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"Inside America" "Es gibt kein Entkommen": Über den tagtäglichen Wahnsinn mit den Wahlwerbespots

Joe Biden, hier bei einer Wahlveranstaltung in Florida, hat deutlich mehr Geld in der Wahlkasse, was sich auch in der Anzahl der von seinem Team geschalteten Werbespots zeigt
Joe Biden, hier bei einer Wahlveranstaltung in Florida, hat deutlich mehr Geld in der Wahlkasse, was sich auch in der Anzahl der von seinem Team geschalteten Werbespots zeigt
© Picture Alliance
Jeden Abend füllen die Wahlspots die Werbeblöcke der Fernsehsender, vor allem in den Swing States. Joe Biden liegt bei der Anzahl deutlich vor Präsident Trump. Dafür sind die Spots des Präsidenten negativer und aggressiver.

  

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Selbst wenn man wollte – man hat kaum eine Chance: Wer in den USA derzeit TV guckt, wird von den Wahlspots der beiden Präsidentschaftskandidaten nahezu erschlagen. Auf so gut wie allen Kanälen buhlen mal Trump, mal Biden, dann wieder Trump um Stimmen für sich.

1,5 Milliarden Dollar wurden bisher für Wahlspots ausgegeben, dreimal so viel wie 2016. Joe Biden liegt bei der Anzahl deutlich vor Präsident Trump – vor allem in den Swing States, wo der Demokrat mit 53 Millionen Dollar mehr als drei Mal so viel investierte wie der Amtsinhaber. Dafür sind die Spots des Präsidenten negativer und aggressiver. Doch in einer Gruppe (ehemaliger) Republikaner hat Trump inzwischen einen weiteren, mächtigen Gegner im TV.

stern-Korrespondent Jan Christoph Wiechmann beschäftigt sich seit Wochen fast rund um die Uhr mit der US-Wahl. "Man steht mit dem Wahlkampf auf und geht mit ihm ins Bett", sagt er. Um angesichts dieses Wahnsinns Schlaf zu finden, muss Wiechmann manchmal jede noch so kleine Chance ergreifen.

mod

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