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Ukraine: Mordanklage gegen Ex-Regierungschefin Timoschenko

Neue Vorwürfe gegen Julia Timoschenko: Die in der Haft erkrankte ukrainische Ex-Regierungschefin soll in einen Mordfall vor 16 Jahren verwickelt gewesen sein.

Der in der Haft erkrankten ukrainischen Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko droht noch vor Beginn der Fußball-Europameisterschaft eine neue Anklage. Dabei geht es um einen Mord aus dem Jahr 1996, sagte Vize-Generalstaatsanwalt Renat Kusmin in einem Interview. Die Justiz wolle das Verfahren in etwa zwei Wochen an das Gericht weitergeben. In dem Fall geht es um den Mord an einem ukrainischen Abgeordneten und Unternehmer in Donezk. Die EM in Polen und der Ukraine beginnt am 8. Juni.

Timoschenko bekam am Freitag erstmals Besuch aus der EU. Die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaite bezeichnete den Zustand der 51-Jährigen als gut. Zugleich warnte Grybauskaite jedoch nach dem Treffen mit Timoschenko in einem Krankenhaus von Charkow die Führung in Kiew: "Europas Vertrauen in die Ukraine nimmt ab."

Berliner Neurologen behandelt Timoschenko

Der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch meldete sich nach Tagen des Schweigens erstmals zu Wort und nannte den scharfen internationalen Streit um Timoschenko "vorübergehend". Der Fall sei politisiert, aber das gehe vorbei, sagte Janukowitsch in Kiew. Zu den schweren Verstimmungen mit der EU bemerkte der umstrittene Staatschef, beide Seiten hätten Ende März ein Assoziierungsabkommen paraphiert. "Die Pause, die nun eingetreten ist, hat für uns beide ihren Nutzen", betonte Janukowitsch, der als größter Rivale Timoschenkos gilt.

Grybauskaite betonte, die europäische Perspektive der früheren Sowjetrepublik hänge auch davon ab, inwieweit Timoschenko das Recht auf angemessene Behandlung gewährt werde. Die Ex-Regierungschefin wird seit ihrer Verlegung vom Gefängnis in Charkow rund 450 Kilometer östlich der Hauptstadt Kiew am Mittwoch vom Berliner Neurologen Lutz Harms betreut. "Sie befindet sich in einem guten Zustand, wenn man berücksichtigt, dass sie aus einem 20-tägigen Hungerstreik kommt", sagte Grybauskaite. Allerdings habe Harms mit Besorgnis gesagt, dass die Inhaftierung ein Hindernis bei der Gesundung darstellen könne.

EU-Kommission boykottiert die EM

Die EU kritisiert den Umgang mit der Oppositionsführerin scharf. Aus Protest bleibt die EU-Kommission im Juni den Spielen der Fußball-Europameisterschaft im Co-Gastgeberland fern. Der ukrainische Regierungschef Nikolai Asarow sagte, er hoffe auf ein besonders gutes Abschneiden der ukrainischen Nationalmannschaft bei dem Turnier. "Das wäre die richtige Antwort auf Boykottaufrufe", teilte er in Kiew mit.

Zu Konsultationen mit Abgesandten der Bundesregierung traf sich Generalstaatsanwalt Viktor Pschonka in Kiew. Die Ukraine danke Deutschland für ihren Anteil an der ärztlichen Behandlung von Timoschenko, sagte Pschonka bei dem Treffen mit Kanzlerberater Christoph Heusgen und Staatssekretärin Emily Haber.

Timoschenko bezahlt selbst die Behandlung

Timoschenko ließ unterdessen mitteilen, dass sie die Behandlung durch Ärzte der Berliner Klinik Charité persönlich bezahle. Behauptungen, dass die Bundesregierung oder der ukrainische Staat dafür aufkommen müssten, seien eine Provokation, sagte ihr Anwalt Sergej Wlassenko. Er kritisierte die Leitung des Krankenhauses in Charkow. Das Personal halte Lebensmittel zurück und verhindere damit, dass der Neurologe Harms die 51-Jährige aus einem dreiwöchigen Hungerstreik herausführen könne, sagte der Verteidiger. Das Krankenzimmer von Timoschenko nannte er "alles andere als Luxus".

DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(