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News des Tages: Mann in Hamburg wohl angeschossen - Polizei mit Dutzenden Wagen im Einsatz

Berlins Polizei registriert mehr als 100 Angriffe auf Homosexuelle in diesem Jahr +++ Scotland Yard nimmt Labour-Party wegen Antisemitismus-Verdachts ins Visier +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Mitten auf einer mehrspurigen Straße in Hamburg steht ein schwarzer Jeep mit offener Heckklappe. Im Hintergrund ein Polizeiauto

In Hamburg-Eilbek ist ein Mann mutmaßlich angeschossen worden und dann aus diesem schwarzen Jeep gestürzt

DPA

Die wichtigsten Meldungen des Tages im Kurz-Überblick:

  • CSU und Freie Wähler einigen sich auf Koalition (19.11 Uhr)
  • Alice Weidel sagte Auftritt in Oxford ab (16.56 Uhr)
  • Berlins Polizei registriert mehr als 100 Angriffe auf Homosexuelle in diesem Jahr (13.43 Uhr)
  • Scotland Yard ermittelt gegen Labour-Party wegen Antisemitismus-Verdacht (9.33 Uhr) 
  • Brinkhaus sieht in Wahl des CDU-Vorsitz keine Vorentscheidung für Kanzlerkandidatur (1.06 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im Ticker: 

+++ 22.29 Uhr: Hamburg: Mann angeschossen - Polizei mit Dutzenden Streifenwagen im Einsatz +++

Die rätselhafte Schussverletzung eines Mannes hat in der Hamburger Innenstadt einen Großeinsatz der Polizei und umfangreiche Mordermittlungen ausgelöst. Der 42-Jährige hatte einen Bauchschuss erlitten und stürzte am Freitagabend mitten auf der Wandsbeker Chaussee im Stadtteil Eilbek aus einem Geländewagen. Wie die Polizei weiter mitteilte, war das Opfer laut zwei Begleitern angeschossen worden. Eine Fahndung wurde eingeleitet, zwischenzeitlich waren mindestens drei Dutzend Streifenwagen im Einsatz. Nähere Informationen zu Ablauf und Hintergründen der Tat gab es zunächst nicht.

Die beiden Begleiter des Angeschossenen hatten mit dem Geländewagen gegen 17.40 Uhr an einer Kreuzung neben einem Krankenwagen angehalten, um die Rettungskräfte um Hilfe zu bitten. "Nahezu zeitgleich stürzte der auf der Rückbank sitzende 42-Jährige schwer verletzt aus dem Jeep heraus", teilte die Polizei mit. Das Opfer kam schwer verletzt ins Krankenhaus, der Geländewagen wurde von den Ermittlern beschlagnahmt.

Die Wandsbeker Chaussee wurde wegen des Vorfalls zwischen Landwehr und Ritterstraße für einige Stunden voll gesperrt und erst am Abend gegen 21 Uhr wieder komplett freigegeben. Es kam zu größeren Staus.

+++ 21.18 Uhr: Sieben neue Millionäre, aber Eurojackpot bleibt bei 90 Millionen Euro +++

Der mit 90 Millionen Euro maximal gefüllte Eurojackpot ist am Freitag nicht geknackt worden. Damit besteht für Spieler der 18 europäischen Teilnehmerländer auch in der kommenden Woche die Möglichkeit, auf einen Schlag sehr reich zu werden, wie Westlotto am Abend mitteilte. Bei der Ziehung in Helsinki wurden die Gewinnzahlen 5-17-27-33-42 sowie die Zusatzzahlen 9 und 10 ermittelt.

Der Hauptgewinn wurde damit neun Mal hintereinander nicht ausgegeben und wird kommende Woche erneut bei 90 Millionen Euro liegen. Auf diese Summe ist der Eurojackpot gesetzlich gedeckelt. Die weiteren Spieleinsätze bilden einen neuen Jackpot. Diese mit 20 Millionen Euro gefüllte zweite Gewinnklasse sorgte am Freitag für sieben neue Millionäre. Gleich drei davon sind aus Deutschland - einer aus Hamburg, zwei aus Niedersachsen. Die übrigen Gewinner kommen aus Norwegen, Spanien, Dänemark und Finnland. Sie alle erhalten jeweils  3.100.089,50 Euro.

