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+++ Ticker +++

News des Tages: Scharfschütze schießt versehentlich bei Hollande-Rede - zwei Verletzte

Flucht-Drama in Brandenburg mit zwei getöteten Polizisten +++  Zwei ältere Menschen erstochen - 25-Jähriger festgenommen +++ Missbrauch des russlanddeutschen Mädchens kommt vor Gericht +++ Die News des Tages im stern-Ticker.

Francois Hollande

Bei einer Rede des französischen Präsidenten Francois Hollande hat ein Polizist versehentlich einen Schuss abgegeben

Die Nachrichten des Tages im Überblick:

+++ 20.10 Uhr: Airbus schließt Verkauf von Rüstungselektronik an KKR ab +++

Airbus hat seine in Deutschland ansässige Verteidigungselektronik-Sparte an die Investmentfirma KKR verkauft. Das Geschäft sei nach allen erforderlichen Genehmigungen der Behörden und der Bundesregierung abgeschlossen worden, teilte der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern mit. Der Anbieter mit Sitz in Ottobrunn bei München werde künftig unter dem Namen Hensoldt auftreten. Der französische Unternehmensteil solle später an KKR übertragen werden, dazu ist eine Zustimmung der Aufsichtsbehörden der französischen Regierung erforderlich.

+++ 19.13 Uhr: Polizist schießt versehentlich bei Hollande-Rede: Zwei Verletzte +++

Bei einer Rede des französischen Präsidenten François Hollande hat ein Polizist offenbar unabsichtlich zwei Menschen durch einen Schuss verletzt. Wie die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag erfuhr, deutet alles auf einen Unfall hin. Der Gendarm habe seine Waffe falsch gehandhabt und ein Schuss habe sich gelöst, hieß es. Zwei Menschen seien leicht verletzt worden. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen ein.

Der Vorfall ereignete sich bei einer Veranstaltung im westfranzösischen Villognon. Dort hielt Hollande eine Ansprache anlässlich der Einweihung einer neuen Zug-Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Paris und Bordeaux. Nach einer kurzen Unterbrechung setzte Hollande seine Rede fort. Der Polizist gehört zu einer Einheit, die zum Schutz der Veranstaltung abgestellt war. Die beiden Verletzten hätten sich zu dieser Zeit im VIP-Bereich aufgehalten.

+++ 18.56 Uhr: Wagen fährt in US-Schülerparade - elf Verletzte in Alabama +++

Ein Gelände- oder Lieferwagen ist am Dienstag während einer Parade im US-Badeort Gulf Shores (Alabama) in eine Gruppe von Schülern gefahren. Elf Teilnehmer wurden verletzt. Der Grund für den Zwischenfall war zunächst unklar. In Medienberichten hieß es, es könnte ein Unfall gewesen sein. Laut Augenzeugen handelte es sich bei dem Fahrer um einen älteren Mann, wie der US-Sender Fox News meldete. Die Schüler, Mitglieder einer Band, hatten an einer gerade gestarteten Faschingsdienstags-Parade teilgenommen. Die Veranstaltung wurde abgebrochen. Die Behörden kündigten für den Mittag (Ortszeit) eine Pressekonferenz an.

+++ 18.51 Uhr: Frau in Nicaragua stirbt an Verbrennungen bei Teufelsaustreibung +++

Nach einer Teufelsaustreibung im Norden von Nicaragua ist eine junge Frau ihren schweren Verletzungen erlegen. Ein Sektenführer hatte die 25-Jährige auf einen Scheiterhaufen geworfen. "Wir haben alles getan, um sie zu retten. Die Verbrennungen dritten Grades an 80 Prozent der Körperoberfläche waren aber nicht heilbar", sagte Krankenhausdirektor Luis Moreno im Sender Nueva Radio Ya.

Vor der Gewalttat war die Frau eine Woche lang in einem Anwesen der Glaubensgemeinschaft festgehalten worden. Der Sektenführer sagte, die Frau müsse verbrannt werden, um sie von Dämonen zu befreien. Der Mann und vier weitere Verdächtige wurden festgenommen. Der Ehemann des Opfers forderte, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.

+++ 18.23 Uhr. Zweijähriges Kind stirbt nach Sturz in Haus +++

Nach einem Sturz in einem leerstehenden Haus ist in Rheinland-Pfalz ein zweijähriges Kind gestorben. Seine Mutter wurde beim Unfall am Freitag in Rockenhausen bei Kaiserslautern schwer verletzt, wie die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern am Dienstag mitteilte. Mutter und Kind seien gemeinsam gestürzt, das Kind starb später im Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft ermittele wegen des Falls, geht aber derzeit von einem tragischen Unfall aus. Die Mutter habe sich im Auftrag von berechtigten Leuten in dem Haus aufgehalten. Weitere Details wollte die Behörde nicht bekanntgeben.

