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Halle an der Saale: Entwürdigend oder eine echte Chance? Zu Besuch in einem der größten Jobcenter Deutschlands

Beim Streit um Hartz IV geht es um große Politik. Und das Leben von Millionen. Der stern war zu Besuch im Jobcenter in Halle an der Saale. Wie arbeitet ein Jobvermittler? Und wie sieht die Perspektive der Betroffenen aus?

Besuch im Jobcenter: Mit der Hartz-IV-Reform will sich die SPD retten

Im Jobcenter in Halle an der Saale werden Hartz-IV-Empfänger in Arbeit vermittelt – mit wechselndem Erfolg. Auch Frank Behrens sucht dort Unterstützung, findet aber seit Jahren keine Dauerstelle.

Am Vormittag hat Frank Behrens* seinen Anorak angezogen, die Baseballmütze aufgesetzt und sich ins Auto gesetzt, weil die Straßenbahn zum Jobcenter von Halle sechs Euro gekostet hätte, die er nicht hat. Zumindest nicht dafür. Der 32-Jährige hat zwei Söhne, eine solide Ausbildung als Metallfeinbearbeiter. Nur einen Job, den findet er nicht, obwohl alle in der Region Arbeitskräfte suchen: Amazon, Ebay, DHL, Reinigungsfirmen, Wachschützer, Metallbetriebe.

Die Wirtschaft brummt, auch in Halle. Warum nicht für Frank Behrens? Und nicht für 5,6 Millionen andere Hartz-IV-Empfänger in Deutschland? Behrens interessiert besonders die erste Frage. Was die Politiker in Berlin fordern und planen, ist für ihn sehr weit weg. Hier ist das Leben konkret. Für ihn führt es an diesem Februarmorgen in ein 18-stöckiges Hochhaus, das Jobcenter – über Linoleumböden gelangt er in ein Büro im zweiten Stock.

Vom Bürger zum Bedürftigen im Jobcenter

Sven Pfeuffer hat ihn herbestellt. Er will wissen, warum Behrens sich so schwertut, Arbeit zu bekommen. Seinen letzten Job hatte er vor einem Jahr, wieder nur für einige Monate. In den zehn Jahren, seit er seine Ausbildung fertig hat, jobbte er mal im Lager, mal beim Discounter und dazwischen Stütze. Dutzende Bewerbungen hat er geschrieben, aber ohne bleibenden Erfolg. Dabei hat Behrens alles, was Arbeitgeber wollen, meint jedenfalls Sven Pfeuffer: Ausbildung, Führerschein, Auto.

Pfeuffer, 34, ist Vermittler in Halle, einem der zehn größten Jobcenter des Landes. Ein kräftiger Mann mit fein gestutztem Backenbart. Zu seiner Ausbildung gehörte einst, sich selbst arbeitslos zu melden. Er erinnert sich noch gut an die Frau, die ihm damals schnippisch und mit wenig Respekt begegnet ist. Er hatte einen Kloß im Hals. Und sich an diesem Tag geschworen, nie zu werden wie diese Mitarbeiterin. Etwa 17 Jahre ist das her; und eine Überdosis Praxis ist oft nicht gut für die Grundsätze, die einer hat. Aber Pfeuffer ist sich treu geblieben.

Das Jobcenter Halle/Saale liegt im Plattenbauviertel des Ortsteils Neustadt

Das Jobcenter Halle/Saale liegt im Plattenbauviertel des Ortsteils Neustadt

Das Hemd hängt über der Hose, das Jobcenterschild heftet er sich nur selten an. Seine Frau, mit der er einen kleinen Sohn im Eigenheim großzieht, arbeitet auch im Jobcenter. Sie war mal seine Praktikantin. Er sagt, dass er gut quatschen kann.

Um Menschen wie Behrens und Pfeuffer geht der Streit um Hartz IV, zumindest wenn man das übliche Taktieren und Profilieren abzieht, ohne das Politik nun mal nicht funktioniert. Der eine gehört zu den Millionen Hartz-IV-Empfängern, der andere zu den 95.000 Jobcenter-Angestellten. Für beide soll sich vieles ändern, geht es nach der SPD. Die Partei will Hartz IV, das größte Projekt ihres letzten Bundeskanzlers Gerhard Schröder, hinter sich lassen.

