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Bremerhaven: Amerikanisches Unternehmen bekommt radioaktiven Müll zurück

Abgebrannte Elemente aus dem Forschungszentrum GKSS in Geesthacht bei Hamburg sowie aus der Schweiz wurden am Dienstag in die USA verschifft, so ein Sprecher der Hafenverwaltung in Bremerhaven.

Atommüll aus Deutschland und der Schweiz ist am Dienstag in Bremerhaven in die USA verschifft worden. Bei der Fracht habe es sich um abgebrannte Brennelemente aus dem Forschungszentrum GKSS in Geesthacht bei Hamburg sowie aus der Schweiz gehandelt, sagte ein Sprecher der Hafenverwaltung. Die Sicherheitsbehälter mit dem strahlenden Abfall waren den Angaben zufolge in zwei Containern verpackt.

Sie sollen auf dem für Atomtransporte zugelassenen britischen Frachter "Atlantic Osprey" in die USA gebracht werden. Der von Umweltschützern kritisierte Transport sei vom Bundesamt für Strahlenschutz genehmigt worden, hieß es. Bei dem Atommüll handelt es sich den Angaben zufolge um Material, das nach den vertraglichen Vereinbarungen vom Hersteller in den USA zurückgenommen werden muss.

Die Bremische Bürgerschaft hatte im Frühjahr mit den Stimmen der rot-grünen Mehrheit einen Stopp von Atomtransporten über Bremerhaven gefordert. Zuvor hatte Niedersachsen in Cuxhaven das geplante Verschiffen abgebrannter Brennelemente in die britische Wiederaufbereitungsanlage Sellafield gestoppt.

DPA / DPA