Nach übereinstimmenden Medienberichten geschah der Unfall in einem leerstehenden Einkaufsmarkt. Demnach stürzten Mutter und Kind durch eine Decke in dem Gebäude. Die Frau sei aus beruflichen Gründen dort gewesen.

+++ 18.04 Uhr: Russland und China stimmen im UN-Sicherheitsrat gegen Syrien-Sanktionen +++

Russland und China haben im UN-Sicherheitsrat gegen einen Resolutionsentwurf gestimmt, der Sanktionen gegen die Regierung des syrischen Machthabers Baschar al-Assad wegen des mutmaßlichen Einsatzes von Chemiewaffen vorsieht. Mit ihrem Nein brachten die beiden Veto-Mächte die Sanktionsresolution am Dienstag in New York zu Fall. Russland hatte bereits in der vergangenen Woche angekündigt, die Resolution gegen seinen Verbündeten Syrien zu verhindern.

+++ 17.34 Uhr: Gabriel bittet türkischen Botschafter wegen Fall Yücel zu Gespräch +++

Nach der Inhaftierung des "Welt"-Korrespondenten Deniz Yücel hat Bundesaußenminister Sigmar Gabriel den türkischen Botschafter zu einem Gespräch ins Auswärtige gebeten. Später sagte Gabriel, dass er die deutsch-türkischen Beziehungen durch die Inhaftierung des "Welt"-Korrespondenten Deniz Yücel als massiv belastet betrachtet. Das Verhältnis beider Länder "steht gerade vor einer der größten Belastungsproben in der Gegenwart", sagte er am Dienstag in Berlin.

Nach 13 Tagen Polizeigewahrsam hatte ein Haftrichter in Istanbul am Montagabend Untersuchungshaft für Yücel angeordnet. Gabriel hatte das als in einer ersten Reaktion als "viel zu harte und deshalb auch unangemessene Entscheidung" kritisiert.

+++ 15.57 Uhr: Ukrainischer Innenminister will Blockade räumen lassen +++

Der ukrainische Innenminister Arsen Awakow will die seit einem Monat bestehende Güterblockade gegen das Gebiet der prorussischen Separatisten räumen lassen. Die bisherige Nachsicht habe nichts gebracht, sagte er in Kiew vor Vertretern der Metallwirtschaft. "Es muss eine Entscheidung getroffen werden." Seit Ende Januar blockieren ukrainische Aktivisten, viele von ihnen Veteranen des Krieges im Osten, Gütertransporte aus und in die Rebellengebiete. Sie fordern, jeden Handel über die Front zu stoppen.

Gespräche mit der Kiewer Regierung lehnen die Blockierer ab. Weil der Nachschub wichtiger Kohlesorten ausbleibt, fehlt es Kraft- und Stahlwerken auf beiden Seiten bereits an Brennstoff. Die Führung von Präsident Petro Poroschenko hat den Energienotstand ausgerufen. Die fortdauernde Blockade wächst sich für den Staatschef auch zu einer innenpolitischen Herausforderung aus.  

+++ 15.52 Uhr: Zwei Frauen in Leipzig getötet - 38-Jähriger in Haft +++

Wegen Mordes an zwei Frauen in Leipzig ist gegen einen 38-jährigen Mann Haftbefehl erlassen worden. Er stehe in dringendem Verdacht, 2016 eine 43-Jährige und eine 40-Jährige getötet zu haben, teilte die Staatsanwaltschaft Leipzig am Dienstag mit. Bei dem ersten Opfer handelte es sich um eine Portugiesin, deren zerstückelte Leiche im April 2016 im Elsterflutbecken entdeckt wurde.
Das zweite Opfer war seit November als vermisst gemeldet. Die Leiche dieser Frau wurde am Montag entdeckt. Der 38-Jährige habe die Tötung der beiden Frauen gestanden.

+++ 15.36 Uhr: Kubicki fordert Einreiseverbot für türkische Regierungsmitglieder +++

Als Reaktion auf die Inhaftierung des deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel in Istanbul hat FDP-Vizechef Wolfgang Kubicki ein Einreiseverbot für türkische Regierungsmitglieder in Deutschland gefordert. Es sollten - auch für den türkischen Ministerpräsidenten Binali Yildirim - "bis auf Weiteres" keine Einreise-Visa erteilt werden, sagte Kubicki am Dienstag in Kiel. Er forderte Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) auf, der Botschaft in Ankara eine entsprechende Anweisung zu geben.

