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Myanmar: Oppositionsführerin trifft Regierungvertreter

Die seit zwölf Jahren als politische Gefange unter Hausarrest stehende Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi hat offenbar ihr Anwesen verlassen. Berichten zufolge will die für Demokratie einstehende Politikerin einen Regierungsvertreter treffen

Die unter Hausarrest stehende Oppositionsführerin in Myanmar, Aung San Suu Kyi, hat ihr Anwesen in Rangun nach Angaben von Anwohnern am Donnerstag verlassen. Beobachter vermuteten, dass sie mit einem Regierungsvertreter zusammentreffen würde. Der UN-Sondergesandte Ibrahim Gambari hatte sich in den vergangenen Wochen bemüht, einen Dialog zwischen Militärjunta und Opposition anzustoßen.

Zwölf der letzten 18 Jahre unter Arrest

Juntachef General Than Shwe ist bisher erst ein einziges Mal mit Friedensnobelpreisträgerin Suu Kyi zusammengetroffen. Die Gespräche im Jahr 2002 wurden aber nach kurzer Zeit abgebrochen. Die 62-Jährige hat zwölf der vergangenen 18 Jahre unter Arrest verbracht, ohne dass es ein Gerichtsverfahren gegeben hätte.

AP / AP
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