HOME

"Bowling Green Massacre": Trump-Beraterin erfindet Massaker, um Einreisestopp zu verteidigen

Wenn Trumps Pressesprecher nachweislich lügt, seien das eben "alternative Fakten", findet Kellyanne Conway. Nun hat die Präsidentenberaterin in einem Interview selbst ein Massaker erfunden, um den Einreisestopp zu rechtfertigen.

Reaktionen auf Kellyanne Conway: Hier können Sie für Opfer des Bowling-Green-Massakers spenden - und den USA helfen

Erinnern Sie sich an das "Bowling-Green-Massaker"? Nein? Dann müssen Sie sich keine Sorgen um ihre Allgemeinbildung machen. In der Stadt Bowling Green im US-Bundesstaat Kentucky hat sich zumindest in der jüngsten Geschichte kein solches Ereignis zugetragen. Entsprechend erstaunt darf man über das aktuelle Interview von Kellyanne Conway mit dem TV-Sender MSNBC sein. Conway ist übrigens die Dame, die mit ihrem Ausspruch von "alternativen Fakten" eine gewisse Berühmtheit erlangte.

Die enge Vertraute von Donald Trump wurde vom Moderator auf den umstrittenen Einreisestopp für Menschen aus sieben mehrheitlich muslimischen Ländern angesprochen. "Ich wette, es ist eine brandneue Information für die Leute, dass Präsident Obama das irakische Flüchtlingsprogramm mit einem sechsmonatigen Bann belegt hatte, nachdem zwei Iraker in dieses Land kamen, radikalisiert wurden und dann die Strippenzieher hinter dem Bowling-Green-Massaker waren", sagte Conway.


Kellyanne Conway hat da was durcheinander gebracht

Dieses Massaker hat sie schlicht erfunden. Wie der "Guardian" und die "Washington Post" berichten, meint sie wohl am ehesten einen Fall aus 2011. Damals wurden zwei Iraker festgenommen, die in der Stadt Bowling Green lebten. Die damals 25- und 31-jährigen Männer hatten versucht, Waffen und Geld in den Irak zu schicken, um damit die Terrororganisation al-Qaida zu unterstützen. Sie wurden zu lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilt. Auch gestanden sie, während ihrer Zeit im Irak mit selbstgebauten Bomben Anschläge auf US-Soldaten verübt zu haben. Wohlgemerkt nicht in Bowling Green.

Auch der Teil mit dem sechsmonatigen Bann der Obama-Regierung ist so nicht richtig. Einen Einreisestopp für Iraker hat es nie gegeben. Das bestätigen auch noch einmal Recherchen der "Washington Post". In der Zeit nach den Festnahmen 2011 seien aber die Überprüfungen für Bürger aus dem Irak intensiviert worden. Dies habe laut offiziellen Regierungsdaten dazu geführt, dass durch die zeitaufwändigeren Kontrollen insgesamt weniger Iraker 2011 in die USA kamen. Demnach kamen rund 18.000 irakische Flüchtlinge 2010 in die USA, lediglich ein Drittel davon in 2011 und wieder mehr als 16.000 in 2012.

Trumps Einreisedekret: Hier schließt ein festgehaltener 5-Jähriger seine Mutter wieder in die Arme


fin
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(