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News von heute: Brand im Grenfell-Tower mit 72 Toten: Feuerwehrchefin zieht Konsequenzen

Brand im Grenfell-Tower mit 72 Toten: Feuerwehrchefin zieht Konsequenzen +++ Riesige Buschfeuer in Australien +++ Merkel besucht KZ-Gedenkstätte Auschwitz +++ Greta Thunberg in Madrid eingetroffen +++ Die News des Tages im stern-Ticker.

Londoner Grenfell Tower

Der Londoner Grenfell Tower wenige Tage nach dem Brand im Juni 2017

DPA

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Brand im Grenfell-Tower mit 72 Toten: Feuerwehrchefin zieht Konsequenzen (14.49 Uhr)
  • Buschbrände nahe Sydney bilden "Megafeuer" (14.13 Uhr)
  • Merkel in Auschwitz: Es gibt keinen Schlussstrich (13:56)
  • Greta Thunberg in Madrid eingetroffen (9.28 Uhr)
  • Deutsche Industrieproduktion sinkt (8.35 Uhr)

Alle Meldungen zum SPD-Parteitag lesen Sie hier im stern-Liveblog.

Die News des Tages im stern-Ticker:

+++ 17.09 Uhr: Unbekannte stehlen "Liebespaar beim Geschlechtsakt" +++

Die Polizei in Hannover fahndet nach Dieben, die eine Skulptur mit dem Titel "Liebespaar beim Geschlechtsakt" von einer städtischen Grünfläche gestohlen haben. Wie die Polizei mitteilte, verschwand die 100 Kilogramm schwere Bronzeskulptur bereits am vergangenen Wochenende. Für den Abtransport des ein Meter langen und 60 Zentimeter hohen Kunstwerks haben die Täter nach Vermutung der Polizei eine Sack- oder Schubkarre verwendet. Die Arbeit wurde 1993 von dem Künstler Karl-August Orth geschaffen.

+++ 16.36 Uhr: Bauer in Indonesien von Sumatra-Tiger getötet +++

Zum zweiten Mal binnen weniger Wochen hat ein seltener Sumatra-Tiger auf der gleichnamigen indonesischen Insel einen Bauern zerfleischt. Besorgte Angehörige hätten die Leiche des Mannes auf seiner Kaffee-Plantage nahe der Stadt Pagaralam gefunden, nachdem er tagelang von seiner Arbeit nicht zurückgekehrt sei, berichtete die Polizei am Freitag. In der Nähe des Toten hätten sie die herumstreifende Raubkatze entdeckt.    

Bereits vor knapp drei Wochen hatte ein Tiger einen Kaffee-Bauern auf Sumatra getötet. Der 57-Jährige hatte noch vergeblich versucht, den Angriff abzuwehren. Am Vortag war ein indonesischer Tourist vom selben Tier angegriffen und schwer verletzt worden.

+++ 15.41 Uhr: Jahrescharts: Rammstein-Album ganz vorn +++

Das erfolgreichste Album des Jahres stammt von den Brachialrockern Rammstein. In den Offiziellen Deutschen Jahrescharts 2019 setzte sich die Band mit ihrem titellosen Album, das den Hit "Deutschland" enthält, gegen die Konkurrenz durch, wie GfK Entertainment in Baden-Baden mitteilte. In der Single-Wertung siegte diesmal der amerikanische Rapper Lil Nas X (20) mit dem Country-Hip-Hop-Hit "Old Town Road" (featuring Billy Ray Cyrus).

Rammstein-Video provoziert mit Band als KZ-Insassen

Hinter Rammstein landeten in den Album-Jahrescharts weitere deutschsprachige Musikstars wie Sarah Connor ("Herz Kraft Werke"), Udo Lindenberg ("MTV Unplugged 2 - Live vom Atlantik"), Herbert Grönemeyer ("Tumult") und die Schlagersängerin Andrea Berg ("Mosaik"). Hinter "Old Town Road" landete in den Single-Jahrescharts das Lied "Dance Monkey" der australischen Singer-Songwriterin Tones And I, gefolgt von  "Roller" von Rapper Apache 207, "Vermissen" von Juju feat. Henning May und "Sweet But Psycho" von Ava Max.

+++ 15.22 Uhr: Argentinien: Kleinflugzeug stürzt in Haus +++

In einem Vorort von Buenos Aires ist ein Kleinflugzeug in ein Haus gestürzt. Die vier Passagiere wurden bei dem Unglück in der Nacht nur leicht verletzt, wie der Fernsehsender TN berichtete. Die Maschine kam aus Porto Alegre in Brasilien und war auf dem Weg zum Flughafen San Fernando nördlich der argentinischen Hauptstadt. Offenbar war dem Flugzeug kurz vor dem Ziel der Treibstoff ausgegangen. 

+++ 15.17 Uhr: Erneut tödlicher Schusswaffenvorfall auf US-Militärstützpunkt +++

In den USA hat sich erneut ein Schusswaffenvorfall auf einem Militärstützpunkt mit mindestens einem Toten zugetragen. Auf dem Marinefliegerstützpunkt Pensacola im Bundesstaat Florida eröffnete ein Schütze das Feuer, wie die Behörden mitteilten. Medienberichten zufolge wurden mehrere Menschen verletzt. Später erklärte die Polizei, der Schütze sei tot. Der Stützpunkt wurde vorübergehend abgeriegelt.