+++ 19.11 Uhr: Bayern: Regierungskoalition aus CSU und Freien Wählern steht +++

Keine drei Wochen nach der bayerischen Landtagswahl haben sich CSU und Freie Wähler auf die Bildung einer Regierungskoalition geeinigt. "Wir sind durch", sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Abend im Landtag, und auch Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger sagte: "Durchbruch erreicht."

Zu den inhaltlichen Verhandlungsergebnissen, der Ressortaufteilung oder weiteren Details sagten beide nichts. Zunächst sollen am Sonntagnachmittag die jeweiligen Parteigremien informiert werden und die Koalition billigen. Am Montagvormittag soll der Koalitionsvertrag unterzeichnet werden, am Dienstag soll Söder im Landtag wieder zum Ministerpräsidenten gewählt werden.

Die CSU war bei der Landtagswahl am 14. Oktober auf 37,2 Prozent abgestürzt und ist deshalb nun auf einen Koalitionspartner angewiesen.

+++ 18.40 Uhr: Mexiko: Migranten setzten Marsch Richtung USA fort +++

Eine Migranten-Gruppe aus Mittelamerika hat trotz einer Nacht im Regen ihren Weg durch Mexiko in Richtung USA fortgesetzt. Die Menschen waren am Freitagmorgen (Ortszeit) im Ort Matías Romero im Bundesstaat Oaxaca aufgebrochen. Im Laufe des Tages sollten sie den 46 Kilometer entfernten Ort Donají erreichen. Von dort sind es nur noch wenige Kilometer bis zur Grenze zum Bundesstaat Veracruz. Die Gruppe war vor zwei Wochen in Honduras losgelaufen, zurzeit befinden sie sich noch etwa 1300 Kilometer Luftlinie von der Grenze zu den USA entfernt. 

Nach Angaben der mexikanischen Organisation für Migranten-Rechte "Pueblo Sin Fronteras" zwang in der Nacht zum Freitag ein schwerer Regen die Migranten, ihren Schlafplatz - ein Park im Zentrum von Matías Romero - zu verlassen. Viele suchten nach einem überdachten Unterschlupf in den umliegenden Straßen.

+++ 18.26 Uhr: Pakistan: "Vater" der afghanischen Taliban stirbt nach Messerattacke +++

Ein hoher pakistanischer Geistlicher, der als "Vater" der afghanische Taliban gilt, ist ermordet worden. Maulana Samiul Haq sei bei einem Messerangriff umgekommen, teilte sein Sohn Hamidul Haq mit. Das Motiv sei unklar, hieß es von der Polizei.

Der 81-Jährige sei in seinem Haus in Rawalpindi nahe der pakistanischen Hauptstadt Islamabad von zwei Angreifern mit Messern attackiert worden. Er sei mit mehreren Stichwunden ins Krankenhaus gebracht worden, seinen Verletzungen aber erlegen, sagte der Sohn.

+++ 18.09 Uhr: Europas Banken besser aufgestellt als nach der Finanzkrise +++

Die europäischen Banken sind im Allgemeinen besser für eine neue Wirtschafts- und Finanzkrise gerüstet als noch vor einigen Jahren. Das geht aus dem jüngsten Stresstest der Europäischen Banken-Aufsichtsbehörde EBA hervor, der in London veröffentlicht wurde. Dabei wurden getestet, wie stark das Eigenkapital der Banken innerhalb von drei Jahren schrumpft, wenn die Konjunktur einbricht, die Arbeitslosenzahlen steigen und die Immobilienpreise in den Keller gehen. Am schwächsten schnitt unter den deutschen Geldhäusern die NordLB ab, sie kann im schlimmsten Fall nur noch mit einer Kapitaldecke von etwas über 7 Prozent rechnen. Die Deutsche Bank schneidet mit 8,14 Prozent etwas besser ab. Die Commerzbank hätte noch 9,93 Prozent ihres Eigenkapitals zur Verfügung. 

