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Detonationen im Stade de France: Der Terror kündigt sich während des Fußballs an

Als während des Spiels der DFB-Elf gegen Frankreich laut knallt, denkt noch mancher an einen harmlosen Böller. Doch selbst im Fernsehen war zu spüren: Lautstärke und Wucht lassen Schlimmes befürchten.

Menschen stehen auf dem Rasen des Stade de France in Paris

Was ist passiert? Menschen versammeln sich nach dem Schlusspfiff auf dem Rasen des Stade de France. Laute Explosionen hatten schon während des Spiels die Menschen verunsichert.

Gleich der erste unglaublich laute Knall sorgt für ein mulmiges Gefühl auf den vollbesetzten Rängen. Das Stade de France scheint kurz zu erzittern. Die Bombendrohung des Nachmittags am DFB-Teamhotel ist sofort wieder in Erinnerung. Dann, wenig später - es läuft noch die erste Spielhälfte - folgt ein zweiter Knall, irgendwo hinter der riesigen Betonschüssel. Eine Explosion? Doch der Ball rollt im Länderspiel der deutschen Weltmeister gegen den EM-Gastgeber Frankreich vor fast 80.000 Zuschauern weiter.

Im Stadion herrscht eine merkwürdig gedrückte Stimmung. Hubschrauber kreisen am Himmel. Was hat das alles zu bedeuten? Nach und nach sickern erste Informationen durch. Frankreichs Präsident Francois Hollande hat die Arena verlassen, heißt es. Die schrecklichen Geschehnisse in der Stadt werden nach und nach bekannt.


dho/mit DPA