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Entscheidungsschlacht in Libyen: Rebellen greifen Bani Walid und Sirte an

Nach sechs Monaten Bürgerkrieg rücken Kämpfer der libyschen Übergangsregierung in die letzten Bastionen des langjährigen Machthabers Muammar Gaddafi ein. Ziel der Offensive: die Wüstenstadt Bani Walid und Gaddafis Heimat Sirte.

Die Kämpfer des libyschen Nationalen Übergangsrats haben am Samstag den Befehl zum Angriff auf die letzten Gaddafi-Bastionen abgewartet. Zu den Zielen der Offensive gehörten die Wüstenstadt Bani Walid und Gaddafis Heimatstadt Sirte an der Küste. Der Chef des Übergangsrats, Mustafa Abdel Dschalil, reiste zu seinem ersten Besuch in der Hauptstadt Tripolis seit dem Fall von Gaddafis Hauptquartier am 23. August.

Rund 30 Kilometer vor Bani Walid zogen am Samstag weitere Einheiten für eine mögliche Erstürmung der Stadt auf, wie ein AFP-Korrespondent berichtete. An der östlichen Front der Stadt war Artilleriefeuer zu hören, NATO-Flugzeuge überflogen das Gebiet. Bereits in der Nacht hatte es heftige Kämpfe um die 170 Kilometer südöstlich von Tripolis gelegene Stadt gegeben.

Der Nationale Übergangsrat hatte den Anhängern des langjährigen Machthabers Muammar el Gaddafi in Bani Walid, Sirte sowie im zentrallibyschen Sebha eine Frist bis Mitternacht in der Nacht zum Samstag gesetzt, um sich zu ergeben. Chefunterhändler Abdallah Kenschil bekräftigte am Freitagabend, dass es kein weiteres Ultimatum mehr geben werde. Wann die Offensive starte, liege aber im Ermessen der örtlichen Kommandeure, sagte er der Nachrichtenagentur AFP.

Alte Gesichter auf neuer Seite

In Misrata, eine der Hochburgen des Übergangsrats, sammelten sich zahlreiche gut bewaffnete und ausgerüstete Kämpfer, um gegen Gaddafis Getreue in südlicher Richtung oder entlang der Küste in Richtung Sirte vorzugehen. Die Zahl der Kämpfer in Misrata lag unterschiedlichen Angaben zufolge zwischen 12.000 und 18.000.

Der Übergangsrat werde sich erst nach der "vollständigen Befreiung" des Landes in Tripolis niederlassen, sagte Dschalil vor seinem Abflug aus Bengasi in die Hauptstadt. Bei einem Zwischenstopp in Misrata wies er darauf hin, dass Gaddafi "noch immer am Leben" sei und über "Geld und Gold" verfüge. Damit könne er sich "Männer kaufen", warnte der ehemalige Justizminister unter Gaddafi. Die Gaddafi-Anhänger forderte Dschalil erneut auf, sich kampflos zu ergeben.

In Washington nahm US-Präsident Barack Obama am Freitag das Beglaubigungsschreiben des neuen libyschen Botschafters an. Ali Suleiman Aujali war bereits unter Gaddafi Botschafter in den USA. Nach dem Beginn der Proteste in Libyen zu Jahresbeginn hatte er wie Dschalil die Seiten gewechselt und sich hinter die Forderungen der Rebellen gestellt. Die USA hatten den Nationalen Übergangsrat Libyens bereits Mitte Juli als rechtmäßigen Vertreter des Landes anerkannt.

Gaddafi-Generäle suchen Schutz im Niger

Der UN-Sicherheitsrat will kommende Woche über eine Resolution zur Entsendung einer Mission der Vereinten Nationen nach Libyen abstimmen. Der Vorschlag von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon für eine solche Beratermission sei von den Mitgliedstaaten des Gremiums begrüßt worden, sagte Bans Libyen-Sondergesandter Ian Martin in New York. Die Mission werde zunächst auf drei Monate befristet sein und solle der neuen libyschen Führung vor allem bei der Vorbereitung von Wahlen helfen.

Sicherheitskreise in Niger teilten unterdessen mit, drei Gaddafi nahestehende Generäle befänden sich unter Militäraufsicht in einem Hotel der Stadt Agadez. Sie seien am Donnerstag im Niger eingetroffen. Nigers Nachbarland Burkina Faso bestritt Berichte, wonach sich Gaddafi-nahe Generäle auf seinem Staatsgebiet befinden. Von Gaddafi, nach dem mit internationalem Haftbefehl gefahndet wird, fehlte weiterhin jede Spur.

jwi/AFP/Reuters / Reuters
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(