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Eric Schweitzer: DIHK-Chef fordert Debatte über Industrie-Spionage beim G7-Gipfel

Eric Schweitzer fordert, dass das Ausspähen von Unternehmen auf beim anstehenden G7-Gipfels besprochen wird. Die Teilnehmer sollten sich dort gegen Wirtschaftsspionage aussprechen, so der DIHK-Chef.

"Ich würde mir wünschen, dass es gelingt, einen Prozess aufzusetzen, an dessen Ende sich alle G7-Teilnehmer klar gegen Wirtschaftsspionage und für eine entsprechende Selbstbeschränkung positionieren", sagt Eric Schweitzer

"Ich würde mir wünschen, dass es gelingt, einen Prozess aufzusetzen, an dessen Ende sich alle G7-Teilnehmer klar gegen Wirtschaftsspionage und für eine entsprechende Selbstbeschränkung positionieren", sagt Eric Schweitzer

Angesichts der Spionagevorwürfe gegen den US-Geheimdienst NSA kommt aus der Wirtschaft die Forderung, das Ausspähen von Unternehmen zum Thema beim G7-Gipfel zu machen. Die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industriestaaten sollten bei ihrem Treffen am 7. und 8. Juni im bayerischen Elmau erklären, dass ihre Länder auf gegenseitige Wirtschaftsspionage verzichten, schlägt der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Eric Schweitzer, vor.

"Ich würde mir wünschen, dass es gelingt, einen Prozess aufzusetzen, an dessen Ende sich alle G7-Teilnehmer klar gegen Wirtschaftsspionage und für eine entsprechende Selbstbeschränkung positionieren", sagte der Chef des Kammer-Dachverbands dem "Tagesspiegel".

Im Gipfelprogramm geht es vor allem um internationale Klimapolitik, aber auch um sicherheitspolitische Fragen wie den Konflikt mit dem ehemaligen G8-Mitglied Russland, die Bedrohung durch den islamistischen Terror und die Lage im Jemen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will zudem Gesundheitsthemen wie die Ebola-Epidemie ansprechen.