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Vertraute von Hillary Clinton Nach Sexting-Skandal: Huma Abedin gibt Anthony Weiner offenbar neue Chance

Huma Abedin und Anthony Weiner
Früheres Power-Paar der US-Politik: Huma Abedin und Anthony Weiner
© AP
Der ehemalige US-Abgeordnete Anthony Weiner hat immer wieder skandalöse Schlagzeilen gemacht, weil er Nacktfotos an Frauen verschickte. Seine Frau Huma Abedin, enge Vertraute von Hillary Clinton, hält Medienberichten zufolge trotzdem weiter zu ihm.

Mehr Nachsicht geht nicht: Wie mehrere US-Medien berichten, gibt Huma Abedin ihrer Beziehung zu Anthony Weiner abermals eine neue Chance. Der frühere US-Kongressabgeordnete Weiner war wiederholt in die Schlagzeilen geraten, weil er Nacktfotos an andere Frauen geschickt hatte und das FBI sogar Ermittlungen wegen Kinderpornografie gegen ihn in Erwägung zog.

Zuletzt hatte sich Abedin im August 2016 von Weiner getrennt, als dieser ein Foto von sich in weißen Boxershorts an eine 40 Jahre alte Internetbekanntschaft verschickt hatte - neben ihm soll auf dem Bild sein schlafender Sohn zu sehen gewesen sein. Wie die "New York Post" berichtet, ist die engste Beraterin von Ex-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton jetzt aber dennoch bereit für einen weiteren Neuanfang.

Anthony Weiner: Sex-Therapie in New Yorker Klinik

"Huma hat hart an ihrer Beziehung zu Anthony gearbeitet", zitiert die Zeitung eine anonyme Quelle aus dem engen Umfeld der Familie. Weiner sei 80 bis 90 Prozent der Zeit in dem gemeinsamen Appartement. Wenn es mal Streit gebe, gehe er zu seiner Mutter nach Brooklyn.

Weiner ist in den vergangenen Jahren immer wieder mit Sexting-Eskapaden in die Schlagzeilen geraten. Die heute 40-jährige Abedin hielt bis zum letzten Skandal, der mitten in den Präsidentschaftswahlkampf fiel, tapfer zu ihrem Mann. Zurzeit setze Weiner seine Therapie wegen Sexsucht in einer New Yorker Klinik fort.

Auf der Tatsache, dass Weiner die Frauen, die er kontaktierte, nie persönlich getroffen haben soll, baue Abedin ihr Vertrauen auf: "Er hat die Frauen ja nie persönlich getroffen", so ein Freund der Familie zur "New York Post". Es habe nie wirklichen persönlichen Kontakt gegeben, so die Quelle: "Wie romantisch das ist, wage ich nicht zu beurteilen."

tim

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