+++ 14.45 Uhr: Verdächtiger überfährt zwei Polizisten und verletzt sie tödlich +++

Auf der Flucht vor der Polizei hat ein 24-Jähriger Mann im Landkreis Oder-Spree zwei Polizisten überfahren und getötet. Der Mann sei verdächtig, in Müllrose zuvor seine 79-jährige Großmutter umgebracht zu haben, berichtete Polizeisprecher Ingo Heese.
Nach dem Fund der Leiche am Vormittag sei der 24-Jährige schnell in Verdacht geraten. Der Mann sei mit seinem Auto geflohen und habe an einer Kontrollstelle in Oegeln die beiden Beamten überfahren. Beide Polizisten seien noch an dem Tatort ihren schweren Verletzungen erlegen, sagte Heese.

Der 24-Jährige wurde kurz darauf gefasst. Zu den Hintergründen der Tat gebe es noch keine Erkenntnisse, sagte Polizeisprecherin Bärbel Cotte-Weiß. Der Mann sei zunächst in ärztlicher Behandlung.

Die Polizei sei am Vormittag alarmiert worden, weil die 79-Jährige tot in ihrer Wohnung gefunden worden war, berichtete Heese. "Die ersten Erkenntnisse deuteten klar auf ein Tötungsdelikt hin."

Daraufhin sei der 24-Jährige Enkel auf Grund von Hinweisen in Verdacht geraten. Sofort wurde eine Großfahndung auch mit Hubschraubern ausgelöst.

+++14.45 Uhr: Orban will in Ungarn ethnische Homogenität bewahren +++

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat sich erneut gegen jede Einwanderung in sein Land ausgesprochen. "Die ethnische Homogenität muss bewahrt werden!", sagte der rechtskonservative Politiker am Dienstag auf einer Veranstaltung der Ungarischen Handels- und Industriekammer (MKIK) in Budapest. "Zu viel Vermischung bringt nur Probleme", fügte er hinzu. Zudem sei es signifikant, wenn in einem ungarischen Hotel auch die Putzfrau Ungarin sei. Unter Orban schottet sich Ungarn mit Stacheldrahtzäunen und scharfen Gesetzen gegen Flüchtlinge ab, obwohl diese eigentlich nicht im Land bleiben, sondern in den Westen Europas gelangen wollen. Zugleich ist Ungarn mit einer rückläufigen Geburtenrate konfrontiert. Daran hat sich auch in den knapp sechs Jahren des Kabinetts Orban nichts geändert. Kritiker werfen dem Regierungschef das Schüren von Fremdenfeindlichkeit und den Abbau der Demokratie vor.

+++ 13.48 Uhr: Hass-Mail-Attacke gegen Erbauer provokanter Rosenmontagswagen +++

Wagenbauer Jacques Tilly (53) hat für seine provokanten Festwagen im Düsseldorfer Rosenmontagsumzug Hunderte Hass-Mails erhalten. "Das war dieses Jahr viel härter als sonst. Dass wir vergast werden sollen, das gab es bisher noch nicht", sagte er. Tilly hatte unter anderem dargestellt, wie US-Präsident Donald Trump versucht, die amerikanische Freiheitsstatue zu vergewaltigen - und anschließend von ihr geköpft wird. Viel Kritik habe er auch für einen Wagen unter dem Titel "Blond ist das neue Braun" bekommen. In einer Reihe mit der Französin Marine Le Pen und dem Niederländer Geert Wilders findet sich Trump zwischen den prominenten Rechtsaußen-Politikern Europas wieder - am Ende der Reihe steht ein erblondeter Adolf Hitler. Viele Blonde hätten sich von dem Spruch diskriminiert gefühlt und ihm gedroht, berichtete Tilly. Konsequenzen möchte der Wagenbauer aus den E-Mails nicht ziehen.


+++ 13.29 Uhr: Samsung-Erbe muss vor Gericht +++

Neuer Schock für den weltgrößten Smartphone-Hersteller Samsung: Der Erbe und inoffizielle Chef des Konzerns, Lee Jae Yong, muss vor Gericht. Gegen ihn und vier weitere Samsung-Manager wurde am Dienstag Anklage wegen Korruption erhoben. Die Vorwürfe stehen im Zusammenhang mit der Korruptionsaffäre, die Südkorea bereits seit mehreren Monaten erschüttert. Drei der betroffenen Manager traten zurück - allerdings nicht Lee, der seit mehr als zehn Tagen in Untersuchungshaft sitzt. Sonderermittler werfen dem 48-jährigen Lee neben Korruption auch Veruntreuung, Verschleierung von Auslandsvermögen sowie Meineid vor, wie ein Justizsprecher sagte. Ein Prozess gegen ihn und seine vier Mitangeklagten dürfte damit nun unausweichlich sein. Für Samsung ist das ein neuer Rückschlag, da das Unternehmen nach dem gigantischen Skandal um explosionsgefährdete Smartphones immer noch nach dem Weg zurück zur Normalität sucht.

