HOME

Adoptionsrecht für Homo-Partnerschaften: Empört Euch!

Eine Ehe ist eine Ehe, eine Familie eine Familie. Nur die Kauders dieser Welt kapieren das nicht und wollen Schwulen und Lesben weiter die gleichen Rechte verwehren. Eine historische Dummheit.

Ein Kommentar von Laura Himmelreich

Heute können wir es kaum glauben, dass zwei Männer, die miteinander schlafen, noch im Jahr 1969 verhaftet werden konnten. Wir schütteln den Kopf, wenn wir erfahren, dass Frauen bis 1977 die Erlaubnis ihres Ehemanns benötigten, um einen Job annehmen zu dürfen. Und wir finden es widerlich, dass Männer bis 1997 ihre Ehefrauen vergewaltigen konnten, ohne sich dafür vor Gericht verantworten zu müssen. Wir empfinden Scham darüber, dass unsere Gesellschaft so lange gebraucht hat, um das Selbstverständliche zu erkennen. Aber haben wir aus der Zögerlichkeit bei vergangenen gesellschaftspolitischen Debatten gelernt? Noch immer debattieren wir, ob Schwule und Lesben dieselben Rechte verdienen wie Heterosexuelle. Auch dafür werden wir uns in 20 Jahren schämen.

Wir werden irritiert sein, wenn wir uns daran erinnern, dass erst 2013 schwule und lesbische Ehepaare besteuert wurden wie alle anderen auch. Und wir werden es unfassbar finden, dass es sich CDU-Fraktionschef Volker Kauder und seine konservativen Mitstreiter erlauben konnten, Kindern mit lesbischen oder schwulen Eltern das Gefühl zu geben, sie seien weniger wert als der Nachwuchs aus einer Heterofamilie.

Ignorieren oder empören

Noch immer darf ein homosexuelles Paar nicht gemeinsam ein Kind adoptieren. Das darf nur ein schwuler Mann oder eine lesbische Frau alleine. Das Bundesverfassungsgericht hat im Februar entschieden, dass der jeweilige Partner das Kind anschließend auch adoptieren darf. Wenn die Politik dieses Urteil umsetzt, aber die gemeinsame Adoption weiter verbietet, kommt es zu einer grotesken rechtlichen Situation: Dann werden aus einem Paar, das sich liebt und ein Kind aufnimmt, ein Elternteil erster Klasse und ein Elternteil zweiter Klasse.

Es gibt zwei Möglichkeiten mit Kauder und seinen konservativen Mitstreitern umzugehen. Man kann ihre aus der Luft gegriffenen Begründungen, dass homosexuelle Eltern das "Kindeswohl" gefährden, ignorieren. Man könnte das in der Gewissheit tun, dass der gesellschaftliche Fortschritt ohnehin siegen wird und Kauder und Co. auf der Verliererseite stehen werden. Man kann sich aber auch über ihre hanebüchenen Erklärungen empören.

Studie aus Familienministerium

Die Empörung ist der richtige Weg. Denn Kauders Haltung ist verächtlich gegenüber den 5700 Kindern, deren Eltern heute schon in eingetragenen Lebenspartnerschaften leben und all den weiteren tausenden Kindern, deren Mütter Frauen und deren Väter Männer lieben.

Schon vor Jahren hat das Familienministerium eine Studie vorgestellt, die zeigt, dass Kinder aus Regenbogenfamilien so glücklich sind wie andere Kinder auch. Doch für die Union bleiben diese Familien zweite Wahl. Kein Kind hat es verdient, von der Politik das Gefühl vermittelt zu bekommen, in einer minderwertigen Familie groß zu werden. Diese Kinder haben es verdient, dass wir uns für sie empören.

Themen in diesem Artikel
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?