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Bundespräsident Facebook-Leser haben einen klaren Favoriten für die Gauck-Nachfolge

Die Standarte mit dem Bundesadler am Dienstwagen des Bundespräsidenten
Dienstwagen mit Standarte - auch das gehört zur Amtsausstattung des Bundespräsidenten
© Maurizio Gambarini/DPA
Joachim Gauck wird keine zweite Amtszeit absolvieren. Und nun? Wer soll auf Schloss Bellevue einziehen? Die Parteien zerbrechen sich darüber den Kopf. Die stern-Facebook-Leser liefern Vorschläge. Und haben einen eindeutligen Liebling.

Der Termin für seinen letzten Arbeitstag als Bundespräsident steht schon fest: Es ist der 17. März 2017. Danach geht Joachim Gauck in den Ruhestand. Nicht fest steht, wer ihm nachfolgen wird. Noch ist die Auswahl völlig offen - zwar schwirren viele Namen durch Berlin, aber es ist keiner darunter, der einen spontan vom Hocker reißt. Vielleicht haben die stern-Facebook-Leser Vorschläge? Wir haben nachgefragt. Und viele - nicht immer total ernst gemeinte - Antworten bekommen.

Da ist zum Beispiel der User Jürgen Nase. Er hat jemanden im Auge, der momemtan auf der Reservebank in Italien sitzt.

Ratzinger, auch bekannt als Benedikt XVI a.D., ist indes nicht der einzige Pensionär, von dem noch etwas zu erwarten sein könnte. Kerstin Reinke wurde in der Bundespolitik fündig.

Und wo wir gerade dabei sind: Ein zweiter Star aus der rot-grünen Ära wurde auch  vorgeschlagen.

Klarer Favorit der Facebook-Leser ist jedoch - gemessen an der Häufigkeit der Nennung - ein anderer. Er ist zweifellos einer der besten Redner des Bundestages, außerdem mit Humor, Schlagfertigkeit und Intelligenz gesegnet. Zu schade, dass ihn die Union nie, nie, nie wählen würde (und die SPD mutmaßlich auch nicht). Egal: Er ist der eindeutige Facebook-Liebling.

Schäuble, hat da jemand Wolfgang Schäuble gesagt? Tatsächlich steht der Bundesfinanzminister ziemlich weit oben auf der Liste der Berliner Spekulationen. Aber auf Facebook sind die Meinungen zu ihm geteilt - er scheint nicht überall Sympathien zu genießen, eine Userin sähe ihn lieber in Rente. Patrick Amberger ahnt jedoch, weshalb er es trotzdem bis in Schloss Bellevue schaffen könnte.

Natürlich sind auch die Sonnyboys und -girls der Medienlandschaft in der Losung. Hier ein  paar, na, sagen wir: amüsante Vorschläge. Am besten gefällt uns der letzte in diesem Block.

Last not least sind nicht wenige Leser auf die naheliegende Idee gekommen, sich selbst zu nominieren. 217.000 Euro brutto pro Jahr plus Schloss und Dienstlimo haben ihren Reiz. Also, Kanzlerin - an Bewerbern mangelt es nicht! Vielleicht sollte die Regierung die Stelle einfach mal öffentlich ausschreiben.

 

lk

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