Die Reform, benannt nach dem Ex-VW-Manager und Schröder-Berater Peter Hartz, führte vor mehr als 14 Jahren dazu, dass jemand, der seine Arbeit verliert, viel schneller als zuvor zum Bittsteller wurde. Die damals abgeschaffte Arbeitslosenhilfe sicherte über viele Jahre Ansprüche, die vom zuvor erzielten Gehalt abhingen. Wer einmal fest drin war im Arbeitsmarkt, konnte darauf vertrauen, dass er nicht nach ganz unten abstürzen würde. Doch seit der Reform gibt es statt Arbeitslosen- und Sozialhilfe das Arbeitslosengeld II. Ein Jahr lang – für Ältere etwas länger – sichert das Arbeitslosengeld I einen Teil des alten Lohns. Danach wird aus dem Bürger ein Bedürftiger.

SPD fordert: Mehr Geld und weniger Strafen

Das ist nicht fair, meinen die Kritiker, die jetzt in der SPD die Oberhand haben. Sie reden viel von Respekt; davon, den Menschen auf Augenhöhe zu begegnen. Ein wenig haben sie auch im Kopf, dass die traurigen Umfragewerte der Partei damit zu tun haben könnten, dass sie die eigene Stammkundschaft schlecht behandelt hat.

Doch jetzt will es die SPD anders machen. Das Arbeitslosengeld I soll länger fließen, Hilfe-Empfänger sollen ein Anrecht auf Weiterbildung bekommen, Kinder eine spezielle Grundsicherung, Jobsuchende weniger Strafen bei Versäumnissen. Geplant sind dazu eine Grundrente und ein Mindestlohn von zwölf Euro. Die Schwachen sollen sich bei der SPD wieder stark fühlen. Die Union, mit der die SPD noch regiert, sieht darin eine Zumutung, Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier sogar die "Beerdigung der sozialen Marktwirtschaft".

Ob Behrens die Hartz-Debatte verfolgt? Nö. Ändert sich doch nichts. Dieser Jens Spahn, der forsche Gesundheitsminister von der CDU, der regt ihn auf. Der weiß nicht, wie es ist, wenn die Waschmaschine kaputtgeht und das Geld für die Reparatur fehlt, oder wenn die Söhne eine neue Jacke haben wollen. Urlaub? Kennt Behrens nicht. Ausland? Auch nicht. Seine Eltern haben ihn mal mit nach Berlin genommen. Das war's. 1300 Euro hat seine Familie, 100 Euro mehr wären gut, ein Job besser.

Die SPD-Pläne würden Behrens' Lage kaum ändern. Statt Hartz IV bekäme er "Bürgergeld", was besser klingt, aber für das er sich nicht mehr kaufen könnte, denn die Regelsätze sollen nicht steigen. Helfen würde die Kindergrundsicherung, da dann das Kindergeld nicht mehr mit der Stütze verrechnet würde. Aber das kostet viel Geld, 30 Milliarden Euro, und keiner weiß, wo die wachsen sollen.

Vermittler pocht auf Eigeninitiative

Sven Pfeuffer hat vor dem Gespräch wenig über Frank Behrens gelesen. Er will sich selbst ein Bild machen. Er mag Menschen, keine Akten. Vorsichtig fragt er, was sein perfekter Arbeitsplatz wäre. Lager? Produktion? Metallverarbeitung?

Behrens redet wenig, die Stimme ist leise. Lager liegt ihm nicht so, eher ein Metallbetrieb, Automobilbau ist aber schwierig, bei Porsche kam er mit den Schraubgeräten nicht klar. Pfeuffer dreht den Monitor, damit Behrens mitliest. Er zeigt Angebote. Mal soll Behrens Leuchtreklamen zusammenbauen, mal Bleche für Wintergärten bearbeiten, mal fräsen, mal bohren. Eigentlich gibt es viele Möglichkeiten, doch bislang bekam Behrens vor allem Absagen. Ob es an den Unterlagen liegt? Pfeuffer lobt den Lebenslauf, das Anschreiben. Alles tipptopp. Wie reagieren denn die Firmen?

Screenshot der change.org-Petition zu Jens Spahn

Behrens müsste jetzt etwas sagen. Von Anrufen berichten, von seinem Nachhaken. Macht er aber nicht. Kaum einer hätte sich gemeldet, sagt er. Ob er bei den Firmen anrufe? Nö. Nö? Man merkt, wie es in Sven Pfeuffer arbeitet. Behrens muss was tun, aktiv werden. Pfeuffers Stimme bleibt freundlich. Er müsse anrufen. In den Betrieben geht oft etwas unter. Ein Drucker rattert. Pfeuffer heftet die Papiere zusammen. Bei vier Firmen soll sich Behrens bewerben und notieren, was daraus geworden ist. Am 26. März, 9 Uhr, sitzt er wieder hier.

