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News des Tages: Spanien droht Parlamentswahl am ersten Weihnachtstag

Regierungswahl in Spanien gescheitert +++ Dilma Rousseff muss Präsidentenamt ruhen lassen +++ Boeing 767 in Turbulenzen +++ Isländische Bauarbeiter müssen aufgebrachte Elfen besänftigen +++ Die wichtigsten News des Tages im Überblick.

Mariano Rajoy

Mariano Rajoy bleibt bis auf Weiteres nur geschäftsführender Ministerpräsident Spaniens

Die News des Tages im Überblick:

+++ 20.37 Uhr: Spanien weiter ohne Regierung +++

Spaniens geschäftsführender Ministerpräsident Mariano Rajoy hat eine Parlamentsabstimmung über seine Wiederwahl verloren. Die meisten Oppositionsparteien versagten dem 61-Jährigen wie bereits im Vorfeld angekündigt ihre Unterstützung und votierten gegen ihn. Der konservative Rajoy kam nur auf 170 Ja-Stimmen und verfehlte die im ersten Wahlgang nötige absolute Mehrheit von 176 Stimmen. Das Land muss damit auch nach mehr als acht Monaten weiter auf eine neue Regierung warten. Sollte Rajoy bei einer zweiten Abstimmung am Freitag erneut keine Mehrheit hinter sich bringen, droht eine dritte Parlamentswahl - dem gesetzlichen Zeitplan zufolge ausgerechnet am ersten Weihnachstag.

+++ 18.40 Uhr: Brasilien Präsidentin des Amts enthoben +++

Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff ist wie erwartet des Amtes enthoben worden. Der Senat in Brasília stimmte mit der notwendigen Zwei-Drittel-Mehrheit für die Absetzung der ersten Frau an der Spitze des fünftgrößten Land der Welt. Rousseff werden Tricksereien und Amtsmissbrauch vorgeworfen. Sie selbst dagegen sprach von einer Kampagne gegen sie. Nach der Amtsenthebung wird der bisherige Vizepräsident und jetzige Interimspräsident Michel Temer von der Partei der demokratischen Bewegung (PMDB) Rousseffs Nachfolger und bleibt ohne Neuwahl bis Ende 2018 im Amt.

+++ 18.01 Uhr: Israels jüngstes Frühchen aus Klinik entlassen +++

Israels offiziell bisher jüngstes überlebendes Frühchen ist aus dem Krankenhaus entlassen worden - obwohl ihm die Ärzte zuerst kaum Überlebenschancen eingeräumt hatten. Der kleine Aharon sei nach 22 Schwangerschaftswochen zur Welt gekommen, teilte ein Sprecher des Ichilov-Krankenhauses mit. Nach fünf Monaten intensiver Behandlung im Krankenhaus sei der kleine Junge nun in gutem Zustand entlassen worden. Die Eltern hätten bei der Entlassung Freudentränen vergossen, sagte der Sprecher. Mit 680 Gramm sei der kleine Junge bei der frühen Geburt vergleichsweise schwer gewesen. "Das war sein Glück." Bei der Entlassung habe er rund drei Kilogramm auf die Waage gebracht.

+++ 17.58 Uhr: Droge "Black Mamba" soll verboten werden +++

Eine als "Black Mamba" bekannte neuartige Droge soll nach dem Willen der EU-Kommission in Europa verboten werden. Nach Informationen staatlicher Stellen, die die Europäische Drogenbeobachtungsstelle in Lissabon gesammelt hat, sind mindestens 28 Todesfälle im Zusammenhang mit der auch unter dem Namen MDMB-CHMICA vertriebenen Substanz bekannt. Sie ist demnach seit spätestens 2014 in Europa erhältlich und wird oft als Kräutermischung oder Puder und als legale Alternative zu dem in vielen Ländern verbotenen Cannabis vermarktet. Die Wirkung ist ähnlich, kann "Black Mamba" aber kann auch zu Panik, Schwindel und gewalttätiges Verhalten führen.

