Russland-Ukraine-Konflikt Die Ukraine kann sich nicht uneingeschränkt auf die Nato verlassen. Das ist nach Joe Bidens Aussagen klar

Joe Biden
Joe Biden
© Oliver Contreras / Pool via CNP /MediaPunch / Picture Alliance
Joe Bidens unklare Aussagen zu Russlands Drohgebärden lassen in der Ukraine die Alarmglocken schrillen. Denn deutlich wurde damit eines: Russlands Strategie, bestimmte Nachbarstaaten zu destabilisieren, um ein engeres Bündnis zum Westen zu verhindern, geht auf.
Jens Mühling

Was genau will er uns damit sagen? Die Verwirrung ist groß, seit US-Präsident Joe Biden in seiner Bilanzpressekonferenz am Mittwoch reichlich unklare Äußerungen zu Russlands Drohgebärden gegenüber der Ukraine fallen ließ. Auf die Frage, wie er Putins Absichten und den Reaktionsspielraum der Nato einschätze, erklärte ein sichtlich nach Worten suchender Biden, er gehe davon aus, dass der russische Präsident "reingehen" werde. Offen sei aber, ob Putin eine vollständige Invasion oder nur ein "kleineres Eindringen" plane – und davon werde eine mögliche Antwort der Nato abhängen.


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