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USA: Clintons Grammy-Auftritt hat Trump Jr. gar nicht gefallen - nun ätzt er auf Twitter

Wenn es um Hillary Clinton geht, steht Donald Trump Jr. in seiner Verachtung seinem Vater in nichts nach. Nun macht er sich über deren Grammy-Auftritt lustig - und zeigt, dass er selbst keinen Spaß versteht.

Donald Trump Jr

Donald Trump Jr kennt keinen Spaß, wenn es um seinen Vater geht

Picture Alliance

Für viele Grammy-Zuschauer war Hillary Clintons Cameo-Auftritt bei den Grammys der beste Akt der Veranstaltung. Die ehemalige Präsidentschaftskandidatin hatte, zusammen mit anderen Prominenten, aus dem Buch "Fire and Fury: Inside the Trump White House" vorgelesen. Das Lager von Präsident Donald Trump fand den Einspieler erwartungsgemäß aber nicht wirklich zum Lachen. Allen voran Donald Trumps ältester Sohn Donald Trump Jr. Via Twitter machte er sich über Clintons Auftritt lustig. Ihr Auftritt sei "ein tolles Trostpflaster für die verlorene Präsidentschaftswahl", schrieb er auf Twitter. Das Buch selbst bezeichnete er als Fake-News-Buch.

Später schrieb er weiter, dass das amerikanische Volk bei jedem Auftritt Clintons mehr merken würde, was für einen großartigen Präsidenten es doch mit Donald Trump im Weißen Haus habe.

Clinton las eine Stelle aus dem Skandalbuch vor, in der beschrieben wird, dass Trump sich angeblich schon lange fürchte, vergiftet zu werden - das sei einer der Gründe, warum er so gerne bei McDonald's esse. Da wüsste wenigstens keiner vorher, dass er kommt und das Essen sei schon vorher zubereitet, heißt es in "Fire and Fury".

Donald Trump Jr. ätzt oft gegen Clinton

Auch Trumps UN-Diplomatin Nikki Haley hatte Clintons Auftritt bei den Grammys nicht wirklich gefallen. Für sie haben Musik und Politik nichts miteinander zu tun. "Ich habe die Grammys immer geliebt, aber das Künstler aus 'Fire an Fury' gelesen haben, hat sie versaut. Zerstört solch großartige Musik nicht mit so einem Müll. Manche von uns mögen einfach nur Musik, ohne Politik", schrieb sie auf Twitter.

Die US-Botschafterin der USA vor den Vereinten Nationen scheint da einen Witz nicht verstanden zu haben, ist sich Politik-Professor Donald Moynihan auf Twitter sicher. "Und den Reaktionen des Publikums nach zu urteilen war es sogar ein ziemlich guter Witz", urteilt er und postet als Beweis den kurzen Einspieler. Es sei schon merkwürdig so beleidigt zu sein, wo doch Trump selbst ständig mit Beleidigungen nur so um sich werfe.


"Dein Vater ist einfach unfassbar unbeliebt", kommentierte Caroline O Trump Jr. Tweet. 

"Warum ist dein Junge nur so von ihr besessen?", fragt Ashley Donald Trump ebenfalls auf Twitter und bringt es damit auf den Punkt.


Denn es ist nicht das erste Mal, dass der Präsidentensohn sich via Twitter über die ehemalige Kontrahentin seines Vaters auslässt. Sei es, dass er sich über Clinton lustig macht, die sich zur Alabama-Wahl äußert oder darüber, dass sie beim Thema Amtsenthebung zwar Nixon, nicht aber ihren Ehemann Bill Clinton anführt. Trump Jr. kommentiert alles.

tyr