+++ 15 Uhr: AfD in Mecklenburg-Vorpommern zweitstärkste Kraft +++

Vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am kommenden Sonntag liegt die AfD einer neuen Umfrage zufolge vor der CDU. Die Rechtspopulisten kämen nach der am Mittwoch veröffentlichten Erhebung des Instituts Insa im Auftrag der Zeitschrift "Cicero" auf 23 Prozent und wären zweitstärkste Partei hinter der SPD. Die Sozialdemokraten schaffen es darin auf 28 Prozent, die CDU erreicht nur 20 Prozent. In anderen bislang veröffentlichten Umfrage lag die AfD - wenn auch teilweise nur knapp - hinter den Christdemokraten auf dem dritten Rang der Parteienkonkurrenz. Für die repräsentative Erhebung wurden am Montag 1031 Menschen telefonisch befragt. Die Fehlertoleranz liegt bei drei Prozentpunkten. 

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+++ 15 Uhr: Leiche im Lokal - Freispruch in Hamburg +++

Im Prozess um eine Leiche im Fußboden eines Hamburger Lokals ist der angeklagte Koch überraschend freigesprochen worden. Das Gericht ging am Mittwoch von einer Notfallsituation aus. Der Vorsitzende Richter betonte, dass die Tat an der Grenze dessen sei, was als Notwehr gerade noch erlaubt werde. Der 52 Jahre alte Koch hatte im vergangen September einen angeblichen Schutzgelderpresser bei einer Rangelei in seinem Lokal mit einem Kopfschuss getötet, wie er zum Prozessauftakt gestanden hatte. Die Leiche des 49-Jährigen hatte er in einer Grube im Nebenraum des Lokals unter Baumaterial versteckt.

+++ 14 Uhr: Erdogan unterschreibt Versöhnungsabkommen mit Israel +++

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat ein Versöhnungsabkommen mit Israel unterschrieben. Mit dem Abkommen soll die sechsjährige diplomatische Eiszeit zwischen den beiden Ländern beendet werden. Das wurde am Mittwoch auf der Website des Präsidenten mitgeteilt. Zuvor hatte das Parlament die Vereinbarung gebilligt. Sobald es im Amtsblatt veröffentlicht wird, soll es in Kraft treten. Zwischen den einst engen Bündnispartnern Türkei und Israel war es 2010 zum Zerwürfnis gekommen, nachdem bei der Erstürmung eines Gaza-Solidaritätsschiffs durch die israelische Kriegsmarine zehn Türken getötet worden waren.

+++ 13.50 Uhr: Turbulenzen: United-Maschine landet mit 16 Verletzten +++

Eine Maschine der US-Fluglinie United Airlines ist Medienberichten zufolge außerplanmäßig statt in London auf dem irischen Shannon Airport gelandet. 16 Menschen von Bord des Flugzeugs wurden am Mittwochmorgen am Flughafen von Rettungskräften empfangen und in ein Krankenhaus im nahegelegenen Limerick gebracht, wie der britische Sender BBC berichtete. "Unerwartete Turbulenzen" auf dem Weg von Houston im US-Bundesstaat Texas nach London Heathrow hätten die Landung nötig gemacht, zitierte BBC die Airline. Bei den Verletzten handelt es sich demnach um 14 Passagiere und zwei Crewmitglieder. Dem "Limerick Leader" sagte die Fluggesellschaft, die Turbulenzen hätten eine "medizinische Notlage" an Bord verursacht. In das Krankenhaus von Limerick seien zwölf Menschen gebracht worden, darunter drei Kinder, sagte ein Sprecher der Universitätsklinik Limerick der Zeitung.

+++ 12.50 Uhr: Militärgeheimdienst MAD soll künftig Bewerber bei der Bundeswehr durchleuchten +++

Als Maßnahme gegen Islamisten und andere Extremisten soll der Militärgeheimdienst MAD künftig alle Bewerber auf eine Stelle bei der Bundeswehr überprüfen. Das Kabinett beschloss am Mittwoch eine entsprechende Änderung des Soldatengesetzes. Damit will die Regierung "angemessen auf die veränderte Sicherheitslage reagieren und einen Missbrauch der Bundeswehr als Ausbildungseinrichtung für potenzielle Terroristen, Extremisten und Schwerkriminelle verhindern", sagte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums in Berlin.

Das Soldatengesetz erlaubt bisher eine Sicherheitsüberprüfung erst nach einer Anstellung. Künftig soll der Militärische Abschirmdienst auch Bewerber durchleuchten können, die für eine Einstellung in der Bundeswehr in Frage kommen. Die Gesetzesänderung soll 2017 in Kraft treten. Die Bundeswehr hatte von 2007 bis 2016 insgesamt 24 Bundeswehr-Angehörige mit islamistischem Hintergrund erkannt.

