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AUKUS-Bündnis "Der Kerl aus Down Under": Joe Biden vergisst den Namen des australischen Premiers

Joe Biden bei der virtuellen Pressekonferenz mit seinen Amtskollegen Boris Johnson und Scott Morrison
"Vielen Dank, Kumpel. Ich weiß das wirklich zu schätzen, Herr Premierminister", sagte der US-Präsident
© Brendan Smialowski / AFP
Bei der Verkündung eines bedeutsamen Sicherheitsbündnisses zwischen den USA, Großbritannien und Australien hat sich Joe Biden – erneut – einen verbalen Ausrutscher erlaubt.

Eigentlich wollten die Regierungschefs der USA, Großbritannien und Australien einen umfassenden neuen Verteidigungspakt verkünden. Um der wachsenden Einflussnahme Pekings im Indopazifik entgegenzutreten, soll Australien dabei sogar Zugriff auf U-Boote mit Nuklearantrieb erhalten.

Was von der Pressekonferenz am Mittwoch jedoch am wahrscheinlichsten im Gedächtnis bleiben dürfte, ist ein erneuter verbaler Ausrutscher von US-Präsident Joe Biden. Denn der vergaß offenbar kurzzeitig den Namen seines australischen Amtskollegen.

AUKUS-Bündnis: "Der Kerl aus Down Under": Joe Biden vergisst den Namen des australischen Premiers

"Danke, Kumpel"

Bei der virtuellen Vorstellung des AUKUS-Bündnisses (in Anlehnung an die Abkürzung der drei beteiligten Nationen) kamen US-Präsident Joe Biden, der britische Premier Boris Johnson und Australiens Premierminister Scott Morrison zusammen.

Doch, als die Regierungschefs nacheinander über die große Bedeutung des trilateralen Abkommens sprachen, hatte Biden offensichtlich einen Aussetzer. Nachdem er sich beim britischen Premier Boris Johnson – den er korrekt mit seinem Vornamen ansprach – bedankt hatte, wandte sich Biden an seinen australischen Kollegen."Ich möchte mich bei dem Kerl aus Down Under bedanken. Vielen Dank, Kumpel. Ich weiß das wirklich zu schätzen, Herr Premierminister", sagte der US-Präsident.

Biden erinnert sich schließlich doch noch

Morrison nahm das Ganze augenscheinlich gelassen hin, schenkte seinem US-Kollegen ein Lächeln und zeigte mit dem Daumen nach oben. "Skynews" zufolge fiel die Reaktion auf Twitter gänzlich anders aus. In Hunderten Kommentaren sei Bidens Auftritt vor allem als "peinlich" bezeichnet worden. Später sprach Biden Morrison dann doch noch beim Namen an und ein Beamter des Weißen Hauses wies darauf hin, dass der Präsident zuletzt am 2. September mit dem australischen Premierminister gesprochen habe, wie "Politico" berichtet.

Übrigens: Auch Angela Merkel hat Morrisons Namen offenbar einmal nicht auf den Zettel gehabt – oder vielmehr genau das. Laut einem Artikel des "Sydney Morning Herald" wurde die Bundeskanzlerin bei einem G20-Treffen 2018 dabei fotografiert, wie sie einen Spickzettel mit einem Foto und Notizen über Morrison durchblätterte.

Quellen: "Skynews"; "Politico"

yks

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