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Geheimer Untersuchungsbericht: So versagte Pakistan bei der Bin-Laden-Jagd

Die Jagd auf Osama bin Laden hätte Jahre früher enden können - weil der flüchtige Terrorfürst in eine Verkehrskontrolle geriet. Es war nicht der einzige Patzer, wie ein Untersuchungsbericht enthüllt.

Von Jens Wiesner

Wie konnte sich Osama bin Laden, bis zu seinem Tod immerhin der meistgesuchtester Mann der Welt, für knapp zehn Jahre unentdeckt in Pakistan aufhalten? Fast 24 Monate lang hat sich eine offizielle Untersuchungskommission im Auftrag der pakistanischen Regierung mit dieser Frage beschäftigt - und kommt zu einem niederschmetternden Ergebnis: "Grobe Fahrlässigkeit und Inkompetenz auf beinahe allen Regierungsebenen lassen sich mehr oder weniger schlüssig feststellen", bilanziert der Bericht der vierköpfigen Untersuchungskommission, spricht von "einem kollektiven und anhaltenden Pflichtversäumnis der Führung von Politik, Militär und Geheimdienst im Land" und fordert gar eine Entschuldigung der Regierung. Eine überraschend offene Klatsche ins Gesicht der Auftraggeber.

Wenig verwunderlich also, dass die pakistanische Regierung die unschmeichelhaften Ergebnisse lieber unter den Teppich gekehrt hätte. Doch irgendjemand ließ das interne Dokument ein halbes Jahr nach seiner Fertigstellung an Reporter des Nachrichtensenders Al-Jazeera durchsickern. Seit Montag ist der 336 Seiten starke Bericht nun auf der Webseite des Senders einzusehen. Der Text, für den insgesamt 201 Menschen interviewt wurden, ist in Englisch verfasst, wegen der kolonialen Vorgeschichte Pakistans Amtssprache, wie Al-Jazeera-Reporter Asad Hashim bestätigt.

Die so genannte Abbottabad-Kommission führt in dem Dokument zahlreiche verpasste Möglichkeiten auf, bei denen bin Laden auf seiner fast zehnjährigen Flucht hätte gefasst werden können. Besonders eng wurde es demnach in den ersten beiden Jahren nach 9/11. Zu diesem Zeitpunkt versteckte sich bin Laden noch im Swat-Tal im Norden Pakistans. Wie die Frau eines bin Laden nahestehenden Bodyguards beschreibt, sei das Auto des damaligen Al-Kaida-Führers auf dem Weg zum örtlichen Basar von einer Polizeistreife angehalten worden, weil sich der Fahrer nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung gehalten hatte. Ihr Mann habe "die Sache allerdings schnell regeln" können.

Cowboyhut als Schutz gegen Drohnen

Wie die britische Zeitung "The Telegraph" aus dem Report zitiert, hielt sich Bin Laden bereits seit Mitte 2002 in Pakistan auf, zunächst im Swat-Tal, bis er nach einem Zwischenstopp in der Stadt Haripur in den eigens für ihn errichteten Komplex in der Stadt Abbottabad zog. Das Dokument enthält genaue, bisweilen skurrile Details zum Leben von Bin Laden und seinen Gefolgsleuten auf der Flucht - unter anderem, dass er vier weitere Kinder zeugte und in der Öffentlichkeit eine Art Cowboyhut trug, um aus der Luft nicht erkannt zu werden.

In ihren Schlussfolgerungen zu Bin Ladens Zeit in Abbottabad, nur 50 Kilometer Luftlinie von der Hauptstadt Islamabad gelegen, können sich die Verfasser einen ironischen Unterton nicht verkneifen: "Wie die gesamte Nachbarschaft, lokale Behörden, Polizei, Sicherheitsbeamte und Geheimdienste die Ausmaße, die seltsame Form, den Stacheldraht, die Abwesenheit von Fahrzeugen und Besuchern etc. über einen Zeitraum von knapp sechs Jahren übersehen konnten, spottet jeder Beschreibung."

Für die USA ist der durchgesickerte Bericht ein willkommener Glücksfall - hatte das Land mit seiner Kommandoaktion im März 2011 doch die Souveränität Pakistans verletzt und diesen Bruch internationalen Rechts auch damit begründet, dass pakistanische Behörden den Terrorfürsten bewusst unterstützt bzw. die Suche nach ihm absichtlich behindert hätten.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(