+++ 17.28 Uhr: Eigenes Gutachten warnt AfD +++

Ein Gutachter hat die AfD vor der Verwendung von Begriffen wie "Überfremdung" und "Umvolkung" gewarnt, da diese Anhaltspunkte für eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz liefern könnten. In einer Zusammenfassung des Gutachtens des Rechtswissenschaftlers Dietrich Murswiek, das der Deutschen Presse-Agentur und der ARD vorliegt, wird empfohlen, Pauschalurteile wie "Flüchtlinge sind kriminell" oder "Altparteien sind korrupt", die bestimmte Gruppen herabwürdigen, zu vermeiden. 

In den Auszügen aus dem Gutachten, das die AfD in Auftrag gegeben hatte, steht in einer Liste mit "Handlungsempfehlungen" außerdem: "Die Vermeidung von "extremistischen Reizwörtern" wie "Umvolkung", "Überfremdung", "Volkstod" oder "Umerziehung"". Die Zusammenfassung des Gutachtens hatte der AfD-Bundestagsabgeordnete Roland Hartwig erstellt. Er leitet eine vom Parteivorstand eingesetzte Arbeitsgruppe, die Vorkehrungen gegen eine mögliche Beobachtung der Partei durch den Verfassungsschutz treffen soll.

+++ 16.56 Uhr: AfD-Politikerin Weidel sagt Auftritt in Oxford ab +++

Die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel hat einen umstrittenen Auftritt in Oxford abgesagt. Das teilte einer ihrer Mitarbeiter auf Anfrage der Nachrichtenagentur DPA mit. Weidel sollte ursprünglich am kommenden Mittwoch als Gast des Debattierclubs Oxford Union in der englischen Universitätsstadt sprechen. Studenten der renommierten Hochschule hatten dagegen Proteste angekündigt. Sie warfen ihr unter anderem Hetze gegen Ausländer vor. Der Debattierclub ist nicht direkt an die Universität gebunden und kann unabhängig von ihr agieren. 

Die Studentenvertretung Oxford SU teilte mit: "Wir werden damit weitermachen, Hass in jeder Form in Oxford zu verurteilen." Auch viele Professoren hatten sich gegen den Auftritt ausgesprochen.

Der Debattierclub verwies hingegen auf das Recht der freien Rede: Man habe bereits viele Politiker aus verschiedenen Ländern und unterschiedlicher Couleur nach Oxford eingeladen.

+++ 16.08 Uhr: McDonald's hört als DFB-Sponsor auf +++

Der Fast-Food-Gigant McDonald's beendet nach 15 Jahren sein Sponsoring beim Deutschen Fußball-Bund. Wie das Unternehmen mitteilte, wird es sich dafür künftig stärker beim E-Sport und Trendsportarten engagieren. So solle die am Jahresanfang gestartete Partnerschaft mit der Electronic Sports League (ESL) auch 2019 fortgesetzt werden. Die Entscheidung spiegele die generelle Markenstrategie wider, näher an die Lebenswelt der Teens und Twens anzuschließen, hieß es zur Begründung. 

+++ 16.05 Uhr: Polizeieinsatz wegen Spinnenphobie von Autofahrerin +++

Mit ihrer Spinnenphobie hat eine Autofahrerin auf der Autobahn 6 bei Kaiserslautern für einen Polizeieinsatz gesorgt. Nachdem sie während der Fahrt ein Spinne entdeckte, verließ sie fluchtartig den Wagen, wie die Polizei berichtete. Ihr Lebensgefährte alarmierte daraufhin von Frankfurt am Main aus die Polizei, weil seine Freundin mit Sicherheit nicht mehr in das Auto einsteigen werde.    

Eine Streifenbesatzung eilte der jungen Frau zu Hilfe, sicherte das Fahrzeug auf der Autobahn ab und blieb bis zum Eintreffen des Lebensgefährten vor Ort. Der Hinweis, dass an Halloween vermehrt mit Spinnen jeglicher Art gerechnet werden müsse, habe in diesem Fall nicht helfen können, schrieben die Beamten.

