. Ihnen wird unter anderem bandenmäßiger Kokainhandel und Betrug in Millionenhöhe vorgeworfen.

+++ 1.20 Uhr: Tsunami trifft Indonesien +++

Bei einer Tsunami-Katastrophe an Indonesiens Küste sind nach Behördenangaben mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Wie die Katstrophenschutzbehörde des Landes in der Nacht zum Sonntag weiter mitteilte, war vor allem die Gegend um die Meerenge zwischen den Inseln Sumatra und Java betroffen.

+++ 0.21 Uhr: Letzter überlebender Kämpfer des Warschauer Aufstandes ist tot +++ 

Der letzte überlebende Kämpfer des Aufstands im Warschauer Ghetto ist tot. Simcha Rotem sei im Alter von 94 Jahren in Israel gestorben, teilte der israelische Präsident Reuven Rivlin am Samstag mit. Der Präsident erinnerte an den Einsatz des jüdischen Widerstandskämpfers gegen die Nationalsozialisten und würdigte ihn als Vorkämpfer für die Menschlichkeit. Rotem zählte zu den wenigen Ghetto-Bewohnern, die den Aufstand 1943 überlebten.

Hunderte jüdische Widerstandskämpfer erhoben sich am 19. April 1943 im Warschauer Ghetto gegen die deutschen Nazi-Besatzer. Sie führten einen verzweifelten Kampf, der vier Wochen später mit der brutalen Niederschlagung durch die Besatzer endete. Tausende Ghetto-Bewohner wurden während des Aufstands getötet, die meisten der Überlebenden wurden später im Vernichtungslager Treblinka vergast. Rotem konnte mit einigen Mitkämpfern durch die Kanalisation fliehen.

tkr / DPA / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.