HOME

Muss auf Hund aufpassen: Dackel krank: CDU-Politiker geht nicht zur Bundespräsidenten-Wahl

Weil sein Dackel krank ist, kann Peter Harry Carstensen nicht an der Wahl des Bundespräsidenten teilnehmen. Der ehemalige Ministerpräsident von Schleswig-Holstein schickt einen Vertreter und passt stattdessen auf seinen Hund auf.

Der ehemalische schleswig-holsteinische Ministerpräsident Peter Harry Carstensen

Der ehemalische schleswig-holsteinische Ministerpräsident Peter Harry Carstensen kann doch nicht zur Wahl des Bundespräsidenten kommen

Schleswig-Holsteins Ex-Ministerpräsident Peter Harry Carstensen wird nicht an der Wahl des Bundespräsidenten teilnehmen - weil sein Dackel krank ist. "Der hat eine sogenannte Dackellähmung, das ist ein Bandscheibenvorfall", sagte der CDU-Politiker Carstensen am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. "Ich muss deshalb mehrmals am Tag und auch nachts mit ihm auf dem Arm raus, weil er nicht richtig laufen kann." Das könne und wolle er anderen nicht zumuten. Deshalb habe er abgesagt.

Carstensen schickt einen Vertreter zur Wahl

Dackel Lawrenz ist fünf Jahre alt. "Ich weiß gar nicht, warum daraus so ein Bohei gemacht wird", sagte Carstensen. Sein Vater habe immer gesagt, wer Tiere habe, müsse Tiere hüten. "Ich kümmere mich um den Hund." Seine Frau sei im Urlaub, deshalb habe er die Schwierigkeiten. An Carstensens Stelle wird deshalb nun Landkreistag-Präsident Reinhard Sager den Bundespräsidenten wählen.


Laut bild.de sagte Carstensen außerdem: "Ich hätte Frank-Walter Steinmeier nicht mit Freude, aber mit Überzeugung mitgewählt." Der ehemalige Außenminister Frank-Walter Steinmeier ist der Kandidat von SPD und Union. Seine Wahl gilt als sicher.

jen / DPA