+++ 15.53 Uhr: Sami A.: Gericht überprüft Abschiebeverbot - "Verbalnote" liegt vor +++

Im Fall des rechtswidrig nach Tunesien abgeschobenen mutmaßlichen Gefährders Sami A. prüft das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen erneut, ob weiterhin ein Abschiebeverbot wegen Foltergefahr besteht. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge habe einen Antrag auf Abänderung einer früher getroffenen Eilentscheidung gestellt, teilte das Gericht auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Der am 31. Oktober eingegangene Antrag enthalte eine Verbalnote der tunesischen Botschaft, sagte ein Gerichtssprecher. Darin werde zum Ausdruck gebracht, dass Sami A. gemäß den tunesischen Vorschriften behandelt werde. Sie sollen sicherstellen, dass ihm keine menschenrechtswidrige Behandlung oder Folter drohe. Wann die zuständige Kammer über den Antrag entscheide, sei noch offen. Die Anwältinnen des Tunesiers hätten zunächst bis Donnerstag kommender Woche Zeit für eine Stellungnahme.

+++ 15.35 Uhr: Nach Unglück von Bad Aibling: Lokführer-Witwe soll Rente bekommen +++

Rund zwei Jahre nach dem Zugunglück von Bad Aibling haben sich die Witwe eines Lokführers und die DB Netz AG in einem Zivilprozess auf einen Vergleich geeinigt. Die Frau soll eine Schadenersatzrente in Höhe von monatlich 700 Euro bekommen, wie ein Sprecher des Landgerichts Traunstein erklärte. Das Geld soll bis Oktober 2064 ausgezahlt werde. Bis Mitte November kann der am Dienstag geschlossene Vergleich noch widerrufen werden. Zuvor hatten das "Traunsteiner Tagblatt" und der "Münchner Merkur" (Freitag) über den Vergleich berichtet.

Beim Zusammenstoß zweier Nahverkehrszüge am 9. Februar 2016 waren bei Bad Aibling zwölf Menschen ums Leben gekommen - darunter auch der 30 Jahre alte Ehemann der heute 28-jährigen Klägerin. Mehrere Dutzend Insassen wurden verletzt. Das Landgericht Traunstein hatte den zuständigen Fahrdienstleiter der Bahn im Dezember 2016 wegen fahrlässiger Tötung zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Er kam im August dieses Jahres vorzeitig aus dem Gefängnis, die Reststrafe wurde zur Bewährung ausgesetzt. Der Mann hatte - vom verbotenen Handyspielen abgelenkt - Signale falsch gestellt.

+++ 15.18 Uhr: Türkei und USA heben gegenseitige Sanktionen gegen Minister auf +++

Die Türkei und die USA haben ihre Sanktionen gegen Minister des jeweils anderen Landes aufgehoben. Das teilte das türkische Außenministerium in Ankara mit. Während das US-Finanzministerium entschieden habe, die Sanktionen gegen den türkischen Justizminister Abdulhamit Gül und Innenminister Süleyman Soylu aufzuheben, habe das türkische Außenministerium die Strafmaßnahmen gegen US-Justizminister Jeff Sessions und die Heimatschutzministerin Kirstjen Nielsen aufgehoben.    

Die Sanktionen waren wegen des Streits um den mittlerweile freigelassenen US-Pastor Andrew Brunson verhängt worden. Brunson saß seit Oktober 2016 unter dem Vorwurf der Spionage und der Unterstützung einer Terrororganisation in türkischer U-Haft und später im Hausarrest. Mitte Oktober wurde er freigelassen und kehrte in die USA zurück.

+++ 15.05 Uhr: Unbekannte beschießen Bus mit koptischen Pilgern in Ägypten +++

In der ägyptischen Provinz Al-Minja haben Unbekannte einen Bus mit koptischen Pilgern beschossen. Mindestens sieben Menschen seien dabei getötet worden, sagte ein Sprecher der koptischen Kirche. Mindestens 14 Menschen seien zum Teil schwer verletzt worden. Aus dem Innenministerium in Kairo hieß es, eine Gruppe Terroristen habe den Bus auf ihrem Weg zu einem Kloster in Al-Minja angehalten und das Feuer auf die Pilger eröffnet.

