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Helmut Kohl und Maike Kohl-Richter exklusiv im stern: Eine ungewöhnliche Liebe

Er war ihr Chef und Deutschlands Kanzler. Irgendwann verliebte sich Maike Richter in den 34 Jahre älteren Helmut Kohl. stern-Autorin Ulrike Posche über eine ungewöhnliche Liebe.

Wann sich Maike Richter in den 34 Jahre älteren Helmut Kohl verliebte, kann sie nicht sagen: "Es gibt keinen Tag, keine Stunde"

Wann sich Maike Richter in den 34 Jahre älteren Helmut Kohl verliebte, kann sie nicht sagen: "Es gibt keinen Tag, keine Stunde"

Wann genau sich Maike Richter in ihren früheren Chef verliebt hat, das kann sie nicht mehr genau sagen. "Das war ein langsamer Prozess. Also, es gibt kein Ereignis, keinen Tag, keine Stunde." Sie hatte für ihn im Kanzleramt gearbeitet. Und als er abgewählt wurde, da konnte sie sich nicht vorstellen, so einfach weiterzumachen. Weitermachen, und für seinen Nachfolger Gerhard Schröder Reden zu entwerfen. Sie kündigte und arbeitete fortan Friedrich Merz in der CDU-Fraktion zu, später wechselte sie als Ministerialrätin ins Wirtschaftsministerium.

Helmut Kohl war zu jenem Zeitpunkt beinahe 40 Jahre mit Hannelore Kohl verheiratet. Das Paar hatte zwei erwachsene Söhne, Peter und Walter. Im Jahr 2001 nahm sich Hannelore Kohl das Leben. Sie litt - nach eigener Aussage – an einer Lichtallergie und wollte ihr Leben in der Dunkelheit nicht weiterführen.

Jahrelange Wochenendbeziehung

Gut drei Jahre später trat in Berlin dann immer häufiger eine junge Frau an der Seite des früheren Bundeskanzlers auf. Auf Festen und Bällen sah man die beiden. Und als am Weihnachtstag 2004 ein Tsunami auf Sri Lanka 220.000 Menschen das Leben kostete, kam wenig später auch die Nachricht auf, dass Helmut Kohl und Maike Richter mit ihrer kleinen Urlaubsentourage dem Unglück dort entkommen waren. 2005 dann stellte Kohl seine neue Freundin der Öffentlichkeit vor.

Sie führten anfangs zumeist eine Wochenendbeziehung. Er war in Oggersheim, sie in Berlin. Bis zu jenem Februartag im Jahr 2008, als Kohl auf der Kellertreppe stürzte. Schädel-Hirn-Trauma, es ging auf Leben und Tod. Kohl, damals 78, überlebte. Mit ihrer Hilfe und seinem eisernen Willen kämpfte er sich zurück. Er war zwar nun ein Mann im Rollstuhl; einer, dem die Worte nur noch schwer über die Lippen gingen, aber er lebte – und er war nicht allein. Denn Maike Richter, 44, ließ sich nach dem Unglück vom Ministerium beurlauben und zog praktisch in die Heidelberger Universitätsklinik, um rund um die Uhr bei ihrem Lebensgefährten sein zu können.

"Zwei sind besser als einer allein"

Elf Wochen später und noch während der Reha heiratete das Paar in der Klinik-Kapelle. "Zwei sind besser als einer allein", so heißt es in der Bibel. Kohls alter Freund und Seelsorger, Monsignore Erich Ramstetter, traute das Paar und zitierte den Spruch aus dem Prediger-Buch. "Da habe ich an dich gedacht, lieber Helmut", gab die "Bild"-Zeitung den Geistlichen wieder, "was hättest du gemacht, wenn du allein gewesen wärst? Du hattest viele - vor allem aber Maike, die nicht von deiner Seite wich. Sie hat dir immer wieder Kommunikation gegeben. Kommunikation ist Leben."

Es war eine schlichte Feier. Die Braut trug schwarz-weiß, der Bräutigam eine himmelblaue Krawatte zum dunklen Anzug. Nur wenige Gäste folgten der Zeremonie. Die beiden Söhne waren nicht geladen. Kohl sagte nach der Trauung: "Dies ist eine der glücklichsten Stunden in meinem Leben."

Woher wir das alles wissen? "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann war an jenem 8. Mai 2008 Trauzeuge – und berichtete exklusiv.

Das ausführliche Interview...

Das ganze Interview mit Helmut Kohl und Maike Kohl-Richter lesen Sie im neuen stern, der ab Donnerstag am Kiosk erhältlich ist.

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... lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des stern.

Ulrike Posche / print
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(