Er geht. Was bleibt? Der Clown mit den schlechten Witzen: Wie Boris Johnson Großbritanniens Demokratie beschädigt hat

Boris Johnson mit dem Rücken zur Kamera gekehrt
Bombastisch bis zum Schluss: Boris Johnson nach seiner Rücktrittsrede in der Downing Street
© Carl Court/getty images
Der Brexit war Boris Johnsons Sprungbrett zur Macht. Nun verliert er sie – und hinterlässt ein gespaltenes und ratloses Land.

Der Anfang vom Ende der Ära Boris Johnson wirkte wie ein arroganter Schlussakkord. Da stand er am Donnerstag vergangener Woche vor der berühmten schwarzen Tür, Downing Street 10, am Podium und spulte noch einmal die vermeintlichen Highlights seiner Zeit als Premierminister Seiner Majestät ab, seine Greatest Hits sozusagen: Brexit, Impfkampagne, Ukraine. Größter Wahlerfolg seit Margaret Thatcher. Er zeigte keine Reue. Eine Entschuldigung für seine zahlreichen Fehltritte hielt er offenbar für unangebracht.


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