Bereits vor eineinhalb Jahren hatten Attentäter einen Bus mit koptischen Pilgern nördlich von Al-Minja angegriffen. Damals starben 29 Menschen, 22 wurden verletzt. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte die Tat für sich. Das ägyptische Militär griff daraufhin Ziele in Libyen an.

+++ 14.50 Uhr: Sechs Jahre Jugendhaft nach tödlicher Messerattacke an Schule in Lünen +++

Nach einer tödlichen Messerattacke in einer Gesamtschule in Lünen (Nordrhein-Westfalen) hat das Dortmunder Landgericht einen 16-jährigen Schüler zu sechs Jahren Jugendhaft verurteilt. Die Richter zeigten sich überzeugt, dass der Angeklagte Ende Januar einen Mitschüler vor Unterrichtsbeginn auf einem Schulflur erstochen hat. 

Die Tat werteten sie am Freitag jedoch nicht als Mord oder Totschlag, sondern als Körperverletzung mit Todesfolge. Nach Angaben von Gerichtssprecher Thomas Jungkamp konnte die Kammer einen Tötungsvorsatz nicht mit Sicherheit feststellen. Die gesamte Verhandlung, einschließlich Urteilsverkündung und -begründung, fand wegen des jugendlichen Alters des Angeklagten unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. 

+++ 14.20 Uhr: Griechische Küstenwache zerschlägt Schleuserring +++

Der griechischen Küstenwache ist auf der Halbinsel Peloponnes ein Schlag gegen eine internationale Schleuserbande gelungen. Die Schleuser - vier Griechen und vier Ausländer - seien dabei ertappt worden, 119 Migranten mit zwei Bussen zum kleinen Hafen Katakolo nahe Olympia zu fahren. Ihre Absicht sei gewesen, sie an Bord einer Segeljacht zu bringen, um sie anschließend nach Italien einzuschleusen, teilte die Zentrale der Küstenwache am Freitag in Piräus mit. Die Bande soll nach Angaben eines Offiziers der Küstenwache seit Monaten Menschen aus Griechenland nach Italien gebracht haben.

+++ 14.03 Uhr: Syrische Truppen beschießen Pufferzone und töten mehrere Menschen +++

Syrische Regierungstruppen haben einen Ort in der Pufferzone rund um die Rebellenhochburg Idlib beschossen und dabei mindestens acht Menschen getötet. Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte war es der schwerste Angriff auf die eingerichtete Pufferzone, seit Russland und die Türkei die Zone im September vereinbart hatten. Mehr als 30 Personen sollen nach Angaben des oppositionellen Zivilschutzes in der kleinen Ortschaft Dschirdschinas verletzt worden sein. 

+++ 13.43 Uhr: Berlins Polizei registriert mehr als 100 Angriffe auf Homosexuelle +++

Mehr als 100 Straftaten gegen Schwule und Lesben hat die Berliner Polizei in den ersten neun Monaten dieses Jahres registriert. Darunter waren 30 Gewaltdelikte und 75 sonstige Taten wie Beleidigungen, berichtete Polizeipräsidentin Barbara Slowik bei einer Veranstaltung des Bündnisses gegen Homophobie sowie des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD). Es handele sich um ein Thema, "das wir sehr ernst nehmen".

Die Zahlen der ersten drei Quartale liegen zwar unter denen des Vorjahreszeitraums (139), sind aber laut Polizei nicht vergleichbar, weil noch nicht alle Taten in der Statistik enthalten sind. Trotz des Zwischenstandes gehe man nicht von einem Rückgang, sondern "leider von einem Anstieg" der Straftaten aus, sagte Slowik. Das könne an mehr Anzeigen liegen - oder tatsächlich mehr Taten. Klar sei, dass es in diesem Bereich eine hohe Dunkelziffer gibt.

