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Jerusalem: Strenge Sicherheitsvorkehrungen vor Beisetzung

Gespannte Ruhe in Jerusalem: Vor der Beseitzung eines ermorderten Jugendlichen herrschen strenge Sicherheitsvorkehrungen in der heiligen Stadt. Die Hamas setzt ihre Raketenangriffe derweil fort.

Nach den jüngsten Krawallen in Ost-Jerusalem herrscht vor der Beisetzung eines ermordeten Palästinenserjungen am Freitag eine angespannte Stimmung in der Stadt. Wegen der nach dem traditionellen Freitagsgebet angesetzten Trauerzeremonie plant die Polizei mit verschärften Sicherheitsvorkehrungen und zusätzlichen Einsatzkräften in Jerusalem, wo zehntausende Muslime zum Gebet erwartet werden.

Nach dem Mord an einem arabischen Jugendlichen kam es auch am Donnerstagabend zu Krawallen im Ostteil Jerusalems. Maskierte Palästinenser hätten Polizisten mit Steinen und Feuerwerkskörpern angegriffen, berichtete der israelische Rundfunk. Diese hätten versucht, die Demonstrationen aufzulösen. Ein Polizist sei verletzt worden.

Tausende demonstrieren gegen Gewalt und Rassismus

Die Leiche des 16-jährigen Mohammed Abu Chedair war am Mittwoch in einem Wald bei Jerusalem gefunden worden. Israelische Medien sprachen von möglicher Rache rechtsgerichteter Israelis für den gewaltsamen Tod der drei verschleppten jüdischen Jugendlichen. Ein krimineller Hintergrund wird jedoch nicht ausgeschlossen.

Der scheidende israelische Präsident Schimon Peres rief alle Bürger zu einem Ende der Gewalt und der Hetze auf. "Zwei Dinge sind jetzt notwendig: Das Gesetz respektieren und die Zunge zu zügeln", sagte er.

In Jerusalem demonstrierten rund Tausend Menschen gegen Gewalt und Rassismus. "Juden und Araber werden in diesem Land zusammenleben müssen", sagte Oppositionsführer Izchak Herzog. Extremisten beider Seiten versuchten, das Land in eine Spirale der Gewalt zu ziehen. "Aber die Mehrheit der jüdischen und arabischen Gesellschaft will in Frieden leben."

Netanjahu warnt vor weiteren Raketenangriffen

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu warnt die radikalislamische Hamas vor einem weiteren Beschuss Südisrael mit Raketen. Bei einer Rede anlässlich eines Empfangs des US-Botschafters zum amerikanischen Nationalfeiertag sagte Netanjahu am Donnerstagabend, falls in der Region nicht wieder Ruhe einkehren werde, werden die an den Rand des Gazastreifens verlegten Bodentruppen energisch handeln. "Die Sicherheit unserer Bürger kommt vor allem anderen", sagte Netanjahu nach Angaben der Zeitung "Jerusalem Post".

Nach dauernden Raketenangriffen aus dem Gazastreifen hatte Israels Armee zusätzliche Truppen an den Rand des Palästinensergebiets verlegt. "Wir bewegen Truppen", bestätigte Armeesprecher Peter Lerner am Donnerstag. Es sei auch eine begrenzte Zahl von Reservisten mobilisiert worden. Medienberichten zufolge handelt es sich um Fußtruppen und gepanzerte Fahrzeuge.

Militante Palästinenser setzen jedoch trotz israelischer Warnungen ihre Raketenangriffe fort. Am Freitagmorgen seien vier Raketen in den Süden Israels abgefeuert worden, teilte die israelische Armee mit. Ein Geschoss wurde demnach vom Raketenabwehrsystem Eisenkuppel zerstört, mindestens zwei weitere seien auf freiem Feld gelandet. Die Bewohner in den israelischen Ortschaften nahe des Gazastreifens wurden aufgefordert, in der Nähe von Schutzräumen zu bleiben.

Twitter-Account des israelischen Militärs gehackt

Militärsprecher Lerner betonte mehrfach, Israel sei nicht an einer Offensive im Gazastreifen interessiert. Er rief die Hamas auf, den fortwährenden Raketenbeschuss israelischer Grenzorte zu unterbinden, um eine weitere Eskalation zu verhindern. "Wir streben eine Deeskalation der Lage an, aber wir müssen trotzdem für alles bereit sein", sagte Lerner.

Binnen 24 Stunden hätten militante Palästinenser mehr als 30 Raketen auf Israel abgefeuert. Drei davon schlugen in Häusern in der Grenzstadt Sderot ein. Auch Hamas-Kämpfer seien an einigen der Angriffe beteiligt gewesen, sagte Lerner. Hamas-Exilchef Chaled Maschaal hat betont, seine Organisation sei den Waffenruhe-Vereinbarungen verpflichtet, die Israel und die Hamas nach dem letzten großen Schlagabtausch im Gazastreifen im November 2012 unter ägyptischer Vermittlung getroffen hatten.

Unbekannte hatten zuvor kurzzeitig den Twitter-Account der israelischen Streitkräfte übernommen. Sprecher Lerner räumte den Vorfall vom Donnerstagabend ein und entschuldigte sich für inkorrekte Tweets. Nach Angaben der Tageszeitung "Haaretz" steckte hinter der Hacker-Attacke die sogenannte "Syrian Electronic Army". Über den Account der israelischen Streitkräfte verbreiteten die Aktivisten demnach Mitteilungen wie "Lang lebe Palästina" und "Warnung: Möglicher Austritt von Radioaktivität nach dem Einschlag zweier Raketen in der Nuklearanlage in Dimona". Die Tweets wurden dem Bericht zufolge binnen Minuten gelöscht.

Dutzende Ziele der Hamas beschossen

Israelische Kampfflugzeuge flogen am Donnerstag und in der Nacht davor erneut Angriffe im Gazastreifen. Dabei wurden nach Militärangaben mehr als ein Dutzend Ziele der Hamas beschossen, darunter versteckte Raketenabschusseinrichtungen und Waffenlager. Etwa zehn Verletzte wurden nach Angaben von Sanitätern in Krankenhäuser gebracht.

Der israelische Außenminister Avigdor Lieberman hatte nach dem Mord an drei jüdischen Jugendlichen eine breite Militäroffensive im Gazastreifen gefordert. Andere Minister warnten jedoch vor einem solchen Einsatz. Israel setzte die Suche nach den Mördern der Jugendlichen fort.

IWF rügt Israel

Der Internationale Währungsfonds (IWF) rief Israel indes auf, die Blockade des Gazastreifens zu lockern. Die Wirtschaftslage in dem abgeschotteten Küstengebiet werde aufgrund der "zunehmenden politischen Unsicherheit" in der Region immer schlechter, warnte der IWF-Direktor im Gazastreifen und Westjordanland, Christoph Duenwald, am Donnerstag. So sei fast jeder zweite Heranwachsende in den Palästinensergebieten arbeitslos. Eine Lockerung der israelischen Restriktionen nannte Duenwald ebenso wichtig wie die finanzielle Unterstützung der Palästinenser durch das Ausland.

stb/DPA/AFP / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(