+++ 11.57 Uhr: Pilot von abgestürztem Schweizer Kampfjet tot in den Alpen gefunden +++

Zwei Tage nach dem Absturz eines Kampfflugzeugs der Schweizer Luftwaffe über einem unwegsamen Alpengebiet haben Suchmannschaften am Mittwoch die sterblichen Überreste des Piloten entdeckt. Sie seien zwischen den Trümmerteilen der Maschine gefunden und klar identifiziert worden, teilte des Verteidigungsministeriums in Bern mit. Die Armeeführung habe den Angehörigen des 27-Jährigen ihr Beileid ausgesprochen.

Das Wrack des einsitzigen Kampfflugzeugs vom Typ F/A-18 war am Tag zuvor von einem Hubschrauber aus im Gebiet um den Sustenpass auf mehr als 3000 Metern über dem Meer in einem Bergkessel mit Gletscherflächen und steilen Felswänden gesichtet worden. Wegen des schwierigen Geländes und widriger Witterungsbedingungen konnte der Ort zunächst nicht auf dem Landweg erreicht werden. Der Funkkontakt zu dem Piloten war am Montagnachmittag kurz nach seinem Start vom Militärflugplatz in Meiringen abgerissen. Erst im vergangenen Oktober war eine Schweizer F/A-18 im gemeinsamen Trainingsgebiet mit Frankreich südöstlich von Besançon abgestürzt. Dabei wurde der Pilot verletzt.

+++ 11.38 Uhr: Bekannter französischer Fotoreporter Marc Riboud gestorben +++

Im Alter von 93 Jahren ist der bekannte französische Fotoreporter Marc Riboud gestorben. Riboud, dessen berühmtestes Foto eine Friedensaktivistin mit Blume vor US-Soldaten in der Zeit des Vietnamkriegs zeigt, starb am Dienstag nach langer Krankheit, wie seine Familie am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP sagte. Riboud wurde am 24. Juni 1923 in der ostfranzösischen Stadt Lyon geboren und ließ sich zunächst zum Ingenieur ausbilden, bevor er sich ganz der Fotografie widmete. Auf Einladung von Henri Cartier-Bresson und Robert Capa trat er später der legendären Fotoagentur Magnum bei.

Er bereiste für Fotoreportagen die ganze Welt und veröffentlichte seine Fotos unter anderem auch im "Stern", "Geo" und "Paris Match". Seine Arbeit wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Sein bekanntestes Foto ist wohl "La Fille à la fleur" (etwa: Mädchen mit Blume) aus dem Jahr 1967. Die Schwarz-Weiß-Aufnahme zeigt eine Friedensaktivisten bei einer Großdemonstration gegen den Vietnamkrieg in Washington, wie sie mit einer Blume in der Hand vor Soldaten mit Gewehren und aufgestecktem Bajonett steht. Das Foto wurde zu einem Symbol des friedlichen Protestes gegen den Vietnamkrieg.

+++ 11.16 Uhr: Toter Bordellbetreiber: Staatsanwalt fordert Höchststrafe +++

Im Prozess um einen getöteten Bordellbetreiber hat die Staatsanwaltschaft Coburg für zwei der Angeklagten die Höchststrafe wegen Mordes gefordert. Die beiden Männer hätten vielleicht zunächst nur den Plan gehabt, das Opfer zu verletzen; sie seien aber während der Tat zur Tötungsabsicht übergegangen, sagte Staatsanwalt Martin Dippold am Landgericht Coburg am Mittwoch in seinem Plädoyer. Er beantragte zudem, die besondere Schwere der Schuld festzustellen.

In der Neuauflage des sogenannten Beiersdorf-Prozesses stehen drei Männer und eine Frau vor Gericht. Das 66 Jahre alte Opfer war Ende 2013 in seiner Wohnung im Coburger Stadtteil Beiersdorf totgeprügelt worden. Nach Ermittlungen der Polizei hatten die beiden mutmaßlichen Haupttäter im Auftrag der Freundin des Opfers und deren Noch-Ehemann gehandelt.

Sollte das Gericht dem Antrag der Staatsanwaltschaft folgen, müssten die beiden Männer mindestens etwa 20 Jahre in Haft bleiben. Für die Freundin des Opfers und deren Ex-Mann forderte die Staatsanwaltschaft jeweils 13 Jahre und 6 Monate Haft wegen Raubes mit Todesfolge.

