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Hamburg: Polizei hebt "Gefahrengebiete" auf

"Ziele erfüllt": Die Hamburger Polizei hat die umstrittenen Gefahrengebiete in der Hansestadt aufgehoben. Unter anderem habe es zuletzt keine gezielten Angriffe auf Polizisten mehr gegeben.

Die Hamburger Polizei hat am Montag auch die verbliebenen sogenannten Gefahrengebiete mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Deren Fortbestand sei nicht mehr erforderlich, teilten die Polizei in der Hansestadt unter Verweis auf die "tägliche intensive Lagebewertung" mit. So habe es beispielsweise keine weiteren gezielten Übergriffe auf Beamte mehr gegeben.

Ursprünglich war am 4. Januar ein großes "Gefahrengebiet" als Reaktion auf Krawalle und Attacken gegen Polizeibeamte eingerichtet worden. Es umfasste Teile von Altona, St. Pauli und des Schanzenviertels mit etwa 50.000 Einwohnern. Die Polizei durfte dort jeden Bürger verdachtsunabhängig überprüfen.

Dieses Gebiet war bereits am vergangenen Donnerstag auf drei kleinere Zonen reduziert worden. Gegen die Einrichtung des Gefahrengebiets gab es immer wieder massiven Protest. Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz und Innensenator Michael Neumann (beide SPD) verteidigten die Maßnahme.

AFP/DPA / DPA
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