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FDP-Politiker Christian Ahrendt "Aufhören mit dem Gerede um Guido Westerwelle"


Christian Ahrend, Parlamentarische Geschäftsführer der FDP, ruft seine Partei dazu auf, mit dem "Gerede über Parteichef Westerwelle" aufzuhören. Für die Landtagswahlen im kommenden Jahr sei der Außenminister wichtig als Wahlkämpfer.

Der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion im Bundestag, Christian Ahrendt, hat die Landesverbände aus Hessen und Rheinland-Pfalz vor weiterer Kritik an Parteichef Guido Westerwelle gewarnt. Beide Landesverbände müssten "so schnell wie möglich" mit dem Gerede um Westerwelle aufhören, sagte Ahrendt dem "Hamburger Abendblatt" (Montagausgabe).

Zudem warnte er seine Partei davor, den gleichen Weg wie die SPD im Jahr 2008 nach dem Abgang von Parteichef Kurt Beck zu gehen. Die Demontage Becks durch seine eigene Partei zeige, "dass man so keine Wahlen gewinnen kann", betonte Ahrendt. Bei den folgenden EU- und Bundestagswahlen seien die Sozialdemokraten ins Bodenlose abgestürzt.

Der FDP-Landeschef aus Mecklenburg-Vorpommern zeigte sich überzeugt davon, dass Westerwelle auf dem Parteitag in Rostock erneut kandidiert. "Wenn wir jetzt zur Ruhe kommen, können wir unsere Wahlziele bis zu den anstehenden Landtagswahlen noch erreichen ? schließlich haben wir hart gearbeitet", sagte Ahrendt.

Erfreut zeigt sich Ahrendt von der Ankündigung Westerwelles, den Parteivorsitz zu behalten. Westerwelle sei ein erfolgreicher Wahlkämpfer "und in dieser Form brauchen wir ihn auch im nächsten Jahr".

DAPD dapd

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