HOME

US-Wahlkampf: Explosionen für Donald Trump - warum die Anschläge ihm nützen könnten

Die Anschläge vom Wochenende könnten den Wahlkampf in den USA entscheiden. Donald Trump hofft darauf, als starker Mann die Gunst der Stunde zu nutzen.

Donald Trump

Donald Trump bei einer Rede in Colorado Springs am Wochenende

Schon kurz nachdem am Samstag Abend eine Explosion den New Yorker Stadtteil Chelsea erschüttert hatte und noch nicht mal Polizei oder Feuerwehr wussten, was tatsächlich passiert war, trat Donald Trump in Colorado Springs vor die Kameras. Es war ein Auftritt ganz nach seinem Geschmack. Mit weißer "Make America great again"-Mütze auf dem Kopf legte er los: "Gerade eben ist in New York eine Bombe explodiert. Wir müssen jetzt sehr, sehr hart reagieren." Seht her, ich werde ein gnadenloser Präsident sein, der zu allem bereit ist, um die USA zu schützen, so seine Botschaft.

Dass er schon von einer Bombe redete, als noch nicht mal die Ermittler vor Ort wussten, ob es nicht doch ein Gasleck gewesen war? Egal. Auf Twitter jubelten Trumps Anhänger aus allen Bundesstaaten begeistert los. Endlich einer, der Klartext redet, so ihr Tenor. Und raus mit allen Muslims aus den USA. Der Hass kannte kaum mehr Grenzen.

Geheimnisse des US-Präsidenten: Warum Donald Trump ungern Hände schüttelt


Hillary Clinton: "Wir müssen vorsichtig sein"

Bis Hillary Clinton etwas sagte, vergingen ein paar Stunden. Leicht verschlafen trat sie dann mitten in der Nacht vor die Presse. Mit ruhiger Stimme erklärte sie: "Wir müssen vorsichtig sein und es ist vernünftiger, abzuwarten, bis wir sicher wissen, was passiert ist." Und wieder tobte Volkes Stimme im Internet. Hillary kapiert nicht, was hier gerade passiert. Hillary will nur verschleiern, dass die Muslims uns alle töten wollen. Hillary und Konsorten führen uns zum Schafott. Raus mit den Muslimen und dem Ausländerpack. Wir sind im Krieg, so hieß es tausendfach.

Dieses Gefühl kroch am Montag mehr und mehr in die Wohnzimmer der Amerikaner. Denn da flimmerten die ersten Bilder von Ahmad Khan Rahami über die Bildschirme. Der 28-Jährige, ein in Afghanistan geborener und eingebürgerter Amerikaner, soll die Bomben von New York und noch mindestens zwei weitere in New Jersey gelegt haben. Womöglich gibt es sogar eine islamistische Terrorzelle mit mehreren Tätern. Dann bestätigten sich auch noch die Meldungen, dass ein Messerangriff in einem Einkaufszentrum in Minnesota am Wochenende von dem ISIS Anhänger Dahir Adan verübt wurde. Bevor ihn ein Wachmann erschoss, verletzte der 22-Jährige acht Menschen.

Amerika und New York wieder unter Attacke

Amerika wird wieder angegriffen. Ausgerechnet New York, ausgerechnet im September, nur wenige Tage nach dem 15-jährigen Jubiläum der Terroranschläge vom 11. September 2001. Das schockiert. Und viele politische Kommentatoren fragen inzwischen, wie die Ereignisse vom Wochenende sich auf die Präsidentschaftswahl am 8. November auswirken werden.

Bislang galt als sicher, dass die Mehrheit der Amerikaner Hillary Clinton als die bessere Oberbefehlshaberin über das Militär sehen. Dass sie ihr zutrauen, die geschicktere Außenpolitikerin zu sein. Und dass sie ein stabileres Temperament habe als ihr Kontrahent Donald Trump. Aber in einem wichtigen Punkt liegt der Milliardär vor ihr: Geht es um den Kampf gegen Terrorismus, trauen ihm seine Landsleute deutlich mehr Kompetenz als Hillary Clinton zu. Ein Fakt, der im Angesicht der Anschläge vielleicht den Urnengang zu seinen Gunsten entscheiden könnte.

