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Straftaten befürchtet Rechte, Linke, Islamisten: BKA warnt vor Gefahren für die Sicherheit wegen Energiekrise

Ausschreitungen auf einer Demonstration in Hamburg
Ausschreitungen auf einer Demonstration in Hamburg (Archivbild)
© Marcus Brandt / EPA
Verschärft sich die Sicherheitslage in Deutschland durch Inflation und Energiekrise? Vor diesem Szenario warnt das Bundeskriminalamt – und nimmt gleich mehrere Gruppen in den Blick

Das Bundeskriminalamt (BKA) sieht einem Bericht des "Tagesspiegel" zufolge aufgrund der Energiekrise und hoher Inflation in den kommenden Wochen wachsende Gefahren für die innere Sicherheit in Deutschland. Es sei mit einer ähnlichen Lage wie bei den Protesten gegen Corona-Maßnahmen seit Beginn der Pandemie zu rechnen, "wenn ein beachtlicher Bevölkerungsanteil gefühlt oder tatsächlich durch politische Entscheidungen in existenzbedrohende Situationen gerät", heißt es in einem internen BKA-Vermerk, aus dem der "Tagesspiegel" zitiert.

BKA warnt vor Straftaten

Das Bundeskriminalamt hat demnach auch Versuche von Islamisten registriert, die derzeitige Krisenlage für sich zu nutzen. Es sei zu Anschlägen auf die "wirtschaftliche Infrastruktur" aufgerufen worden. Ein Sprecher der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat habe dazu aufgerufen, den Krieg Russlands gegen die Ukraine und die instabile politische Lage in Europa auszunutzen, zitiert der "Tagesspiegel" unter Berufung auf das BKA.

Erwartet würden zudem Demonstrationen und Straftaten wie bei den Corona-Protesten der vergangenen Jahre. Hinzu könnten demnach Besetzungen und Blockaden von Unternehmen der Energie- und Rüstungswirtschaft durch die linke Szene kommen. Von Rechtsextremisten und Corona-Skeptikern seien Straftaten gegen Politiker und Entscheidungsträger zu befürchten, von Corona-Kritikern auch "gewalttätige Aktionsformen".

Auch eine erneute Verschärfung der Corona-Maßnahmen könnte Teile des zivildemokratischen Spektrums in die Arme des Milieus der Corona-Proteste treiben, schreibt das BKA laut "Tagesspiegel". 

wue AFP

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