Die meisten Taten geschahen nach den Zahlen der Polizei auf Straßen von Berliner Stadtteilen, in denen die Homosexuellen-Szene besonders sichtbar ist: Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg, Neukölln und Schöneberg. Die Verdächtigen sind demnach Deutsche und Ausländer - allerdings sei der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund höher als in der allgemeinen Bevölkerung.

+++ 13.21 Uhr: Heino will Fußballclub helfen - Vereinsheim niedergebrannt +++

Sänger Heino (79) hat seinem alten Fußballclub Hilfe angeboten: Das Vereinsheim des Clubs in Düsseldorf war von Einbrechern niedergebrannt worden. Er würde mit einem Benefizkonzert helfen, das Geld für den Wiederaufbau zusammenzubekommen, teilte sein Büro in Bad Münstereifel auf Anfrage mit. Der "Express" hatte zuvor berichtet.

+++ 12.53 Uhr: Zwei Verletzte bei Vorfall mit Machete in London +++

Ein Mann soll Medienberichten zufolge in London zwei Menschen mit einer Machete verletzt haben. Der Angriff soll sich demnach im Sony-Hauptquartier ereignet haben. Die Polizei teilte mit, zwei Menschen hätten Stichverletzungen erlitten. Eine Person sei festgenommen worden. Von einem Terrorangriff geht Scotland Yard nicht aus.

+++ 12.45 Uhr: Auswärtiges Amt widerspricht Befürchtungen zu UN-Migrationspakt +++

Das Auswärtige Amt hat Befürchtungen widersprochen, der UN-Migrationspakt verpflichte die unterzeichnenden Staaten zur Aufnahme von Flüchtlingen. Das Abkommen sei "ausdrücklich" kein bindender völkerrechtlicher Vertrag sondern eine politische Willenserklärung, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts am Freitag in Berlin. Die staatliche Souveränität der beteiligten Länder werde dadurch nicht eingeschränkt. Der Sprecher bemängelte, dass im Zusammenhang mit dem Pakt "Ängste geschürt werden auf Basis einer politischen Erklärung, die so nicht zu rechtfertigen sind". Der Pakt formuliere lediglich Ziele, die Kriterien und Höhe von Zuwanderung blieben "souveräne Entscheidungen der Staaten". Da es sich bei dem Pakt um eine Willenserklärung handele, sei auch keine Unterzeichnung und keine Ratifizierung im Bundestag erforderlich. Bezogen auf Medienberichte stellte der Sprecher zudem klar, das Auswärtige Amt plane angesichts von gezielter Stimmungsmache gegen den Pakt keine "Kampagne" gegen Falschmeldungen. Gegen Versuche, durch Fehlinformationen und persönliche Diffamierung die öffentliche Diskussion zu beeinflussen, setze das Auswärtige Amt aber wie immer auf transparente und wahrheitsgemäße Informationen.

+++ 11.58 Uhr: Anklage fordert bis zu 25 Jahre Haft für katalanische Unabhängigkeitsführer +++

Die spanische Staatsanwaltschaft hat bis zu 25 Jahre Haft für einige Führungsfiguren der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung gefordert. In einem Schreiben erklärte die Anklage, sie fordere für zwölf katalanische Anführer Haftstrafen zwischen sieben und 25 Jahren wegen Rebellion oder Missbrauch öffentlicher Gelder im Zusammenhang mit der versuchten Abspaltung Kataloniens im Oktober 2017. Insgesamt soll 18 Führungsfiguren der Unabhängigkeitsbewegung der Prozess gemacht werden.

+++ 11.11 Uhr: Kriegsverbrecher Praljak hatte bei Suizid vor UN-Tribunal keine Hilfe +++

Der kroatische Kriegsverbrecher Slobodan Praljak hatte bei seinem Suizid vor dem UN-Tribunal vor rund einem Jahr nach den offiziellen Ermittlungen keine Hilfe von anderen Personen. Es seien keine Hinweise auf Helfer gefunden worden, heißt es in dem vorgelegten Abschlussbericht der niederländischen Staatsanwaltschaft. Der Ex-General hatte im November 2017 im Gerichtssaal in Den Haag Zyankali eingenommen und war wenig später im Alter von 72 Jahren gestorben. Zuvor hatte das UN-Gericht zum früheren Jugoslawien Praljak wegen Kriegsverbrechen zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt.