Sven Pfeuffer ist seit 2001 bei der Bundesagentur, betreut seit Jahren gezielt schwer Vermittelbare, Ältere, Alleinerziehende, Benachteiligte. Er kennt viele Schicksale. Doch aus Behrens wird er nicht schlau. Er könnte ihm eine Weiterbildung geben, was er nach dem Willen der SPD bald oft tun müsste. Doch wäre es sinnvoll? Ein Kurs zum Schweißer kostet bis zu 16.000 Euro, Pfeuffer müsste wohl eine Firma finden, die Behrens danach einstellt. Und wenn sie ihn nach zwei Jahren feuert?

Überhaupt sieht er manche gut gemeinte Maßnahme skeptisch. Im Januar plant das Jobcenter die Zahlen für das Jahr, und liegen die Vermittler im Herbst unter den Vorgaben, fahnden sie nach Teilnehmern für die Kurse. Fast jeder der 22.900 Arbeitslosen in Halle saß deshalb in einem Kurs, Frauen wird gern die digitale Supermarktkasse nahegebracht, Männern der Gabelstapler. Der kostet nur 450 Euro.

Hartz IV kann bequemer sein als arbeiten zu gehen

Sven Pfeuffer muss eine rauchen. Er geht auf den Balkon. An einer gegenüberliegenden Häuserwand werben Anwälte mit Hilfe bei Hartz IV. Die Sonne taucht das Ensemble der Plattenbauten in ein warmes Licht. In den Häusern leben nicht nur viele von Pfeuffers Kunden, dort arbeiten auch viele Putzkräfte. Doch die Firmen können etliche Jobs nicht besetzen, auch wegen Hartz IV.

Pfeuffer rechnet vor: Mit Miet- und Heizungskosten hat ein Single etwa 970 Euro, dazu verdient er sich 170 Euro, macht 1140 Euro. Das ist nicht viel, aber wer 40 Stunden die Woche Böden schrubbt und Eimer schleppt, erhält vielleicht 1200 bis 1300 Euro netto und zahlt Kita- und GEZ-Gebühren, was Hartz-IV-Empfänger nicht müssen. Viele Menschen hätten sich in dem System eingerichtet, sie wollten nicht raus.

Pfeuffer zieht an der Zigarette. Mit seiner Frau fachsimpelt er manchmal, was so geplant wird, etwa von Liberalen und Grünen. Nach deren Willen sollen Hartz-IV-Empfänger vom eigenen Verdienst mehr behalten. Von jedem legal verdienten Euro bleiben derzeit nur 10 bis 20 Cent übrig. Grüne und FDP wollen mehr erlauben, das soll die Menschen motivieren.

Pfeuffer fällt ein junger Mann ein. Er stand in seinem Büro, wischte den Staub von seiner Hose. Der Mann arbeitete als Fliesenleger angeblich nur 14,9 Stunden in der Woche auf dem Bau. Pfeuffer glaubte kein Wort. Die Firmen suchen händeringend, da arbeitet keiner nur 14,9 Stunden in der Woche. Der Mann wird das Geld schwarz einstreichen, aber Pfeuffer kann ihm das kaum nachweisen. Solche Schummler würden – geht es nach Grünen und Liberalen – einfach mehr von dem schwarz Verdienten offenlegen und weiter Hartz IV kassieren.

Ein "Jobpoint" im ehemaligen Versicherungsgebäude

Am Vormittag war Pfeuffer an seinem zweiten Arbeitsplatz. Er liegt fünf Kilometer entfernt in der Innenstadt von Halle. Kein 18-­stöckiger Plattenbau, kein Linoleumboden, dafür edler Steinfußboden und hübsche Pflanzen in Übertöpfen. Früher residierte in dem Bau eine Versicherung, seit einigen Jahren der Jobpoint – ein Ort, an dem sich Firmen und Arbeitssuchende treffen können, wo sie Bewerbungsgespräche führen und Probetage vereinbaren. Heute hat sich ein Dienstleister angemeldet. Zwei Frauen und zwei Männer sitzen hinter Glastüren, rufen Bewerber herein. Gesucht werden Putzkräfte und Parkreiniger, fünf bis zehn Stellen, 77 Leute hat Pfeuffer eingeladen.