+++ 14.49 Uhr: Untersuchung zu Grenfell-Brand: Londons Feuerwehrchefin tritt zurück +++

Die Chefin der Londoner Feuerwehr, Dany Cotton, hat am Freitag nach heftiger Kritik an dem Einsatz beim Grenfell-Desaster ihren vorzeitigen Rücktritt angekündigt. Bei dem Feuer in einem Wohnturm im Londoner Stadtteil Kensington vor zweieinhalb Jahren waren 72 Menschen ums Leben gekommen. Cotton werde ihr Amt zum Jahresende niederlegen, hieß es in einer Mitteilung der London Fire Brigade. Erst Ende Oktober waren die Ergebnisse eines Untersuchungsberichts bekannt geworden. Darin werden der Feuerwehr "schwerwiegende Mängel" und Fehler im System vorgeworfen.

+++ 14.36 Uhr: Mehr als 50 hungrige Eisbären nähern sich Dorf im äußersten Nordosten Russlands +++

Dutzende hungrige Eisbären haben sich auf der Suche nach Futter einem Dorf im äußersten Nordosten Russlands genähert. Insgesamt seien 56 Tiere in der Nähe des Dorfes Ryrkaipji gesichtet worden, berichteten russische Medien und die Umweltschutzorganisation WWF.

Zum Schutz des 800 Einwohner zählenden Dorfes seien in einiger Entfernung Walross-Kadaver ausgelegt worden, sagte eine Vertreterin der Freiwilligen-Patrouille, Tatjana Minenko, der russischen Nachrichtenagentur Ria Nowosti. In der Region herrschen dem WWF und Eisbär-Wächterin Minenko zufolge ungewöhnlich hohe Temperaturen. Das Arktis-Eis vor der Küste sei deshalb noch nicht dick genug, damit die Bären dort auf Jagd gehen könnten.

+++ 14.31 Uhr: Urteile: Jameda muss unter bestimmten Umständen Ärzte-Profile löschen +++

Das Online-Bewertungsportal Jameda muss nach Urteilen des Landgerichts München I die Profile von Ärzten unter bestimmten Umständen löschen. Drei Mediziner hatten geklagt und verlangt, dass die Profile, die ohne ihr Einverständnis angelegt wurden, verschwinden. Das Gericht gab der Klage statt. Allerdings befand es das Anlegen von Bewertungsprofilen ohne die Zustimmung der Bewerteten an sich nicht für problematisch. In den drei Fällen war die Ausgestaltung der Profile ausschlaggebend.

Die Kammer beanstandete nämlich, dass Jameda auf den Profilen von Basiskunden, die nichts zahlen, sogenannte "Expertenratgeber-Artikel" zahlender Konkurrenten veröffentlichten und zu den Profilen dieser sogenannten Platin-Kunden verlinkten. Diese Fachartikel seien "inhaltlich geeignet, das Interesse eines potenziellen Patienten von den Basiskunden weg, hin zu den Verfassern der Fachartikel, die zahlende Kunden von Jameda sind, zu lenken", hieß es in einer Mitteilung des Gerichts. Damit sei die Online-Plattform kein "neutraler Informationsvermittler".

Russell Crowe

+++ 14.13 Uhr: Buschbrände nahe Sydney bilden "Megafeuer" +++

Nahe der australischen Ostküsten-Metropole Sydney sind mehrere Buschbrände in einem gewaltigen Feuer aufgegangen. Die Feuerwehr des Bundesstaates New South Wales sprach von einem "Megafeuer", dessen Front sich über 60 Kilometer erstrecke. Einer der Brandherde liege nur 75 Kilometer von Sydneys Stadtzentrum entfernt. Am Nachmittag senkte sich erneut eine dicke Rauchdecke auf die Metropole.

Auf dem Radar sähen die gewaltigen Rauchmengen wie beträchtlicher Regen aus, hieß es von der Meteorologiebehörde. Dutzende Schulen blieben geschlossen, mehrere Sportveranstaltungen wurden abgesagt. Demnächst könnten Behördenangaben zufolge auch Strände geschlossen werden, sollte die Luftqualität so schlecht bleiben. In mehreren Nationalparks der Region, darunter Wollemi, Yengo und Dharug, haben die Flammen schon verheerende Schäden hinterlassen.

+++ 13.56 Uhr: Merkel: Erinnerung an Auschwitz "ist fester Teil unserer nationalen Identität" +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Erinnerung an die NS-Verbrechen im früheren Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau als untrennbar mit der deutschen Identität bezeichnet. Die Verantwortung, sich an diese Verbrechen zu erinnern, ende nicht; sich dieser Verantwortung bewusst zu sein, sei "fester Teil unserer nationalen Identität", sagte Merkel in einer Rede in der KZ-Gedenkstätte im heutigen Polen. "Einen Schlussstrich kann es nicht geben und auch keine Relativierung."