+++ 12.48 Uhr: Grünen-Politiker Nouripour - Erdogan-Auftritt sollten wir aushalten +++

In der Debatte um einen möglichen Wahlkampfauftritt des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Deutschland hat sich der Grünen-Außenpolitiker Omid Nouripour dafür ausgesprochen, diesen gegebenenfalls zuzulassen. "Ja, er sollte hier auftreten dürfen, weil jeder hier auftreten kann", sagte Nouripour am Dienstag in Berlin. "Das halten wir aus, wenn der Mann seinen Unsinn von sich gibt." Berichten zufolge könnte Erdogan um die Stimmen von Deutschtürken vor dem Mitte April geplanten türkischen Verfassungsreferendum werben wollen, bei dem es um eine massive Ausweitung seiner Machtbefugnisse geht.

+++ 12.29 Uhr: Tausende fliehen aus Westteil von Mossul +++

Seit dem Beginn der Offensive auf den Westteil der vom IS kontrollierten nordirakischen Stadt Mossul sind rund 8000 Menschen aus dem Kampfgebiet geflohen. Sie hätten in Gebieten südlich der Stadt Zuflucht gesucht, teilte das UN-Nothilfebüro (Ocha) mit. Die Menschen seien oft erschöpft und dehydriert. Ocha zufolge gibt es auch im bereits von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) befreiten Ostteil Mossuls massive Versorgungsprobleme. Große Sorgen bereite vor allem der erhebliche Mangel an Trinkwasser.

+++ 12.06 Uhr: Krankabine stürzt acht Meter tief - Arbeiter schwer verletzt +++

Beim Absturz der Führerkabine eines Krans ist in Augsburg der Kranführer schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war der Kran möglicherweise wegen eines defekten Bolzens am Dienstag auf einem Werksgelände abgeknickt, die Kabine stürzte deswegen acht Meter in die Tiefe. Der 56 Jahre alte Arbeiter wurde in ein Krankenhaus gebracht, er war nicht in Lebensgefahr. Die Höhe des Schadens stand zunächst nicht fest.

+++ 11.59 Uhr Uhr: Missbrauch des russlanddeutschen Mädchens kommt vor Gericht +++

Der Fall des russlanddeutsches Mädchens, das eine Vergewaltigung erfunden und damit international Wellen geschlagen hatte, kommt vor Gericht. Die Berliner Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen einen Mann erhoben, der sexuelle Kontakte zu der damals 13-Jährigen gehabt haben soll, allerdings einvernehmlich. Dem 23-Jährigen werden schwerer sexueller Kindesmissbrauch und Herstellung pornografischer Schriften vorgeworfen, weil er die Tat gefilmt haben soll. Das sagte die Sprecherin des Landgerichts für Strafsachen. Zuvor hatten die Zeitungen "Bild" und "B.Z."
berichtet.

+++ 11.47 Uhr: MEK stürmt Flüchtlingsheim in Hamburg +++

In einer Flüchtlingsunterkunft in Hamburg-Hammerbrook hat sich am Vormittag ein Bewohner in einem Zimmer verschanzt. Das teilte die Polizei mit. Der Mann hatte sich mit einem Messer selbst verletzt, ist inzwischen überwältigt worden. Die Person wird nun versorgt. Nach Angaben einer Sprecherin der für die Unterkunft zuständigen städtischen Gesellschaft "fördern und wohnen" hatte sich der Mann mit seiner Lebensgefährtin in einem Raum eingeschlossen. Die Frau habe den Raum aber später wieder verlassen können.

+++ 11.40: Hunderte Prominente fordern Freilassung des Journalisten Yücel +++

Auf ganzseitigen Anzeigen in überregionalen Tageszeitungen haben mehrere hundert Prominente die Freilassung des in der Türkei inhaftierten "Welt"-Korrespondenten Deniz Yücel gefordert. "Für die Freiheit von Information, Meinung, Wort und Kunst", heißt es in dem veröffentlichten Aufruf in deutscher und türkischer Sprache. "Gemeinsam für und mit Deniz Yücel und allen zur Zeit in der Türkei inhaftierten Kolleginnen und Kollegen." Zu den mehr als 300 Unterzeichnern zählen neben Künstlern, Schauspielern, Rechtsanwälten und anderen Prominenten eine Reihe von Chefredakteuren wie Klaus Brinkbäumer vom "Spiegel" oder Giovanni di Lorenzo von der "Zeit".

