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Auf Weg zum "Impeachment"?: Demokraten machen mit massiver Kongress-Untersuchung Druck auf Trump

Es soll offenbar alles auf den Tisch: Die US-Demokraten haben eine umfangreiche Untersuchung gegen Donald Trump und sein Umfeld gestartet. Der Präsident spricht von "politischem Schwindel", will aber kooperieren.

Die Opposition hat im US-Kongress eine massive Untersuchung gegen Präsident Donald Trump lanciert. Die Spannbreite reicht von den Russland-Kontakten im Wahlkampf 2016 über den Verdacht der Justizbehinderung bis hin zu möglichem Missbrauch des Präsidentenamts für private Geschäftsinteressen, wie der von den Demokraten beherrschte Justizausschuss des Repräsentantenhauses am Montag (Ortszeit) mitteilte.

Im Rahmen der Untersuchung forderte das mächtige Gremium nach Angaben seines Vorsitzenden Jerry Nadler bereits Dokumente von 81 Organisationen und Einzelpersonen an. Darunter sind der Trump-Konzern und das Weiße Haus, die Präsidentensöhne Donald junior und Eric, sein Schwiegersohn und Berater Jared Kushner, sowie sein persönlicher Anwalt Jay Sekulow.

Donald Trump spricht von "politischem Schwindel"

Trump bezeichnete die Untersuchung als "politischen Schwindel", kündigte aber zugleich seine Kooperation an. "Ich kooperiere die ganze Zeit mit jedem", sagte er. Der Präsident betonte abermals, dass es keine illegalen Absprachen mit Moskau im Wahlkampf gegeben habe.

Die Demokraten hatten zu Jahresbeginn Trumps Republikaner als die Mehrheitspartei im Repräsentantenhaus abgelöst. Sie übernahmen damit auch die Vorsitzendenposten in den Ausschüssen. Parallel zum Justizausschuss erhöhten nun noch drei weitere Gremien der Kongresskammer den Druck auf den Präsidenten. Sie forderten dessen Stabschef im Weißen Haus, Mick Mulvaney, sowie Außenminister Mike Pompeo auf, ihnen detaillierte Informationen zur Kommunikation zwischen Trump und Russlands Staatschef Wladimir Putin vorzulegen.

Dolmetscherin angeblich Notizen abgenommen

Die Vorsitzenden der Ausschüsse für Geheimdienstangelegenheiten, für Auswärtiges sowie für Aufsicht über die Regierung reagierten damit auf Medienberichte, wonach Trump mehrfach die Details seines Austausches mit Putin verschleiert haben soll. Nach seinem Treffen mit dem russischen Präsidenten in Helsinki im vergangenen Juli soll er sogar der Dolmetscherin des US-Außenamts ihre Notizen weggenommen haben.

Sollten diese Vorwürfe zutreffen, würden sie "tiefe Besorgnisse" hinsichtlich der nationalen Sicherheit auslösen, erklärten die drei Ausschussvorsitzenden. Dies gelte insbesondere angesichts der Tatsache, dass Russland sich weiter in US-Wahlen einzumischen versuche.     

Auf dem Weg zu einem "Impeachment"?

Die von den Demokraten geführten Untersuchungen könnten möglicherweise den Weg für ein Amtsenthebungsverfahren ("Impeachment") gegen Trump bereiten. Allerdings hat sich die Chefin der Demokraten im Repräsentantenhaus, Nancy Pelosi, bislang sehr zurückhaltend zu einem möglichen "Impeachment" geäußert.     

Ihre Sorge ist, dass ein Amtsenthebungsverfahren Trumps Basis im Präsidentschaftswahlkampf 2020 mobilisieren könnte. Für die Entfernung des Präsidenten aus dem Amt wäre zudem eine Zweidrittelmehrheit im Senat erforderlich, wo die Republikaner weiterhin in der Mehrheit sind.     

Arbeit von Sonderermittler Mueller ergänzen

Nadler erklärte, mit der Untersuchung durch den Justizausschuss solle der von Trump ausgehenden Bedrohung für die Rechtsstaatlichkeit begegnet werden. Der Präsident greife nahezu täglich die "grundlegenden gesetzlichen, ethischen und verfassungsmäßigen Regeln und Normen" an.

Das Gremium will seinem Vorsitzenden zufolge mit seinen Nachforschungen die Arbeit des Sonderermittlers Robert Mueller ergänzen. Dieser untersucht seit Mai 2017 unter anderem die Russland-Kontakte des Trump-Teams im Wahlkampf und mögliche spätere Versuche des Präsidenten, die diesbezüglichen Ermittlungen zu torpedieren. Allgemein wird in Washington davon ausgegangen, dass sich Muellers Ermittlungen dem Ende nähern.

Auch Beziehungen zu Russland ein Thema

Zu den Feldern der von Nadler geleiteten Untersuchung gehören auch mögliche Geschäftsbeziehungen des Trump-Konzerns zu Russland. Ferner sollen die Schweigegeldzahlungen während des Wahlkampfs 2016 an zwei angebliche frühere Sexpartnerinnen Trumps - den Pornostar Stormy Daniels und das frühere "Playboy"-Model Karen McDougal - unter die Lupe genommen werden.

Trumps Ex-Anwalt Michael Cohen hatte vergangene Woche im Kongress ausgesagt, dass Trump diese Zahlungen angeordnet und nach seinem Amtsantritt weiter in die Bemühungen zu ihrer Vertuschung involviert gewesen sei. Cohen war unter anderem wegen dieser Schweigegelder im Dezember zu dreijähriger Haft verurteilt worden; das Gericht hatte die Zahlungen als illegale Wahlkampffinanzierung bewertet.

Michael Cohen sitzt in Anzug und Krawatte vor einem Mikrofon und scheint gerade einer Frage zu lauschen
dho / Daniel Jahn / AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(