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US-Präsident: Iran, Joe Biden, Frauenfußball: Trumps bemerkenswerteste Aussagen im "Hill"-Interview

Donald Trump hat zwei Journalisten der Politik-Webseite "The Hill" Rede und Antwort gestanden: In dem Interview machte der US-Präsident einige bemerkenswerte Aussagen.

US-Präsident Donald Trump

"Es ist nie passiert. Es ist nie passiert, okay?": US-Präsident Donald Trump

DPA

US-Präsident Donald Trump hat der Politik-Website "The Hill" ein exklusives Interview gegeben. Bei dem Treffen im Weißen Haus in Washington sprach der 73-Jährige mit den Journalisten Saagar Enjeti und Jordan Fabian unter anderem über einen möglichen Militärschlag gegen den Iran, seinen möglichen Konkurrenten bei den Präsidentschaftswahlen 2020, Joe Biden, die jüngsten Vergewaltigungsvorwürfe und die homosexuelle US-Fußballerin Megan Rapinoe.

Wir haben die bemerkenswertesten Aussagen des US-Präsidenten für Sie zusammengestellt: 

  • Trump sagt, er könne auch ohne Zustimmung des Kongresses einen Militärschlag gegen den Iran anordnen

Auf die Frage, ob er glaube, dass er die Autorität habe, eine Militäraktion gegen den Iran einzuleiten, ohne zuerst die Kongressabgeordneten zu befragen, antwortete Trump: "Das tue ich. [...] "Sie haben Ideen, sie sind intelligente Menschen, sie werden einige Überlegungen haben. [...] Ich halte sie gerne auf dem Laufenden, aber ich bin nicht rechtlich verpflichtet, es zu tun."

Die oppositionellen Demokraten sehen das anders: Trump müsse den Kongress beteiligen, bevor er militärisch gegen den Iran vorgehe, verlangt die Chefin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi. Und auch aus der eigenen Partei kommt Widerspruch: "Verfassung: Falsch", twitterte der republikanische Abgeordnete und Trump-Kritiker Justin Amash, der einen Alleingang des Präsidenten offenbar für verfassungswidrig hielte.

  • Trump weist Vergewaltigungsvorwurf von Autorin zurück: "Sie ist nicht mein Typ"

Die Autorin E. Jean Carroll behauptet, Trump habe sie vor 23 Jahren in der Umkleidekabine des New Yorker Luxus-Kaufhauses Bergdorf Goodman vergewaltigt. Darauf angesprochen erklärte der Präsident: "Ich sage das mit großem Respekt: Nummer eins: Sie ist nicht mein Typ. Nummer zwei: Es ist nie passiert. Es ist nie passiert, okay?"

Carroll hatte die Anschuldigung am Freitag im "New York Magazine" erhoben und später detaillierter vorgebracht. Trump hatte in einer ersten Reaktion erklärt, die Autorin nie getroffen zu haben, und ihr vorgeworfen, sie versuche nur, ihr neues Buch zu verkaufen.

  • Trump weigert sich, dem FBI-Chef sein Vertrauen auszusprechen

Der Direktor des FBI, Christopher Wray, glaubt nicht, dass die Bundespolizei im Jahr 2016 unter ihrem damaligen Chef James B. Comey das Wahlkampfteam von Donald Trump auspioniert habe. Der Präsident sieht das anders: "Also, da stimme ich ihm nicht zu und ich denke, viele Leute stimmen da nicht zu. Vielleicht stimmen sogar Sie ihm da nicht zu", sagte er zu den Reportern. Trump habe es abgelehnt zu erklären, dass er Wray vertraue, schreibt "The Hill".

  • Trump beschuldigt Joe Biden der Lüge

Joe Biden, aussichtsreicher Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten und Vizepräsident unter Barack Obama, hat diesen nach eigener Aussage gebeten, seine Bewerbung nicht öffentlich zu unterstützen. Trump hält das für gelogen: "Es muss einen Grund geben, warum er ihn nicht unterstützt. Er war der Vizepräsident. Sie scheinen sich gut verstanden zu haben. [...] Dann kommt er und lügt und sagte: "Ich habe den Präsidenten gebeten, mich nicht zu unterstützen. Also nun macht mal halblang."

Tatsächlich hatte Obamas Sprecherin Biden in den höchsten Tönen gelobt, nachdem dieser im April ins Rennen der Demokraten um die Präsidentschaftskandidatur eingestiegen war. "Präsident Obama hat schon lange gesagt, dass die Wahl von Joe Biden als sein Mitbewerber im Jahr 2008 eine der besten Entscheidungen war, die er je getroffen hat", teilte die Sprecherin damals mit. Die beiden hätten in den letzten zehn Jahren eine besondere Verbindung geknüpft und seien noch immer eng verbunden.

  • Trump kritisiert homosexuelle US-Fußballerin Rapinoe

Die Co-Kapitänin der US-Nationalmannschaft, Megan Rapinoe, singt bei der Fußball-WM in Frankreich bislang die Nationalhyme ihres Landes nicht mit. Die homosexuelle 33-Jährige bezeichnet sich selbst als "wandelnden Protest" und hat sich früher auch schon beim Abspielen der Hymne hingekniet, in Anlehnung an die Aktionen des American-Football-Profis Colin Kaepernick gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA.

"Ich liebe es, Frauenfußball zu sehen", schwärmte Trump. Auf die Frage, ob Rapinoes Verhalten angebracht sei, antwortete der 73-Jährige: "Nein. Das denke ich nicht." Im Zuge der Debatte um Kaepernicks Protestaktionen hatte der US-Präsident die NFL-Clubs aufgefordert, alle "Hurensöhne" zu feuern, die nicht für die Nationalhymne aufstünden.

  • Trump sagt, er habe die Macht den Notenbankchef zu feuern

Jerome Powell, seit 2018 Chef der US-Notenbank, hat nach eigener Ansicht Anspruch auf eine volle vierjährige Amtsperiode. In Trumps Augen ist das "inkorrekt". Auf die Frage, ob er denke, dass er die Macht habe, Powell zu ersetzen, sagte der Präsident: "Wenn ich es wollte. Aber ich habe keine Pläne, irgendetwas zu tun." Experten haben diese Behauptung bereits angezweifelt.

Trump ist ein vehementer Kritiker von Powell. Er wirft dem Fed-Chef vor, das Wirtschaftswachstum durch Zinserhöhungen zu behindern und hat mit der lange geltenden Gepflogenheit gebrochen, dass US-Präsidenten sich aus Rücksicht auf die Unabhängigkeit der Notenbank mit Kritik an deren Entscheidungen zurückhalten. Die Fed hat eine überparteiliche Rolle und ist in ihren Entscheidungen autonom.

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(