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Reaktionen: Merkel zu den Anschlägen in Paris: "Ein Alptraum von Gewalt, Terror und Angst"

Die furchtbare Anschlagsserie in Paris mit vielen Toten hat weltweit Bestürzung ausgelöst: Angela Merkel, Barack Obama und David Cameron drückten Frankreich ihr Mitgefühl aus. Die Reaktionen im Überblick.

Angekla Merkel hat sich zu den Anschlägen in Paris geäußert: "Dieser Angriff auf die Freiheit gilt nicht nur Paris. Er meint uns alle. Und er trifft uns alle."

Angekla Merkel hat sich zu den Anschlägen in Paris geäußert: "Dieser Angriff auf die Freiheit gilt nicht nur Paris. Er meint uns alle. Und er trifft uns alle."

Angela Merkel

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich bestürzt über die Anschlagsserie in Paris gezeigt. "Ich bin tief erschüttert von den Nachrichten und Bildern, die uns aus Paris erreichen. Meine Gedanken sind in diesen Stunden bei den Opfern der offensichtlich terroristischen Angriffe, ihren Angehörigen sowie allen Menschen in Paris", erklärte Merkel. Die Bundesregierung stehe in Kontakt mit der französischen Regierung und habe ihr die Anteilnahme und Solidarität der Menschen in Deutschland übermittelt.

Merkel hat Frankreich nach den Terroranschlägen von Paris "jedwede Unterstützung" zugesichert, die Deutschland bieten könne. "Wir, die deutschen Freunde, wir fühlen uns Ihnen so nah", sagte die CDU-Politikerin am Samstagmorgen im Kanzleramt in Richtung der Opfer. Dieser Angriff auf die Freiheit "meint uns alle", sagte Merkel. Daher müssten auch alle gemeinsam den Kampf gegen den Terror führen. "Wir wissen, dass unser freies Leben stärker ist als jeder Terror." Weiter sagte sie: "Wir, die deutschen Freunde, wir fühlen uns Ihnen so nah. Wir weinen mit Ihnen. Wir werden mit Ihnen gemeinsam den Kampf gegen die führen, die Ihnen so etwas Unfassbares angetan haben."

David Cameron

Der britische Premierminister David Cameron äußerte sich schockiert. Zugleich bot er Hilfe an. Großbritannien werde tun, "was immer wir tun können, um zu helfen", sagte Cameron. Er sei in Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen.

Der Kreml

Russland zeigt sich ebenfalls schockiert: "Wir verurteilen diese unmenschlichen Taten zutiefst und sind bereit, jede erdenkliche Hilfe bei der Untersuchung dieser terroristischen Verbrechen zu gewähren", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow in Moskau. Außenamtssprecherin Maria Sacharowa sprach von "furchtbaren Ereignissen" in Paris. Russland teile den Schmerz Frankreichs. Sie sei in Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen, betonte Sacharowa russischen Agenturen zufolge.

Matteo Renzi

Der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi sagte: "Italien weint um die Opfer von Paris und ist vereint im Schmerz mit den französischen Brüdern. Das ins Herz getroffene Europa wird auf diese Barbarei zu reagieren wissen." Außenminister Paolo Gentiloni schrieb im Kurznachrichtendienst Twitter: "Wir sind Frankreich nahe, dem Drama der Familien der Opfer, vereint gegen den Terror".

EU-Spitze

Spitzenpolitiker der Europäischen Union drückten ihre Solidarität für Frankreich aus. "Unsere Gedanken sind bei den Familien der Opfer, unsere Unterstützung gilt den Behörden", schrieb EU-Parlamentspräsident Martin Schulz bei Twitter. EU-Ratspräsident Donald Tusk schrieb, er verfolge die Berichte über die Anschläge mit Entsetzen. Auch EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker drückte sein Mitgefühl aus. "Wir sind solidarisch an der Seite der Franzosen", schrieb Juncker.

Barack Obama

US-Präsident Barack Obama verurteilte die Attentate als "abscheulichen Versuch", unschuldige Zivilisten zu terrorisieren. Es handele sich nicht nur um Anschläge auf Paris oder das französische Volk, sondern auf die gesamte Menschheit, sagte Obama am Freitag in Washington. Es sei zu früh, um darüber zu spekulieren, wer für die Attacken verantwortlich sei.  Obama bot die Hilfe Amerikas bei der Bekämpfung des Terrors an. "Wir stehen bereit, jedwede Unterstützung zu leisten, die die Regierung und die Bevölkerung Frankreichs benötigen", sagte Obama. Frankreich sei der älteste Verbündete der USA. Das französische Volk habe immer wieder Schulter an Schulter mit Amerika gestanden.

Ban Ki Moon

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilte Terrorangriffe ebenfalls scharf. Er vertraue den französischen Behörden, dass sie alles in ihrer Macht stehende tun, um die Schuldigen für die "abscheulichen Terrorakte" schnell vor Gericht zu bringen, erklärte Ban in New York. Ban kondolierte den Hinterbliebenen der Getöteten und wünschte den Verletzten eine rasche Genesung. Er stehe an der Seite der Regierung und des Volkes von Frankreich.


amt