+++ 10.07 Uhr: Proteste in Pakistan nach Freispruch von Christin dauern an +++

Auch zwei Tage nach dem Freispruch einer wegen Gotteslästerung verurteilten Christin in Pakistan halten die Proteste radikaler Islamisten weiter an. Gespräche der Regierung mit der radikalislamischen Gruppe Tehreek-e-Labaik Pakistan (TLP) zur Entschärfung der Lage seien in der Nacht gescheitert, sagte der TLP-Anführer Khadim Rizvi am Freitag in der nordöstlichen Metropole Lahore. "Wir werden uns nicht zurückziehen, bis die Richter, die das Todesurteil aufgehoben haben, entlassen sind und Bibi gehängt wird", warnte der Prediger.

+++ 9.33 Uhr: Scotland Yard ermittelt gegen Labour-Partei wegen Antisemitismus-Verdachts +++  

Die britische Polizei hat Ermittlungen gegen die oppositionelle Labour-Partei wegen Verdachts auf "antisemitische Hassverbrechen" aufgenommen. Die Ermittlungen stützten sich auf ein Dossier mit internen Dokumenten, teilte Scotland Yard in London mit. Die linksgerichtete Labour-Partei selbst hatte in den vergangenen Monaten heftig über mutmaßlichen Antisemitismus in den eigenen Reihen debattiert.

+++ 8.05 Uhr: Wesley Snipes muss Steuer-Millionen nachzahlen +++

Im juristischen Streit mit den Steuerbehörden hat US-Schauspieler Wesley Snipes (56) eine Niederlage einstecken müssen, wie der "Hollywood Reporter" am Donnerstag berichtete. Demnach habe ein Gericht in Washington Snipes' Beschwerde gegen eine Nachzahlung von umgerechnet 20,5 Millionen Euro abgelehnt. Der 56-Jährige habe nach Angaben der Richterin nicht beweisen können, dass er nur in der Lage sei, eine sechsstellige Summe zurückzuzahlen.

Der Star der "Blade"-Trilogie hat schon lange Ärger mit den Steuerbehörden. Er war schuldig befunden worden, von 1999 bis 2004 eine viel zu niedrige Einkommenssteuer gezahlt zu haben und saß deshalb mehrere Jahre im Gefängnis. Snipes soll den Staat um mehrere Millionen Dollar betrogen haben. Er selbst gab an, falsch beraten worden zu sein.

+++ 7.05 Uhr: Palau verbietet als erstes Land der Welt Sonnencremes +++

Der Pazifikstaat Palau will als erstes Land der Welt allen Sonnenschutz mit Substanzen verbieten, die für Korallen schädlich sind. Präsident Thomas Remengesau bestätigte ein entsprechendes Gesetz, das das Parlament bereits verabschiedet hat. Das Gesetz gegen "Korallengift-Sonnencremes" soll 1. Januar 2020 in Kraft treten. Wer sie trotzdem benutzt und erwischt wird, muss mit umgerechnet bis zu 875 Euro Strafe rechnen. Palaus Präsident kündigte zudem an, alle solchen Cremes beschlagnahmen zu lassen, wenn sie von ausländischen Urlaubern ins Land gebracht werden.

+++ 6.56 Uhr: Bolsonaro will Botschaft  nach Jerusalem verlegen +++

Nach den USA will auch Brasilien seine Botschaft in Israel nach Jerusalem verlegen. Der neugewählte rechtspopulistische Präsident Jair Bolsonaro schrieb am Donnerstag im Kurzbotschaftendienst Twitter, wie bereits im Wahlkampf angekündigt plane er den Umzug der Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem. "Israel ist ein souveräner Staat, und wir sollten dies respektieren." Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu sprach von einem "historischen" Entschluss.

