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Finanzminister-Treffen: Auch Estland bekommt den Euro

Estland wird zum kommenden Jahr das 17. Mitglied der Eurozone. Trotz der schweren Krise der Einheitswährung stimmten die EU-Finanzminister am Dienstag dem entsprechenden Vorschlag der Kommission zu.

Die EU empfiehlt geschlossen den Beitritt Estlands zur Eurozone. Die Finanzminister aller 27 EU-Staaten folgten am Dienstag einer entsprechenden Entscheidung der Euro-Ressortchefs vom Vortag. Das berichteten Diplomaten am Rande des Treffens.

Die Staats- und Regierungschefs werden nun bei ihrem Treffen am 17. Juni in Brüssel über den Beitritt zum kommenden Jahreswechsel beraten. Das gilt als Formsache. Dann werden die obersten Kassenhüter der EU Mitte Juli den Umtauschkurs von der Krone Estlands zum Euro festlegen. Das Land im Baltikum erfüllt alle Beitrittskriterien. Es wird die Nummer 17 im Euro-Club sein.

"Wir bekommen so oder so die Probleme in der Eurozone zu spüren, unabhängig davon, ob wir dazugehören oder nicht. Also ist es doch besser, drinnen zu sein und auch in den Genuss der Vorteile zu kommen", sagte Estlands Finanzminister Jürgen Ligi. "Ein Risiko bleibt immer." Die von Griechenland ausgelöste Schuldenkrise erschüttert die Eurozone.

APN/DPA / DPA
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