USA und Iran einigen sich auf eine zweiwöchige Waffenruhe – die Straße von Hormus soll geöffnet werden. Trump kündigt derweil Strafzölle an. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Rune Weichert
Bei den israelischen Luftangriffen im Libanon sind nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mindestens 112 Menschen getötet worden. Mehr als 800 weitere Menschen seien verletzt, sagt ein Sprecher des Ministeriums. Nach Angaben des libanesischen Zivilschutzes ist die Zahl der Toten noch höher. Viele seien noch unter den Trümmern begraben, berichten Augenzeugen.
Die israelische Luftwaffe hatte in einem überraschenden Großangriff trotz einer Feuerpause im Irankrieg zahlreiche Ziele im nördlichen Nachbarland bombardiert, darunter auch in der Hauptstadt Beirut. Nach Angaben des israelischen Militärs galt der Angriff der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz.
Die israelische Luftwaffe hatte in einem überraschenden Großangriff trotz einer Feuerpause im Irankrieg zahlreiche Ziele im nördlichen Nachbarland bombardiert, darunter auch in der Hauptstadt Beirut. Nach Angaben des israelischen Militärs galt der Angriff der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Rune Weichert
Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran werden nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump hinter verschlossenen Türen stattfinden. Es gebe nur einen Punktekatalog, der für die USA relevant sei, schreibt Trump auf seinem Kurznachrichtendienst Truth Social. Einzelheiten nennt er zunächst nicht.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Rune Weichert
US-Präsident Donald Trump bestätigt israelische Angaben, wonach die Waffenruhe im Irankrieg nicht für den Libanon gilt. Grund sei die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon, sagt Trump dem Sender PBS. Auf die Frage, ob er mit den anhaltenden israelischen Angriffen auf die Hisbollah einverstanden sei, antwortet Trump nach Angaben von PBS-Reporterin Liz Landers, das sei „Teil der Einigung“ und werde später geregelt.
Deutschland, andere europäische Staaten und Kanada hatten dazu aufgerufen, die Waffenruhe „auch im Libanon“ umzusetzen. Die unter anderem in Berlin veröffentlichte Erklärung wurde von den Staats- und Regierungschefs Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Großbritanniens, Kanadas, Dänemarks, der Niederlande, Spaniens sowie von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident António Costa abgegeben.
Deutschland, andere europäische Staaten und Kanada hatten dazu aufgerufen, die Waffenruhe „auch im Libanon“ umzusetzen. Die unter anderem in Berlin veröffentlichte Erklärung wurde von den Staats- und Regierungschefs Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Großbritanniens, Kanadas, Dänemarks, der Niederlande, Spaniens sowie von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident António Costa abgegeben.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Rune Weichert
Das Regime im Iran feiert, Israels Premier bebt, die Golfstaaten zittern. Donald Trump mag nach der Feuerpause in Nahost eine goldene Ära verheißen – das Gegenteil dürfte folgen. Die Analyse meines Kollegen Fabian Huber aus der stern-Auslandsredaktion:
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Rune Weichert
Das kuwaitische Innenministerium teilt mit, nach iranischen Drohnenangriffen gebe es „schwere Sachschäden“ an mehreren wichtigen Einrichtungen. An einigen der am Mittwoch angegriffenen Standorte seien Brände ausgebrochen, darunter Ölanlagen sowie drei Kraftwerke und Meerwasserentsalzungsanlagen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Rune Weichert
Iran droht mit Ausstieg aus Waffenruhe
Iran erwägt nun auch nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars, aus der vereinbarten zweiwöchige Feuerpause mit den USA auszusteigen. Hintergrund seien die anhaltenden israelischen Angriffe auf die Hisbollah im Libanon, berichtet Fars unter Berufung auf eine informierte Quelle. Die Hisbollah gilt als wichtigster Verbündeter Irans in der Region. Zuvor berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim, dass der Iran mit einem Ende der Waffenruhe droht. (Sehen Sie dazu unsere Meldung von 16.29 Uhr)
Zugleich droht ein anonymer Militärvertreter laut Nachrichtenagentur Fars Israel mit weiteren Angriffen, falls die Angriffe gegen die Hisbollah weitergingen.