Die Kanzlerin betonte, dass Auschwitz-Birkenau "ein deutsches, von Deutschen betriebenes Vernichtungslager" war. Es sei wichtig, "diese Tatsache zu benennen". "Das sind wir den Opfern schuldig und uns selbst", hob Merkel hervor.

+++ 13.37 Uhr: Hochkarätige Gemälde nach Diebstahl möglicherweise aufgetaucht +++

Etwa 40 Jahre nach dem mysteriösem Diebstahl von fünf hochkarätigen Gemälden aus dem Schlossmuseum im thüringischen Gotha sind die Werke möglicherweise wieder aufgetaucht. Das teilte die Stiftung Schloss Friedenstein in Gotha am Freitag mit. Die Bilder alter Meister befinden sich demnach im Rathgen-Forschungslabor der Staatlichen Museen Berlin. Dort werde überprüft, ob es sich tatsächlich um das Diebesgut aus Gotha handele. Der Diebstahl zählt zu den spektakulärsten Fällen in der DDR. Zuvor hatte der "Spiegel" berichtet.

Die Bilder waren in der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember 1979 verschwunden. Es handelt sich um die Werke "Brustbild eines jungen Mannes" von Frans Hals, "Landstraße mit Bauernwagen und Kühen" von Jan Brueghel dem Älteren, "Selbstbildnis mit Sonnenblume" von Anthonis van Dyck, "Alter Mann" von Jan Lievens sowie von Hans Holbein dem Älteren "Heilige Katharina".

+++ 13.22 Uhr: Frau nach sechs Stunden ohne eigenen Herzschlag wiederbelebt +++

In Spanien haben Ärzte eine Frau nach mehr als sechs Stunden ohne eigenen Herzschlag ins Leben zurückgeholt. Die 34-jährige Britin hatte Anfang November beim Wandern in den spanischen Pyrenäen einen Herzstillstand erlitten, teilte das Universitätskrankenhaus Vall d'Hebron in Barcelona mit. Die Frau konnte gerettet werden, weil eine starke Unterkühlung zerstörerische Prozesse in ihrem Gehirn verzögert hatte.

Die mittlerweile genesene Frau habe keine Lebenszeichen gezeigt, als sie in der Klinik eintraf, wurde der behandelnde Arzt Eduard Argudo zitiert. "Aber wir wussten, dass sie im Kontext einer Hypothermie Überlebenschancen hatte." Diese starke Unterkühlung hätte zwar fast den Tod der Britin verursacht, schützte aber gleichzeitig ihren Organismus und ihr Gehirn vor bleibenden Schäden.

Lady Gaga

"Lady Gaga" nebst Bauer  Wille bei der 45. "Schau der Besten"

DPA

+++ 12.21 Uhr: "Lady Gaga", Deutschlands schönste Kuh, ist tot +++

Deutschlands schönste Kuh ist tot. Die hochdekorierte schwarz-weiße Holstein-Kuh "Lady Gaga" starb am 3. Dezember im Alter von 13 Jahren, wie ihr Besitzer Henrik Wille sagte. Es sei schwer, den ruhigen und besonderen Charakter des Tieres in einem Satz zusammenzufassen.  So eine Kuh habe man nur einmal im Leben, sagte der Landwirt aus der Nähe von Cloppenburg in Niedersachsen. "Lady Gaga" mochte den Laufsteg und stand seit Jahren im Rampenlicht tierischer Schönheitswettbewerbe. Seit 2013 gewann sie eine Schau nach der anderen. Die Model-Kuh war achtfache Mutter und kalbte zuletzt im September 2018. In ihrem Leben lieferte sie über 125.000 Liter Milch.

Ein eher aufwühlender Moment für die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi.

+++ 12.19 Uhr: China kündigt Lockerungen bei Zöllen auf "einige" US-Importe an +++

Im Handelsstreit mit den USA hat China einige Lockerungen angekündigt. Das Finanzministerium in Peking erklärte, es seien Ausnahmen für "einige" US-Importe geplant, das habe die Zollkommission der Regierung entschieden. Profitieren werden demnach "Sojabohnen, Schweinefleisch und andere Rohstoffe, je nach Nachfrage der Unternehmen". Die USA liefern sich mit China seit mehr als einem Jahr einen erbitterten Handelsstreit, der auch die Weltwirtschaft in Mitleidenschaft zieht. US-Präsident Donald Trump wirft China unfaire Handelspraktiken zulasten von US-Unternehmen und den Diebstahl geistigen Eigentums vor. Er setzte deshalb eine Strafzollspirale in Gang, die inzwischen einen großen Teil aller Importe aus China in die USA betrifft. Peking reagierte mit Gegenzöllen.

