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Finanzunterlagen angefordert: Trump verklagt Deutsche Bank – darum ist ihre Beziehung zueinander so heikel

Die US-Opposition fordert von der Deutschen Bank Donald Trumps Finanzunterlagen an – doch er versucht die Herausgabe per Klage zu stoppen. Warum reagiert der US-Präsident so empfindlich, wenn es um sein Vermögen geht?

Donald Trump Vereidigung

Donald Trump und Familie bei seiner Vereidigung

AFP

Als Donald Trump davon gehört hatte, dass US-Sonderermittler Robert Mueller kraft seines Amtes Unterlagen von der Deutschen Bank anfordern wollte, da sei dem US-Präsident der Kragen geplatzt. Ende 2017 war das und Trump offenbar drauf und dran, den ungeliebten Mueller endgültig zu feuern, wie die "New York Times" später berichtete. Beim Geld kennt der Immobilienmogul kein Pardon. Der Sonderermittler würde eine "rote Linie" überschreiten, wenn er seine Finanzen und die seiner Familie unter die Lupe nehmen würde, hatte der US-Präsident zuvor in einem Interview gesagt. Nun sind es die oppositionellen Demokraten, die das tun, was Mueller nur gerüchteweise vorgehabt haben soll, und Trump bleibt konsequent: Gemeinsam mit seiner Familie hat er Klage gegen die Deutsche Bank eingereicht.

Wie reich ist Donald Trump?

Der US-Präsident reagiert stets empfindlich auf die Offenlegung seiner Geldgeschäfte. Anders als seine Amtsvorgänger weigert er sich auch seit Jahren beharrlich, seine Einkünfte zu veröffentlichen. Offizielle Begründung: Die Steuererklärungen befänden sich noch in Prüfung. In der Klage gegen das Frankfurter Geldinstitut heißt es nun, die geforderte Datenherausgabe sei eine "zu weitgehende Einmischung" mit dem Ziel, Trump zu "belästigen". Es gehe darum, ihm "politischen Schaden" zuzufügen. Dass jemand wie Donald Trump, der nicht unbedingt für Zurückhaltung bekannt ist, alles unternimmt, um seine Vermögensverhältnisse zu verschleiern, macht erst Recht neugierig. Zumal ihn mit der Deutschen Bank eine ganz spezielle Beziehung verbindet.

Mueller-Bericht: Was bedeutet der Report für Donald Trump?

Die Frankfurter sind dem US-Milliardär schon lange treu verbunden – vor allem als Kreditgeber auch in stürmischen Zeiten. Mindestens 180 Millionen Dollar hat Trump aktuell noch bei der Deutschen Bank offen. Vermutlich aber mehr. Der Nachrichtenagentur Reuters liegen Details der Geschäftsbeziehung vor und danach habe sich Trump im Laufe der vergangenen 20 Jahre sage und schreibe rund 2,5 Milliarden Dollar bei dem Geldinstitut geliehen. Die Summe an sich mag schon ungewöhnlich hoch sein, aber mehr noch sind es die Umstände, unter denen die Kredite zustande gekommen sind. Denn die Deutschen waren offenbar die einzigen Banker, die noch bereit waren, Geld zu geben, als deren Kollegen von der Wallstreet dem gebürtigen New Yorker den Geldhahn längst abgedreht hatten, weil dessen Projekte zu oft gefloppt waren.

Trump verklagt den Gläubiger Deutsche Bank

So auch 2008, als Trump wegen der Finanzkrise mal wieder in finanzielle Schwierigkeiten geraten war und seine Raten bei der Deutschen Bank nicht mehr bedienen konnte. Was also tat Trump? Er verklagte den Gläubiger auf drei Milliarden Dollar Schadensersatz. Interessante Begründung: "Die Deutsche Bank ist eine der Banken, die maßgeblich mitverantwortlich sind für unsere gegenwärtigen wirtschaftlichen Schwierigkeiten." Daher sei er nicht verpflichtet, das Geld zurückzuzahlen. Wenig überraschend scheiterte der angeschlagene Immobilienentwickler vor Gericht, stand aber nun vor der Frage, wie er die Kredite zurückzahlen sollte. Es war ausgerechnet die Deutsche Bank, die ihrem Schuldner half – mit neuen Krediten in Millionenhöhe. 2023 wird das Geld fällig.

Bis dahin sind die Deutsche Bank und der US-Präsident aneinander gebunden, was allein schon deswegen heikel ist, weil das US-Justizministerium immer noch gegen die Bank ermittelt. Weil sie Russland geholfen hat, Geld zu waschen. Zwar wurde sie schon zur Zahlung einer Strafe in Höhe von 600 Millionen Dollar verdonnert, aber ganz ausgestanden ist die Sache noch nicht. Brisant ist sie auch deshalb, weil Trump nicht nur Dienstherr des US-Justizministers ist, also theoretisch indirekt Einfluss auf die Untersuchungen nehmen könnte. Die US-Demokraten vermuten des Weiteren, dass Trump Wahlkampfhilfe von Russland erhalten haben könnte, und wollen auch deshalb einen Blick in seine Geschäftsbücher werfen.

Auch US-Banken sollen Daten herausgeben

Die Demokraten können mit ihrer Mehrheit im US-Repräsentantenhaus die Herausgabe von Finanzdaten über sogenannte Subpoena verlangen, so haben das Geheimdienstkomitee und der Finanzausschuss auch Einsicht bei den US-Banken JPMorgan Chase, Bank of America und Citigroup Unterlagen angefordert. Sowie beim Finanzunternehmen Capital One – auch das wurde von den Trumps verklagt, um die Herausgabe alter Steuererklärungen zu verhindern. Daneben hat noch die Generalstaatsanwältin von New York Unterlagen von der Deutschen Bank angefordert, die "weiterhin" mit den US-Behörden kooperieren wolle, wie es in einem Statement heißt.

Quellen: "Business Insider", CNN, "New York Times", "Tagesspiegel", "Manager Magazin", "Die Zeit", Reuters

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.