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Anthony-Weiner-Skandal: Verbotene Kontakte mit 15-Jähriger - Kommt der Politiker jetzt ins Gefängnis?

Sexting kostete den US-Politiker Anthony Weiner bereits das Amt und seine Ehe. Jetzt wohl auch noch die Freiheit: Er soll mit einer 15-Jährigen virtuelle Sex-Kontakte gehabt haben.

Erst kürzlich sagte sich Gattin Huma Abedin von Anthony Weiner los.

Erst kürzlich sagte sich Gattin Huma Abedin von Anthony Weiner los.

Anthony Weiner hat alles verloren: Sein Ansehen, seine vielversprechende Karriere, zuletzt die Liebe seiner alles verzeihenden Frau - und jetzt droht ihm auch noch das Gefängnis. Und das alles nur, weil der Ex-Congressman total verrückt nach Sexting ist. Der Ruin von Anthony Weiner schreitet nun schon seit Jahren voran. Ganze Pornokarrieren, wie die von Sydney Leathers, basieren auf dem Fakt, dass Weiner der kurvigen Schönheit eindeutige Botschaften und noch eindeutigere Bilder zuschickte.

Verrückt dabei: Während Weiner scheinbar nonstop sein Smartphone mit Sex-Messages füttert, gibt es keine ernst zu nehmenden Hinweise, dass dem Cyber-Porn irgendwelche Aktivitäten in der Realität gefolgt wären.

Anthony Weiner ist Belastung für den Kampf ums Weiße Haus

Erst vor Kurzem sagte sich seine Gattin Huma Abedin, die jahrelang tapfer zu ihm hielt, öffentlich von ihm los. Sie ist die engste Betraute von Hillary Clinton. Kein Wunder, dass ihr sexbesessener Mann zur Belastung des Wahlkampfs wurde. Gerüchten zufolge soll Huma Abedin im Falle eines Sieges von Clinton Stabschefin im Weißen Haus werden. Diese Karriere ist kaum denkbar an der Seite eines Mannes, dessen Sex-Eskapaden die Klatschspresse füllen.

Aber diese Woche kam es noch schlimmer: Die Polizei ermittelt gegen den Politiker. Grund ist, dass die "Daily Mail" seine monatelange Sexting-Beziehung mit einem 15-jährigen Mädchen enthüllte. In den USA ist das eine schwere Straftat.

Monatelange Sex-Kontakte

Die Telefonaffäre soll im Januar begonnen haben, damals war Weiner noch mit Huma Abedin zusammen. Das Mädchen sagte dem Blatt, dass Weiner gewusst habe, wie alt sie sei und auch, dass sie noch zur Schule gehe. Den Journalisten lag offenbar das Smartphone mit Screenshots der Dialoge vor. Weiner posierte zwar nicht nackt, aber in Unterwäsche. Er soll unter anderem getextet haben: "Ich würde gern deine enge P---y füllen." Sie mache ihn "hart", wenn er an sie denke. Er soll dem Mädchen Pornovideos geschickt und ihr Vergewaltigungsfantasien getextet haben. Das Mädchen behauptet, Weiner habe von ihr verlangt, dass sie sich bei einem Videochat selbst befriedige und dabei seinen Namen rufe. Außerdem habe er gewünscht, dass sie sich als sexy Schulmädchen kleide.

Ermittlungen haben begonnen

Treffen diese Vorwürfe zu, wird Weiner kaum einer Haftstrafe entgehen können. Konfrontiert mit den Beschuldigungen soll Weiner zugegeben haben, Flirt-Botschaften mit dem Mädchen ausgetauscht zu haben. Er wies den Verdacht auf illegale Kontakte zurück. 

Die "New York Post" berichtete, dass Staatsanwaltschaft und Polizei den Fall jetzt untersuchen würden. "Wir untersuchen, ob in New York ein Verbrechen begangen wurde und ob es eine Beschwerde oder eine Anzeige gibt", sagte ein Vertreter der Polizei dem Blatt.