+++ 11.21 Uhr: Zwei ältere Menschen erstochen - 25-Jähriger festgenommen +++ 

Nach einem Streit mit jungen Leuten aus der Nachbarwohnung sind zwei ältere Menschen in Bayern erstochen worden. Die Bluttat an der 66 Jahre alten Frau und dem 73 Jahre alten Mann habe sich am späten Montagabend in einem Mehrfamilienhaus in Rott am Inn bei Rosenheim ereignet, teilte die Polizei mit. Die Beamten nahmen noch in der Nacht zum Dienstag einen 25-Jährigen unter dringendem Tatverdacht fest. Schon zuvor hatte eine Streife eine 20-Jährige aus dem Haus festgenommen. Es hatte vor der Tat Streitigkeiten der Opfer mit der jungen Frau gegeben. Der Tatverdächtige ist ein Bekannter von ihr. Sanitäter und Ärzte konnten den Opfern nicht mehr helfen. Beide starben noch am Tatort an den Folgen der massiven Stichverletzungen.
Sie waren nicht verheiratet und hatten getrennte Wohnungen in dem Haus, sich aber am Abend in einer der Wohnungen getroffen.

+++ 11.20 Uhr: Vermisste 15-Jährige wieder aufgetaucht +++

Laut Information der "Bild"-Zeitung ist das 15-jährige Mädchen Joelle W. aus Baden-Württemberg in Niedersachsen wieder aufgetaucht. Sie befinde sich derzeit in der Obhut des Jugendamtes. Joelle W. war nach einer Karnevalsfeier in einem Lokal in Laufenburg von der Toilette nicht mehr zurückgekehrt. Die Mutter hatte sie daraufhin als vermisst gemeldet.

+++ 11.05 Uhr: Britischer Ex-Premier Major warnt vor belasteten Brexit-Verhandlungen +++

Der ehemalige britische Premierminister John Major hat das Vorgehen der derzeitigen Regierung in Sachen Brexit kritisiert. Die Atmosphäre für die Austrittsverhandlungen mit der EU sei jetzt schon belastet, sagte der konservative Politiker bei einer Veranstaltung der Londoner Denkfabrik Chatham House am Montagabend. "Ein bisschen mehr Charme und sehr viel weniger billige Rhetorik würden helfen, die Interessen des Vereinigten Königreichs zu schützen", empfahl Major mit Blick auf die Regierung von Premierministerin Theresa May.

+++ 11.00 Uhr: Mutmaßlichen Kim-Attentäterinnen droht Todesstrafe

 Wegen der Ermordung des Halbbruders von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un droht den beiden mutmaßlichen Attentäterinnen die Hinrichtung. Die Justiz in Malaysia kündigte am Dienstag an, gegen die Frauen aus Vietnam und Indonesien Mordanklage zu erheben. Darauf steht in dem südostasiatischen Land die Todesstrafe. Die zwei Frauen im Alter von 25 und 29 Jahren sollen an diesem Mittwoch erstmals vor Gericht erscheinen. Ihnen wird zur Last gelegt, Kims älteren Halbbruder Kim Jong Nam am 13. Februar auf dem Flughafen von Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur vergiftet zu haben. Dabei sollen sie das Nervengift VX benutzt haben, das von den Vereinten Nationen als Massenvernichtungsmittel eingestuft wird. Die Indonesierin behauptet, ihr sei weisgemacht worden, dass es sich lediglich um eine Art Spaß-Attacke für eine Fernsehshow handeln solle.

+++ 10.53 Uhr: Israel beginnt mit Räumung von neun Siedlerhäusern +++

Israels Sicherheitskräfte haben am Dienstag mit der Räumung von neun Häusern in der israelischen Siedlung Ofra im Westjordanland begonnen. Hunderte Polizisten und Grenzsoldaten seien im Einsatz, teilte eine Sprecherin mit. Ein 17-Jähriger sei nach einem Angriff auf die Einsatzkräfte festgenommen worden. Acht Familien hätten ihre Häuser bereits freiwillig verlassen. Israels Höchstes Gericht hatte die Zerstörung der neun Häuser bis zum 5. März angeordnet, weil sie auf palästinensischem Privatland errichtet wurden. Das Gericht lehnte eine Petition ab, die Häuser nur zu versiegeln und nicht zu zerstören. 

+++ 10.48 Uhr: Vulkan Ätna spuckt wieder Lava +++

Der Vulkan Ätna auf Sizilien ist wieder ausgebrochen. Der höchste Vulkan Europas spuckte am Montagabend Lava und bildete am Südostkrater einen Lavastrom, sagte ein Sprecher des Nationalen Instituts für Geophysik und Vulkanologie (INGV). Es bestehe aber keine Gefahr, auch der Luftverkehr am Flughafen im nahe gelegenen Catania sei nicht wegen Asche behindert. In letzter Zeit habe die Aktivität an dem Vulkan wieder zugenommen. 