+++ 12.13 Uhr: Dorfbewohner in Indonesien von seltenem Sumatra-Tiger getötet +++

Ein seltener Sumatra-Tiger hat auf der gleichnamigen indonesischen Insel einen Dorfbewohner zu Tode gebissen. Die zerstückelte Leiche des Mannes sei in einer Kaffeeplantage im Bezirk Lahat gefunden worden, berichteten örtliche Medien am Freitag. Es war der zweite tödliche Vorfall dieser Art binnen eines Monats. Mitte November hatte ein Tiger dieser mittlerweile seltenen Art im selben Bezirk einen Mann ebenfalls auf einer Kaffeepflanzung getötet, am Tag zuvor war ein weiterer verletzt worden. Die Behörden vermuteten damals, dass es sich um ein- und dasselbe Tier handele. In der Gegend gibt es laut der Naturschutzbehörde der Provinz einen geschützten Wald, in dem der Sumatra-Tiger lebt. In Indonesien gibt es mit dem Sumatra-Tiger nur noch eine einzige Tigerart. 

+++ 12.10 Uhr: Hochhaus in Nairobi eingestürzt - viele Verletzte befürchtet +++

In Kenias Hauptstadt Nairobi ist ein sechsstöckiges Gebäude eingestürzt. Rettungskräfte fürchteten, dass viele Menschen in den Trümmern des Hauses im Stadtteil Embakasi eingeschlossen wurden. Mehrere Menschen seien verletzt worden, teilte ein Sprecher des Roten Kreuzes Kenia mit. Konkrete Zahlen nannte er nicht, auch über mögliche Todesopfer gebe es bislang keine Erkenntnisse. Fernseh- und Amateuraufnahmen zeigten, wie Anwohner Verletzte vom Unglücksort wegtrugen. Erst im September war in Nairobi ein Klassenzimmer bei laufendem Unterricht zusammengekracht. 8 Schüler starben, 57 wurden verletzt. Der Vorfall löste eine hitzige Debatte um nachlässig errichtete Bauten in den ärmeren Randgebieten der Millionenstadt aus.

+++ 11.33 Uhr: Gericht lässt Anklage gegen mutmaßlichen PKK-Kader zu +++

Das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz hat die Anklage gegen einen mutmaßlichen Kader der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK zugelassen. Der türkische Staatsangehörige aus dem hessischen Lahn-Dill-Kreis soll im Mai 2018 die Leitung des PKK-Gebiets Mainz übernommen haben, wie das OLG mitteilte. Laut der Anklage der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz soll der 59-Jährige unter dem Decknamen Ali als hauptamtlicher Kader Spendenkampagnen zugunsten der PKK organisiert und überwacht haben. Er wurde im Juni 2019 festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

+++ 11.15 Uhr: Merkel zu Besuch in KZ-Gedenkstätte Auschwitz eingetroffen +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) besucht erstmals das ehemalige deutsche Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Sie traf am Vormittag am Eingang des sogenannten Stammlagers ein. Zunächst war eine Führung durch das ehemalige KZ geplant.

An der sogenannten Todeswand will Merkel anschließen einen Kranz niederlegen und der dort ermordeten Häftlinge gedenken. Die Nazis hatten an der Mauer tausende KZ-Insassen erschossen. Anschließend begibt sich die Kanzlerin in das frühere Vernichtungslager Birkenau.

+++ 11.09 Uhr: Ciao Nutella: Nuss-Nougat-Creme ist Salvini nicht italienisch genug +++

Matteo Salvini, wortgewaltiger Chef der rechtspopulistischen Lega, will kein Nutella mehr essen. Bei einem Wahlkampfauftritt in Ravenna am Donnerstagabend begründete er dies damit, dass ihm die Nuss-Nougat-Creme nicht italienisch genug sei. "Ich habe nämlich entdeckt, dass Nutella türkische Nüsse verwendet, und ich will lieber Betrieben helfen, die italienische Produkte verwenden. Ich ziehe es vor, italienisch zu essen und den italienischen Bauern zu helfen", sagte der 46-Jährige.

+++ 11.03 Uhr: Staatsanwaltschaft München stellt Verfahren wegen Videos zu Ibiza-Affäre ein +++

Der ehemalige Vorsitzende der österreichischen FPÖ, Heinz-Christian Strache, und mehrere Privatpersonen sind mit Anzeigen gegen Verantwortliche der "Süddeutschen Zeitung" wegen der sogenannten Ibiza-Affäre gescheitert. Wie die Staatsanwaltschaft München I mitteilte, wurden Ermittlungsverfahren gegen drei Journalisten und zwei Chefredakteure aus "rechtlichen Gründen" eingestellt. Gegen zwei Geschäftsführer der Zeitung seien gar keine Verfahren eingeleitet worden, weil keine Anhaltspunkte für Straftaten vorgelegen hätten.

In einem unter anderem von der "Süddeutschen" veröffentlichten heimlich gedrehten Video war Strache bei Gesprächen mit einer angeblichen russischen Oligarchin in einer Villa auf Ibiza zu sehen. Die Affäre um illegale Parteispenden löste ein politisches Erdbeben in Österreich aus und führte zum Bruch der Koalition von ÖVP und FPÖ.

+++ 10.11 Uhr: Feuer nahe Sydney verschmelzen sich zu "Mega-Brand" - 300.000 Hektar in Flammen +++

Nördlich von Sydney haben sich mehrere Buschfeuer zu einem riesigen Flächenbrand vereint, dem die Feuerwehr machtlos gegenüber steht. Eine Gesamtfläche von 300.000 Hektar stehe in Flammen, sagte der stellvertretende Brandschutzbeauftragte des Bundesstaats New South Wales, Rob Rogers. Die rund eine Autostunde von dem Brand entfernte größte Stadt Australiens war erneut von einer giftigen Rauchwolke eingehüllt.