Nach Einschätzung der iranischen Führung verstößt Israel gegen die mit den USA abgestimmte Waffenruhe. Pakistans Premier, Shehbaz Sharif, schreibt auf X, die Feuerpause gelte ausdrücklich auch für den Libanon. Israels Premier Benjamin Netanjahu widersprach und betonte, der Waffenstillstand beziehe sich nur auf den Konflikt zwischen den USA und dem Iran – nicht aber auf Israels Einsatz gegen die Hisbollah.
Rune Weichert
Der Iran droht einem Medienbericht zufolge mit einem Ende der Waffenruhe, sollten die israelischen Angriffe im Libanon weitergehen. Das iranische Militär erfasse Ziele für eine Vergeltung wegen der jüngsten Attacken, meldet die iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf einen Insider. Die mit den USA vereinbarte Feuerpause schließe ein Ende der Kämpfe an allen Fronten ein.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Rune Weichert
Ist die Straße von Hormus nun offen oder nicht? Die Nachrichtenlage dazu ist derzeit uneindeutig. Laut einem iranischen Medienbericht sind Öltanker gestoppt worden. Dies sei nach einer Verletzung der Feuerpause durch Israel erfolgt, meldet die Nachrichtenagentur Fars. Israel hat erklärt, die Vereinbarung gelte nicht für seine Vorstöße im Südlibanon. Vor etwa zwei Stunden meldete das iranische Staatsfernsehen laut der Nachrichtenagentur Reuters, dass das erste Schiff die Meerenge passiert habe. Sehen Sie dazu unsere Meldung von 14.51 Uhr. ⬇️
Rune Weichert
Dem iranischen Staatsfernsehen zufolge passiert das erste Schiff seit dem Beginn der Feuerpause die Straße von Hormus. Das meldet die Nachrichtenagentur Reuters.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Rune Weichert
Der Iran droht einem Medienbericht zufolge mit einem Ende der Waffenruhe, sollten die israelischen Angriffe im Libanon weitergehen. Das iranische Militär erfasse Ziele für eine Vergeltung wegen der jüngsten Attacken, meldet die iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf einen Insider. Die mit den USA vereinbarte Feuerpause schließe ein Ende der Kämpfe an allen Fronten ein.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Rune Weichert
Die Delegationen aus den USA und dem Iran werden am Freitag zu Gesprächen in Pakistan eintreffen. Dies teilt der pakistanische Ministerpräsident Shehbaz Sharif mit.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Rune Weichert
Saudi-Arabien und der Iran melden jeweils den Abschuss von Drohnen. In den vergangenen Stunden seien neun Flugkörper abgefangen worden, teilt das Königreich mit. Die iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben eine Hermes-900-Drohne über dem Süden des Landes abgeschossen. Dieser Typ wird von Israel eingesetzt. Die Garden warnen, dass jedes Eindringen in den iranischen Luftraum als Verletzung der Feuerpause gelte.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Rune Weichert
Die Öffnung der Straße von Hormus ist aus US-Sicht zentrale Bedingung für die Waffenruhe. Nach Meinung von US-Präsident Donald Trump könnten die USA und Teheran zusammen daran arbeiten. Es gebe die Überlegung, es als Gemeinschaftsprojekt umzusetzen, sagt er dem Sender ABC News zufolge.