+++ 10.43 Uhr: AKP-Abgeordneter sieht U-Haft für "Welt"-Journalist Yücel kritisch +++

Die Untersuchungshaft für den "Welt"-Korrespondenten Deniz Yücel in Istanbul ist auch in der türkischen Regierungspartei AKP auf Kritik gestoßen. Er sehe "die Gerichtsentscheidung kritisch", sagte der deutsch-türkische Abgeordnete und Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses im Parlament, Mustafa Yeneroglu, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Istanbul. "Ohne Einzelheiten zu kennen und soweit ich den Berichten entnehmen kann, denke ich, dass der Propagandabegriff zu weit ausgelegt worden ist." Yeneroglu warf Yücel zugleich vor, "mehr Aktivist als Journalist" zu sein.

+++ 10.15 Uhr: Hai schnappt sich Hund +++

An einem Strand im australischen Sydney hat ein Hai eine Hündin attackiert und mit sich gerissen. Wie die örtlichen Behörden erklärten, warnten die Rettungsschwimmer am Bonna Point Reserve im Süden der Metropole nach dem Angriff Schwimmer davor, ins Wasser zu gehen und rieten Tierbesitzern, auch ihre Hunde nicht ins Wasser zu lassen. Außerdem warnten Schilder vor Haien. In dem Gebiet gibt es einen Hundestrand. Am Sonntagabend spielte dort ein Hundebesitzer, Nigel, mit seiner Hündin Molly und warf ihr ein Stöckchen ins Wasser. Dann wurde das Tier von dem Hai angegriffen und seitdem nicht mehr gesehen. 

+++ 8.18 Uhr: "Moonlight"-Star Sanders freut sich über Oscar-Panne +++

US-Schauspieler Ashton Sanders, 21, fand die Oscar-Panne bei der Ehrung des Films "Moonlight", in dem er eine Hauptrolle spielt, nicht schlimm. "Ehrlich gesagt: So war es noch viel aufregender", sagte der 21-Jährige dem Magazin "TMZ". "Alles passiert aus einem bestimmten Grund. Ich denke, es ist genauso gekommen, wie es kommen sollte", so Sanders auf die Frage, ob die Panne die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit vom Siegerfilm "Moonlight" ablenke.


+++ 7.24 Uhr: Islamistennaher Berliner Moscheeverein verboten +++

Der islamistennahe Berliner Moscheeverein "Fussilet 33" ist verboten worden. Wie ein Polizeisprecher sagte, wurden am Dienstagmorgen in Berlin im Zusammenhang mit dem Verbot 24 Objekte in Berlin durchsucht, darunter Wohnungen, Firmensitze und Hafträume in Berliner Gefängnissen. Der Verein war auch Anlaufpunkt für den Attentäter vom Breitscheidplatz, den Tunesier Anis Amri.

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+++ 5.55 Uhr: Oscar-Einschaltquote so niedrig wie lange nicht +++

So wenige Menschen wie seit fast zehn Jahren nicht mehr haben die diesjährige Oscar-Gala in den  live im Fernsehen verfolgt. Rund 32,9 Millionen Menschen sahen sich die vom TV-Sender ABC übertragene Veranstaltung an, berichteten US-Medien unter Berufung auf die Datenerhebungsfirma Nielsen. Weniger Zuschauer habe es zuletzt 2008 gegeben, als 32 Millionen die Gala verfolgten - die niedrigste Zuschauerzahl seit Beginn der Erhebungen 1974. 2016 hatten 34,2 Millionen Menschen zugeschaut.

+++ 5.50 Uhr: Kleinflugzeug stürzt in Kalifornien in Wohnhäuser +++

Mindestens vier Menschen sind beim Absturz eines Kleinflugzeugs in einem Wohngebiet im US-Bundesstaat ums Leben gekommen. Der Flieger stürzte in zwei Häuser, wie US-Medien berichteten. Zwei Bewohner eines dritten Hauses, das Feuer gefangen hatte, mussten nach Angaben des Sender ABC verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden. In dem zweimotorigen Leichtflugzeug vom Typ Cessna 310 war den Berichten zufolge eine fünfköpfige Familie - zwei Erwachsene und drei Jugendliche - von einer Cheerleading-Veranstaltung im Vergnügungspark Disneyland unterwegs in die Stadt San Jose. Die Maschine verunglückte kurz nach dem Start in Riverside, das rund 90 Kilometer südöstlich von Los Angeles liegt.

+++ 5.23 Uhr: Mann stirbt beim Überqueren der A2 +++

Ein Fußgänger wollte die Autobahn 2 bei Bielefeld überqueren und ist dabei tödlich verunglückt. Der 31-Jährige gehörte einer Reisegruppe an, die bei einer Raststätte auf der A2 Halt gemacht hatte, wie die mitteilte. Aus zunächst ungeklärten Gründen löste er sich am Montagabend von der Gruppe, lief über die Autobahn und wurde von einem Auto erfasst. Der Mann starb am Unfallort. Der Autofahrer erlitt einen Schock und wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er von einem Seelsorger betreut wurde.