Die Feuerwehr könne nichts mehr unternehmen, um die Brände zu löschen, sagte Rogers. "Sie werden solange brennen, bis sich die Bedingungen verbessern, dann werden wir wieder unser Bestmögliches tun, um sie unter Kontrolle zu bekommen. Die Feuerwehr tue aber alles, um wenigsten Menschenleben und Privateigentum zu schützen.

+++ 9.28 Uhr: Greta Thunberg zu Klimademonstration in Madrid eingetroffen +++

Die schwedische Aktivistin Greta Thunberg ist vor einem großen Klimaprotest anlässlich der Weltklimakonferenz in Madrid eingetroffen. Dutzende Medienvertreter empfingen die 16-Jährige am Freitagmorgen an Gleis 15 des Bahnhofs Chamartín im Norden der spanischen Hauptstadt. Wegen des hohen Andrangs musste Thunberg eine knappe Viertelstunde in dem Zug ausharren, ehe sie begleitet von spanischen Sicherheitskräften aussteigen konnte.

Greta Thunberg erreicht Madrid und wird von Journalisten überrannt 

Unter einer schwarzen Jacke trug sie einen rosafarbenen Pulli, dessen Kapuze sie weit über den Kopf gezogen hatte. Unter dem Arm hatte die junge Schwedin wie immer ihr Protestschild mit der schwedischen Aufschrift "Skolstrejk för klimatet" (Schulstreik fürs Klima). Sie sagte beim Ausstieg nichts.

+++ 8.35 Uhr: Deutsche Industrieproduktion sinkt überraschend weiter +++

In der deutschen Industrie geht der Abschwung weiter. Im Oktober haben die Betriebe ihre Gesamtproduktion erneut zurückgefahren. Die gesamte Herstellung sei im Vergleich zum Vormonat um 1,7 Prozent gefallen, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Analysten wurden von der schwachen Entwicklung überrascht. Sie hatten im Schnitt mit einem leichten Anstieg um 0,1 Prozent gerechnet.

+++ 8.10 Uhr: Keine Wiedereinführung von Schlafwagen-Zügen geplant +++

Schlafen nur im Sitzen: Die Bahn plant einem Bericht zufolge keine Wiedereinführung ihrer Schlafwagen-Züge. Wie die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) unter Berufung auf eine FDP-Anfrage berichteten, hält der Konzern an seiner Strategie fest, über Nacht mit Sitzwagen zu fahren. Zudem unterstütze der Konzern "die klassischen Nachtzugverkehre anderer Anbieter" zum Beispiel mit Lokomotiven, Personal und im Vertrieb, heißt es in der Antwort. Die Bundesregierung werde der Bahn "aufgrund des schlechten Kosten-Nutzen-Verhältnisses" auch kein Geld zur Wiedereinführung des Schlafwagenbetriebs bereitstellen, zitierte das RND aus der Antwort weiter. Die Schlafwagen waren Ende 2016 wegen deutlich sinkender Buchungen eingestellt worden.

Video: Frankreich steht weiterer Streik-Tag bevor

+++ 8.09 Uhr: Nordkorea warnt vor neuem Krieg der Worte mit den USA +++

Der Ton zwischen den USA und Nordkorea wird wieder schärfer. Mit teils bissigen Bemerkungen kritisierte die nordkoreanische Vizeaußenministerin Choe Son Hui auf Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, der zuletzt in Anspielung auf den Atomstreit mit Nordkorea von einer möglichen Anwendung militärischer Gewalt gesprochen und Machthaber Kim Jong Un abermals als "Raketenmann" bezeichnet hatte. Fielen solche Ausdrücke erneut mit Absicht, "müsste dies wirklich als seniler Rückfall eines dementen Alten" gedeutet werden, wurde Choe von den Staatsmedien zitiert. Trumps Worte hätten "eine Hasswelle unserer Bürger gegen die USA" ausgelöst. Choe warnte vor einer Rückkehr zum Krieg der Worte, den sich beide Seiten vor zwei Jahren geliefert hätten.

+++ 8.06 Uhr: Stylistin: Dicke Frauen sollten nicht nur Schwarz tragen +++

Die Berliner Moderatorin und Stylistin Caterina Pogorzelski hat modische Tipps für dicke Frauen. "Arbeite mit Farben. Trage nicht nur Schwarz, sondern trage, was dir gefällt", sagte sie der Nachrichtenagentur DPA. Ihr zufolge hilft es auch, sich vor den Spiegel zu stellen. "Schau dich an. Sei ehrlich mit dir. Finde die Teile an deinem Körper, die du magst, und mit denen fängst du an zu arbeiten. Unterstreich sie mit deiner Kleidung." Pogorzelski ist als "Plus Size Influencerin" im Internet unterwegs. Das heißt, sie zeigt sich bei Instagram in modischen Outfits, was zum Teil mit Werbung verbunden ist. Pogorzelski hat kein Problem damit, sich dick zu nennen. Ungefragte Kommentare zu ihrer Figur lehnt sie ab. "Man kann sich ja seinen Teil denken, aber vielleicht weniger Dinge aussprechen."

