Die Friedensgespräche in Pakistan sind vorerst gescheitert, beide Delegationen wieder abgereist. Der Iran spielt das Scheitern herunter. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Finn Rütten
Iran will USA „zukunftsweisende Initiativen“ unterbreitet haben
Der Iran hat nach den Worten von Parlamentspräsident Mohammed Baker Kalibaf den USA bei den Gesprächen in Islamabad „zukunftsweisende Initiativen“ unterbreitet. "Die USA haben die Logik und die Prinzipien des Irans verstanden," schreibt Kalibaf auf der Online-Plattform X. "Es ist an der Zeit, dass sie entscheiden, ob sie unser Vertrauen verdienen können oder nicht." In dieser Runde der Verhandlungen in Pakistan hätten die USA allerdings nicht das Vertrauen der iranischen Delegation gewonnen.
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Finn Rütten
Saudi-Arabien wieder auf voller Förderkapazität
Saudi-Arabien hat die volle Förderkapazität seiner Ost-West-Pipeline wiederhergestellt. Die Kapazität liege nun wieder bei rund sieben Millionen Barrel pro Tag, teilt das Energieministerium mit. Die während des Krieges der USA und Israels gegen den Iran angegriffenen Energieanlagen und die Pipeline hätten ihre Betriebskapazität wiedererlangt. Wer die Angriffe ausgeführt hat, lässt Saudi-Arabien offen. Das saudiarabische Militär hat jedoch in den vergangenen Wochen zahlreiche iranische Raketen und Drohnen abgefangen. Die Angriffe hatten auch den Betrieb wichtiger Öl-, Gas-, Raffinerie-, Petrochemie- und Stromanlagen in Riad, der Ostprovinz und der Industriestadt Janbu gestört.
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Finn Rütten
Weitere Gespräche möglich
Nach Einschätzung Israels sind weitere Gespräche zwischen den USA und dem Iran möglich. Dies sei eine Option, sagt der israelische Sicherheitsminister Seew Elkin dem Armeehörfunk. Zugleich warnt er: „Die Iraner spielen mit dem Feuer.“
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Finn Rütten
Die Delegationen der USA und des Irans haben die pakistanische Hauptstadt Islamabad verlassen. Beide seien auf der Heimreise, sagt ein pakistanischer Insider.
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Finn Rütten
Iran: Einigung in einigen Punkten
Der Iran und die USA haben sich dem Außenministerium in Teheran zufolge bei ihren Gesprächen in Islamabad in einigen Punkten verständigt. In zwei wichtigen Fragen habe es aber unterschiedliche Ansichten gegeben, weshalb es nicht zu einer Einigung gekommen sei, sagt ein Sprecher des Ministeriums iranischen Medien zufolge. Die Gespräche hätten in einer Atmosphäre des Misstrauens stattgefunden. Es sei daher nicht zu erwarten gewesen, dass beide Seiten in nur einer Gesprächsrunde zu einer Einigung hätten kommen können. Die Kontakte und Beratungen zwischen dem Iran und Pakistan sowie „unseren anderen Freunden“ würden fortgesetzt.
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Finn Rütten
Pakistan ruft zur Einhaltung der Waffenruhe auf
Pakistan ruft die USA und den Iran auf, die vereinbarte Waffenruhe einzuhalten. Dies sei unbedingt notwendig, erklärt Außenminister Ishaq Dar, nachdem die Verhandlungen in Islamabad ohne Einigung beendet wurden. Zugleich dankt er den USA und dem Iran für ihre Anerkennung der Bemühungen Pakistans um eine Beendigung des Krieges.
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Finn Rütten
Teheran: „Niemand“ rechnete mit Ende des Irankrieges nach einer Gesprächsrunde
Nach dem vorläufigen Scheitern der Verhandlungen über ein Ende des Irankrieges hat das iranische Außenministerium die in die diplomatischen Bemühungen gesetzten Erwartungen heruntergespielt. „Natürlich hätten wir von Anfang an nicht damit rechnen dürfen, in einer einzigen Runde eine Einigung zu erzielen. Niemand hatte eine solche Erwartung“, erklärte Außenamtssprecher Esmaeil Bakaei am Sonntag im staatlichen iranischen Fernsehen. Die direkten Gespräche zwischen Delegationen aus Washington und Teheran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad seien „von einer Atmosphäre des Misstrauens“ geprägt gewesen.