+++ 5.14 Uhr: Israel schlägt Nato-ähnliche Allianz gegen den Iran vor +++

Israel hat den sunnitischen arabischen Staaten wie der Golfmonarchie Saudi-Arabien die Bildung eines Verteidigungsbündnisses nach Nato-Vorbild vorgeschlagen. Als gemeinsamer Gegner wurde der schiitische Iran identifiziert. "Es ist Zeit, öffentlich ein formelles Bündnis zu bilden, eine Koalition aller gemäßigten Kräfte im Nahen Osten gegen den Terror", sagte Verteidigungsminister der "Welt". Über ein solches Bündnis wird auch in den USA diskutiert. Den Europäern warf Lieberman eine einseitig propalästinensische, "sehr kontraproduktive" Nahost-Politik vor. "Der beste Beitrag, den Europa in diesem Konflikt leisten kann, ist, den Nahen Osten einfach zu vergessen", sagte er. "Wir brauchen keinen Vermittler, um mit unseren Nachbarn zu reden."

+++ 5.10 Uhr: Schwerkranke erhalten künftig Cannabis auf Rezept +++

Patienten, die schwer krank sind und unter Schmerzen leiden, können künftig Cannabis-Arzneimittel auf Rezept erhalten. Das entsprechende Gesetz tritt im März nach Veröffentlichung im Gesetzblatt in Kraft, wie die Bundesregierung mitteilte. Die Kosten würden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Vor dem Erhalt von müssen nach Angaben der Bundesregierung andere therapeutische Möglichkeiten ausgeschöpft sein. Oder der behandelnde Arzt entscheide im Einzelfall. Zudem dürften Cannabis-Arzneimittel nur verordnet werden, wenn die Einnahme die Symptome oder den Krankheitsverlaufs voraussichtlich verbessert. Der Eigenanbau von Cannabis und seine Verwendung als Rauschgift bleibe verboten.

+++ 5.00 Uhr: Martin Schulz will Managerbezüge gesetzlich regeln

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz pocht auf Zustimmung der Union zu einer gesetzlichen Begrenzung von Managerbezügen. "Wenn ein Manager 200-mal so viel verdient wie ein Angestellter, verletzt das das Gerechtigkeitsgefühl der Leute. Da ist etwas aus dem Ruder gelaufen", sagte Schulz der "Passauer Neuen Presse". "Wir brauchen eine gesetzliche Regelung, die Gehaltsexzessen in den Vorstandsetagen der DAX-Konzerne einen Riegel vorschiebt." Das erwarteten "auch viele Mittelständler, die keine Lust haben, für die Übertreibungen in einzelnen Konzernen in Mithaftung genommen zu werden", sagte Schulz

+++ 4.43 Uhr: Lastwagen überfährt 79-Jährige +++

Ein Lastwagen hat eine Frau in Weidhausen bei Coburg überfahren und getötet. Wie die Polizei mitteilte, beging der 64 Jahre alte Mann Fahrerflucht, wurde aber wenig später am Montagabend mithilfe eines Zeugen von Beamten ermittelt. Wie es dazu kam, dass der Fahrer die 79-Jährige mit seinem Lkw erfasste und überrollte, war zunächst unklar. Die Frau starb noch an der Unfallstelle.

+++ 4.05 Uhr: Pentagon übergibt Plan zum Anti-IS-Kampf +++

US-Verteidigungsminister James Mattis hat dem Weißen Haus einen Plan zur Bekämpfung der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) vorgelegt. Er unterrichtete noch am selben Tag das sogenannte Principals Committee des Nationalen Sicherheitsrates - eine Art Komitee der Behördenleiter - über seine Vorschläge. Dennoch hat der Plan offenbar vorläufigen Charakter. Der Sender CNN berichtet, ein endgültiger Plan werde innerhalb von einem Jahr vorgelegt werden. Nach einem Bericht des US-Senders CBS unter Berufung auf Experten könnte sich die Zahl der US-Soldaten in Syrien künftig deutlich erhöhen. Derzeit sind rund 500 US-Soldaten auf syrischem Boden vor allem als Berater und Ausbilder im Einsatz. Der vorgelegte Plan solle als Gesprächsgrundlage für Diskussionen zwischen dem Pentagon und dem Sicherheitsberater von Präsident Donald Trump dienen. Es handele sich um einen breit angelegten Ansatz, der nicht nur Syrien und den Irak umfasse und auch nicht ausschließlich auf militärische Maßnahmen setze. 