„Das ist eine Möglichkeit, sie abzusichern – auch vor anderen Leuten.“US-Präsident Donald Trump
Trump hatte sich zuvor bereiterklärt, zwei Wochen lang auf Bombardierungen und Angriffe auf den Iran zu verzichten, sollte Teheran die für den weltweiten Öl- und Gashandel wichtige Straße von Hormus öffnen. Der Iran hält derweil weiterhin an einer Kontrolle des Schiffsverkehrs durch die Meerenge fest.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Rune Weichert
Bundeskanzler Friedrich Merz hat mit US-Präsident Donald Trump telefoniert. In Regierungskreisen wird ein entsprechender Bericht der Zeitung „Bild“ gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters bestätigt.
Merz hatte die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf eine zweiwöchige Waffenruhe und die Öffnung der Straße von Hormus begrüßt. „Ziel muss nun sein, in den nächsten Tagen ein dauerhaftes Ende des Krieges auszuhandeln. Dies wird sich nur auf diplomatischem Weg erreichen lassen“, hatte Merz erklärt. Deutschland werde in geeigneter Weise dazu beitragen, die freie Schifffahrt in der Straße von Hormus zu gewährleisten. Was das genau bedeutet, ist unklar.
Merz hatte die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf eine zweiwöchige Waffenruhe und die Öffnung der Straße von Hormus begrüßt. „Ziel muss nun sein, in den nächsten Tagen ein dauerhaftes Ende des Krieges auszuhandeln. Dies wird sich nur auf diplomatischem Weg erreichen lassen“, hatte Merz erklärt. Deutschland werde in geeigneter Weise dazu beitragen, die freie Schifffahrt in der Straße von Hormus zu gewährleisten. Was das genau bedeutet, ist unklar.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Rune Weichert
Der Iran erwägt einem Medienbericht zufolge neue Angriffe auf Israel. Grund seien Verstöße Israels gegen die Feuerpause im Libanon, meldet die iranische Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten Regierungsvertreter. Israel hat ungeachtet der Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran seine Angriffe im Libanon ausgeweitet. Dort geht das Militär nach eigenen Angaben gegen die mit dem Iran verbündete radikal-islamische Hisbollah-Miliz vor.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Rune Weichert
Der Iran geht nach den Worten seines UN-Botschafters in Genf mit großer Vorsicht in die anstehenden Friedensgespräche mit den USA. Es gebe ein großes Misstrauen, sagt Ali Bahreini der Nachrichtenagentur Reuters. Die iranischen Streitkräfte hielten ihre Einsatzbereitschaft aufrecht. Man wolle in den Verhandlungen jedoch prüfen, wie ernst es die USA meinten. Alle bestehenden Vereinbarungen, auch die zur Straße von Hormus, seien nur vorläufig, sagt der Diplomat weiter. Der Krieg werde sich auf den künftigen rechtlichen Status der Meerenge auswirken.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Rune Weichert
40 Tage nach dem Tod von Revolutionsführer Ali Chamenei ist am Donnerstag in Teheran eine große Gedenkfeier geplant. Nach Angaben des islamischen Propagandabüros ist die Teilnahme der Menschen an dieser Zeremonie „ein Zeichen der Treue zur islamischen Revolution und des Respekts gegenüber dem getöteten Führer“. Das Motto der Trauermärsche laute: „Niemals Beugung vor Erniedrigung“.
Bereits am Mittwoch, unmittelbar nach Inkrafttreten einer Waffenruhe, sollte in der Schiiiten-Metropole Ghom südlich von Teheran eine ähnliche Gedenkfeier stattfinden.
Chamenei war am 28. Februar bei Luftangriffen der USA und Israels auf seine Residenz in Teheran getötet worden.
Bereits am Mittwoch, unmittelbar nach Inkrafttreten einer Waffenruhe, sollte in der Schiiiten-Metropole Ghom südlich von Teheran eine ähnliche Gedenkfeier stattfinden.
Chamenei war am 28. Februar bei Luftangriffen der USA und Israels auf seine Residenz in Teheran getötet worden.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
DPA · AFP · Reuters · SID
due / mod / nik / km / urb / tkr