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  • Lange vor Scholz und Macron: Diese Staatsoberhäupter besuchen die Ukraine im Krieg

Zum Artikel Lange vor Scholz und Macron: Diese Staatsoberhäupter besuchen die Ukraine im Krieg
20. Mai: Senator Mark Daly (r.), Vorsitzender des irischen Senats und Sean O Fearghail (M.), Vorsitzende des Unterhauses des irischen Parlaments, sind im Präsidentenpalast. Daly sagt, er werde sich für den EU-Aufnahmeantrag der Ukraine einsetzen, und er versichert Präsident Selenskyj die Unterstützung Irlands für das ukrainische Volk.
20. Mai: Senator Mark Daly (r.), Vorsitzender des irischen Senats und Sean O Fearghail (M.), Vorsitzende des Unterhauses des irischen Parlaments, sind im Präsidentenpalast. Daly sagt, er werde sich für den EU-Aufnahmeantrag der Ukraine einsetzen, und er versichert Präsident Selenskyj die Unterstützung Irlands für das ukrainische Volk.
© Ukraine Presidency/Planet Pix via ZUMA Press Wire / DPA
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Ein weißer Mann in olivgrünem T-Shirt und Hose steht einer weißen Frau mit braunem Blazer und einem weißen Mann gegenüber.
14. Mai: Mitch McConnell, republikanischer Minderheitsführer im US-Senat, stattet dem ukrainischen Präsidenten einen Besuch ab. Er leitet eine ganze Delegation von US-Parlamentariern. Neben Dank bekommen sie auch eine Forderung von Selenskyj zu hören: "Ich warte mit Ungeduld auf die US-Unterstützung neuer Sanktionen", erklärt der ukrainische Staatschef. "Unter anderem sind wir der Ansicht, dass Russland offiziell als staatlicher Förderer von Terrorismus eingestuft werden sollte." 
20. Mai: Senator Mark Daly (r.), Vorsitzender des irischen Senats und Sean O Fearghail (M.), Vorsitzende des Unterhauses des irischen Parlaments, sind im Präsidentenpalast. Daly sagt, er werde sich für den EU-Aufnahmeantrag der Ukraine einsetzen, und er versichert Präsident Selenskyj die Unterstützung Irlands für das ukrainische Volk.
21. Mai: Antonio Costa, Premierminister von Portugal, besucht Selenskyj in der ukrainischen Hauptstadt. Kurz vor seiner Ankunft hatte Costa gesagt: "Ich beabsichtige, die spezifischen Bedürfnisse der ukrainischen Behörden zu ermitteln und von dort aus eine sofortige Lösung anzustreben, die die gesamte Europäische Union eint. Ich glaube, dass die Integration der Ukraine in den gemeinsamen Markt sehr wichtig ist, mit der Erleichterung der Zollvorschriften."
22. Mai: Bei seinem Besuch in Kiew hält Polens Präsident Andrzej Duda (l.) als erstes Staatsoberhaupt seit Kriegsbeginn eine Rede in der Rada, dem ukrainischen Parlament. Duda setzt sich dafür ein, dass die Ukraine möglichst rasch einen EU-Kandidatenstatus erhält.
26. Mai: Finnlands Regierungschefin Sanna Marin besucht nicht nur Selenskyj in Kiew, sondern auch Butscha und Irpin, wo russische Truppen Kriegsverbrechen begangen haben. Anschließend sagt Marin, Russlands Taten in der Ukraine seien ein Wendepunkt für die Welt, und die Beziehungen zu Moskau könnten nicht mehr so werden wie vor der Invasion.
30. Mai: Sie ist auf dem einzigen offiziellen Foto zwar kaum zu erkennen, aber Frankreichs Außenministerin Catherine Colonna trifft zu bilateralen Gesprächen bei Selenskyj ein. Sie will "die Solidarität Frankreichs mit dem ukrainischen Volk zu bezeugen". Nach Irritationen, dass weder ihr Amtsvorgänger noch Präsident Emmanuel Macron die Ukraine seit Kriegsausbruch besucht hatten, sorgt ihre Visite für diplomatische Entspannung. Colonnas Mission ist es, in Kiew die französischen Vorstellungen von einer engeren Bindung der Ukraine an die EU besser zu erläutern. Macron hatte zuvor "europäische politische Gemeinschaft" vorgeschlagen, die zunächst als Ersatz für eine EU-Vollmitgliedschaft der Ukraine missverstanden wurde.
31. Mai: Die Präsidentin der Slowakei, Zuzana Caputova, verspricht dem Nachbarland Ukraine bei einem Besuch in Kiew weitere Unterstützung. In der ukrainischen Hauptstadt traf Caputova auch Präsident Wolodymyr Selenskyj und hielt eine Rede im Parlament. Auch wenn die Bilder vom Krieg in der Ukraine nach drei Monaten nicht mehr jeden Tag die Schlagzeilen dominierten, dürfe man das Leid der dortigen Bevölkerung nicht aus den Augen verlieren. Weiterhin seien Zivilisten im Osten der Ukraine zerstörerischer Gewalt ausgesetzt.
11. Juni: Die EU-Kommission will schnell die Analyse des EU-Beitrittsantrags der Ukraine abschließen. Das kündigt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Rande von Gesprächen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Kiew an.  Ob ihre Behörde den 27 Mitgliedstaaten auf Grundlage der Analyse empfehlen wird, der Ukraine uneingeschränkt den Status eines EU-Beitrittskandidaten zu geben, lässt die deutsche Politikerin dabei allerdings offen. Von der Leyen lobt in Kiew die parlamentarisch-präsidentielle Demokratie des Landes und die gut funktionierende Verwaltung, zugleich mahnt sie Reformen für den Kampf gegen Korruption und die Modernisierung der Verwaltung an.
16. Juni: Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sagt bei seiner lang erwarteten ersten Ukraine-Reise dem kriegsgeplagten Land weitere Unterstützung zu. Am 113. Tag nach dem russischen Angriff reist Scholz (l.) mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (M.), dem italienischen Ministerpräsident Mario Draghi und dem rumänischen Präsident Klaus Iohannis (beide nicht im Bild) zu einem Solidaritätsbesuch in die Hauptstadt Kiew. Beim Gespräch mit Wolodymyr Selenskyj (r.) geht es vor allem um den Wunsch der Ukraine, in die EU aufgenommen zu werden.

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