+++ 3.25 Uhr: Welle von Drohungen gegen jüdische Einrichtungen in den USA +++

Eine neue Welle von Gewaltandrohungen hat jüdische Einrichtungen in den USA erreicht. Mehrere jüdische Gemeindezentren und Tagesschulen wurden am Montag wegen Bombendrohungen vorsichtshalber evakuiert. Bei der Hauptstadt Washington wurden die 143 Schüler einer Tagesschule in Sicherheit gebracht, berichtete die "Washington Jewish Week" unter Berufung auf die Polizei im Fairfax County (Bundesstaat Virginia). Präsident Donald Trump und weitere Amtsträger in den USA verurteilten die Drohungen scharf. Der Sprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, sagte, der Präsident sei enttäuscht und besorgt. Er verurteile jede Form des Antisemitismus in schärfster Form.

+++ 3.19 Uhr: Umweltbundesamt und Grüne fordern "Autofasten" bis Ostern +++

Das Umweltbundesamt und die Grünen rufen dazu auf, während der Fastenzeit der Umwelt zuliebe aufs Autofahren zu verzichten. Freiwilliges "Autofasten" von Aschermittwoch bis Ostern könne dazu motivieren, auch dauerhaft auf Bus, Bahn oder das Rad umzusteigen. Während der 40 Fastentage sollten die Bahn und regionale Verkehrsträger allen "Autofastern" Sonderrabatte gewähren, um neue Kunden anzulocken, sagten Katrin Dziekan vom Umweltbundesamt und der Grünen-Verkehrsexperte im Bundestag, Stephan Kühn, der Nachrichtenagentur DPA. Auch Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) unterstützt die Aktion.

+++ 2.23 Uhr: Senat bestätigt Wilbur Ross als US-Wirtschaftsminister +++

Der US-Senat hat den von Präsident Donald Trump als Wirtschaftsminister vorgeschlagenen Milliardär Wilbur Ross bestätigt. Ross gilt auf der Position als umstritten. Der als "König der Konkurse" bekanntgewordene Investor hatte seinen Langzeitbekannten Donald Trump bereits im Wahlkampf unterstützt. Er ist ein entschiedener Kritiker des nordamerikanischen Freihandelsabkommens Nafta, bei dem die USA derzeit mit Mexiko und Kanada zusammenarbeiten. Ross ist bereits 79 Jahre alt.

+++ 2.04 Uhr: Deutsche Bahn stellt Signale auf LED um +++

Die Signale entlang der Bahnstrecken in Deutschland leuchten künftig mit LED. Im Lichtlabor der Deutschen Bahn (DB) in München bereitet das Team die Umstellung der 262.000 Lichtsignale auf die Leuchtdioden vor. Ihr Augenmerk richten sie vor allem auf die Zuverlässigkeit. Fehlschaltungen oder technische Störungen könnten die Sicherheit des Bahnverkehrs massiv gefährden. Aktuell testen die Experten im Labor LED-Leuchtmittel verschiedener Hersteller als Ersatz für die konventionellen Lampen. Die Lebensdauer von LED liege bei fünf bis zehn Jahren, sagt Stieger. Herkömmliche Glühlampen dagegen gingen schon nach einem halben bis einem Jahr aus.

+++ 0.05 Uhr: Amnesty und Reporter ohne Grenzen fordern Freilassung von Deniz Yücel +++

Die Verhängung von Untersuchungshaft für den "Welt"-Korrespondenten Deniz Yücel in der Türkei stößt bei der Journalistenorganisation Reporter ohne Grenzen (RoG) auf harte Kritik. "Deniz Yücel und alle anderen in der Türkei inhaftierten Journalisten müssen sofort freigelassen werden", erklärte RoG-Geschäftsführer Christian Mihr. "Die Vorstellung ist unerträglich, dass ein Journalist monate- oder gar jahrelang in Untersuchungshaft einem ungewissen Schicksal entgegensehen muss, nur weil er seine Arbeit ernstgenommen hat." Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat den Haftbefehl gegen Yücel ebenfalls scharf kritisiert. Dieser sei "inakzeptabel" sagte der Türkeiexperte Andrew Gardner der Nachrichtenagentur DPA. Die "maßlose und missbräuchliche" Anwendung dieser Gesetze gegen Journalisten sei inzwischen ein "chronisches Problem in der Türkei".

+++ 0.05 Uhr: SpaceX plant 2018 Mondumrundung mit Weltraumtouristen +++

Das private Raumfahrtunternehmen SpaceX will bereits im nächsten Jahr zwei zivile Weltraumtouristen um den Mond fliegen. Die beiden Kandidaten hätten bereits eine Anzahlung geleistet und seien dabei, Fitness- und Gesundheitstests zu absolvieren, teilte SpaceX am Montag mit. Die Namen der beiden Weltraumtouristen wurden nicht genannt. Mehrere Unternehmen haben bereits Touristen ins Weltall gebracht, jedoch wurde mit Raumfahrtlaien bisher keine Mondumrundung vorgenommen.

nik/DPA/AFP