+++ 10.44 Uhr: Räumung am Frankfurter Flughafen wegen verdächtiger Person +++

Am Flughafen Frankfurt am Main ist am Mittwochmorgen ein Terminal komplett geräumt worden, weil ein Flugpassagier vor dem Zugang zu den Flugsteigen nicht abschließend kontrolliert wurde. Ein Fluggast sei vor Abschluss der Kontrolle weitergegangen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Alle Passagiere müssten deshalb den Bereich verlassen und würden erneut kontrolliert. 

+++ 10.38 Uhr: Isländische Bauarbeiter müssen aufgebrachte Elfen besänftigen +++

Straßenarbeiter in Island haben einen versehentlich zugeschütteten Felsen wieder freilegen müssen, um aufgebrachte Elfen zu besänftigen. Die mythischen Wesen hätten möglicherweise eine ganze Reihe von seltsamen Vorfällen bewirkt, nachdem ihr Elfenfels bei Straßenarbeiten im vergangenen Jahr verschwunden war, berichtete die Zeitung "Morgunbladit". Auf Anweisung des isländischen Straßenbauamts sei der Felsen in dieser Woche wieder freigelegt und sogar mit einem Hochdruckreiniger sauber gemacht worden.

Ein Angestellter der verantwortlichen Straßenbaufirma Bass, Sveinn Zophoniasson, berichtete der Zeitung von rätselhaften Geschehnissen nach dem Zuschütten des Felsens: Die Straße sei überflutet worden, ein Bauarbeiter sei verletzt worden, Maschinen hätten ihren Dienst versagt und ein Journalist sei beim Besuch der Baustelle in eine Matschgrube gefallen und habe gerettet werden müssen.

"An den Felsen hatten wir zuerst gar nicht gedacht", sagte Zophoniasson. In den volkstümlichen Überlieferungen der Gegend gelte der Ort aber als geheiligtes Elfenterritorium. Elfen gehören in Island fast zum Alltag. Viele Menschen berichten von Begegnungen mit den mythischen Wesen. Es wurden bereits mehrfach Baustellen verlegt, um ihre Ruhe nicht zu stören.

+++ 10.31 Uhr: Iran fordert Ende der türkischen Militäroffensive in Syrien +++

Der Iran hat die Türkei aufgefordert, ihre Militäroffensive in Syrien "schnell" zu beenden. Die Situation in dem Bürgerkriegsland werde durch den Einsatz "noch komplizierter", wurde der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Bahman Ghassemi, am Mittwoch auf der Internetseite des Staatsfernsehens zitiert. Die Souveränität und territoriale Integrität Syriens müsse von "allen Ländern" respektiert werden, die "legitime Regierung" des Landes dürfe durch den Kampf gegen den Terrorismus nicht geschwächt werden.

Der Iran ist einer der engsten Verbündeten des syrischen Staatschefs Baschar al-Assad. Teheran hat zahlreiche Mitglieder der Revolutionsgarden als Militärberater und Ausbilder nach Syrien entsandt und unterstützt die Regierungstruppen mit Waffen und Geld. Die Türkei hatte vor einer Woche eine Militäroffensive in Nordsyrien gestartet, die sich neben der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) vor allem auch gegen kurdische Kämpfer richtet. Ankara will verhindern, dass die Kurden an der türkischen Grenze ein eigenes Autonomiegebiet schaffen. 

+++ 10.26 Uhr: 17-Jährige nach Feuerattacke in Schweizer Zug gestorben +++

Zwei Wochen nach der Feuerattacke auf Passagiere eines Zuges in der Schweiz ist ein weiteres Opfer den Folgen schwerer Verletzungen erlegen. Die 17-Jährige sei in der Nacht zum Mittwoch in einem Krankenhaus gestorben, teilte die Kantonspolizei in St. Gallen mit. Die junge Frau hatte Medienberichten zufolge schwere Brandwunden erlitten, als ein 27-jähriger Schweizer am 13. August unweit des Bahnhofs Salez Fahrgäste mit Brennspiritus und einem Messerangriff.

Eine 34-jährige Frau starb kurz nach der Attacke. Auch der Angreifer kam ums Leben. Fünf Zuggäste wurden schwer verletzt, unter ihnen ein sechsjähriges Kind. Einen terroristischen Hintergrund konnte die Polizei rasch ausschließen. Jedoch ist das Motiv für den Anschlag, der von einer Überwachungskamera aufgezeichnet wurde, immer noch unklar.