+++ 7.50 Uhr: Indische Polizei erschießt vier mutmaßliche Mörder +++

Nach der Vergewaltigung und dem Mord an einer jungen Frau in Indien, sind die vier mutmaßlichen Täter von der Polizei erschossen worden. Polizisten hätten mit den Verdächtigen den Tatort begehen wollen, sagte ein Mitarbeiter der Polizei der Nachrichtenagentur DPA. Dabei hätten die Männer plötzlich versucht, die Waffen der Beamten zu ergreifen und zu fliehen. Die Polizisten hätten die Männer aus Notwehr erschossen. Die vier Männer wurden verdächtigt,

eine 27 Jahre alte Tierärztin vergewaltigt und getötet zu haben. Tausende Menschen demonstrierten nach der Tat in mehreren Städten und forderten mehr Rechte für Frauen.

+++ 7.24 Uhr: Blinder Mörder in Tennessee auf elektrischen Stuhl hingerichtet +++

Im US-Bundesstaat Tennessee ist ein blinder verurteilter Mörder auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet worden. Der 52-Jährige sei am Donnerstag um 19.26 Uhr für tot erklärt worden, teilte die Strafverfolgungsbehörde von Tennessee mit. Weil Leroy "Lee" Hall bereits vor dem Jahr 1999 zum Tode verurteilt worden war, durfte er die Hinrichtungsart wählen und entschied sich gegen eine Giftspritze. Hall war schuldig gesprochen worden, 1991 das Auto seiner Ex-Freundin angezündet zu haben, als diese darin saß. Die Frau hatte ihn kurz zuvor verlassen. Seine Anwälte hatten immer wieder darauf hingewiesen dass Hall wegen eines schlecht behandelten Glaukoms blind sei und seine Hinrichtung ein "Verstoß gegen die Menschlichkeit" wäre.

+++ 7.05 Uhr: Hungrige Eisbären nähern sich Dorf am Nordpolarmeer +++

Menschen am Polarmeer im Nordosten Russlands müssen wieder hungrige und unterernährte Eisbären fürchten. 56 Tiere seien in den vergangenen Tagen in der Nähe des Dorfes Ryrkaipij gesichtet worden, teilte die Umweltstiftung WWF in Moskau mit. "Fast alle Bären sind dünn." Patrouillen sollen auf der Tschuktschen-Halbinsel nun verhindern, dass die Tiere zu den Häusern gelangen. Die Zahl der Mitarbeiter sei aufgestockt worden. Eisbären sind in der Region zwar zu

Hause, ungewöhnlich sei aber, dass sich so viele in eine besiedelte Region wagten, so der WWF. Wegen des warmen Wetters können die Tiere nicht wie üblich auf Robbenjagd gehen.

+++ 6.04 Uhr: Vier Tote bei Verfolgungsjagd nach Raubüberfall in Florida +++

Bei einer spektakulären Verfolgungsjagd nach einem Raubüberfall in Florida sind vier Menschen getötet worden. Wie die Behörden in dem US-Bundesstaat mitteilten, überfielen zwei bewaffnete Diebe ein Schmuckgeschäft in Coral Gables, einem südlichen Vorort von Miami. Anschließend nahmen sie den Fahrer eines UPS-Lieferwagens als Geisel und versuchten mit dem Wagen zu fliehen. Die anschließende Verfolgung durch die Polizei endete mit einer Schießerei auf einer belebten Straße. Dabei starben die beiden Diebe, der Fahrer von UPS und ein Passant, wie der FBI-Beamte George Piro sagte. Die spektakuläre Verbrecherjagd wurde live im Fernsehen übertragen.

+++ 5.34 Uhr: Der Bikini bekommt ein Museum an der Autobahn +++

Großer Rummel um ein kleines bisschen Stoff: Der Bikini kommt ins Museum. Der Regensburger Unternehmer Alexander Ruscheinsky errichtet in Bad Rappenau bei Heilbronn das BikiniArtMuseum, das im Frühjahr 2020 eröffnet werden soll. Auf 1500 Quadratmetern Ausstellungsfläche zeigen die Museumsmacher die Entwicklung der Bademode von 1880 bis in die Gegenwart. Mit dem Slogan: "Provokativ & so feministisch". Die Sammlung umfasse bereits etwa 1200 Bikinis und Badeanzüge, sagt Ruscheinsky. In Bad Rappenau besitzt der 64-Jährige ein Grundstück an der Autobahn 6, wo jetzt das BikiniArtMuseum entsteht. Eine knapp zehn Meter hohe Bikiniskulptur auf dem Dach soll von Weitem darauf aufmerksam machen.

