HOME

Bahnunglück in der Schweiz: S-Bahn von Schnellzug gerammt

Zugunglück in der Schweiz: Im Bahnhof des Ortes Rafz ist Augenzeugen zufolge ein Schnellzug in eine S-Bahn gekracht. Bei dem Zusammenstoß wurden mehrere Personen verletzt.

Nach dem Zusammenstoß zweier Züge ist die Bahnstrecke auf dem Abschnitt zwischen Zürich und Schaffhausen unterbrochen

Nach dem Zusammenstoß zweier Züge ist die Bahnstrecke auf dem Abschnitt zwischen Zürich und Schaffhausen unterbrochen

Mindestens fünf Menschen sind beim Zusammenstoß eines Schnellzugs mit einer S-Bahn am Freitagmorgen in der Schweiz verletzt worden. Eine Person sei schwer verletzt, teilte die Kantonspolizei Zürich mit. Das Unglück geschah am Bahnhof der Ortschaft Rafz, etwa 35 Kilometer nördlich von Zürich.

Der Zusammenprall habe einen Zug aus dem Gleis geworfen, hieß es bei der Polizei. Die beiden Züge kamen unmittelbar nach dem Bahnhof auf einer Brücke zum Stehen. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war - auch mit Rettungshubschraubern - am Unfallort im Einsatz. Zur Unglücksursache machten die Polizei zunächst keine Angaben.

Augenzeugen verbreiten Fotos im Netz

Auf Fotos, die Augenzeugen über Twitter verbreiteten, sind zur Seite gekippte Waggons eines Zuges zu sehen. Die Zeitung "Blick" und das Nachrichtenportal "20 Minuten" berichteten unter Berufung auf Augenzeugen, ein Schnellzug, der aus Richtung Zürich nach Schaffhausen unterwegs gewesen sei, habe in Rafz eine S-Bahn gerammt.

Die Bahnstrecke zwischen Zürich und Schaffhausen ist an dem betroffenen Abschnitt unterbrochen. Die Intercity-Verbindungen zwischen Zürich und Stuttgart werden nach Angaben der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) bis auf weiteres über Winterthur umgeleitet.

kup/DPA / DPA
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.