+++ 10 Uhr: Arbeitslosenzahl steigt im August, sinkt aber zum Vorjahr +++

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im August um 23.000 auf 2,684 Millionen gestiegen. Das sind 111.000 Erwerbslose weniger als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Punkte auf 6,1 Prozent.

+++ 9.33 Uhr: AfD-Bundeschef Meuthen: AfD würde in Schwerin auch NPD unterstützen +++

Die AfD kann sich bei einem Wahlerfolg in Mecklenburg-Vorpommern auch eine Unterstützung der rechtsextremen NPD im Landtag vorstellen. "Man muss in einem Parlament in der Sache abstimmen", sagte der Bundesvorsitzende der rechtspopulistischen Partei, Jörg Meuthen, dem "Mannheimer Morgen". "Wenn die NPD vernünftige Vorschläge macht, würden wir genauso wenig gegen sie stimmen, wie wenn das bei den Linken der Fall wäre."

In Mecklenburg-Vorpommern wird an diesem Sonntag ein neuer Landtag gewählt. Die jüngsten Wahlumfragen sehen die AfD bei 19 bis 21 Prozent. Die NPD sitzt zwar derzeit im Landtag in Schwerin. In den Umfragen kommt sie aktuell aber nur auf 3 Prozent, was nicht für einen Wiedereinzug in das Landesparlament reichen würde. 

+++ 8.23 Uhr: Zwei Tote und drei Schwerverletzte bei Unfall in Bayern +++

Bei einem Frontalzusammenstoß von zwei Autos auf der Bundesstraße 303 nördlich von Bayreuth sind zwei Menschen gestorben. Drei wurden schwer verletzt, wie die Polizei in Bayern mitteilte. Ein 28-Jähriger war während eines Überholmanövers mit einem Auto aus dem Gegenverkehr zusammengeprallt. Der 28-Jährige sowie der 82-Jährige aus dem anderen Auto wurden schwer verletzt. Im Wagen des Jüngeren saßen drei junge Frauen, die den Unfall zum Teil nicht überlebten. Eine 20-Jährige erlag noch am Unfallort ihren schweren Verletzungen. Eine 17-Jährige starb kurz darauf im Krankenhaus. Eine weitere, 20 Jahre alte Beifahrerin erlitt schwere Verletzungen.

+++ 7.15 Uhr: Polizeieinsatz auf Anwesen von US-Sänger Chris Brown  +++

Der US-Sänger Chris Brown, 27, hat wieder Ärger mit der Polizei. Am Dienstag kam es auf dem Anwesen des Musikers in Los Angeles zu einem mehrstündigen Polizeieinsatz. Fernsehteams filmten die Szenen aus der Luft mit, "TMZ.com" strahlte sie live aus. Darauf ist zu sehen, wie der Sänger nach Stunden aus seinem Haus tritt und mit Polizisten spricht. Nach Angaben der Polizei war am Dienstagmorgen (Ortszeit) ein Notruf von einer Frau eingegangen. In einem Interview von "TMZ.com" gab die Frau an, sie habe das Haus des Rappers besucht und dort gefeiert. Dann sei ein Streit mit einem anderem Hausgast eskaliert. Brown habe ihr befohlen, das Haus zu verlassen und sie dabei mit einer Waffe bedroht, sagte die Frau. Daraufhin habe sie die Polizei alarmiert.

+++ 6.47 Uhr: Taifun in Japan - neun Menschen getötet +++

Bei einem heftigen Unwetter sind in Japan neun Menschen in einem Seniorenheim ums Leben gekommen. Ein Taifun sei über die Stadt Iwaizumi hinweggezogen und habe starke Überschwemmungen verursacht, von denen auch das Heim betroffen gewesen sei, teilte die Polizei mit. Die Beamten seien zu einem Rettungseinsatz gerufen worden, hätten dabei aber neun Menschen tot vorgefunden.

Auf Bildern im japanischen Fernsehen war zu sehen, dass das Seniorenheim zum Teil von weggeschwemmten Erdmassen bedeckt war. Hubschrauber kreisten über der Einrichtung, um Überlebende zu retten. Der Taifun "Lionrock" hatte den Norden Japans am Dienstagabend erreicht.

DPA / AFP