Donald Trump mit weit aufgerissenem Mund

+++ 4.34 Uhr: Moia und Clevershuttle: Ridepooling immer beliebter +++

Immer mehr Menschen nutzen Ridepooling-Angebote, um von A nach B zu kommen. Sowohl der Anbieter Moia in Hannover und Hamburg, als auch Clevershuttle in Städten wie Berlin, München oder Dresden registrieren steigende Nutzerzahlen für ihre Sammeltaxis. "Letzten Dezember hatten wir eine Million Fahrgäste, im März zwei Millionen - jetzt sind wir nah an den drei Millionen dran", sagte ein Clevershuttle-Sprecher. Die VW-Tochter Moia zählte im November 227.000 Fahrgäste alleine in Hamburg, im Juni waren es noch knapp die Hälfte. Beim Ridepooling können Kunden per App ein Sammeltaxi buchen, unterwegs werden weitere Mitfahrer mitgenommen. Ein Algorithmus bestimmt die effizienteste Route.

+++ 3.36 Uhr: Im Kampf gegen Clans soll Aufenthaltsgesetz verschärft werden +++

Im Kampf gegen die Clan-Kriminalität will das Bundesinnenministerium einem Bericht zufolge das Aufenthaltsgesetz verschärfen. "Der Fall Miri hat Anlass gegeben, dass wir die ausländerrechtlichen Regelungen und auch Haftmöglichkeiten im Falle der Wiedereinreisesperren schärfen", sagte Helmut Teichmann, Staatssekretär im Bundesinnenministerium, der "Welt". Künftig soll demnach ein Verstoß gegen ein Einreiseverbot ein eigenständiger Haftgrund sein.

Dem Bericht zufolge sollen damit Konsequenzen aus dem Fall des Bremer Clanchefs Ibrahim Miri gezogen werden, der trotz eines Einreiseverbots nach seiner ersten Abschiebung im Juli in den Libanon in die Hansestadt zurückgekehrt war.

+++ 3.34 Uhr: KZ-Überlebender sieht Merkels Auschwitz-Besuch als wichtige Geste +++

Der polnische Auschwitz-Überlebende Marian Turski hat den bevorstehenden Besuch der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in dem ehemaligen deutschen Konzentrationslager als wichtige Geste gewertet. Schon die Tatsache, dass Merkel dorthin fahre, habe für ihn Bedeutung, sagte Turski der Nachrichtenagentur DPA in Warschau. "Manchmal reicht eine Geste. Wie bei Brandt, dessen Kniefall wichtiger ist als alle Reden." Der 93-jährige Turski wurde 1944 nach Auschwitz deportiert, er ist Mitbegründer des Museums der Geschichte der polnischen Juden in Warschau. Merkel besucht am Freitag erstmals das ehemalige deutsche Konzentrationslager Auschwitz.

+++ 3.25 Uhr: Drei Soldaten sterben bei Hubschrauberabsturz in Minnesota +++

Beim Absturz eines Hubschraubers der Nationalgarde von Minnesota sind in dem US-Bundesstaat drei Soldaten ums Leben gekommen. Laut dem Gouverneur von Minnesota, Tim Waltz, gab es keine Überlebenden bei dem Unglück. Ermittlungen zur Ursache seien eingeleitet worden, teilte die Nationalgarde mit. Der Helikopter vom Typ UH-60 Black Hawk war in St. Cloud zu einem Testflug gestartet und dann südwestlich der Stadt neben einem Feld abgestürzt. Vorher hatte die Crew noch einen Notruf abgesetzt.

+++ 2.58 Uhr: Uber wurden in USA fast 6000 Fälle sexueller Gewalt in zwei Jahren gemeldet +++

Dem Fahrdienstvermittler Uber sind in den Vereinigten Staaten in den Jahren 2017 und 2018 fast 6000 Fälle sexueller Gewalt von Fahrgästen, Fahrern oder Dritten gemeldet worden. Darunter seien 464 Vergewaltigungen, heißt es in dem erstmals veröffentlichten Sicherheitsbericht. Hinzu kamen demnach fast 600 versuchte Vergewaltigungen. Bei den anderen Übergriffen handelte es sich unter anderem um unerlaubte Berührungen oder Küsse. Uber meldete zudem zehn tödliche Angriffe im Jahr 2017 und neun weitere 2018. Acht Todesopfer waren demnach Fahrgäste, sieben waren Fahrer und vier waren Zuschauer oder nicht direkt beteiligte. Die gemeldeten Fälle machten 0,00002 Prozent aller vermittelten Fahrten aus, so Uber.

Dumm gelaufen: Dieb will Auto klauen – aber weiß nicht, wie man mit Automatik fährt

+++ 1.51 Uhr: Pentagon erwägt Entsendung von bis zu 7000 Soldaten in den Nahen Osten +++

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Spannungen mit dem Iran erwägt das US-Verteidigungsministerium die Entsendung von 5000 bis 7000 weiteren Soldaten in den Nahen Osten. Das sagte ein US-Behördenvertreter, der anonym bleiben wollte, der Nachrichtenagentur AFP. Es handele sich um eine Antwort auf Angriffe von mit dem Iran verbündete Gruppen auf US-Interessen in der Region. Wann und wohin die zusätzlichen Truppen entsandt werden könnten, sagte er nicht. Der Staatssekretär im US-Verteidigungsministerium dementierte einen Bericht des "Wall Street Journal" über die mögliche Entsendung von 14.000 weiteren Soldaten in den Nahen Osten, womit sich die Zahl der seit dem Frühjahr in die Region entsandten US-Soldaten verdoppeln würde.

