Chile

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José Antonio Kast am Mittwoch in Valparaíso

Ultrarechter Wahlsieger Kast in Chile als Präsident vereidigt

In Chile ist der ultrarechte Politiker José Antonio Kast als Präsident vereidigt worden. Kast legte seinen Eid am Mittwoch bei einer Zeremonie vor dem Parlament in der Küstenstadt Valparaíso rund 110 Kilometer westlich von Santiago ab. Der deutschstämmige Sohn eines Wehrmachtssoldaten und Vater von neun Kindern folgt auf den linksgerichteten Präsidenten Gabriel Boric. Der 60-jährige Kast hatte die Stichwahl um die chilenische Präsidentschaft im Dezember für sich entschieden.
Bild des Milchstraßenzentrums des ESO-Teleskops Alma

Europäische Südsternwarte liefert erstes detailliertes Bild vom Zentrum der Milchstraße

Forschern der Europäischen Südsternwarte ist es erstmals gelungen, ein detailliertes Bild vom Zentrum der Milchstraße anzufertigen. Die riesige Aufnahme bildet ein Areal der Milchstraße ab, dessen Ausdehnung 650 Lichtjahre, also etwa sechs Billiarden Kilometer, beträgt. Die darin enthaltenen Hinweise auf die Entstehung von Sternen könnten wichtige Erkenntnisse zur Entstehung des Universums geben.
Feuer im Januar im Süden Chiles

Studie: Klimawandel trug zu Bedingungen für Waldbrände in Argentinien und Chile bei

Der menschengemachte Klimawandel hat laut einer Studie die Bedingungen verstärkt, die zu den jüngsten tödlichen Waldbränden in Chile und Argentinien führten. Wie die internationale Forschungsgruppe World Weather Attribution (WWA) am Mittwoch erklärte, hat die globale Erwärmung die während der Brände aufgetretenen Wetterbedingungen "etwa 2,5 bis drei Mal wahrscheinlicher" gemacht. In Chile waren durch die Waldbrände Mitte Januar mehr als 20 Menschen ums Leben gekommen.
Zerstörungen in Punta de Parra

Tödliche Waldbrände in Chile: Vierter mutmaßlicher Brandstifter festgenommen

Nach dem Ausbruch heftiger Waldbrände im Süden Chiles mit mindestens 21 Todesopfern ist ein vierter mutmaßlicher Brandstifter gefasst worden. Wie die zuständige Staatsanwältin am Donnerstagabend mitteilte, steht er im Verdacht, in der Region Biobío "20 Todesfälle verursacht zu haben". Einen weiteren Todesfall gab es in der Nachbarregion Ñuble.