+++ 6.05 Uhr: Venezolaner ohne Beine schlägt sich nach Kolumbien durch +++

Wie Hunderttausende seiner Landsleute hat auch Alfonso Mendoza seiner Heimat Venezuela den Rücken gekehrt. Allerdings war die Flucht aus dem Krisenstaat für den 25-Jährigen ein wenig schwieriger: Er kam ohne Beine auf die Welt. Über einen illegalen Schleichpfad schmuggelte er sich in das Nachbarland Kolumbien. "Ich habe zwar einen Pass, aber ich bin lieber über die grüne Grenze gekommen, um ein bisschen Kunsthandwerk mitbringen zu können. Vom Verkauf konnten wir die ersten Tage leben", erzählt er. 

Heute lebt Mendoza in der Küstenstadt Barranquilla und ist dort eine kleine Berühmtheit. Auf einem Skateboard rollt er als Rapper "Alca" auf den Straßen der Hafenstadt umher und singt in den Bussen für ein kleines Trinkgeld. Etwa 30.000 Pesos (8,50 Euro) verdient er so am Tag. Damit kommen Mendoza und seine Familie gerade so über die Runden, aber besser als in Venezuela ist es allemal. Dort gibt es wegen der Wirtschaftskrise kaum noch etwas zu Essen, die Regale in den Supermärkten bleiben meist leer.

+++ 3.38 Uhr: Erstmals seit Jahren Häftling mit elektrischen Stuhl hingerichtet +++

In den USA ist erstmals seit fünf Jahren ein Häftling mit dem elektrischen Stuhl hingerichtet worden. Das Todesurteil gegen den wegen Doppelmordes verurteilten 63-jährigen Edmund Zagorski wurde am Donnerstag in einem Hochsicherheitsgefängnis in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee vollstreckt, wie die Behörden mitteilten. Zagorski selbst hatte den elektrischen Stuhl der Giftspritze vorgezogen. Zagorski war schuldig gesprochen worden, 1983 zwei Männer ermordet zu haben.

+++ 3.33 Uhr: Saudische Koalition greift Luftwaffenstützpunkt in Jemen an +++

Die von Saudi-Arabien geführte Koalition hat Angriffe auf einen Luftwaffenstützpunkt in der Nähe des internationalen Flughafens in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa geflogen. Das meldete die saudische Staatsagentur. Der Luftwaffenstützpunkt sei von den Huthi-Milizen genutzt worden, um Raketen abzuschießen, wurde der Sprecher der Koalition, Turki al-Malki, zitiert. Einwohner sagten, es seien auf die Einrichtung rund 20 Angriffe geflogen worden. Der internationale Flughafen Sanaa sei weiter für die Vereinten Nationen und Hilfsoperationen geöffnet. 

+++ 1.30 Uhr: Familie des verstorbenen Rocksängers Chris Cornell verklagt Arzt +++

Eineinhalb Jahre nach dem Tod von Soundgarden-Frontmann Chris Cornell hat seine Familie den früheren Arzt des Sängers verklagt. Die Familie wirft dem Mediziner vor, dem Grunge-Musiker "nachlässig und wiederholt" gefährliche Medikamente verschrieben zu haben und damit mit Schuld an dessen Suizid zu sein. Cornells Witwe Vicky und ihre beiden Kinder reichten die Klage am Donnerstag in Los Angeles ein. Sie fordern einen nicht näher bezifferten Schadenersatz.

+++ 1.06 Uhr: Brinkhaus sieht in der Wahl des CDU-Vorsitzenden keine Vorentscheidung für Kanzlerkandidatur +++

Mit der Wahl des neuen CDU-Vorsitzenden fällt nach Ansicht von Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) noch keine Vorentscheidung über die nächste Kanzlerkandidatur der Union. "Ich sehe da keinen Automatismus", sagte Brinkhaus den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Jetzt steht allein die Wahl des Parteivorsitzenden auf der Tagesordnung."

tis / vit / wue / tkr / DPA / AFP
Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg