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Bulgarien: Auf die Plätze, fertig?

Das Land war einmal der treueste Partner der Sowjetunion. Auf den Zusammenbruch des Ostblocks folgten Jahre von Chaos und Korruption. Doch nun sorgt allein die Aussicht auf den EU-Beitritt für einen Aufschwung. Reise durch ein Land auf dem Weg nach Westen.

Der Duft ist schon da. Er hängt über dem Feld, auch der Wind trägt ihn nicht davon. Nedjalka Lasarova spürt ihn schon auf dem Bahndamm, eilig klettert sie über die Eisenbahnschienen hinunter auf den Acker. Es ist fünf Uhr morgens, fast dunkel, die Sonne klebt noch hinter den Bergen. Unten blühen die Rosen. Die Büsche sehen struppig aus, fast wie Heckenrosen, aber die Blüten riechen anders. Ein Acker wie unter einer Seifenwolke. Gleich wird der Geruch auch an den Händen haften, an Hosen und Schürzen. "Solange wir ernten, wäscht sich das nicht raus", sagt Lasarova.

Nedjalka Lasarova ist eine geschäftige, resolute Dame mit einer dicken Brille. Tagsüber passt sie auf den Enkel auf und arbeitet in der Bibliothek. Früh am Morgen aber fährt sie mit ihrem Mann auf das Rosenfeld, zur Ernte. "Das ist Knochenarbeit", sagt sie. Sorgsam knipst sie die Blüten mit der Hand ab und schüttet sie in die Schürzentasche. Gegen zehn Uhr wird der Rosenduft schwächer. Taufrisch müssen die Blätter deshalb in die Fabrik gelangen, wo das Öl aus ihnen gepresst wird. Einen Hektar Rosengarten besitzen die Lasarovs. Ihre Ernte von 800 Kilogramm Blüten reicht nicht einmal für einen halben Liter Öl. Weniger als 1000 Euro bringt das Feld ein, im Jahr.

Die Duftrose, das Symbol Bulgariens, ist verblüht. Früher bewirtschafteten die staatlichen "Agrarkomplexe" 15 000 Hektar Rosen, heute ist davon knapp ein Drittel übrig. Vor zehn Jahren gab die Regierung das Land an die alten Besitzer zurück. "Liquidationskomitees" verteilten die staatlichen Landwirtschaftsbetriebe und machten ihrem Namen alle Ehre. Sie liquidierten das Alte und schufen nichts Neues.

Zurück blieben Ruinen, leere Ställe und Höfe. Ratlose Bauern, die nun zwar ein Feld hatten, aber keine Ahnung, was sie damit tun sollten. Noch heute vergammeln viele Hektar alter Rosenstöcke. Auch die Lasarovs kannten sich nicht aus. "Wir sind Bauern aus Verzweiflung", sagt Nedjalka. Ihr Mann Lasar arbeitete früher in einer Kalaschnikow-Fabrik. Die wurde geschlossen, nur ein paar Arbeiter montieren dort noch Kaffeemühlen. Die Waffenbauer von Karlovo pflanzen heute Blumen.

Bulgarien ist ein schönes Land. Es hat sanfte Hügel und weite, grüne Täler. In Schluchten ducken sich Bergklöster. Die Wälder sind dicht verwachsen, Bären leben dort und Wölfe. Über Felsen kreisen Adler. Es gibt schneebedeckte Gipfel und verwinkelte Dörfer. Bulgarien ist ein stilles Land. An manchen Buchten am Schwarzen Meer sind nur die Grillen zu hören, auf Autobahnen kommt einem manchmal ein Fahrradfahrer entgegen.

Sieht man genauer hin, ist nichts an seinem Platz; ein Leben, wie verrutscht. Auf den Bauernhöfen sind keine Bauern mehr, in den Klöstern kaum noch Mönche, in vielen Fabriken keine Arbeiter mehr. Ganze Täler sind verlassen, nur die Alten sitzen noch vor ihren Häusern oder buddeln im Garten. Fährt ein Auto durchs Dorf, ist das Staunen groß.

Von den knapp acht Millionen Bulgaren verließen 800 000 in den vergangenen Jahren ihr Land. Der monatliche Durchschnittslohn beträgt 159 Euro, das Bruttosozialprodukt entspricht einem Drittel des tschechischen. Noch 1997 wurde in den Läden das Brot knapp. "Das war der Hungerwinter", sagen die Bulgaren. Am schlimmsten sind die Roma dran. In der Hauptstadt Sofia hausen sie in Slums, in Wellblechhütten, zwischen Müll und Dreck. Verirrt sich ein Bulgare in die Ghettos, vermuten die Roma, es sei Wahlkampf. Bulgarien ist ein armes Land.

Und doch soll Bulgarien 2007 in die Europäische Union aufgenommen wer- den, gemeinsam mit Rumänien. Schon fordern viele, die Erweiterung zu stoppen. Weil Europa in der Krise stecke. Weil viele glauben, ein Land, in dem Rentner 60 Euro im Monat bekommen, passe nicht in die EU.

Aber Bulgarien

braucht die Europäische Gemeinschaft. Schon das Beitrittsversprechen hat gereicht, um das sowjettreueste Ostblock-Land in wenigen Jahren nach Westen zu drehen. "Die Menschen haben über Jahre vom Mythos Europa gelebt", sagt der bulgarische Soziologe Andrej Rajtschev. "Er hat dem Land eine neue Orientierung gegeben." Nach dem Wirtschaftskollaps Mitte der 90er Jahre brachte eine liberale Regierung Bulgarien auf Europakurs - und folgte dabei den Regeln, die Brüssel vorgab. Langsam entwickelt sich ein neues Land. Es ist nicht leicht zu entdecken. Wer es sehen will, muss erst das alte Bulgarien kennen lernen.

Etwa die Ödnis der Industriestadt Pernik. Die Straßen führen an Hallen mit zerschlagenen Fenstern vorbei, an verbogenen Masten, an Rost und Schutt. Matschwege schlängeln sich durch alte Fabrikanlagen, dazwischen hausen die Roma. Manche von ihnen leben vom Abriss. Sie ziehen Stahltrossen, Eisengitter und Draht aus den Ruinen und tragen sie zur Sammelstelle für Altmetall.

Über der Stadt, auf den Hügeln, stehen Plattenbauten, schäbige Wohnkästen, viele leer. Ein Rohbau wird seit 25 Jahren nicht fertig. Alle klagen. Der Strom ist teurer geworden, die meisten zahlen 300 Leva, 150 Euro, für Heizung und Strom, für manche ein ganzes Monatsgehalt. Die Bürgermeisterin von Pernik, Antoaneta Georgieva, spricht leise. "Der Mensch ist doch immer unzufrieden", sagt sie. "Die meisten jammern lieber, als zu kämpfen." Und wovon soll die Stadt in Zukunft leben? Sie überlegt einen Moment. "Sie werden lachen", sagt sie und seufzt, "aber ich sehe unsere Perspektive im Tourismus."

Schon einmal, vor 50 Jahren, musste sich Bulgarien radikal wandeln. Gnadenlos beschenkte damals die Sowjetunion das kleine Bruderland mit den Segnungen der Industrie. Bauern passten nicht zum Fortschritt, der Bulgarien verordnet wurde.

Merkwürdige Widersprüche

entstanden. Die Kleinstadt Vraza zum Beispiel: rundherum ein Naturpark mit üppigen Wäldern, mittendrin das Chemiewerk "Chimko". Es verpestete das Wasser, die Luft und an den Hängen die Weinreben. Jetzt ist es eine Ruine und damit auch ein Problem. Die Regierung hat das Chemiewerk privatisiert, doch nicht einmal der Bürgermeister weiß, wer der Besitzer ist. 2500 Fabrikarbeiter haben inzwischen ihren Job verloren.

Auch die Mafia vernichtete Industrie. Politik, organisiertes Verbrechen und Geheimdienste waren in den 80er Jahren eine unheilvolle Verbindung eingegangen. Zwischen drei und neun Milliarden Dollar aus Drogenhandel und Embargogeschäften flossen damals auf Konten im Ausland. Nach der Wende begannen die Geheimdienstler erneut, Geschäfte zu machen. Sie bedienten sich aus dem Auslandsvermögen der Partei. Mächtige Holdings entstanden. Über ihre Firmen saugten sie funktionierende Unternehmen aus, verkauften ihnen teuer die Rohstoffe und kauften billig die Endprodukte. Weil die Unternehmen dem Staat gehörten und deren Vertreter an der Plünderung mitverdienten, lief das Geschäft wie geschmiert.

Banden verdienten an Drogen, Schmuggel, Frauenhandel. Sie drohten Kleinunternehmern, erpressten Schutzgeld. Auch das alles kontrollierte der Geheimdienst. Er förderte es sogar: Die Marktwirtschaft sollte keine Chance bekommen. 1997 konstatierte der bulgarische Ministerpräsident Ivan Kostov bei seinem Amtsantritt: "Die Regierung kontrolliert nur 40 Prozent des Staates, die übrigen 60 Prozent sind in den Händen von gewalttätigen Gruppierungen und kriminellen Strukturen."

Der Unternehmer Vasil Boschkov ist seit Jahren im Geschäft. Er hat kurz gestutzte Haare und eine leise Stimme. Zwei silberne Handys liegen vor ihm. Schaut er in seinem Büro aus dem Fenster, blickt er auf die mächtige Alexander-Nevski-Kathedrale mit ihren goldenen Kuppeln, das Wahrzeichen Sofias. "Es ist der schönste Blick der Stadt", sagt er. Superlative sind selbstverständlich für ihn. Er ist einer der reichsten Männer Bulgariens. Und mit 30 000 Angestellten einer der größten Arbeitgeber. Er besitzt die meisten Casinos, viele Hotels, einen Schießklub. Er arbeitet im Export, Import, Schiffsbau. Den lokalen Fußballklub ZSKA Sofia sponsert Boschkov jedes Jahr mit zehn Millionen Euro. "Ich bekomme trotzdem nur Ablehnung zurück", sagt er. "Bulgaren mögen keine Menschen, die sich hochgearbeitet haben."

Es war ein weiter Weg zum Multimillionär. Boschkov, studierter Mathematiker, unterhielt nach der Wende Wechselstuben. Darüber redet er nicht gern. "Ich habe es wie alle gemacht", sagt er. "Wir haben das sozialistische System ausgenutzt. Die Waren wurden bestellt, sie wurden hergestellt, bezahlt oder auch nicht." Boschkov baute ein Glücksspiel-Imperium auf, ein lukratives Geschäft, denn im Nachbarland Türkei ist es verboten. Er wurde Partner von Ilja Pavlov, einem ehemaligen Geheimdienstler, dem die größte Holding des Landes gehörte. Vor zwei Jahren wurde Pavlov von einem Scharfschützen erschossen. Boschkov überlebte ein Attentat.

Er ist heute ein mächtiger Mann. Sein Einfluss reicht weit in die Politik hinein. Mit anderen Geschäftsleuten gründete er den Klub "Wiedergeburt", der Regierung und Wirtschaft verbinden soll. Journalisten halten das Gremium für eine Art inoffiziellen Wirtschaftsrat.

Boschkov führt durch einen Flur mit Marmorböden und Statuen in ein zweites Arbeitszimmer. Auf den Tischen stehen römische und griechische Vasen, archäologische Fundstücke. "Sehen Sie sich das an", sagt Boschkov und holt ein kleines Goldgefäß mit Löwenkopf aus dem Regal. "Das ist thrakisches Gold aus dem vierten Jahrhundert vor Christus!" Boschkovs Sammlung ist so groß, dass er bald ein Privatmuseum eröffnen will. "Manche Exponate sind eine Million Euro wert", sagt er. "Ich kann sie nicht den Wächtern in staatlichen Museen anvertrauen. Die verdienen 80 Euro!"

Für seine Sicherheit ist gut gesorgt. Besucher des Büros werden gecheckt wie im Flughafen. Bei Autofahrten begleiten zwei Wagen mit Bodyguards die Limousine von Boschkov.

Auftragsmorde erschüttern regelmäßig das Land. An einem Strand der Schwarzmeerküste starb im August der Besitzer des Fussballklubs Lokomotive Plovdiv, Georgi Iliev. Es war ein einziger Schuss ins Herz. Auch die Korruption wuchert. Schleppend läuft ein Antikorruptionsprogramm an. Beamten wurde der Lohn erhöht, auf bis zu 400 Leva, 200 Euro. Doch verärgerte Bulgaren zeigen gern die Villen, die sich einfache Zollbeamte am Schwarzen Meer bauen ließen. In einem internationalen Korruptionsranking liegt das Land auf Platz 54, gleichauf mit Namibia.

Ivan arbeitet im Hotel "Kuban" an der Urlauberküste und steht auf dem Balkon im 15. Stock. Die Sonne scheint, das Meer liegt da wie Silberfolie, aber Ivan ist wütend. "Ab Mitte Mai, wenn die Touristen kommen, soll hier Baustopp herrschen", brüllt er, "aber sehen Sie sich um, keiner hält sich daran." An den Rändern des Strandes ragen Kräne empor, reihen sich die Baustellen. Neben dem "Victoria Palace", fünf Sterne, entsteht die Bettenburg "Majestic". Ein Plastikpilz, das Wasserspiel fürs Schwimmbad, leuchtet wie ein roter Punkt in der Betonlandschaft. Ivan zeigt auf Hotelburgen und Aquaparks, auf die Einkaufsmeilen voller Kioske und Discos. Er sagt: "Da lagen überall Parks. Das war ein Urlaubsort, kein Ramschladen!"

Viele Einheimische schämen sich nun für den Ort, glauben, dass der Bauboom den Sonnenstrand ruinieren werde. "Es gibt keine Abstände zwischen den Hotels, keine Mindesthöhen, nichts", sagt Ivan. "Das müsste geregelt werden. Aber die Kontrolleure machen nur die Hand auf."

Ivan gefällt der Strand nicht - den Touristen schon. Eine halbe Million Deutsche kommen jedes Jahr nach Bulgarien, die meisten an die Sonnenstrände. Sie loben: "Die Happy Hour dauert bis 24 Uhr!" Oder: "Ein Cocktail kostet nur drei Euro!" Abiturklassen können sich jeden Abend die Disco leisten. "Es ist viel billiger als Spanien", sagen sie. "Wir machen ja keinen Kulturtrip." Das Hotelpersonal klagt, dass mancher Gast vor Trunkenheit vom Bett nicht mal aufs Klo kommt.

Der Tourismus ist der erfolgreichste Wirtschaftszweig. Er gehört zum neuen Bulgarien, zum Aufschwung. Insgesamt ist die Wirtschaft im vergangenen Jahr um 5,7 Prozent gewachsen. Die Arbeitslosigkeit fiel in zwei Jahren von 18 auf 11 Prozent. "Bulgarien hat nun eine funktionierende Marktwirtschaft", lobt die EU im Länderbericht. Der Hungerwinter ist vergessen. Überall eröffnen Großmärkte, Heimwerkerläden wie "Praktiker" und "Obi". Über 4500 deutsche Firmen sind ansässig. Insgesamt investierten ausländische Firmen allein im vergangenen Jahr zwei Milliarden Euro in Bulgarien. "Dieser Wirtschaftsaufschwung", sagt die Politologin und ehemalige Diplomatin Antoaneta Primatarova, "ist für unser Land ein Wunder."

Das ist den Ausländern zu verdanken. Nach dem Wirtschaftskollaps vor zehn Jahren folgten die Bulgaren den Reformvorgaben der EU. Die Privatisierung kam in Gang, eine rigide Finanzpolitik stoppte die Inflation. Und Europa öffnete seine Grenzen: Seit 2001 dürfen Bulgaren ohne Visum in die EU reisen und bekommen eingeschränkte Arbeitsgenehmigungen. "Heute haben wir dort Probleme, wo EU-Richtlinien fehlen", sagt die Politologin Primatarova, "bei der Reform des Justizsystems oder im Gesundheitswesen."

Es ist heiß in der Fabrikhalle und stinkt nach Lack. Hier brennen die Öfen, in denen das wertvollste Exportgut von Sevlievo entsteht, einer Kleinstadt in Zentralbulgarien: Kloschüsseln. Fast drei Millionen davon produziert das amerikanische Werk "Ideal Standard" jährlich. 3700 Menschen arbeiten hier, jeder zehnte Bewohner von Sevlievo. Die Produktion hat sich in den vergangenen Jahren fast verzehnfacht. "Es gab Jahre, da haben viele daran gezweifelt, dass diese Fabrik die richtige Idee war", sagt die Firmensprecherin Ivelina Samuilova.

Doch kaum klappte es bei den Amerikanern, kamen die anderen. Die Deutschen bauen Klositze, die Italiener Armaturen. Insgesamt haben sich sieben ausländische Firmen in Sevlievo niedergelassen. Das einzige Vier-Sterne-Hotel ist fast immer ausgebucht. "Inzwischen müssen die Firmen ihre Arbeiter mit Bussen aus den Nachbarstädten holen", sagt der langjährige Bürgermeister Jovko Jovkov. Er ist ein ernster, ruhiger Mann. Die Löhne steigen. Die Ausländer haben Schulen gebaut, unterstützten Krankenhäuser, legten Gasleitungen. Es gab keinen einzigen Privatisierungsskandal. Jovkov erzählt von ersten EU-Projekten, von Straßen und einer Kläranlage. Und zum Abschluss möchte er noch etwas sehr Wichtiges sagen: "Das Leben der Bulgaren soll besser werden. Viele junge Leute haben uns verlassen. Sie müssen wiederkommen. Wir brauchen sie."

Die Zukunft Bulgariens

trifft sich an diesem Abend im Zentrum von Sofia. Das Schuljahr ist beendet, die Abiturienten feiern. Die Jungen tragen Anzüge, die Mädchen sehen ein bisschen verkleidet aus, wie Filmdiven. Das ist ein Ritual. Monatelang haben die Eltern für die Kleider und das Fest gespart. Es ist ein großer Abend, der Start in ein neues Leben.

Ivana trägt auf dem Abschlussball ein blaues Kleid, mit einem Beinschlitz bis zur Hüfte. Solch ein Kleid hat sie vor Monaten in einer Modezeitschrift gesehen. Sie riss das Foto aus, suchte den Stoff und ließ es schneidern. Nun sieht Ivana aus, als würde sie zu einer Misswahl gehen. Im Winter will sie Psychologie studieren und nebenbei einen Kurs für Maskenbildner belegen. Ihr Freund wird Pilot.

15 000 Bulgaren studieren in Deutschland, noch mehr in den USA. Aber seit neuestem kommen viele wieder zurück. "Meine Zukunft", sagt Ivana, "liegt in Bulgarien." Sie steht im Panorama-Café des Kulturpalastes, unten blitzen die Lichter von Sofia. Es ist ein schöner Abend. Und manchmal sind bulgarische Fahnen zu sehen, sie flattern aus den umherfahrenden Autos der Abiturienten heraus, im Nachtwind.

Bettina Sengling / print