Twitter-Screenshot des Hartz-IV-Arbeitspapiers

Da ist Khabat Shecho, 24, vor drei Jahren aus Syrien geflohen, der jetzt auf eine Hausmeisterstelle hofft. Da ist ein junger Rumäne, der verzweifelt nach Arbeit sucht, um seine bald sechsköpfige Familie zu ernähren. Da ist Monika Köstler, 58, die mit einer schweren Krankheit kämpft, sich aber nichts sehnlicher als einen Job wünscht. Es ist eine Welt voller Schicksalsschläge, und wer sich umhört, bekommt überraschende Antworten zur Hartz-­Debatte.

Von Frank König, 57, zum Beispiel. Ein älterer Herr mit fröhlichen Augen. Seit fünf Jahren bezieht er Hartz IV. Fahrradunfall, gebrochene Nase, danach schwerhörig geworden, und der Job auf dem Bau war futsch. Mit der Stelle als Gebäudereiniger wird es wohl nichts, das haben ihm die Herren und Damen schon klargemacht. Ein schwerhöriger Arbeitnehmer? Bloß nicht.

Was er zur Hartz-­Debatte sagt? Mehr Geld fände er gut, doch ein richtiger Job wäre der Traum seines Lebens. Ihn ärgert, dass einige Politiker die Sanktionen für Hilfe-­Empfänger abschaffen wollen, die zum Beispiel Termine nicht einhalten. Das gehe nicht. Manche Menschen brauchten einen Anstoß.

Nur jeder Zweite kommt

Vor einer Stellwand studiert Heiko Klemm, 36, Anzeigen. Ein junger Mann mit zurückgebundenen Haaren. Im Dezember verlor er seinen Job in einem Callcenter, noch in der Probezeit. Es war nicht seine Schuld, es lief irgendwie gegen ihn. Nett war das Leben nicht zu ihm, Jugend im Kinderheim, später Kampf gegen den Alkohol, den er gewann. Er säuberte Dixi­-Klos, half im Lager, da­zwischen immer wieder Hartz IV. Man dürfe hinfallen, aber müsse wieder aufstehen, sagt Klemm. Natürlich hätte er gern mehr Geld. Aber keine Sanktionen mehr? Bloß nicht. Keiner bekomme dann seinen Hintern mehr hoch.

Wie geht man mit Leuten um, die nicht zu einem Jobcenter­-Termin kommen oder eine zumutbare Arbeit ablehnen? Damit befasst sich auch das Bundesverfassungsgericht. Je nach Verstoß wird die Stütze um zehn oder mehr Prozent gekürzt, manchmal fällt sie sogar ganz weg. Doch das Existenzminimum darf nicht unterschritten werden, sagen Sozialverbände. Daher wird geklagt. Wie das Urteil ausfällt, ist offen.

Ohnehin werden nur drei Prozent der Jobsuchenden mit Strafen belegt. Fragt man Sven Pfeuffer nach den Sanktionen, sagt er, dass er manche SPD­-Ideen gut findet. Den höheren Mindestlohn etwa. Oder die Grundrente. Sogar das länger gezahlte Arbeitslosengeld I, wenn daraus keine Rutsche in die Frührente wird. Aber die Sanktionen abzumildern oder gar abzuschaffen lehnt er ab.

Von 77 Eingeladenen erscheinen nur 43

34 Sanktionen hätte er heute verhängen können, weil von den 77 Eingeladenen nur 43 erschienen sind, macht 55 Prozent. Das ist eine gute Quote. Manchmal sind es nur 20 oder 30 Prozent, bei jüngeren Leuten noch weniger. Doch wenn er Strafen verhängt, muss er Stellungnahmen prüfen, Sanktionsbögen schreiben, sich mit der Widerspruchstelle zanken und am Ende womöglich vor dem Sozialgericht streiten. Das alles tut er nicht. Aber das einzige psychologische Druckmittel abschaffen?

Einfache Antworten, die so gerecht wie effektiv sind, kennt er auch nicht. Er will lieber vermitteln. Herrn König etwa, den Mann mit dem Radunfall, da müsste etwas gehen.

*Name von der Redaktion geändert

Dieser Artikel ist der aktuellen Ausgabe des stern entnommen:

Themen in diesem Artikel
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(