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Finn Rütten
Man verlasse nun den Ort der Verhandlungen und lasse einen Vorschlag für den Iran zurück, der ein endgültiges Angebot darstelle, sagte Vance. Der US-Vize bestieg nach Angaben anwesender Journalisten noch am Morgen ein Flugzeug in Richtung USA. Teheran plane keine weitere Verhandlungsrunde, berichtete die iranischen Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf eine mit den Verhandlungen vertraute Quelle. Nach 21 Stunden Verhandlungen hätte sich die iranische Seite dazu entschieden, die Bedingungen der USA nicht zu akzeptieren, sagte Vance. Die USA hätten klargemacht, wo die roten Linien liegen und in welchen Punkten man bereit sei, dem Iran entgegenzukommen. Der US-Vize sagte nicht im Detail, was genau die Knackpunkte waren. Er sagte lediglich, man habe bislang nicht gesehen, dass sich der Iran grundlegend dazu verpflichte, langfristig keine Atomwaffen zu entwickeln. „Wir hoffen, dass wir es noch sehen werden“. Während der Verhandlungen sei er in ständigem Kontakt mit US-Präsident Donald Trump gewesen, sagte Vance weiter.
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Finn Rütten
US-Vizepräsident Vance: Keine Einigung mit Iran erzielt
Bei den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran unter Vermittlung Pakistans ist nach den Worten von US-Vizepräsident JD Vance keine Einigung erzielt worden. Man kehre nun in die USA zurück, sagte Vance nach stundenlangen direkten Gesprächen mit dem Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad.
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Eugen Epp
Netanjahu gibt zudem an, dass der Libanon „im vergangenen Monat mehrmals den Beginn direkter Friedensgespräche“ vorgeschlagen habe. „Ich habe meine Zustimmung gegeben, aber unter zwei Bedingungen: Wir wollen die Entwaffnung der Hisbollah. Und wir wollen ein echtes Friedensabkommen, das über Generationen Bestand hat.“
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Eugen Epp
Netanjahu: Israel hat Irans Atom- und Raketenprogramm zerstört
Israel hat nach Angaben von Regierungschef Benjamin Netanjahu bei seinen Angriffen auf den Iran das Atom- und Raketenprogramm des Landes zerstört. „Es ist uns gelungen, Irans Atomprogramm und sein Raketenprogramm zu zerschlagen“, sagt Netanjahu in einer Fernsehansprache. Die iranische Führung kämpfe „um ihr Überleben“.
Der Krieg habe die iranische Führung und ihre regionalen Verbündeten geschwächt, sagte Netanjahu. „Sie drohten uns mit der Vernichtung - und jetzt kämpfen sie selbst um ihr Überleben.“
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Eugen Epp
Auch iranische Medien berichten über große Differenzen bei den Verhandlungen. Die Nachrichtenagenturen Tasnim und Fars sprechen von „überzogenen Forderungen“ der US-Seite. Den größten Streit soll es beiden Berichten zufolge jedoch bei Fragen rund um die Straße von Hormus geben. Laut Tasnim besteht die iranische Delegation auf der „Wahrung der militärischen Errungenschaften“, eine mögliche Anspielung auf das Raketenprogramm der Islamischen Republik.
Eugen Epp
Medienbericht: Verhandlungen in der Sackgasse
Bei den Gesprächen in Pakistan geht es offenbar nur schleppend voran. Laut „Financial Times“ sind die Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA seien bei der Frage der Straße von Hormus in eine Sackgasse geraten. Die staatliche iranische Agentur Nournews berichtet unter Berufung auf den Verhandlern nahestehende Personen, eine weitere Verhandlungsrunde werde es wahrscheinlich heute Abend oder am morgigen Sonntag geben.
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Eugen Epp
Das libanesische Gesundheitsministerium erklärt, seit dem 2. März habe es mindestens 2020 Tote durch israelische Angriffe gegeben. Unter den Toten seien 248 Frauen, 165 Kinder und 85 Mitarbeiter von Gesundheits- oder Rettungsdiensten. Zudem seien mindestens 6536 Menschen verletzt worden.
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Eugen Epp
Medienbericht: Verhandlungen in der Sackgasse
Bei den Gesprächen in Pakistan geht es offenbar nur schleppend voran. Laut „Financial Times“ sind die Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA seien bei der Frage der Straße von Hormus in eine Sackgasse geraten. Die staatliche iranische Agentur Nournews berichtet unter Berufung auf den Verhandlern nahestehende Personen, eine weitere Verhandlungsrunde werde es wahrscheinlich heute Abend oder am morgigen Sonntag geben.
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Eugen Epp
Das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) erklärt, einen Marineeinsatz zur Räumung von Seeminen begonnen zu haben. Zwei Zerstörer hätten dazu die Straße von Hormus passiert und im Arabischen Golf operiert, heißt es in einer Mitteilung von Centcom auf X.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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