Trump ist clever genug, dies zu wissen. Und versucht 49 Tage vor der Wahl genau dieses Image zu stärken. Auf Twitter schreibt er: "Unter der Führung von Obama & Clinton erlebten Amerikaner mehr Attacken im eigenen Land erlebt als Siege im Ausland. Zeit, das zu ändern".


Beim konservativen Fernsehsender Fox legte er nach. "Es wird wieder und wieder passieren. Überall im Land. Wir lassen Tausende Leute ins Land, das muss aufhören", so der republikanische Kandidat.

Für Hillary Clinton sind die letzten zwei Wochen nicht sonderlich gut gelaufen. Erst nannte sie die Mehrheit der Trump Anhänger "Abschaum" und dann kollabierte sie auf einer Gedenkveranstaltung in New York. Später kam heraus, dass sie an einer Lungenentzündung erkrankt war - diese aber längere Zeit vor der Öffentlichkeit geheim gehalten hatte. Mal wieder machte sie den Anschein, es mit der Wahrheit nicht sonderlich ernst zu nehmen.

Nun also auch noch der Terror im eigenen Land. Der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio und der New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo - beide ebenfalls Demokraten - hatten bereits am Sonntag gesagt, es handele sich bei den Bombenanschlägen "nicht um internationalen Terrorismus". Ein Fehler, wie heute klar ist. Der auch wieder auf Hillary Clinton zurück fallen könnte. Im Internet wurden schnell Vorwürfe laut, die Demokraten würden versuchen, die Lage herunter zu moderieren und nicht ernst genug zu nehmen.

Noch ist es schwer zu sagen, ob die Anschläge am Ende Donald Trump in die Karten spielen werden. Bis sich die Ereignisse vom Wochenende in den Umfragen niederschlagen, wird es noch dauern. Aber es kann gut sein, dass das Land einen starken Führer will. Einen, der lospoltert und Amerika über alles stellt. Natürlich verspricht Trump Sicherheit. Seine Forderung nach dem Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko gaukelt Schutz vor. Ebenso wie seine Forderung, Einwanderung in die USA strenger zu kontrollieren.

Donald Trump: Vielleicht schreckt sein Hass auch ab

Aber es kann auch sein, dass der Hass, den Trump und seine Anhänger verbreiten, bislang unentschiedene Wähler am Ende anwidert und abschreckt. Dass viele doch ihr Kreuzchen bei der unpopulären Hillary Clinton machen. Vielleicht ist es ja genau richtig, was ihr ehemaliger Kontrahent Bernie Sanders kürzlich sagte: "Jetzt ist nicht der richtige Moment für eine Protestwahl."

In einer Woche werden Hillary Clinton und Donald Trump sich bei der ersten Debatte live gegenüber stehen. Es könnte der Abend werden, der die Wahl entscheidet. Gelingt es Clinton zum Beispiel, die leeren Worthülsen ihres Gegners mit Fachwissen zu kontern, kann sie gestärkt in den Endspurt des Wahlkampfes gehen. Wie wird sich Trump schlagen, wenn 15 Minuten und länger über ein Thema diskutiert wird? Er, der sonst in einem Satz schon vier bis fünf inhaltliche Drehungen und Wendungen einbaut. Aber es ist auch gut möglich, dass die Amerikaner Trump gerade gerne zuhören. Denn er verspricht ihnen bessere Zeiten. Und wer will die nicht?

Sucht man nach Hinweisen darauf, wie sich die Amerikaner Anfang November entscheiden könnten, lohnt es sich, die Spenden an Donald Trump anzuschauen. Ihm ist es gelungen, innerhalb von nur drei Monaten, so viele kleine Spenden von Einzelpersonen einzusammeln wie keiner seiner Vorbewerber in der republikanischen Partei. 

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(