+++ 1.42 Uhr: Neuer Vorwurf gegen R. Kelly: Ausweis für Hochzeit gefälscht? +++

Der wegen sexuellen Missbrauchs angeklagte US-Sänger R. Kelly muss sich nun auch wegen des Vorwurfs der Bestechung verantworten. Ankläger in New York beschuldigen den 52-Jährigen in einer neuen Anklageschrift, einem Beamten 1994 Geld für einen gefälschten Ausweis gezahlt zu haben. Der "New York Times" zufolge kaufte der Musikstar das Dokument für die damals 15-jährige US-Sängerin Aaliyah, um sie als Volljährige auszugeben und einen Tag später heiraten zu können. Die neuen Vorwürfe wurden zur bereits bestehenden Anklage gegen ehemaligen Superstar hinzugefügt. Aaliyah starb 2001 bei einem Flugzeugabsturz. Kelly sitzt seit Juli in einem Gefängnis in Chicago. Die Staatsanwaltschaft in New York wirft ihm unter anderem sexuellen Missbrauch und Erpressung vor. Der Musiker ("I Believe I Can Fly") soll Mitarbeiter, darunter Bodyguards und Assistenten, angestiftet haben, Mädchen für illegale sexuelle Handlungen zu gewinnen. Kelly beteuert seine Unschuld.

+++ 1.03 Uhr: Melania Trump bringt "Nationalen Weihnachtsbaum" zum Leuchten +++

Im Beisein von US-Präsident Donald Trump hat First Lady Melania Trump den traditionellen Weihnachtsbaum in der Nähe des Weißen Hauses zum Leuchten gebracht. Der Präsident wünschte bei der festlichen Zeremonie frohe Weihnachten und Gottes Segen. Der "Nationalen Weihnachtsbaum" ist in diesem Jahr eine mehr als neun Meter hohe Blaufichte aus dem Bundesstaat Pennsylvania. Sie steht im Ellipse-Park zwischen dem Weißen Haus und dem Washington Monument. Der "Nationale Weihnachtsbaum" geht auf eine fast 100 Jahre alte Tradition zurück.

+++ 0.26 Uhr: US-Polizei nimmt rund 60 Mitglieder der Gangsterbande "Latin Kings" fest +++

Bei einer Razzia im Großraum Boston ist der US-Polizei nach Behördenangaben ein Schlag gegen eine der mächtigsten kriminellen Banden der Welt gelungen. Rund 60 Mitglieder der "Latin Kings" wurden festgenommen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Mehr als 500 Polizisten waren an der Aktion beteiligt, der vierjährige Ermittlungen vorausgingen. Nach Angaben des Staatsanwalts des US-Bundesstaates Massachusetts, Andrew Lelling, wird 62 Bandenmitgliedern unter anderem Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, versuchter Mord, Drogenhandel und Waffenbesitz vorgeworfen. Die "Latin Kings" wurden in den 60er Jahren in Chicago gegründet, angeblich, um der hispanischen Bevölkerung aus der Armut zu helfen.

Deutsche Bahn Sparpreis-Tickets

Die Ticketpreise der Deutschen Bahn werden teilweise gesenkt

DPA

+++ 0.08 Uhr: Opec einigt sich nach langen Beratungen auf künftige Strategie +++

Die 14 Mitgliedsstaaten des Ölkartells Opec haben sich nach stundenlangen Beratungen in Wien auf ihre künftige Strategie geeinigt. "Ja, wir haben eine Vereinbarung", sagte der iranische Ölminister Bidschan Namdar Sanganeh nach den Verhandlungen in Wien. Details über mögliche Förderkürzungen oder die Dauer der Vereinbarung verriet er nicht, eine Pressekonferenz wurde kurzfristig abgesagt. Bei den Gesprächen der 14 zuständigen Minister dürfte es um eine schärfere Förderkürzung gegangen sein. Die "Opec+"-Runde mit den Schwergewichten Saudi-Arabien und Russland versucht seit Anfang 2017, den Ölmarkt mit Förderlimits zu beeinflussen.

+++ 0.05 Uhr: Bahn-Supersparpreis kostet 17,90 statt 19,90 ab 2020 +++

Die Deutsche Bahn senkt ab 1. Januar den Einstiegspreis für Fernverkehrstickets von 19,90 Euro auf 17,90 Euro. Das berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf einen Sprecher des Unternehmens. Demnach wird die Bahn das günstigste Ticket (Supersparpreis) "in jedem Fall um 10 Prozent billiger machen". Ursprünglich war geplant, dass sämtliche Tickets im Fernverkehr um zehn Prozent billiger werden, weil die Bundesregierung die Mehrwertsteuer für die Bahn senken wollte. Doch die Steuergesetze des Klimapakets hat der Bundesrat in den Vermittlungsausschuss gegeben. Die übliche Preiserhöhung zum Fahrplanwechsel im Dezember fällt aber in diesem Jahr aus.

nik / anb / wue / DPA / AFP
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.